News für Fachkräfte

Neueste Studienergebnisse, Trends der Branche oder Nestlé Presseveröffentlichungen: Hier finden Sie alle relevanten Neuigkeiten für Fachkräfte.
News

Studie: Essenszeiten und Nahrungskomposition beeinflussen den zirkadianen Rhythmus verschiedener Gewebe

29.07.2021
Das Team um PD Dr. Olga Ramich vom DIfE, Professor Achim Kramer und Professor Andreas F. H. Pfeiffer von der Charité – Universitätsmedizin Berlin zeigen in einer neuen Studie, dass Essenszeiten, die nicht im Einklang mit der inneren Uhr stehen, das Risiko für Übergewicht, Typ-2-Diabetes und Metabolisches Syndrom steigern. Dafür untersuchte das Team, welchen Einfluss der erhöhte Insulinspiegel nach einer Mahlzeit auf den zirkadianen Rhythmus des Fettgewebes hat und welche molekularen Mechanismen dabei eine Rolle spielen. Erstmals wird aufgezeigt, wie ungünstige Essenszeiten den zirkadianen Rhythmus stören können.
Mikrobiom des Darms

Gastroenterologen veröffentlichen aktualisierte S3-Leitlinie "Reizdarmsyndrom"

26.07.2021
Zwischen vier und zehn Prozent der Deutschen leiden am sogenannten Reizdarmsyndrom (RDS). Das komplexe Erkrankungsbild kann die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Eine angemessene therapeutische Betreuung ist wichtig, um die Symptome zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern. Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) und die Deutsche Gesellschaft für Neurogastroenterologie und Motilität e. V. (DGNM) veröffentlichten nun die aktualisierte S3-Leitlinie „Reizdarmsyndrom“. Sie richtet sich sowohl an Ärzte als auch an Betroffene.

Gesundheitliche Bewertung von Ethylenoxid-Rückständen in Sesamsamen

20.07.2021
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat die Stellungnahme zur gesundheitlichen Bewertung von Ethylenoxid-Rückständen in Produkten mit Sesamsamen aus Indien (Riegel, Snacks, Salat-Toppings) aktualisiert. In der EU ist Ethylenoxid in Pflanzenschutzmitteln verboten, da es als erbgutverändernd und krebserzeugend eingestuft wird. Kinder sowie die erwachsene Allgemeinbevölkerung in Deutschland sind die am höchsten gegenüber Sesam exponierten Bevölkerungsgruppen. Durch die irreversiblen mutagenen Effekte und der Kanzerogenität sollten höhere Aufnahmemengen in jungem Alter grundsätzlich vermieden werden.

BfR rät zu besonderer Vorsicht beim Verzehr von Bohnen

09.07.2021
Nachdem die Giftinformationszentren im Jahr 2020 viele Anfragen zu Beschwerden wie Übelkeit und Bauchschmerzen nach dem Verzehr grüner Bohnen erhielten, warnt die Kommission „Bewertung von Vergiftung“ des BfR vor dem Verzehr roher Bohnen. Das darin enthaltene Protein Phasin kann schon in geringen Dosen für den Menschen gesundheitsschädlich sein und wird erst durch hohe Temperaturen zerstört. Auf schonendes Garen sollte bei Bohnen deshalb verzichtet werden. Das BfR rät, bei der Zubereitung auf ausreichende Erhitzung und Garzeit zu achten und Bohnen niemals roh zu verzehren.

Expert*innen aus der Gemeinschaftsverpflegung gesucht

07.07.2021
Die DGE entwickelt gemeinsam mit der Hochschule Albstadt-Sigmaringen und dem Unternehmen Pro Care Management Maßnahmen und Angebote für eine gesundheitsfördernde Kitaverpflegung. Welche Schritte notwendig sind, um eine zucker- und salzreduzierte sowie fettoptimierte Verpflegung anbieten zu können, will die DGE anhand einer Umfrage bei Anbietern von Kitaverpflegungen herausfinden. Diese Umfrage findet im Rahmen des Projekts „Start Low“ statt, welches von der DGE koordiniert und im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) durchgeführt wird. Wenn Sie in der Gemeinschaftsverpflegung tätig sind und Verpflegung für Kitas anbieten, dann freut sich das Projekt-Team über Ihre Teilnahme.

