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Eicosapentaensaeure

Eicosapentaensäure, abgekürzt EPA, ist eine wertvolle mehrfach ungesättigte Fettsäure und zählt zu den Omega-3-Fettsäuren. Sie ist vor allem in fetten Fischarten wie Makrele, Hering und Lachs enthalten. Eicosapentaensäure tragen wie Docosahexaensäure zur normalen Herzfunktion bei.

Eisen

Eisen gehört zu den lebenswichtigen Spurenelementen. Es ist insbesondere in tierischen Lebensmitteln wie Fleisch und Innereien enthalten. Aber auch pflanzliche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Hefe, Spinat, Schwarzwurzeln oder Weizenkeime enthalten Eisen. Vitamin C erhöht die Eisenaufnahme aus dem Darm. Das Spurenelement trägt zur Bildung von normalen roten Blutkörperchen und damit dem normalen Sauerstofftransport bei. Zudem trägt es zur Reduzierung von Müdigkeit und Erschöpfung sowie zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.

Eiweiß (Protein)

Eiweiße gehören zu den Hauptnährstoffen und bestehen aus Aminosäuren. Es ist für den Menschen unentbehrlich und muss über die Nahrung zugeführt werden. Proteine tragen zum Muskelwachstum und der Erhaltung normaler Knochen bei. Die empfohlene Protein-Zufuhr für gesunde Erwachsene liegt laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung (DGE) e. V. bei 0,8 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht. Ausreichend Eiweiß wird über Fleisch, Eier, Milch und Milchprodukte sowie Hülsenfrüchte, Getreide und Kartoffeln aufgenommen.

Eiweißqualität

Die Eiweißqualität (Proteinqualität) hängt von der Aminosäurezusammensetzung eines Proteins ab. Je eher diese – vor allem der Gehalt an essentiellen Aminosäuren – der Zusammensetzung des Körpereiweißes entspricht, desto höher ist die biologische Wertigkeit und die Eiweißqualität. Durch gezielte Kombination von Lebensmitteln, wie beispielsweise Kartoffeln und Ei, kann die Eiweißqualität verbessert werden.

Elektrolyte

Elektrolyte können Lösungen von Salzen, Säuren und Basen sein. Die wichtigsten Elektrolyte im Körper sind Lösungen mit Natrium, Kalium, Magnesium, Calcium, Chlor-, Sulfat-, Carbonat-, Phosphat-Ionen. Chlorid trägt beispielsweise zur normalen Verdauung durch die Produktion von Salzsäure im Magen bei. Und Magnesium trägt zur Ausgewogenheit der Elektrolyte bei. Zur Erhaltung des normalen Blutdrucks wiederum trägt Kalium bei.

Elektrolythaushalt

Unter dem Elektrolythaushalt werden alle Vorgänge zusammengefasst, die die Aufnahme, die Ausscheidung und den Stoffwechsel der Mineralstoffe bzw. der Elektrolyte betreffen. Der Elektrolythaushalt ist eng mit dem Wasserhaushalt verknüpft. Hohe Flüssigkeitsverluste, wie nach starkem Schwitzen, aber auch durch Erbrechen oder Durchfall, können zu Elektrolytverlusten führen.

Endogen

Endogen kann mit "im Inneren liegend" oder "innere" übersetzt werden. Das Gegenteil ist "exogen".

Energiebedarf/Kalorienbedarf

Für alle Lebensvorgänge wie Atmung, Herzschlag und Verdauung, aber auch für körperliche Aktivität benötigt der Körper Energie. Die Energiemenge, die diesen Bedarf deckt, wird Energiebedarf genannt. Der Energiebedarf ist individuell verschieden und hängt insbesondere von Alter, Größe, Geschlecht, Körpergewicht und der körperlichen Aktivität ab.

Energiedichte/Kaloriendichte

Die Energiedichte, die auch als Kaloriendichte bezeichnet wird, gibt an, wie viel Energie ein Lebensmittel in Bezug auf sein Gewicht enthält. Fettreiche Lebensmittel haben eine hohe Energiedichte, sie enthalten also pro Gramm viel Energie/viele Kalorien. Wasserreiche Lebensmittel wie Gemüse, Frischobst oder Salate haben hingegen eine niedrige Energiedichte.

Energiegehalt/Kaloriengehalt

Der Energiegehalt oder auch Brennwert eines Lebensmittels wird in Kilokalorien (kcal) oder Kilojoule (kJ) angegeben. Er gibt an, wie viel Energie der Körper aus der Nahrung gewinnen kann. Die Hauptnährstoffe haben unterschiedliche Energiegehalte: Kohlenhydrate und Eiweiß (Proteine) liefern jeweils etwa 4 kcal pro Gramm und Fett ungefähr 9 kcal pro Gramm. Alkohol enthält rund 7 Kilokalorien pro Gramm.

Energie/Kalorien

Energie ist ein Maß für die Fähigkeit, Arbeit zu verrichten. Die Nahrung enthält Energie in Form von bestimmten Nährstoffen wie Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen (Proteinen). Beim Abbau der Nahrungsbestandteile im Körper wird Energie frei, die für Muskelarbeit, Bewegung, Stoffwechsel und Wachstum genutzt werden kann. Gemessen wird Energie in Kilokalorien (kcal) oder Kilojoule (kJ). Eine Kilokalorie entspricht dabei rund 4,2 Kilojoule. Erhält der Körper über die Nahrung mehr Energie als er verbraucht, wird der Überschuss in Form von Fett gespeichert; es kommt zu Übergewicht oder sogar Adipositas (Fettleibigkeit).

