Gesunde Früchte für Ihr Baby

Super lecker und gesund – Früchte ohne Zuckerzusatz

Ihr Baby ist fünf bis sieben Monate alt? Neben Mutter- oder Säuglingsmilch können Sie jetzt zusätzlich andere Lebensmittel wie Gemüse, Kartoffeln, Fleisch, Getreide und Früchte. Beginnen Sie mit der schrittweisen Einführung von Beikost. Bewährt hat sich der Start mit Karottenmus, weil es einen leicht süßlichen Geschmack hat. Falls Ihr Kind Karotten pur nicht mag, können Sie auch etwas Obstmus untermischen.

Früchte verbessern die Eisenaufnahme

Ab dem fünften bis siebten Lebensmonat reichen die Nährstoffe aus der Milch allein nicht mehr aus. Vor allem Eisen braucht Ihr Baby jetzt in größeren Mengen. Fleisch liefert gut verfügbares Eisen, welches zur normalen Bildung von roten Blutkörperchen und Hämoglobin beiträgt. Vitamin C aus Früchten fördert die normale Funktion des Immunsystems und verbessert zusätzlich die Aufnahme von Eisen aus Gemüse und Getreide. Dies ist ganz wichtig, wenn Sie eine Ernährung ohne Fleisch für Ihr Kind vorziehen. Hier verwenden Sie im Brei anstelle von Fleisch eisenreiches Vollkorngetreide wie z. B. Hafer. Um die Eisenaufnahme aus vegetarischen Fertigmenüs zu verbessern, füttern Sie einfach noch ½ Früchtegläschen, das viel Vitamin C liefert.

Getreide-Obst-Brei ab dem 7. Monat

Wann genau Sie Ihrem Baby welchen Brei am besten füttern, können Sie in unserem Beitrag "Ernährungsfahrplan für das erste Lebensjahr" lesen. Ab dem 7. Monat können Sie die Still- oder Flaschenmahlzeit am Nachmittag durch einen milchfreien Getreide-Obst-Brei mit natürlicher Fruchtsüße ersetzen. Früchte ohne Zuckerzusatz schmecken nicht ganz so süß und Ihr Baby gewöhnt sich an den natürlichen Geschmack von Obst.

Sie können Getreide-Obst-Breie fertig kaufen, oder aber selbst herstellen, z. B. aus:

  • 2 Esslöffeln (20 g) Getreideflocken
  • 90 g Wasser
  • 100 g Obst
  • 1 Teelöffel (5 g) Öl

Mehr zu den Vor- und Nachteilen von industriell und selbst hergestellter Babynahrung lesen Sie unseren Beitrag "Selber kochen oder Fertignahrung?"

Obst kann die Verdauung verbessern

Ihr Baby hat Probleme mit der Verdauung? Ein Still-Kind kann täglich mehrmals Stuhlgang haben oder nur einmal wöchentlich – beides ist normal, solange es munter ist. Ernähren Sie Ihr Baby mit Säuglingsmilchnahrung? Wenn es einen harten Stuhl hat, kann es sein, dass Sie bei der Zubereitung nicht genügend Wasser verwendet haben. Bitte halten Sie sich genau an die Zubereitungsanweisungen und reduzieren Sie auf keinen Fall die dort angegebene Wassermenge.


Bleibt der Stuhl dann immer noch hart, können Sie ab dem 5. Monat zusätzlich Flüssigkeit,
z. B. in Form von ungesüßten Kräuter- und Früchtetees geben. Vor dem 5. Monat sind zusätzliche Teemahlzeiten nur in Ausnahmesituationen wie z. B. erhöhtem Flüssigkeitsbedarf bei Durchfall, großer Hitze und Fieber notwendig. Nach dem 4. Monat ist auch Obst hilfreich, das stuhlauflockernd wirkt. Einen Hinweis auf die stuhlauflockernde Wirkung finden Sie auf dem Etikett von fertiger Babykost.

Massage regt die Verdauung an

Die Verdauung Ihres Babys können Sie auch mit Baby-Massage anregen. Massieren Sie den Bauch mit der flachen Hand rund um den Bauchnabel im Uhrzeigersinn – das kann helfen. Bei länger anhaltenden Stuhlproblemen sollten Sie stets den Kinderarzt aufsuchen.
Tipps zum Immunsystem stärken

Starke Abwehr

So machen Sie Ihr Immunsystem fit gegen Keime & Co.!
Gleich lesen
Lebensmittelallergie - Kinder reagieren häufiger

Lebensmittelallergien bei Kindern

Ausgewogene, kindgerechte Ernährung trotz Allergien – so geht’s!
Jetzt informieren