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Hi, ich bin Suse!

Vorname: Suse

Warrior-Name: The Optimizerin

Alter: 45

Beruf/Tätigkeit: Redakteurin

 

Challenge: OPTIFAST®

Ich bin Mutter von zwei Söhnen mit einem turbulenten beruflichen Alltag zwischen Büro, Familie, Haus, Garten, Supermarkt, Freunden und Fußballstadion.

Welche Challenge habe ich gewählt und warum? Optifast. Der Hauptgrund steckt schon im Namen selbst: OptiFAST. Aber nicht, weil ich denke, dass ich damit schnell abnehme, sondern weil mein eher hektischer Alltag prima dazu passt. Diese Form bedarf keiner stundenlangen Vorbereitung. Das finde ich super. Ich werde die sechswöchige Version des Programms ausprobieren, normalerweise dauert es ein Jahr.

 

Wie eine Diät mit OPTIFAST abläuft und was sie beinhaltet lest ihr hier.

Meine größte Herausforderung Meine größte Herausforderung besteht darin, die theoretische Motivation in die Tat umzusetzen und sie auch über einen längeren Zeitraum beizubehalten. 

Mein Ziel Schön wäre mindestens eine Kleidergröße weniger.

Mein Motto Don’t look back in anger! Immer nur nach vorne schauen.

Wo sehe ich meine persönlichen Stolpersteine, die Challenge zu schaffen? Die Kinder essen ab und zu etwas Süßes – da muss ich standhaft bleiben. Ich hoffe, dass mir da mein konkreter Plan weiterhilft. Außerdem haben wir im Januar ein großes Familienfest und im Februar ist Karneval. Da weiß ich noch nicht, wie das werden soll …

Tagesablauf Meist stehe ich früh auf, denn die Jungs müssen ja zur Schule. Frühstück gibt’s dann in Form von Toast oder Müsli. Doch so früh kriege ich nicht viel runter und nehme eher einen Joghurt-Drink mit oder schmiere mir ein Butterbrot fürs Büro. Im Büro habe ich nicht viel Zeit zum Essen, denn ein Meeting folgt dem anderen. Und leider fehlt mir die Muße zum Vorkochen. Nachmittags bin ich mit den Kindern unterwegs oder es gibt ab und zu etwas Süßes. Abends ist meine größte Schwachstelle. Da gibt es ein Gläschen Wein oder ein Stückchen Schokolade als Belohnung für den anstrengenden Tag. 

Woche 1

Liebes Tagebuch,


So oder ähnlich geht’s doch los, oder? :)


Optifast-Shake

Meine erste Woche als The Optimizerin ist auch schon um. Und tatsächlich hatte ich mir das ganze Unterfangen doch schwieriger vorgestellt. Im Vorhinein wusste ich über Optifast gar nicht viel, was im Nachhinein auch ganz gut war. Ich weiß nicht, ob ich mich dafür entschieden hätte. Nun gut, das Nichtwissen stellt sich ja jetzt als vorteilhaft heraus. 


Der Essensplan ist simpel zu erklären: Shakes, Cremes, Suppen oder auch mal ein Riegel. Und das vier Mal am Tag und am besten zu festen Zeiten. Geschmack und Art sind frei kombinierbar, nur dürfen es eben nicht mehr als 4 Instant-Tütchen oder Riegel am Tag sein.


Zu Anfang habe ich mir die Broschüre genau durchgelesen und war etwas bestürzt, welche Begleiterscheinungen es in den ersten Tagen geben könnte:


- Schwindelgefühl, Benommenheit, Schwächeanfälle

- Schnelleres Frieren als sonst

- Verstopfung

- Verlangen/Heißhunger auf bestimmte Speisen


Und was soll ich sagen? Nichts von alledem ist aufgetreten! Das hat mich auch echt überrascht, auch wenn ich es fast schon erwartet hatte. Am Wochenende hatte ich mich von den letzten Weihnachtsplätzchen und der leckeren Rotweinflasche verabschiedet.


Optifast-Shake_2

Der erste Tag war schon eine krasse Umstellung. Die Shakes, Suppen und Co. sind schnell zubereitet, aber jede Mahlzeit muss geplant werden. Da ist nix mit „mal zwischendurch was vom Bäcker holen“. Nach zwei Tagen hatte ich mich schon etwas besser eingegroovt, mittlerweile kann ich auf das Hungergefühl, das sich schon einstellt, gut reagieren. Morgens geht es mit dem Planen besser als abends, nur lässt sich regelmäßiges Trinken während des Tages kaum realisieren, weil irgendetwas immer dazwischenkommt. Ob es ein Meeting oder ein längeres Telefonat ist, die Kinder müssen von A nach B gebracht werden, privater Besuch kommt spontan hereingeschneit und und und.