Energiemaßeinheiten

Die Maßeinheit der Energie heißt Kilokalorien (kcal) oder Kilojoule (kJ). Für den internationalen Gebrauch wird heute die Maßeinheit Kilojoule verwendet. 4,184 Kilojoule entsprechen dabei einer Kilokalorie. In Deutschland konnte sich der Begriff Kilojoule jedoch bisher nicht durchsetzen. Zudem wird bei der Angabe des Energiegehalts von Lebensmitteln meist von Kalorien gesprochen, obwohl Kilokalorien gemeint sind.

energiereduzierte Lebensmittel

Als energiereduziert oder kalorienreduziert darf ein Lebensmittel nur dann bezeichnet werden, wenn sein Brennwert oder sein Energiegehalt um mindestens 30 Prozent unter dem vergleichbarer Lebensmittel liegt.

Energieumsatz/Kalorienumsatz

Der Energieumsatz bezeichnet alle Vorgänge im Körper, die mit der Umwandlung der Nahrung in Energie zusammenhängen. Die beim Nahrungsabbau frei werdende Energie wird für alle Lebensvorgänge benötigt.

Energieverbrauch/Kalorienverbrauch

Der Energieverbrauch gibt die Energiemenge an, die der Körper eines Menschen verbraucht. Er hängt insbesondere von Alter, Größe, Körpergewicht, Geschlecht und körperlicher Aktivität ab. Grundumsatz nennt man den Energieverbrauch eines entspannt liegenden Menschen 12 Stunden nach der letzten Nahrungsaufnahme bei einer Umgebungstemperatur von 20 Grad Celsius. Jeder darüber hinausgehende Energieverbrauch wird dem Leistungsumsatz zugerechnet.

Enterale Ernährung

Die enterale Ernährung ist eine Form der künstlichen Ernährung, bei der die Nahrung mit Hilfe einer Sonde direkt in den Magen-Darm-Trakt geleitet wird oder spezielle Flüssignahrung (sogenannte Astronautenkost) oral verabreicht wird. Sie kann bei Schluckstörungen, Behinderungen der Nahrungspassage im Mund oder in der Speiseröhre, bei Bewusstlosigkeit, künstlicher Beatmung oder auch bei Anorexia nervosa und anderen Krankheiten notwendig werden.

Entschlackung

Die Entschlackung soll zur Entgiftung und Reinigung des Körpers dienen, indem sie die Ausscheidung von Stoffwechselendprodukten fördert. Als geeignete Maßnahmen gelten beispielsweise Fasten und Heilfasten oder Schwitzkuren. Zur Entschlackung werden auch die Einnahme oder Verabreichung von Abführmitteln (Laxantien) insbesondere von Glaubersalz und/oder Entwässerungsmittel empfohlen. Grundsätzlich ist aus wissenschaftlicher Sicht ein Entschlacken nicht notwendig, da der Körper einerseits keine Schlacke oder Schlacken bildet und andererseits überflüssige Stoffwechselendprodukte ohnehin ständig entgiftet und ausscheidet.

E-Nummern

In der EU werden die Zusatzstoffe in der Lebensmittelherstellung, z. B. Konservierungsstoffe, Farbstoffe oder Antioxidantien, mit einheitlichen E-Nummern bezeichnet. Welche Zusatzstoffe verwendet werden dürfen, regelt die Zusatzstoff-Zulassungsverordnung und die Zusatzstoff-Verkehrsverordnung. Allergiker und Menschen mit Unverträglichkeiten können in der Zutatenliste auf dem Lebensmitteletikett Allergene und Substanzen erkennen, die bei Einzelnen möglicherweise zu Unverträglichkeiten führen können.

Enzyme

Enzyme sind Proteine (Eiweiße), die Stoffwechselvorgänge im Körper ermöglichen oder beschleunigen. Sie werden beispielsweise bei der Verdauung oder der Immunabwehr benötigt. Während Enzyme ihre Aufgaben im Körper erfüllen, verändern sie sich nicht. Einige Enzyme benötigen für ihre Arbeit Helfer wie Vitamine und Mineralstoffe.

ESL-Milch

ESL- Milch ist länger haltbare Milch. Die Abkürzung ESL steht für „extended shelf Life“. (= längere Haltbarkeit im Regal). Diese Milch wird entweder vor dem Pasteurisieren zusätzlich mikrofiltriert oder mit bis zu 127 Grad Celsius für zwei Sekunden auf eine deutlich höhere Temperatur als normale pasteurisierte Milch erhitzt. Beide Maßnahmen führen zu einer verlängerten Haltbarkeit der Milch von rund drei Wochen. Die Hersteller von Milch sind verpflichtet, die ESL-Milch mit dem Zusatz auf der Verpackung „länger haltbar“ gut sichtbar zu kennzeichnen.

essentiell

Essentielle Fettsäuren

Wichtige essentielle (lebenswichtige- oder unentbehrliche) Fettsäuren sind die mehrfach ungesättigte Omega-6-Fettsäure Linolsäure (besonders in Sonnenblumenöl, Maiskeimöl, Weizenkeimöl oder Distelöl enthalten) und die Omega-3-Fettsäure Linolensäure (insbesondere Leinöl, Walnussöl und Fettfische sind reich daran). Der Körper kann sie nicht selbst herstellen.

exogen

Exogen bedeutet "von außen" oder "durch äußere Umstände verursacht".