Grillparty

Fleisch und Würstchen – die Klassiker für den Grill

Die Grillsaison hat begonnen. Die verführerischen Düfte gegrillter Köstlichkeiten machen Appetit auf knusprige Steaks und knackige Würstchen. Bei vielen Grillfans kommen nach wie vor diese Klassiker auf den Rost. Wer beim Einkauf fettarmes Fleisch und frisches Gemüse wählt und ein paar Grundregeln beachtet, macht aus der Grillparty ein gesundes und kalorienarmes Vergnügen.

 

Grillgenuss mit fettarmem Fleisch

Bei den meisten Grillfans spielen leckere Steaks und knackige Würstchen noch immer die Hauptrolle. In Maßen verzehrt ist Fleisch ein gesunder Genuss, denn es liefert nicht nur wertvolles tierisches Eiweiß, sondern auch viele B-Vitamine sowie den Mineralstoff Eisen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt bis zu 300-600g Fleisch und Wurst pro Woche. Wenn Sie beim geselligen Grillfest übermäßig zugelangt haben, treten Sie einfach an den restlichen Wochentagen etwas kürzer. Wählen Sie bei Fleisch, Geflügel und Würstchen am besten die fettarmen Varianten. Dann genießen Sie figurfreundlich, weil Sie viele Kalorien sparen.

Fleischart Figurfreundliche, zum Grillen geeignete Stücke
Schwein Schnitzel, Filet
Rind/ Kalb Hüft-, Rump- oder Lendensteak, Kalbfiletsteak
Geflügel Brustfleisch ohne Haut
Würstchen Geflügelwürstchen

Nur ungepökeltes Fleisch gehört auf den Grill

Verwenden Sie beim Grillen nur ungepökeltes Fleisch. Geräucherte oder gepökelte Lebensmittel werden mit einem speziellen Salz behandelt, das meist aus einer Mischung aus Kochsalz und Nitrit besteht. Dadurch bleibt das Fleisch haltbarer und behält seine rote Farbe. Bei hohen Temperaturen können aus dem Nitrit des Pökelsalzes und Abbauprodukten des Fleischeiweißes so genannte Nitrosamine entstehen. Diese Stoffe gelten als gesundheitlich bedenklich. Achten Sie bei verpacktem Grillgut auf das Etikett. Ist hier Nitritpökelsalz als Zutat vermerkt, lassen Sie es liegen. An der Fleischtheke kann Ihnen das Personal Auskunft geben.

Schonend zubereiten – gesund genießen

Grillen zählt zu den Nährstoff schonenden und fettarmen Zubereitungsarten – vorausgesetzt, Sie kennen die richtigen Kniffe. Das Fleisch wird zu Beginn bei einer Temperatur von bis zu 250 Grad Celsius gegart. Dadurch bildet sich rasch eine knusprige leckere Kruste, innen bleibt das Fleisch zart und saftig. Bei größeren Fleischstücken sollte das Rost nach dem Anbraten etwas höher gehängt werden, damit das Fleisch trotz längerer Garzeit nicht verbrennt. Grillen Sie Steak und Würstchen nur bis zu einer mittleren Bräune und achten Sie darauf, dass kein Fett in die Glut tropft. Der entstehende Rauch kann gesundheitsbedenkliche Stoffe enthalten, die in das Grillgut ziehen können. Am besten legen Sie das Fleisch auf Alufolie oder Grillschalen.

Tipp: Schweine- und Geflügelfleisch sollten immer gut durchgegart werden. Mit der Grillzange können Sie testen, ob das Fleisch schon gut ist: Fühlt es sich weich an, ist es innen noch roh, macht es einen festen Eindruck, ist es auch innen gar.