Plötzlich wird das Rufen des Lochs im Bauch eklatant laut und ich muss regieren. Dann ist der Riegel zur Hand. Mittlerweile bin ich sehr optimized darin, den Hunger einfach mit Wasser wegzutrinken. Funktioniert tatsächlich und wider Erwarten sehr gut. Was mir wirklich fehlt: der Genuss. Die Shakes sind überraschenderweise wirklich sehr lecker (Kaffee, Schoko, Vanille), die Riegel etwas trocken für meinen Geschmack, Suppen sind geschmacklich auch ok, aber die Textur ist nicht so doll. Wer allerdings schon mal Instant-Suppen probiert hat, dem kann ich sagen, dass es gar keine großen Unterschiede gibt. Ist vielleicht auch einfach nicht so mein Ding.

Woche 2

Liebes Tagesbuch,


Pst! Nicht weitersagen, aber ich habe gesündigt. :) Ich musste diese Woche einmal ein Bierchen trinken. Es ging nicht anders. Es war aber auch wirklich nur eins mit meiner gemütlichen Skatrunde. Ansonsten bin ich voll im Soll und auch ein bisschen stolz auf mich. Ich war in den letzten zwei Wochen privat als auch beruflich viel unterwegs: beim Eishockey-Spiel, bei einem Tagesworkshop mit Mittagessen, auf einer Karnevalssitzung, beim Literaturclub, beim Depeche-Mode-Konzert, auf der Möbelmesse und eben beim Skatabend. Und allen Versuchungen habe ich standgehalten. Tschakka! Die Tipps von Optifast lauten nämlich, sich in den sechs Wochen nicht viel vorzunehmen. Hat nicht ganz geklappt, oder?


Meine Optifast-Zeit ist in drei Phasen aufgeteilt:


1. Fastenzeit (die ersten drei Wochen)

2. Beginn der Umstellungsphase (4. Woche)

3. Umstellungsphase (5. und 6. Woche)


Wichtig ist es, über die ganze Zeit viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Am besten sind natürlich Mineralwasser oder ungesüßte Tees, aber auch mal eine Light-Limonade ist erlaubt (bis max. 0,5 Liter am Tag). Und natürlich keinen Alkohol. Das ist für Kölner in der Karnevalszeit fast genauso, also würde man Bayern die Maß Bier auf dem Oktoberfest verbieten. Aber ich halte mich wacker und im Grunde klappt es bei mir auch sehr gut. So wird in der ersten Woche vor allem eingelagertes Wasser verloren. Und was soll ich sagen? Die Waage zeigte knapp 3 kg weniger an. Krass, oder? Ich war auch ganz überrascht.


Ab der zweiten Woche geht es dann konkret ans Körperfett. Dabei ist es wichtig, sich viel zu bewegen und Sport zu treiben. Das ist für mich jetzt etwas schwieriger, weil ich dafür kaum Zeit habe, war aber mit meinen Kindern schwimmen und eislaufen. Das macht allen Spaß und mir bringt es Abwechslung. Und auch sonst im Alltag versuche ich die kleinen Tricks anzuwenden: Keine Rolltreppen oder Aufzüge nutzen, sondern Treppensteigen, schon eine Station vor meiner Haltestelle auszusteigen etc. Mal sehen, was die Waage nächste Woche dazu sagt.


Bis dahin!

Woche 3

Liebes Tagebuch,


Optifast-Shake

was soll ich sagen? Ich bin immer noch dabei, auch wenn die Tücken des Alltags überall lauern: am Frühstückstisch mit den Jungs, auf dem Weg zum Büro in der Auslage des Bäckers, beim Meeting mit den Kollegen als gut gemeintes Nervenfutter, beim Einkaufen usw. Aber das ist ja bei jeder Challenge, bei jeder Diät und bei jeder Herausforderung so. Daher ist es wichtig, dass ich fokussiert bleibe. Und dafür ist Optifast im Grunde optimal. Es gibt keinen Spielraum, nicht rechts und nicht links. Sich das bewusst zu machen, motiviert enorm.