Gesellschaften warnen vor Adipositaswelle bei Kindern und Jugendlichen

30.06.2021
Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGJK) und die Deutsche Adipositas-Gesellschaft (DAG) warnen vor einer „stillen Pandemie“, die sich vor allem bei Kindern und Jugendlichen bemerkbar macht. Laut DGKJ und DAG sind rund zwei Millionen Kinder in Deutschland übergewichtig und davon 800.000 adipös. Die Zahl der Jugendlichen, die von Typ-2-Diabetes betroffenen sind, wird derzeit auf 1.000 geschätzt. Seit Beginn der Coronapandemie sind die Zahlen zudem deutlich gestiegen. Bei Kindern und Jugendlichen konnte eine Zunahme an Adipositas, sowie ein Anstieg der Neumanifestationen von Typ-2-Diabetes beobachtet werden. Ursachen seien die eingeschränkten Bewegungs- und Sportmöglichkeiten, sowie ein hoher Medienkonsum und fehlende Strukturen im Tagesablauf und im Sozialleben. Die Gesellschaften fordern aus dem Grund mehr Prävention und Therapie der kindlichen Adipositas. Dafür seien politische Schritte maßgeblich.
Blutfettwerte

Aufnahme neuer Brotsorten in das Deutsche Lebensmittelbuch

25.06.2021
Im Deutschen Lebensmittelbuch werden Leitsätze für handelsübliche Bezeichnungen, Herstellung und Beschaffenheit von Lebensmitteln aufgeführt. Die Leitsätze beschreiben zudem, welche Rohstoffe und welche Menge an wertgebenden und wertmindernden Bestandteilen enthalten sein können. Seit April 2021 gelten die neuen Leitsätze für Brot und Kleingebäck. Jetzt wurden auch Brotsorten wie „Ciabatta“, „Baguette“ und „Tortilla Wraps“ in die neuen Leitsätze aufgenommen. „Glutenfreies Brot“ und verschiedene Mischbrote wurden ebenfalls definiert. Auch die bislang nicht geregelten Werbehinweise „traditionelle Rezeptur“ und „traditionelle Herstellung“ werden nun konkretisiert. So beschreiben die Leitsätze, dass bei „traditioneller Rezeptur“ keine Enzyme und Zusatzstoffe verwendet werden. Technologisch notwendige Zusatzstoffe sind hierbei ausgenommen. Die Leitsätze sind rechtlich nicht bindend, sollen jedoch Klarheit für Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Schutz vor Täuschung bringen.

Titandioxid als Lebensmittelzusatzstoff nicht mehr sicher

12.05.2021
Titandioxid (E171) ist als Lebensmittelzusatzstoff seit 2008 in der EU zugelassen und wird als Lebensmittelfarbstoff in Kategorien wie feinen Backwaren, Suppen, Brühen und Soßen, sowie Brotaufstrichen und verarbeiteten Nüssen verwendet. Die EFSA (European Food Safety Authority) veröffentlichte nun eine aktualisierte Bewertung, in dem das Gremium zum Schluss kam, dass Titandioxid als Lebensmittelzusatzstoff nicht mehr als sicher angesehen werden kann. Obwohl die Evidenz für allgemeine toxische Wirkungen nicht schlüssig war, konnten Bedenken hinsichtlich der Genotoxizität nach dem Verzehr des Stoffes nicht ausgeschlossen werden. Folglich konnte für E171 auch keine zulässige tägliche Aufnahmemenge festgelegt werden. Im nächsten Schritt werden die wissenschaftlichen Empfehlungen der EFSA von Risikomanagern der Europäischen Kommission und den Mitgliedsstaaten herangezogen, um Entscheidungen über mögliche Regulierungsmaßnahmen zu treffen.
Vegan-Vegetarisch-Kennzeichnung

Neue Monitoring-Ergebnisse des MRI

06.05.2021
Seit 2016 werden im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) im Rahmen der Nationalen Reduktions- und Innovationsstrategie für Zucker, Fette und Salz in Fertigprodukten Basis- und Folgeerhebungen für unterschiedliche Produktgruppen durchgeführt. Das Max Rubner-Institut (MRI) veröffentliche nun weitere Ergebnisse des Produktmonitorings mit Fokus auf den Energie- und Nähstoffgehalt von verpacktem Brot und Kleingebäck, verpackten Wurstwaren und weiteren Fleischerzeugnissen, Riegeln, Quetschprodukten und Kinderfertigmahlzeiten. Ungefähr 5000 Produkte wurden insgesamt erfasst. Im Vergleich zum Jahr 2016 zeigten die Ergebnisse unter anderem eine durchschnittliche Senkung des Salzgehaltes von vier Prozent in verpacktem Brot und Kleingebäck. Des Weiteren gab es deutliche Zuckerreduktionen in Nuss-, Kern-, Müsli-Riegeln und Fruchtschnitten, sowie eine deutliche Salzreduktion in ausgewählten verpackten Wurstwaren und Fleischerzeugnissen. 
Blutfettwerte

