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Hi, ich bin Nina!

Vorname: Nina

Warrior-Name: Bad Mom

Alter: 37

Beruf/Tätigkeit: Ernährungsökonomin

Ich bin Mutter von zwei Kindern und Multitasking in Person: Zum Job pendele ich täglich mehrere Stunden und versuche dabei noch Kids, Freunde, Haus und Hof unter einen Hut zu bekommen.

Welche Challenge habe ich gewählt und warum? Die Stoffwechseldiät. Ich wollte etwas machen, was mich durch schnellen Erfolg motiviert – bin neugierig, wie nachhaltig der Erfolg ausfallen wird.

Meine größte Herausforderung Meine Gemütslage :) Bei dieser sehr geringen Menge an Kalorien, bin ich gespannt, wie sich das auf meinen Körper, meinen Stoffwechsel und vor allem meine Laune auswirkt. 

Mein Ziel Bei dieser Kalorienmenge hoffe ich, mindestens 0,5 bis 1 kg pro Woche in der Reduktionsphase zu verlieren.

Mein Motto Wenn du nach Feierabend die Wahl zwischen Joggen, Rad fahren oder Crosstraining hättest, welche Sorte Wein würdest du dann trinken?

Ein Satz, der meine Ausgangslage beschreibt Wenn nicht jetzt – wann dann? 

Wo sehe ich meine persönlichen Stolpersteine, die Challenge zu schaffen? Da ich, mein Mann und die Kinder tagsüber versuchen, den hektischen Alltag zu meistern, essen wir abends meist noch eine warme Mahlzeit zusammen. Meinen Kindern (4 und 7 Jahre alt) fällt es schnell auf, wenn Mutti nicht das gleiche isst wie sie. Eigentlich möchte ich aber meine Kinder noch gar nicht mit dem Thema ‚Abnehmen müssen/wollen‘ konfrontieren.

Tagesablauf Morgens verlasse ich sehr früh das Haus, meistens habe ich da noch keine Lust, mir irgendetwas vorzubereiten oder mitzunehmen. Fürs Mittagessen nutze ich oft unsere Kantine, denn sie bietet viele ausgewogenen Optionen. Das ist echt gut. Das Abendessen ist bei uns in der Regel warm und fällt etwas größer aus. Im Büro und zwischdurch esse ich gerne etwas Süßes zum Kaffee :)

Woche 1

Ich hatte vor zwei Wochen einen Termin mit meiner sehr netten Stoffwechselkur-Beraterin Caro, bei welchem sie mir den Ablauf erklärt hat und auch die Produkte schon übergeben hat. Zu dem Produktpaket gehören ein Eiweißshake (und Riegel), Nahrungsergänzungsmittel und ein Fläschchen mit Globuli. Morgens darf ich einen Shake trinken – mittags und abends Gemüse – zwischendurch 2 kleine Portionen Obst. Was ich essen darf, ist in einer Liste zusammengefasst – alles was da drauf steht, darf ich essen. Zusätzlich soll ich viel Wasser trinken. Werde über den genauen Aufbau nochmal berichten.


Vorher habe ich mich mit der Diätform nicht großartig beschäftigt. Aus meiner wissenschaftlichen Sicht bin ich kein großer Anhänger von Nahrungsergänzungsmitteln und glaube nicht an die Wirkung von homöopathischen Mitteln…aber ich bin gespannt, wie es mir die 6 Wochen über gehen wird und welche Erfolge man erreichen kann… und wie nachhaltig dieser sein wird!


Der erste Tag war noch sehr ungewohnt – musste öfter nochmal in die Unterlagen von Caro schauen, weil ich nachsehen musste, was ich wann, wo und wie zu mir nehmen muss. Mittlerweile hab ich’s drauf :) Der Shake morgens ist ok... geschmacklich ist aber noch Platz nach oben. ;-) Am Anfang hatte ich große Probleme damit, die Tabletten morgens runter zu bekommen, das geht mittlerweile aber besser.


Zweimal am Tag darf ich mageres Fleisch mit Gemüse essen, das finde ich auch gut. Leider ist man in der Zubereitung sehr eingeschränkt, weil man keine Fette/Öle zur Zubereitung verwenden soll – man muss da echt einfallsreich sein und eine gut beschichtete Pfanne zum Anbraten haben!


Ich komme eigentlich ganz gut klar – die Kollegen beschweren sich auch noch nicht über schlechte Laune meinerseits. ;-) Der Hunger hält sich tatsächlich in Grenzen, es ist mehr der Appetit auf Sachen die nicht auf meiner ‚Darf-ich-Liste‘ stehen.


