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Hi, ich bin Rebekka!

Vorname: Rebekka

Warrior-Name: Bekkinator

Alter: 33

Beruf/Tätigkeit: Online Platform Managerin

 

Challenge: Tabata

Ich habe kein Kind, kein Rind, aber viele Freunde, Hobbys und meine Couch :) Ich mag alles, was mit Action zu tun hat, dazu zählen das Wandern des Jakobswegs, reisen zu unterschiedlichen Ecken der Erde, Skifahren und vieles mehr.

Welche Challenge habe ich gewählt und warum? Tabata. Eigentlich hatte ich keine Meinung zu dieser Trainingsform, bin jetzt aber neugierig, weil ich schon viel Gutes darüber gehört habe. Da ich sonst eher der Teamplayer bin, freue ich mich jetzt auf neue Trainingsimpulse. :)

 

Mehr zu Tabata, wie es funktioniert und was es bewirkt, lest ihr hier.


Meine größte Herausforderung Meine größte Herausforderung ist der innere Schweinehund, die Jahreszeit mit ihrer sehr früh einsetzenden Dunkelheit und die vielen privaten Termine, die ich gerne mal einer sportlichen Aktivität vorziehe. 

Mein Ziel Ich verspreche mir davon ein besseres Körpergefühl und eine Verbesserung der Fitness. Und konkret fände ich es toll, wenn sich der Anteil der Muskelmasse erhöht und der Anteil des Körperfetts sinkt.

Mein Motto Hans Dampf in allen Gassen

Ein Satz, der meine Ausgangslage beschreibt Ich bin schon sportlich, aber im Moment nicht so ambitioniert und eher bequem. Dafür kommt so eine Team-Challenge genau zum richtigen Zeitpunkt. 

Wo sehe ich meine persönlichen Stolpersteine, die Challenge zu schaffen? Ich habe im Februar sehr viele gesellschaftliche und soziale Verpflichtungen – man nennt es auch Fasching. :)

Tagesablauf Meine Arbeitstage sind in der Regel recht lang und ich muss zusätzlich noch zum Büro hin- und zurückpendeln. Abends höre ich oft schon von Weitem meine Couch rufen und mit der Motivation zum Sporteln ist es dann leider vorbei. Und wenn sich dann noch Freunde in geselliger Runde verabreden wollen, sind meine Trainingspläne sowieso schnell über den Haufen geworfen. Das werden wohl meine größten Stolperfallen werden. Aber da erhoffe ich mir die Kraft des Teams, um mich wieder auf den rechten Tabata-Weg zu führen. 

Woche 1

Ich habe mich meinem Challenge-Schicksal erst einmal etwas länger hingegeben, bevor ich mich nochmals näher damit auseinandergesetzt habe. Einen Trainingsplan habe ich dann kurz vor Beginn von Trainerin Lisa erhalten. Da merkte ich – jetzt wird es tatsächlich ernst, dachte aber, dreimal in der Woche geht ja noch. :)


Ich kenne Tabata schon länger und habe es auch schon des Öfteren im Fitnessstudio als Kurs gewählt. Daher wusste ich ziemlich genau, was da auf mich zukommen wird. Meinem nachhaltigen Muskelkater und dem roten Kopf am Endes des Trainings zu urteilen, muss es eine ziemlich effektive Methode sein. Das war mir bewusst. Die Erinnerung an die Schmerzen des letzten Kurses haben mich dann aber doch das eine oder andere Mal davon abgehalten, es regelmäßig zu praktizieren.


Um ganz ehrlich zu sein, ließ der erste Trainingstag erst mal auf sich warten. Frei nach dem Motto „ich habe so lange ein Motivationsproblem, bis ich ein Zeitproblem habe“ schob sich Tag 1 irgendwie immer weiter nach hinten. So lange, bis die noch verbleibenden Wochentage nahezu denen der Trainingstage entsprach :). Und ja, ich habe während des Trainings leise vor mich hin geflucht, es aber dennoch durchgezogen.