Mit Pflanzensterinen angereicherte Lebensmittel - nicht für jedermann geeignet

22.04.2021
Phytosterine sind fettähnliche Substanzen, die natürlicherweise in kleinen Mengen in fetthaltigen pflanzlichen Nahrungsmitteln, wie Nüssen, Speiseölen, Cerealien und Samen, vorkommen. Menschen mit erhöhtem Cholesterinspiegel können von einem regelmäßigen Verzehr der Pflanzensterine profitieren. Bereits zwei Gramm am Tag zeigen nachweislich eine Senkung des LDL-Cholesterins um 10%. Es gibt mittlerweile auch eine Reihe von Produkten, die mit Pflanzensterinen angereichert sind – diese sind aber ausschließlich für Menschen gedacht, die ihren Cholesterinspiegel senken möchten. Zudem muss bei dem Verzehr darauf geachtet werden, dass eine Menge von drei Gramm Phytosterin am Tag nicht überschritten wird, um gesundheitliche Beeinträchtigungen zu vermeiden. Außerdem können Pflanzensterine die Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen und ß-Carotin aus der Nahrung hemmen. Ein ärztlicher Rat vor der Zunahme von angereicherten Produkten ist daher zu empfehlen.
Fast Food

Neuer Grenzwert für industrielle trans-Fettsäuren

12.04.2021
Trans-Fettsäuren sind ungesättigte Fettsäuren mit einer oder mehreren Doppelbindungen in trans-Konfiguration und entstehen sowohl auf natürlicher Weise als auch durch lebensmitteltechnologische Prozesse. Bereits seit 2012 ersetzen Pflanzenölraffinerien den Transfettgehalt in Lebensmitteln erfolgreich durch Pflanzenölmischungen aus voll-, sowie ungehärteten Ölen. Seit dem 2. April 2021 gilt in der EU nun ein neuer Grenzwert für industrielle trans-Fettsäuren in Höhe von 2%. Die EU folgt damit den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Transfette bis 2023 weitgehend aus Nahrungsmitteln zu verbannen.
Kind das Essen verweigert

Neue Zahlen zum Kindermarketing für ungesunde Lebensmittel

15.03.2021
PD Dr. Tobias Effertz, Wirtschaftswissenschaftler der Universität Hamburg, publizierte kürzlich einen Projektbericht zum Kindermarketing für ungesunde Lebensmittel im Internet und TV, basierend auf Daten vor der Corona-Krise. Aus dem Bericht geht unter anderem hervor, dass in Deutschland mediennutzende Kinder pro Tag 15,48 Werbespots oder -anzeigen für ungesunde Lebensmittel sehen. Davon entfallen 5,14 auf das Internet und 10,34 auf das Fernsehen. Durchschnittlich 92% der Lebensmittelwerbung bezogen sich auf ungesunde Produkte wie Süßigkeiten, Snacks und Fast Food. Zudem ist die Zahl der ungesunden Spots pro Stunde im Fernsehen seit 2007 um 29% gestiegen. Wissenschaftler, Kinderärzte und die AOK fordern angesichts der Zahlen daher erneut ein Verbot von Kindermarketing für ungesunde Produkte in allen Medienarten.

Schokolade oder keine Schokolade?

02.03.2021
Kürzlich brachte die Alfred Ritter GmbH & Co. KG ein neues Produkt auf den Markt, dessen Zutaten alle aus der Kakaopflanze stammen. Neben den üblichen Zutaten wie Kakaomasse, Kakaobutter und fettfreiem Kakao aus der Kakaobohne, enthält das Produkt zu Süßen an Stelle von herkömmlichem Zucker, Saft aus Kakaofruchtfleisch. Laut der Kakaoverordnung darf das Produkt jedoch wegen seines fehlenden Zuckeranteils nicht als „Schokolade“ vermarktet werden. Die Bezeichnung gilt nur für Produkte aus Kakaoerzeugnissen und Zuckerarten, die mindestens 35 Prozent Kakaotrockenmasse und einen Mindestanteil an Kakaobutter und fettfreier Kakaomasse enthalten. Zwar ist der zu verwendende Mindestanteil an Zucker nicht festgelegt, dafür gibt es jedoch bestimmte Regelungen bezüglich der Zuckerart. So ist die Verwendung von süßenden Zutaten wie Honig, Kokosblütenzucker oder Fruchtsüßen derzeit nicht erlaubt. Nach Einschätzung der Verbraucherzentrale sollten diese Zutaten in Hinsicht auf die ständige Weiterentwicklung des Lebensmittelmarktes auch in der Gesetzgebung berücksichtigt werden.
Aktualisierte Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr von Natrium und Chlorid