Habe es bisher vermieden mich zu wiegen, obwohl in dem Diätleitfaden steht, dass ich das eigentlich jeden Morgen machen soll. Ich habe beschlossen, mich nur einmal die Woche zu wiegen. Beim protokollieren des Gewichts und zum Aufzeichnen meiner Mahlzeiten hilft mir mein Wearable.

Woche 2

Nachdem es letzte Woche relativ schnell auf der Waage bergab ging, tut sich diese irgendwie nichts. Das ist etwas frustrierend. :) Aber ich mache weiter!


Mein größtes Problem derzeit ist der morgendliche Shake und die sieben Tabletten auf nüchternen Magen. Das verlangt schon große Disziplin, am Morgen auf Brötchen zu verzichten. Die nächsten großen Hürden im Alltag sind: die Mahlzeitenverteilung, an die ich mich halten soll, (Shake – Obst – Mittagsessen – Obst – Abendessen) und die Abstände dazwischen richtig einzuhalten, also immer 3 bis 5 Stunden bis zur nächsten Mahlzeit zu warten. Mir ist es jetzt schon ein paarmal passiert, dass ich dann Mahlzeiten nicht wahrnehmen konnte, weil es gerade nicht gepasst hat. Ich habe dann bei der nächsten Mahlzeit versucht, zumindest die Proteinmenge über das Fleisch trotzdem zu erreichen. Da muss ich in der kommenden Woche echt besser werden und mehr im Voraus planen!


Am Wochenende wurden wir zu einer Veranstaltung eingeladen und das war trotz eines Gesprächs mit der Restaurantküche nicht so einfach. Mir ist es sowieso unangenehm, um eine ‚Extrawurst‘ zu bitten. Und dann meinte der Koch auch noch, er würde das Fleisch unter keinen Umständen ohne Fett anbraten. Ich habe an dem Abend also nur ‚Low Carb‘ gegessen statt ‚Low Carb und Low Fat‘. Außerdem habe ich eine Cola Light getrunken. Das darf ich eigentlich auch nicht, weil ich keine Süßungsmittel außer Steviolglycosid zu mir nehmen darf. Aber das war mein Kompromiss zum schnöden (stillen) Wasser, weil alle anderen am Tisch Wein getrunken haben. Alkohol ist während der Stoffwechseldiät natürlich auch nicht erlaubt. Das ist auch so eine Sache: Keine Süßigkeiten, kein Alkohol – fühlt sich etwas an wie Fasten.


Bei den Mahlzeiten an sich bin ich mittlerweile ganz kreativ geworden, auch dank Caro, meiner Beraterin, weil sie mir noch ein paar Rezepte als Anregung geschickt hat. Das Familienessen leidet auch nicht wirklich, weil es durchaus Gerichte gibt, die allen schmecken, wie z. B. Gulasch oder Spaghetti Bolognese (bei mir aber nur mit Zucchininudeln, die Kinder und mein Mann hatten richtige Nudeln). Deswegen haben die Kids auch noch nicht wirklich gemerkt, dass Mama beim Essen etwas anders macht. Außer beim Frühstück, weil ich ja da nur den Shake und die Pillen zu mir nehme. Unser Vierjähriger hat mich gefragt, ob ich krank sei oder warum ich so viele Tabletten nehmen müsse.


Der Hunger hält sich tatsächlich immer noch in Grenzen – der Appetit auf Unerlaubtes leider nicht. Bin gespannt, wie es mir in der aktuellen Woche ergehen wird!

Woche 3

Plan

Woche 3 und die Waage bewegt sich immer noch nicht – dabei habe ich noch nicht einmal gesündigt und war megadiszipliniert, bis auf die Tatsache, dass ich vor dem Essen zweimal vergessen habe, die Globuli einzunehmen. Die HCG Globuli sind auch Bestandteil der Diät. Diese soll ich während der gesamten Diät einnehmen: fünf Kügelchen morgens, mittags, abends und vor dem Schlafengehen. Diese Globuli sollen helfen, mein Depotfett effektiv loszuwerden.


Ich hatte diese Diät ja eigentlich ausgewählt, um durch schnelle Resultate motiviert zu bleiben – die Erfolge bleiben momentan aber aus!