Seitdem ich Tag 1 erfolgreich gemeistert habe, ist der Anfang gemacht und die Motivation, in den nächsten 5 Wochen was mit dem Training zu erreichen, ist gestiegen. So langsam macht sich Ehrgeiz breit … also langsam… aber man spürt was. :)


Hier gibt es eine klare Antwort: Muskelkater – und zwar, um es genau zu nehmen, Muskelkater des Todes. Ich hoffe, dass sich mein Körper schnell an die Belastung gewöhnt und ich nicht mehr so oft auf meine seltsame, Muskelkater geschuldete Gangart angesprochen werde. :)

Woche 2

Nachdem ich Woche 1 mit multiplen körperlichen Schmerzen nur mühsam hinter mich gebracht hatte, war ich ehrlicherweise erst mal nicht so sehr motiviert, mit vollem Elan in die nächste Woche zu starten. Um ehrlich zu sein, war ich sogar etwas frustriert, weil ich nicht gedacht hätte, dass ich so schlimmen Muskelkater haben würde. Darüber hinaus habe ich mich selbst als etwas fitter eingestuft und wurde durch Burpees, Mountainclimbers und Co. ein wenig desillusioniert.


Fest vorgenommen hatte ich mir allerdings, dass ich in dieser Woche das erste Training nicht wieder so weit nach hinten schiebe, bis ich ein Zeitproblem habe, sondern frühzeitig durchstarte. Dann ging es aber schon wieder los – Montag stand ein privater Termin an und dienstags folgte Badminton-Training. Da die Rückrunde bald losgeht, konnte und wollte ich das auch nicht absagen. Es ist schließlich ein Teamsport und man möchte ja auch Erfolg haben. :)


Als wir am Ende des Trainings ungerade waren, habe ich freiwillig ausgesetzt und mich meinem Work-out gewidmet. Das tolle an Tabata ist ja, dass man mehr außer einem Timer und dem eigenen Körper ja in der Regel nichts benötigt. Das heißt, man hat grundsätzlich überall die Möglichkeit, direkt durchzustarten. So kam es dann, dass ich bei meinem Training den anderen beim Mixedspielen zusehen konnte. Ok, ich gebe zu, ich wurde belächelt und habe mich sehr quälen müssen, aber da kann man drüber stehen. :)


Nachdem ich nun schon zwei von drei Einheiten hinter mich gebracht habe, merke ich auch langsam, wie es bergauf geht. Ich schaffe es endlich, die Liegestütze bis zur letzten Wiederholung durchzuhalten. Auch brauche ich nach den Burpees keine größere Pause mehr und habe das Gefühl, dass ich zumindest nicht völlig bescheuert dabei aussehe. Auch der Muskelkater hält sich mittlerweile in Grenzen. Es ist alles im erträglichen Rahmen.


Das Einzige, was mir etwas Angst macht, sind die neuen Übungen auf meinem Trainingsplan ab Woche 3. Ich habe die leise Ahnung, dass das Spiel dann wieder von vorne beginnen wird – ihr werdet es erfahren. :)

Woche 3

Eine weitere Woche ist vorbei und so langsam stellt sich ein wenig Routine ein. Die drei Trainingstage sind mittlerweile ein bisschen Normalität geworden. Außerdem muss ich sagen, dass die Motivation steigt. Das mag auch daran liegen, dass man langsam Erfolge feststellen kann.


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Vor allem beim Training merke ich, dass ich die Übungen besser durchhalten kann und das gibt mir Aufwind. Ebenfalls bilde ich mir ein, dass alles etwas straffer wird und dass der Muskelkater zwar immer noch da ist, aber nicht mehr so unglaublich schlimm. Was mich jedoch etwas zurückgeworfen hat, sind die neuen Übungen. In den ersten beiden Wochen trainierte ich nur mit dem eigenen Körpergewicht. In der dritten Woche kamen aber zusätzliche Gewichte hinzu und das erschwerte die einzelnen Übungen deutlich. Gut war aber, dass es auch in Woche 3 neue Anreize gab und dass das Training durch die neuen Übungen nicht langweilig wurde. Es gab jedoch auch einen Nachteil. Man konnte sein Training jetzt nicht mehr überall durchführen. Das schränkte schon ein. Ich habe zufällig keine Langhantel und keine Kugelhantel zu Hause herumliegen.