Rückläufige Jodzufuhr in der Bevölkerung

22.02.2021
Jod ist ein lebensnotwendiges Spurenelement und vor allem für den Aufbau der Schilddrüsenhormone essenziell. Durch die unzureichende Jodzufuhr der deutschen Population werden daher seit der 1980er Jahre bestimmte Maßnahmen, wie die Nutzung von jodiertem Speisesalz, empfohlen, um die Jodzufuhr der Bevölkerung zu erhöhen. Neue Daten zeigen aber, dass die Jodversorgung immer noch nicht optimal ist und sogar eine rückläufige Tendenz aufweist. Zudem wird in den vergangenen Jahren weniger jodiertes Speisesalz bei der Produktion verarbeiteter Lebensmittel verwendet. Das BfR hat deshalb anhand von Modellrechnungen eingeschätzt, ob eine Erhöhung der gesetzlichen Höchstmenge von Jod in Speisesalz von 25mg/kg auf 30mg/kg das Auftreten des Risikos einer unzureichenden Jodaufnahme verringern kann, ohne gleichzeitig zu einer Überschreitung der nicht tolerierbaren täglichen maximalen Aufnahme zu führen. Die Modellszenarien zeigen, dass eine Erhöhung des Jodgehalts die mediane Jodzufuhr bevölkerungsweit etwas ansteigen lässt, aber insbesondere bei Frauen im gebärfähigen Alter das Auftreten des Risikos für eine unzureichende Jodaufnahme nur geringfügig senkt. Ohne erhöhte Steigerung des Verwendungsgrades von Jodsalz, ist die Erhöhung des Jodgehaltes im Salz daher nicht sachgerecht.
Themendienst 04 2017

Stiftung Warentest warnt vor CBD-Ölen

09.02.2021
Cannabidiol (CBD) ist ein Inhaltsstoff der Hanfpflanze, dem zahlreiche gesundheitliche Vorteile nachgesagt werden. CBD-haltige Produkte sollen neben beruhigenden Eigenschaften entzündungshemmend und schmerzlindernd wirken. Stiftung Warentest warnte jedoch ihrer der aktuellen Ausgabe vor der Einnahme des Öls. Einige Produkte enthielten erhöhte Mengen an Tetrahydrocannabinol (THC), ein weiterer Stoff, der aus der Hanfplanze gewonnen wird und bei erhöhter Zunahme Auswirkungen auf die Reaktionsfähigkeit ausüben könnte. Zudem seien durch einen Mangel an Studien die Langzeitfolgen und Wechselwirkungen mit Medikamenten noch unklar. Von den 17 CBD-Produkten, die untersucht wurden, wurde keines von den Experten als empfehlenswert eingestuft.
Grillen

Fleischatlas 2021

28.01.2021
Die Heinrich-Böll-Stiftung und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordern von der deutschen und europäischen Politik einen grundlegenden Umbau der Fleischproduktion und gezielte Strategien für einen Verbrauchsrückgang um mindestens die Hälfte. Der kürzlich veröffentlichte ,,Fleischatlas 2021’’ bietet zahlreiche Daten und Fakten über die Fleischproduktion und den Fleischkonsum in Deutschland und weltweit und zeigt in der aktuellen Ausgabe, dass die weltweite Fleischproduktion bis 2028 um 40 Millionen Tonnen auf rund 360 Millionen Tonnen steigen könnte, wenn der Verbrauch nicht eingeschränkt wird. Schon jetzt verursache die Tierhaltung 14,5 % der Emissionen und befördere stark den globalen Artenschwund. Laut einer Umfrage lehnt vor allem die jüngere Generation die Fleischproduktion in Deutschland in ihrer jetzigen Form ab und fordert Änderungen der Produktions- und Arbeitsbedingungen.
Kennzeichnungssystem Nutri Score

Nutri-score zum Lebensmittelvergleich richtig nutzen

25.01.2021
Seit der Einführung des Nutri-scores beteiligen sich immer mehr deutsche Lebensmittelhersteller an der neuen Kennzeichnung. Der Nutri-score ermöglicht Verbrauchern einen schnellen Vergleich der Nährwertqualität von Lebensmitteln. Die Bezugsgröße für die Berechnung bezieht sich immer auf 100g bzw. 100ml. Lebensmittel mit ,,weniger gut'' bewerteten Nährstoffen erhalten eine schlechtere Bewertung, als Lebensmittel mit positiveren Nährstoffen. Hierbei ist zu beachten, dass der Vergleich zwischen Produkten nur dann sinnvoll ist, wenn die Lebensmittel derselben Produktkategorie, wie z.B. Früchtemüslis oder Pizzen unterschiedlicher Hersteller oder ähnlicher Produktgruppen, wie z.B. ein Sahnejoghurt mit einem Schokoladenpudding, miteinander verglichen werden. Ein Vergleich über Produktgruppen hinaus ist demnach nicht sinnvoll und nicht Ziel des Nutri-Scores.
Kinder beim Ostereier basteln

Kükentöten wird in Deutschland beendet

22.01.2021
Das Bundeskabinett beschließt einen Gesetzentwurf von Bundesministerin Klöckner das Töten von männlichen Eintagsküken ab Ende 2021 deutschlandweit zu verbieten. Dies sei nach Aussage der Bundesministerin ein bedeutender Fortschritt für den Tierschutz. Deutschland sei zudem weltweit das erste Land, das so vorgeht und soll damit Taktgeber und Vorbild für andere Länder sein. Das Bundesministerium förderte bereits mit mehreren Millionen Euro Alternativen zur Geschlechtsbestimmung im Brutei, die aktuell noch weiterentwickelt werden. Außerdem stehen den Betrieben weitere Alternativen, wie der Aufzucht von Brüderhähnen oder der Verwendung von Zweinutzungshühnern, zur Verfügung.