Bislang ist es mir sehr gut gelungen (bis auf eine Ausnahme), am Ball zu bleiben. In den vergangenen zwei Wochen habe ich dadurch vier Kilo abgenommen. Wie viel davon jetzt an Körperfett verschwunden ist, kann ich nicht sagen. Aber der Erfolg ist ja messbar – in welcher Form auch immer. Und wenn es erst mal nur die Zahlen auf der Waage sind, die kleiner werden.


Instagram

In der dritten Woche geht es endlich daran, mit der Umstellungsphase zu beginnen. Das heißt, eine Mahlzeit Optifast durch eine normale Mahlzeit (aber nur bis ca. 250 kcal) zu ersetzen und so langsam wieder ins alltägliche Ernährungswesen zurückzukehren. In den ersten Tagen wird zunächst das Abendessen ersetzt. Da freuen sich sicher auch mein Mann und die Kinder. Am Ende der zweiten Woche wurden sie schon leicht nörgelig, weil ich nicht einkaufen gehen wollte (aber dann doch gegangen bin) und nichts gekocht hatte. Verhungert sind sie Gott sei Dank nicht. Außerdem werden sie auch selbstständiger, wenn ich ihnen nicht alles vorsetze. Das war ein schöner Nebeneffekt des Ganzen. Wir lesen uns nächste Woche, wenn ich von meinen kulinarischen Genüssen (bis 250 kcal) berichten kann. Bis dahin!







Woche 4

Liebes Tagebuch,


Bergfest! Oder sogar schon drüber. Jetzt bin ich wirklich baff, denn das ging nun doch schneller, als ich gedacht hatte. Zum Start der langsamen Umstellung von Optifast auf „normale“ Nahrung kam der Geburtstag meines Vaters am vergangenen Wochenende gerade recht. Der Plan bestand darin, eine Mahlzeit Optifast durch eine Ration von 250 kcal zu ersetzen. Schon lange hatte ich mich gedanklich damit auseinandergesetzt. Meine Mutter nennt das immer: „Ich stehe so davor.“ Das war diesmal auch bei mir der Fall. Nicht, dass ich aufgeregt war – nein, denn mich trieb die Frage um: Was soll ich nur essen und trinken? Es ist ein Fest mit vielen Freunden und Verwandten, da wollte ich ja nicht mit meinem Shake in der Ecke stehen. Außerdem war ja eine Mahlzeit erlaubt. Daher habe ich den Tag folgendermaßen geplant: Die Feier sollte von mittags bis zum frühen Abend dauern. Daher konnte ich ganz normal mit einem Kaffee-Drink in den Tag starten. Das Mittagessen im Restaurant war super: knackig-frische Salate, viel Gemüse mit Brokkoli, Rot- und Rosenkohl, zartes Wildfleisch – aber auch Kroketten und Pommes sowie ein großes Angebot von Dessert und Kuchen.

 


Ich habe viel Gemüse, Salat und ein bisschen Fleisch gegessen. Allerdings habe ich Kroketten und Pommes links liegen gelassen und den süßen Nachtisch nicht angerührt. Und? Mit dem mittelgefüllten Teller war ich mehr als glücklich – und satt. Dazu noch ein Glas Weinschorle und einen Schnaps für den Weg. Das musste sein! Abends konnte ich schon nichts mehr essen, ich hatte einfach keinen Appetit, geschweige denn Hunger mehr.


Und das ist das Faszinierende: Ich habe keinen Hunger – naja, sehr selten jedenfalls. Meistens reicht dann ein Glas Wasser aus und das flaue Gefühl im Magen ist verschwunden. Süßigkeiten, ein Glas Wein oder Bier, der berühmte Jieper auf etwas Deftiges: Fehlanzeige. Nichts!


Nach dem Wochenende ging es dann daran, das Essen selbst zu kochen. Auf optifast.de hatte ich ein passendes Rezept für gefüllt Zucchini gefunden. Die Zubereitung war recht einfach und die Menge reichte für drei Tage. Leider gibt es nur sehr wenige Rezepte auf der Website, da besteht sicherlich noch viel Handlungsbedarf. Denn praktische Tipps für die Umstellungsphase werden auf jeden Fall benötigt.


Nach den ersten Tagen bin ich nun dazu übergegangen, die vier Mahlzeiten Optifast auf zwei zu reduzieren – plus eine normale Portion. Das reicht mir völlig. Hoffentlich kann ich dadurch auf den letzten Metern noch ein paar Kilos loswerden. Drückt mir die Daumen!


Bis nächste Woche!