Weitere Tipps zum gesunden Grillen:

  • Verwenden Sie beim Holzkohlegrill speziell geeignete Holzkohle oder –briketts.
  • Die Holzkohle gut durchglühen lassen, erst dann das Grillgut auflegen.
  • Salzen Sie das Fleisch erst nach dem Grillen, so bleibt es schön saftig.
  • Frische Kräuter erst kurz vor Ende der Grillzeit aufstreuen.
  • Verwenden Sie am besten ungeräuchertes, mageres oder nur leicht fettdurchzogenes Fleisch. Marinierte Steaks vor dem Grillen vorsichtig abtupfen.

Leckere Würze: Marinaden und Würzsaucen

Durch Marinieren wird das Grillgut besonders würzig. Grundzutaten sind Flüssigkeiten wie Wein, Buttermilch, Zitronensaft, Apfelwein, Essig oder Bier und ein hitzebeständiges Öl, wie z. B. raffiniertes Rapsöl, sowie frische oder getrocknete Kräuter. Besonders gut zum Würzen eignen sich Thymian, Knoblauch, Rosmarin und Oregano. Auch schwarzer Pfeffer, Cayennepfeffer oder fertige Grillmarinaden, z. B. Marinado Knoblauch von MAGGI, geben dem Grillgut besonderen Pfiff. Je mehr Kräuter eine Marinade enthält, desto schneller verbrennt sie. Vor allem Marinaden, die frische Kräuter enthalten, sollten Sie deshalb erst kurz vor Ende der Grillzeit mit einem Pinsel auftragen.


Bei den Würzsaucen wählen Sie ganz nach Geschmack: Chilisauce, Tabasco, Worcestersauce, Senf, Tomatenmark oder weitere fertige Würzsaucen z. B. die fettarme Texicana Salsa von MAGGI.


Tipp: Schauen Sie auf das Etikett Ihrer Favoriten – hier sind Fett- und Kaloriengehalt des Produktes angegeben. Würzsaucen von MAGGI enthalten weniger als ein Gramm  Fett und nur 15 bis 19 kcal pro Portion. Auch Delikatess Senf von THOMY ist mit 9 kcal und weniger als einem Gramm Fett pro Portion sehr figurfreundlich. 

Beilagen mit Vitaminkick

Am besten bieten Sie zum Grillfleisch frische Salate und Beilagen an – so wird das Essen zur vitaminreichen Mahlzeit. Kartoffeln beispielsweise enthalten Vitamin C und lassen sich vielfältig zubereiten. Für Folienkartoffeln kochen Sie die Knollen zehn Minuten vor, wickeln sie anschließend in Alufolie und legen sie nochmals für 10 bis 15 Minuten auf den Rost. Oder Sie schneiden die Kartoffeln in Scheiben, pinseln diese mit Öl ein, würzen sie leicht und legen sie in einer Aluschale auf den Grill. Je nach Dicke der Scheiben sind diese nach 10 bis 20 Minuten gar. Gut vorbereiten lassen sich zudem Salate aus Kartoffeln, Nudeln, Reis oder Rohkost.  Zum Zubereiten Ihrer Salatsauce empfiehlt sich die Verwendung eines hochwertigen Pflanzenöls, wie z. B. THOMY Reines Rapsöl. Nicht nur bei Kindern sind Rohkoststreifen aus Paprika, Karotten oder Kohlrabi beliebt. Mit einem cremigen Dip aus Kräuterquark oder Joghurt wird das Gemüse zum besonderen Genuss.

Das richtige Fett verwenden

Zum Grillen eignen sich Fette und Öle, die sich auch bei hohen Temperaturen nicht zersetzen. Am besten nehmen Sie spezielle Öle, auf deren Etikett darauf hingewiesen wird, dass sie zum Braten, Backen oder Grillen geeignet sind. Auch Olivenöl können Sie bedenkenlos verwenden.
Gewürze: Das steckt in ihnen

Blick ins Gewürzregal

Ob deftig, süß oder scharf – bringen Sie Würze ins Essen!
Gleich anschauen
Pilze aufwärmen - Pilzgerichte

Pilze aufwärmen?

Ja, das dürfen Sie! Wir geben Tipps zur richtigen Zubereitung von Pilzen.
Jetzt lesen