Im Fitnessstudio gibt es außerdem keine separate Ecke, in der ich meine Übungen durchführen kann. Das führt dazu, dass man oft gefragt wird, was man denn da eigentlich macht. Die Reaktionen sind jedoch durchweg positiv, aber auch manchmal etwas mitleidig. Toll ist, dass ich bisher fast immer jemanden hatte, der mich tatkräftig unterstützt hat. Hier merkt man deutlich, dass sowohl die Motivation als auch der Spaß steigt. Mit Trainingspartner macht es einfach mehr Spaß und der Ansporn, nicht aufzugeben, ist wesentlich größer. Der eine oder andere ist auch ein Wiederholungstäter – es scheint also nicht nur für mich eine geeignete Methode zu sein.

Ich bin gespannt, wie ich mich nächste Woche fühlen werde und ob es ein Motivationsloch geben wird. Am Wochenende mache ich erst mal Pause und widme mich sowohl der schönen Faschings-Zeit als auch meinem Mannschaftssport. Wir hören uns in der nächsten Woche!

Woche 4

Die Woche 4 neigt sich dem Ende und ich muss sagen, ich habe ein kleines Tief. Seitdem am letzten Wochenende die närrische Zeit angefangen hat und ich am Wochenende mehr getanzt als mich mit Sport befasst habe, ist Sport auch ein bisschen aus meinem Fokus geraten. Mag auch an den umfassenden privaten Verpflichtungen liegen, die diese Woche anstanden. Noch dazu waren die Verabredungen zum Sport auch sehr schwierig – diese fehlende Struktur macht mir mehr zu schaffen, als ich dachte. Da macht man doch spontan einen Bogen um das Fitnessstudio, obwohl man weiß, dass es eigentlich notwendig wäre. Aber, an dieser Stelle sei bemerkt – geschwänzt habe ich dennoch nie.


Am Montag war ich zum Laufen verabredet. Das macht auch in der Gruppe wirklich viel Laune. Danach konnte ich mich zu Hause aber nicht mehr zu einem Work-out aufraffen. Mit Blick auf die Couch war es um mich geschehen und ich habe mich in Windeseile geduscht, um mich dort sofort niederzulassen. Gut ist aber, dass es feste Termine gibt und freitags immer ein Kurs im Fitnessstudio stattfindet, der sich mit meinem Trainingsplan vereinbaren lässt. Feste Verabredungen und Termine helfen mir einfach, das Training auch durchzuführen. Am Wochenende wird es nämlich zeitlich aufgrund von Geburtstagen und Freizeitveranstaltungen auch wieder sehr eng und ich bezweifle, dass ich mich aufraffen werde. Daher heißt es, das letzte Work-out direkt und ohne Umwege anzugehen und dann stolz sein, es geschafft zu haben.


Um mal zu den harten Fakten zu kommen – abgenommen habe ich nicht – eher im Gegenteil. Das kann aber auch daran liegen, dass ich ein sehr viel größeres Hungergefühl besitze, seitdem ich mit dem Training angefangen habe. Möglicherweise hängt es auch damit zusammen, dass ich meine Ernährung nicht einschränke. Ich esse das, worauf ich Lust habe. Außerdem geben ich zu, dass auch das ein oder andere Gläschen Alkohol ist in meinen Körper geflossen ist. Was soll man machen – man muss die Feste feiern, wie sie fallen :-). Nächste Woche geht’s zum Zwischen-Check. Ich habe ja noch die Hoffnung, dass mein gestiegenes Gewicht ausschließlich mit dem Muskelaufbau zu tun hat. Muskeln sind schließlich schwerer als Fett. Ich hoffe, die Körperfett-Waage enttäuscht mich nicht :-).

Das machen die Anderen