Woche 5

Liebes Tagebuch,


Alaaf! Die jecken Tage sind im vollen Gange und ich hatte ja wirklich etwas Bammel davor. Was ist mit dem bösen Alkohol (und ja, ohne Alkohol ist Karneval tatsächlich möglich, aber sinnlos –jedenfalls in Köln)? Was ist mit den ganzen Süßigkeiten und Kamellen? Was ist mit verführerischem Süßkram wie Krapfen? Fragen über Fragen und Befürchtungen über Befürchtungen.


ABER: Bislang ist alles gut gegangen. Gut, den Alkohol lasse ich mal unkommentiert, aber den Rest konnte ich gut abwenden. Ich habe gar keine Lust auf Hefeteilchen, Zuckerguss und Co. Gar nicht! Irgendwie hat mich Optifast in den letzten Wochen auf Null gesetzt. Vielmehr ist jetzt das Verlangen nach Gemüse, Obst und knackigem Salat recht groß. Alles andere interessiert mich gerade gar nicht. Auch die vielen Kamellen, die meine Jungs am Straßen-Zoch gesammelt haben, bleiben unangetastet im Beutel liegen. Das hätte ich mir letztes Jahr noch gar nicht vorstellen können. Ich hoffe, dass meine Gefühlslage weiterhin so anhält und ich stark bleibe. Wie gesagt: Momentan macht mir das alles wenig aus und ich wehre mich gegen die Versuchungen. Wenn dann die fünfte Jahreszeit überstanden ist, kehrt hier ja auch wieder Normalität ein. Und wenn dann alle um mich herum im Fasten-Modus sind, verfolge ich wieder meine „No-Alcohol“-Strategie.


Optifast-Mahlzeiten nehme ich nur noch einmal pro Tag – meist morgens einen Drink. Und trotzdem nehme ich weiter ab. Im Schnitt ist es ein Kilo pro Woche, was richtig cool ist. Nun geht’s dann mit großen Schritten auf die Zielgerade. Wobei es sich ja gar nicht mehr so einschränkend anfühlt, sondern gut, frisch und positiv. Chakka und bis nächste Woche! :)

Woche 6: Das Fazit

Liebes Tagesbuch,

 

Optifast ist für mich jetzt erstmal vorbei. So ganz traurig bin ich nicht darüber, denn geschmacklich war ich doch recht begrenzt. Doch mein Fazit im Augenblick fällt doch sehr positiv aus – das hätte ich einfach nicht gedacht. Anfangs war ich doch sehr skeptisch, war ich doch mit der Einstellung da drangegangen: „Ach, wenn es nicht funktioniert, kann ich ja jederzeit wieder aussteigen.“ Doch schon nach den ersten beiden Tagen war mein Ehrgeiz geweckt – natürlich wollte ich nicht direkt zu Beginn klein beigeben und vor allem mir nicht die Blöße gegenüber den Anderen geben. So nicht!
Was also als fixe Idee begann, schlug dann schnell in eine Selbst-Challenge um. Die erste Woche gestaltete sich dann überraschend besser als angenommen, denn meine lieben Kollegen und Kolleginnen waren eingeweiht. Das war sehr hilfreich, denn so kamen erst gar keine unangebrachten Fragen oder Blicke, sondern eher ein motivierendes „Wow, cool, dass du das machst“. Zuhause hatte ich von Mann und Söhnen auch große Unterstützung, auch wenn sie in den letzten Wochen doch etwas genervt waren, weil ich nicht groß gekocht habe oder einkaufen gehen wollte.

Mittlerweile sind die Optifast-Wochen vorbei, ich bin wieder vollständig auf normales Essen umgestellt. Und? Es geht – auch hier überraschenderweise – sehr gut und das Gewicht geht weiter runter. Mittlerweile sind es acht Kilos in acht Wochen. Ich bin auch immer noch ganz verdattert.

Was ich dennoch am faszinierendsten finde ist, dass ich überhaupt keinen Jieper auf Süßigkeiten, Pizza, Pommes, Alkohol, etc. habe. Immer noch nicht. All diese Sachen lassen mich völlig kalt. Es ist, als sei ich wirklich auf eine grundlegende Basis runtergefahren worden. Ich bin gespannt, wie lange dieser Zustand noch anhält (klopf auf Holz, hoffentlich noch ein bisschen) und versuche wirklich mich weiterhin an so vermeintlich simple Vorgaben zu halten wie: Zucker reduzieren, wenig Alkohol, viel Wasser trinken, Vollkorn statt Weißmehl, Gemüse statt Stärkebeilagen. Mal schauen, wie weit es hier noch für mich geht.

Bis ganz bald

Suse

Das machen die Anderen