Frühstück

Ansonsten bin ich mittlerweile immer besser im Kochen ohne Fett – auch wenn es manchmal nicht so gut schmeckt. Das Frühstück am Wochenende mit der Familie ist aber immer noch am schwierigsten – wenn alle genüsslich in ihr Brötchen beißen, muss ich meinen Shake trinken. Noch nicht einmal Eier sind morgens als Proteinquelle erlaubt, weil diese zu viel Fett enthalten und deshalb auch nicht auf meiner ‚Erlaubt-Liste‘ stehen.


Ich war am Wochenende mit den Kids schwimmen und habe diesmal nicht so viele Bahnen geschafft wie sonst. Meine Muskeln haben sich sehr schwer angefühlt und die Bahnen fühlten sich doppelt so lang an wie sonst. Mal beobachten, ob das nur eine schlechte Tagesform war, oder ob das aufgrund der eingeschränkten Ernährung momentan einfach normal ist. Werde das am kommenden Wochenende noch mal testen. Kommende Woche habe ich Urlaub und werde auch sehen, ob ich dadurch meine Mahlzeiten noch besser planen und mich sportlich noch mehr betätigen kann. Ich werde berichten!

Woche 4

Bergfest! Zum Ende der dritten Woche zeigte die Waage nun 7,5 kg weniger an, hurra! Ich bin über Facebook und eine WhatsApp-Gruppe mit anderen Teilnehmern verbunden, die gleichzeitig mit mir angefangen hatten. Einige haben schon 10 kg abgenommen. Nun gut – ich will nicht meckern, sondern ja noch drei Wochen durchpowern. War bisher noch nie so diszipliniert, was Süßigkeiten angeht. Noch nicht mal ein Krümelchen Süßkram habe ich bisher gegessen! Wenn es mich dann doch mal überkommt, dann gönne ich mir als Nachtisch kleine zuckerfreie Sahnebonbons. Diese enthalten zwar keine Kalorien und keinen Zucker, aber Süßungsmittel sind während der Stoffwechselkur sowieso nicht gestattet.


Appetit auf ‚Verbotenes‘ habe ich nach wie vor. Wenn ich aber den Tag gut plane und alle Mahlzeiten (inklusive der beiden Obstzwischenmahlzeiten) einhalte, dann habe ich tatsächlich keinen wirklichen Hunger. Und das, obwohl ich pro Tag nur ca. 900 kcal zu mir nehme (Essen + Shake). Natürlich schiele ich abends auch etwas neidisch auf das Weinglas meines Mannes, aber auch dieser ‚Durst‘ geht vorbei. ;-)


Das viel größere Problem für mich bei dieser Kur ist nach wie vor der Shake! Dieser sagt mir weder geschmacklich noch in Bezug auf seine Konsistenz und das Mundgefühl zu. Ich brauche für einen halben Liter Shake morgens mindestens 20 Minuten, bis ich ihn ganz herunterbekommen habe. Und das alles auf nüchternen Magen!


Was die Leistungsfähigkeit angeht ist mein Level ziemlich mittelmäßig. War am Wochenende nochmal schwimmen und die Bahnen kamen mir wieder sehr lang vor! Es dauerte bestimmt 10 Bahnen, bis ich halbwegs in Schwung kam. Die restlichen 10 Bahnen waren dann ok. Von der benötigten Zeit sprechen wir an dieser Stelle besser nicht. Für die 20 Bahnen brauche ich rund 8 Minuten länger als sonst. Vielleicht geht’s dieses Wochenende ja schon etwas besser, ich werde das beobachten.

Woche 5

Nach dem Bergfest ist nun schon fast der Endspurt angesagt! Die Waage zeigt momentan 8 kg weniger an als zu Beginn der Stoffwechselkur und so große Abnahmesprünge scheint es nicht mehr zu geben. Aber der Trend geht zumindest in die richtige Richtung. Allerdings habe ich schon seit fünf Wochen keinen zugesetzten Zucker und keinen Alkohol zu mir genommen. Ich bin mittlerweile auch richtig gut im Neinsagen geworden. Süßigkeiten lachen mich gar nicht mehr so wirklich an.  Bei Alkohol ist es natürlich momentan in Gesellschaft etwas schwieriger.


Gerade jetzt bei den Karnevalsveranstaltungen fällt es mir dann doch noch schwer, standhaft zu bleiben. In diesem Jahr besuche ich allerdings nicht so viele Veranstaltungen – im Gegensatz zu Rebekka und Suse. ;-)


Langsam mache ich mir auch Gedanken, wie es nach den sechs Wochen weitergehen soll. Auch nach den Diet Diaries möchte ich noch etwas abnehmen. Darüber werde ich mir ernsthaft Gedanken machen und Euch berichten.

Das machen die Anderen