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Jod

Jod zählt zu den essentiellen Spurenelementen. Es trägt zur normalen Produktion von Schilddrüsenhormonen und der normalen Funktion der Schilddrüse bei. Schilddrüsenhormone spielen im Stoffwechsel eine zentrale Rolle und beeinflussen Wachstum, Energieumsatz und die Gehirnentwicklung. Die einzigen Lebensmittel, die reichlich Jod enthalten, sind Seefisch und Meerestiere. Um ausreichend Jod aufzunehmen, ist es erforderlich, zweimal wöchentlich Seefisch oder Meeresfrüchte zu verzehren. Zudem können auch Jodsalz und damit hergestellte Produkte einem Jodmangel vorbeugen.

Jodprophylaxe

Alle anerkannten Ernährungsinstitutionen empfehlen, einem Jodmangel durch den Konsum von Seefisch und Meerestieren und die Verwendung von jodiertem Speisesalz, kurz Jodsalz, vorzubeugen. Diese Jodprophylaxe verhindert, dass es aufgrund von Jodmangel zu einer Vergrößerung der Schilddrüse, einem Kropf, kommt.

Jodsalz

Jodsalz enthält mindestens 15 und maximal 25 mg Jod pro Kilo Speisesalz (Kochsalz). Es wird im Rahmen der sogenannten Jodprophylaxe als Lebensmittel angeboten und ist geeignet, einem Jodmangel vorzubeugen. Auch viele Bäckereien, Metzgereien, Restaurants und Kantinen stellen Lebensmittel und Speisen mit Jodsalz her.

Johannisbrotkernmehl

Johannisbrotkernmehl, auch Carob oder Carubin genannt, wird aus den Samen des Johannisbrotbaumes gewonnen. Es dient als pflanzliches Wasserbinde- und Dickungsmittel bei der Herstellung von Lebensmitteln im Haushalt und in der Industrie, beispielsweise in Speiseeis, Soßen, Suppen, Wurst, Käse und diätetischen Lebensmitteln.

Jo-Jo-Effekt

Als Jo-Jo-Effekt bezeichnet man Schwankungen des Körpergewichts, die häufig nach Blitzdiäten auftreten. Es kommt zu einem Kreislauf aus Reduktionsdiät und Gewichtszunahme nach Beenden der Diät. Meist wird das Ausgangsgewicht vor der Reduktionsdiät wieder erreicht, oft sogar noch überschritten. So steigt das Übergewicht trotz häufiger Diäten immer weiter an.

Joule

Joule (J) ist die offizielle internationale Maßeinheit für Energie. Der Energiegehalt von Nahrungsmitteln wird daher in Joule oder Kilojoule (kJ) angegeben. In der Bevölkerung ist die alte Maßeinheit Kalorien beziehungsweise Kilokalorien (kcal) noch weit verbreitet. 1 Kilokalorie entspricht 4,184 Kilojoule, 1 Kilojoule entspricht 0,239 Kilokalorien.