Zulassung von Mehlwürmern in Lebensmitteln

20.01.2021
Seit Eintritt der Verordnung über neuartige Lebensmittel 2018 geht eine Welle von Anträgen bei der europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) ein. Kürzlich erst veröffentlichte die EFSA die erste angenommene Bewertung zu Insekten als neuartiges Lebensmittel. Hierbei wurde speziell die Verarbeitung von getrockneten Mehlwürmern (Tenebrio molitor larva) in Lebensmittelprodukten wie Snacks oder Nudeln bewertet. Solange die Produktionsbedingung eingehalten werden, sei der Verzehr der EFSA nach für den Verbraucher gesundheitlich unbedenklich und sicher. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass allergische Reaktionen bei Personen eintreten können, die gegenüber Insektenproteinen empfindlich sind oder andere Allergien, beispielsweise gegenüber Staubmilben oder Krustentiere, aufweisen.
Mindesthaltbarkeitsdatum

Fischersatzprodukte haben Optimierungsbedarf

13.01.2021
Mittlerweile können Verbraucher neben Fleischersatzprodukten auch viele vegetarische und vegane Fischalternativen auf dem Lebensmittelmarkt erwerben. Die Verbraucherzentrale Hessen befragte 80 Personen zu ihren Erwartungen an Fischersatzprodukte. Neben den Anforderungen an typische Fischmerkmale, wurde auch der Wunsch nach Fisch-typischen Nährstoffen, minimaler Verarbeitung sowie minimaler Verwendung von Zusatzstoffen geäußert. Unter den 20 von der Verbraucherzentrale getesteten Alternativen, erfüllten einige die Erwartungskriterien der Verbraucher mehr als andere. Bei dem Großteil der Verbraucher stießen die Produkte jedoch trotzdem auf Ablehnung. Nicht nur die Rezeptur, sondern auch die Kennzeichnungen und Preise haben daher noch Optimierungsbedarf.
Blutfettwerte

Neue Kennzahl für Haltbarkeit von Lebensmitteln

16.12.2020
Der Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) zufolge seien bis zu 10% der jährlich anfallenden 88 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle auf die Datumsangabe auf Lebensmitteln zurückzuführen. Doch das Mindesthaltbarkeitsdatum bezieht sich nicht auf die Sicherheit des Lebensmittels, sondern auf Qualitätsmerkmale wie die Textur oder den Geschmack. Unbedenklich sei das Lebensmittel dennoch, daher will die EFSA das „Verbrauchsdatum“ einführen. Dieses soll auf das Datum verweisen, bis zu welchem ein Lebensmittel als sicher eingestuft verzehrt werden kann.
Themendienst 04 2020 - 03

Mykotoxine in Nüssen

16.12.2020
Oft mit bloßem Auge nicht zu erkennen und geruchsfrei: Nüsse können von beispielsweise dem Aspergillus flavus oder Aspergillus ochraceus, zwei typische Schimmelpilzarten, befallen sein. Geschmacklich veränderte Nüsse sollen daher nicht verzehrt werden. Gesundheitliche Auswirkungen reichen von Magen-Darm-Beschwerden bis zur Entstehung von Krebs. Ausschlaggebend sind hierfür sogenannte Mykotoxine, ein Gift, das vom Pilz in warmer und feuchter Umgebung gebildet wird.

Augen auf bei Nahrungsergänzungsmitteln

07.12.2020
Während Arzneimittel Packungsbeilagen mit beschriebenen Risiken und Nebenwirkungen enthalten müssen, sind Hersteller von Nahrungsergänzungsmittel von der Informationspflicht befreit. Doch ungefährlich sind Nahrungsergänzungsmittel, welche laut Recht als Lebensmittel gelten, nicht immer: es können beispielsweise Wechselwirkungen mit Medikamenten eintreten. Das vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) geförderte Portal „klartext-nahrungsergaenzung“ soll nun Aufklärung bieten und über Risiken informieren.

Übergewichtspandemie bei Kindern überbewertet

07.12.2020
Immer mehr Übergewichtige in der neuen Generation? Die KiGGS-Studie des Robert-Koch-Instituts widerlegt, dass es eine zunehmende Zahl an übergewichtigen Kindern und Jugendlichen gibt. Aus der Studie geht hervor, dass bei den 3 bis 17-jährigen eine Stagnation oder sogar ein Rückgang der Adipösen bzw. Übergewichtigen zu beobachten ist. Dennoch ist Übergewicht bei Kindern noch immer ein aktuelles Thema - rund 15% sind betroffen, knapp 6% sogar adipös. Aufklärung und Bildung sei hier für eine gesunde Lebensführung entscheidend.
Frau mit Gemüsekorb

Neue D-A-CH-Referenzwerte für die Vitamin-A-Zufuhr

30.11.2020
Eine Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) teilt mit, dass die Referenzwerte für die Vitamin-A-Zufuhr geändert haben. So wird die empfohlene Zufuhr nun in Retinolaktivitätsäquivalenten (RAE) angegeben (vorher: Retinoläquivalent, RE). Dies hat zufolge, dass Provitamin-A-Carotinoide, also pflanzliches Provitamin A, zur Versorgung mitgerechnet werden. Dementsprechend beträgt die Zufuhrempfehlung für Frauen 700 µg RAE und für Männer 850 µg RAE pro Tag. Für ß-Carotin ist kein separater Referenzwert mehr vorhanden. Provitamin-A-Carotinoide sind bei überwiegend pflanzenbasierter Nahrung von Bedeutung für die Aufrechterhaltung eines adäquaten Vitamin-A-Status.
Frau in Altersheim beim Essen

Mögliche Verzögerung von Alzheimer durch spezielle Ernährung

30.11.2020
Die europäische Studie LipiDiDiet untersuchte 311 an Alzheimer erkrankten Patienten an elf Klinken über einen Zeitraum von drei Jahren. Die Ergebnisse suggerieren, dass sich der Abfall der Leistungsfähigkeit der Erkrankten verzögern lässt, wenn ein bestimmtes Nährstoffgemisch supplementiert wird. Es bestand aus einer Kombination aus essenziellen Fettsäuren, Vitaminen und weiteren Nährstoffen. Die positiven Effekte sind besonders deutlich bei Teilnehmern, die bereits in einem sehr frühen Stadium der Erkrankung mit der Behandlung begonnen haben.
Themendienst 02 2017

Marktcheck: Smoothies

5.11.2020
Was genau ist ein „Smoothie“? Ein Marktcheck mit 50 so benannten Produkten zeigt: auch wenn es sich rein rechtlich nicht um einen Smoothie im definierten Sinn handelt, werden viele Produkte, die eigentlich Mehrfruchtsäfte oder Mischungen aus Früchten und Fruchtsaft sind, als solche deklariert. Der Anteil an Fruchtpüree im Getränk bleibt oft unklar. Gleichzeitig sind besonders hervorgehobene Inhaltsstoffe wie Matcha oder Gurkensaft nur in sehr geringen Anteilen im Getränk enthalten. Überraschend: Koffein und Guarana wurde in jedem fünften Produkt gefunden. Eine rechtliche Festlegung in den Leitsätzen des Deutschen Lebensmittelbuchs würde Transparenz für den Verbraucher und einen Maßstab für die Lebensmittelüberwachung schaffen.
Energiebedarf im Sport

Ist Rapsprotein das Protein von morgen?

25.10.2020
Das Team der Universität Halle-Wittenberg untersuchte im Rahmen einer Studie mit 20 Teilnehmern den Effekt von Rapsprotein im Vergleich zu Sojaprotein. Die Studie zeigte, dass die gemessenen Parameter genauso gut oder sogar besser ausfielen im Vergleich zu Sojaprotein. Auch waren die Probanden länger satt. Ein weiterer Vorteil von Raps ist, dass er in Deutschland angebaut wird. Nur geschmacklich sei Soja neutraler, daher sei Raps eher für die Herstellung von deftigen Speisen geeignet.
Starke Abwehrkräfte mit der richtigen Ernährung!

Coating – nachhaltiger und gesundheitlich unbedenklicher Schutz

22.10.2020
...von frischem Obst: es handelt sich bei Coating um eine Oberflächenbehandlung, die das Lebensmittel länger haltbar macht und gleichzeitig den Einsatz von Kunststoffverpackungen überflüssig werden lässt. Obgleich die Europäische Behörden für Lebensmittelsicherheit (EFSA) den Bezug aus pflanzlichen Fetten oder Zucker als ungefährlich einstuft, ist noch unklar, ob Einfluss auf den Gehalt an Nährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen besteht. Bei Bio-Produkten ist Coating bisher nicht erlaubt.

Folsäure sollte auch vor der Schwangerschaft supplementiert werden

25.09.2020
Nur rund 45 % der Schwangeren supplementieren Folsäure bereits vor der Schwangerschaft. Dies und weitere Empfehlungen zu Supplementierung vor und in der Schwangerschaft sind vielen Frauen nicht bekannt. Das sind die Ergebnisse der „Studie zur Erhebung von Daten zum Stillen und zur Säuglingsernährung in Deutschland – SuSe II“. Neben Folsäure sind eine gute Jodversorgung sowie ein ausreichender Status von Eisen und n-3-Fettsäuren maßgeblich für die gesunde Entwicklung des Kindes. Eine ärztliche Beratung und Aufklärung kann hilfreich sein.
Themendienst 04 2017

Neubewertung von sehr niedrig mineralisiertem Mineralwasser

16.09.2020
Diese fand statt auf Grundlage einer Publikation der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus dem Jahr 2005. Das Bundesministerium für Risikobewertung (BfR) kam zu dem Fazit, dass trotz relativ magerer Studienlage langfristig keine unerwünschten gesundheitlichen Folgen zu erwarten sind. Es wird dennoch einzelnen Verbrauchergruppen geraten, auf ihre Gesamtzufuhr an Mineralstoffen zu achten. Insbesondere bei strengen Fasten- oder Verzichtdiäten sowie Schwangerschaft und Stillzeit, aber auch bei hoher körperlicher Betätigung wird der alleinige Einsatz von diesem Mineralwasser nicht empfohlen.
Fruestueck-Cerealien-Mischkost

Probiotika in Säuglings- und Folgenahrung als sicher bewertet

16.09.2020
Die Sicherheit und der Nutzen von aktuell eingesetzten Bakterienstämmen wurden vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) analysiert. Obgleich vom Institut weitere Daten erwünscht wären, um zuverlässige Aussagen zu treffen, gibt es derzeit keine Hinweise auf unerwünschte Wirkungen durch den Einsatz von Probiotika bei Säuglingen. Gleichermaßen konnten aus den vorhandenen Ergebnissen keine Vorteile gegenüber vergleichbaren Produkten abgeleitet werden, vorausgesetzt, es handelt sich um gesunde Säuglinge.
Ernaerungspyramide vegan

Vegane Ernährung: DGE empfiehlt Beratung und Kontrolle

10.09.2020
Eine ausführliche Literaturrecherche aus den vorherigen vier Jahren zu veganer Ernährung von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) bestätigt: die Studienlage ist nicht ausreichend für eine Empfehlung zu veganer Kost. Besonders Schwangere, Stillende, Kinder und Jugendliche sollten bei der Entscheidung eine Beratung mit Fachkräften in Erwägung ziehen, um über mögliche Risiken informiert zu werden. Zudem wird für sich vegan Ernährende empfohlen, den Nährwertstatus regelmäßig zu überprüfen, um einem Nährstoffdefizit vorzubeugen oder ihn zu behandeln.

Gemüsechips sind nicht gesünder als herkömmliche Kartoffelchips

10.09.2020
Das ergab eine Marktanalyse der Verbraucherzentrale. Chips und Snacks aus Hülsenfrüchten oder Gemüse seien ebenso kalorienreich, fettig und salzhaltig sind wie die klassischen Chips aus Kartoffeln. Durch neuartige Zutaten und vermeintlich gesundheitsfördernde Eigenschaften wird das Image dieser Produkte zwar verbessert, so die Autoren, die Energiedichte bleibt jedoch im roten Bereich. Hilfreich ist ein Blick auf die Nährwerttabelle, die auf den Produkten bedruckt ist. Auch der Nutri-Score kann den Verbraucher künftig aufmerksamer auf die Nährstoffzusammensetzung machen.
test

Vitamin-B12-Status ok, Jodversorgung unzureichend bei Veganern

03.09.2020
Obgleich Vitamin B12 fast nur in tierischen Lebensmitteln vorkommt, ergibt das Studienprojekt „Risiken und Vorteile der veganen Ernährung“ des Bundesministeriums für Risikobewertung (BfR), dass die Versorgung mit dem Vitamin bei den 36 vegan essenden Menschen ebenso ausreichend war wie bei den 36 Mischköstlern. Dies kann auf eine verantwortungsvolle Supplementierung zurückzuführen sein. Auffällig waren die Studienergebnisse allerdings bezüglich der Jodversorgung - Veganer zeigten hierbei deutliche Unterschreitungen der von der WHO definierten Grenzwerte.
Nutriscore Kennzeichnung

Der Nutri-Score kommt

19.08.2020
Eine Kennzeichnung, die den Verbraucher auf einen Blick über die Gesamtbewertung eines Lebensmittels informiert – der Nutri-Score soll mit Zustimmung von Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft Julia Klöckner bald mit Informationskampagnen begleitet werden. Obgleich eine Kennzeichnung in Deutschland keine Pflicht ist, stellt sie eine einfache Orientierungshilfe zur Lebensmittelauswahl dar.
Wurzelgemüse

Risikobewertung für Glykoalkaloide in Kartoffeln

19.08.2020
Glykoalkaloide sind Verbindungen, die in der Natur in Nachtschattengewächsen, wie zum Beispiel der Kartoffel, enthalten sind. Der Verzehr in hohen Mengen kann unter Umständen zu Vergiftungen führen, welche sich unter anderem durch Magen-Darm-Beschwerden äußern. Die EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) spricht daher eine neue Empfehlung aus: ab 1 Miligramm pro Kilogramm Körpergewicht und Tag soll eine schädliche Wirkung beobachtet worden sein. Daher rät Behörde zum Schälen, Kochen und Braten von betroffenen Lebensmitteln.
Low-Carb-Diäten

Schutz vor Fettleber durch Proteine

13.08.2020
Eine neue Studie aus dem Fachblatt Liver International zeigt, dass sich eine eiweißreiche Kost im Vergleich zu einer proteinarmen Diät positiv auf den Leberfettgehalt auswirken kann. Dies könnte nach Bestätigung der Ergebnisse durch weitere Studien zu einer Erweiterung der Ernährungsempfehlungen bei Verfettungen der Leber führen, so der Leiter der Arbeitsgruppe.
Themendienst 2018

Stellungnahme zu pflanzenbasierter Ernährung

13.08.2020
Die Physicians Association for Nutrition e.V. (PAN) erklärt in einer Stellungnahme den Artikel des Deutschen Ärzteblatts “Ernährung und Klima: Fleischfrei gesund und klimafreundlich essen – die Evidenz fehlt” als unzureichend wissenschaftlich. Pflanzliche Ernährung soll sich, so die PAN, für den Einzelnen als auch für die Umwelt nach heutigem Stand vorteilhaft auswirken.
Themendienst 02 2020

Stellungnahme des BfR zur Einnahme von Vitamin D

07.08.2020
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) kritisiert in der aktuellen Stellungnahme die überhöhte Aufnahme von Vitamin-D-Supplementen. Eine tägliche Einnahme sei nicht nötig, und die regelmäßige Einnahme hochdosierter Präparate wird als potenziell gesundheitsbeeinträchtigend eingestuft.
Selbstgemachtes Eis

Neubewertung von Zucker in Lebensmitteln angekündigt

07.08.2020
Die EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) plant für Mitte 2021 eine Bewertung der Sicherheit von Zucker in Lebensmitteln. Es sollen tolerierbare Höchstaufnahmemengen für unter anderem zugesetzten und freien Zucker in Lebensmitteln festgelegt werden.
Spirulina-Tabletten

Umfrage des Lebensmittelverbands zu Stresssituationen in Krisenzeiten

29.07.2020
10 % der Deutschen setzen auf Nahrungsergänzungsmittel zur Stressbewältigung, so die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage des FORSA-Instituts zum Verhalten während der Corona-Zeit. Stressfaktoren seien vor allem die anhaltenden Kontaktbeschränkungen sowie die eingeschränkten Freizeitaktivitäten.
Wurzelgemüse

Aktionstag zur Lebensmittelvielfalt in Deutschland

29.07.2020
Am 31. Juli wird erneut der technische Fortschritt geehrt, welcher stets für ein unerschöpfliches Angebot an den unterschiedlichsten Lebensmitteln in den Regalen sorgt. Auch die wirtschaftliche Zusammenarbeit verschiedener Sektoren steht an dem Awareness-Day im Fokus. Aktuell bietet der deutsche Markt etwa 170 000 Produkte.
Frau beim Joggen

Proteine – Bedeutung beim Sport

22.07.2020
Die Arbeitsgruppe Sporternährung der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) spricht sich in einem Positionspaper zur Bedeutung von Proteinen bei Sporteinheiten aus. Obgleich eine ausreichende Versorgung durchaus wichtig ist, wird erst bei intensivem und längerem Training ein erhöhter Bedarf an Aminosäuren und Proteinen festgestellt. Hier spielt besonders das Timing und die Quelle des Proteins eine Rolle – supplementiert werden muss in der Regel nicht.
Vegane Ernährung

Die Eiweißversorgung der Zukunft

24.06.2020
In einem Positionspapier stellt das DIfE (Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke) zusammen mit dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung seine Lösungsansätze für den Umgang mit dem wachsenden Eiweißbedarf der Weltbevölkerung vor. Diese beinhalten die Umstellung auf nachhaltigere tierische Lebensmittel (Huhn statt Rind), die Erhöhung des Eiweißanteil aus pflanzlichen Quellen oder den Ausbau der nachhaltigen Eiweißproduktion z.B. aus alternativen Quellen wir Insekten.
Mindesthaltbarkeitsdatum

Ernährungskompetenz der Deutschen ist unzureichend

17.06.2020
Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des AOK-Bundesverbandes. Für die Erhebung wurden knapp 2000 Personen zu acht Themenfeldern befragt. Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Während über die Hälfte der Frauen (53 %) eine ausreichende Ernährungskompetenz besitzt, sind es bei den Männern gerade einmal 38 %. Die Ergebnisse von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund unterscheiden sich dagegen nicht. Die Ergebnisse der Studie zeigen, wie wichtig es ist, Verbraucher aller Lebensphasen dabei zu unterstützen.

Kontaktmöglichkeit

Das Team des Nestlé Ernährungsstudios hilft Ihnen gerne!
Kontaktmöglichkeit

Nützliche Links

Hier finden Sie nützliche Links rund um die Ernährungswissenschaft für Ihre persönliche Recherche.
weitere Informationen

Termine im Überblick

Hier finden Sie alle Termine zu Messen, Kongressen & Co. Wir freuen uns auf Sie! 
Jetzt informieren