Spinat aufwärmen

Spinat aufwärmen - So geht’s richtig

Schon Popeye wusste: Spinat macht stark! Das grüne Frühlingsgemüse gilt als eines der gesündesten überhaupt. Dennoch hält sich die Behauptung, Spinat dürfe man nicht aufwärmen, standhaft in der Bevölkerung. Was ist dran an dem Glauben, aufgewärmter Spinat führe zu Vergiftungen? Unsere Ernährungsexperten haben für Sie die wichtigsten Informationen und Hinweise zum Aufwärmen von Spinat zusammengestellt.

Nitrat - Ungefährlich für Erwachsene, Vorsicht bei Kindern!

Tatsächlich beruht der Glaube, aufgewärmter Spinat sei schädlich, auf wissenschaftlichen Erkenntnissen. Da Spinat zu den Blattgemüsen zählt, enthält er eine relativ große Menge an Nitrat. Dieses wird von Pflanzen zum Wachsen benötigt und ist an sich ungiftig. Wird Spinat jedoch langsam abgekühlt oder steht für längere Zeit bei Zimmertemperatur, so kann es vorkommen, dass sich das Nitrat in gesundheitsschädigendes Nitrit umwandelt. Nitrit wiederum kann bei Säuglingen im Alter von etwa drei bis sechs Monaten zur Entstehung von Blausucht führen. Erwachsene Personen hingegen verfügen über körpereigene Abwehrfunktionen, die sie vor einer solchen Krankheit schützen. Babys und Kleinkinder sollten daher keinen aufgewärmten Spinat verzehren, während für Jugendliche und Erwachsene keine gesundheitlichen Bedenken bestehen.

Spinat aufwärmen: Das müssen Sie beachten

Spinat aufwärmen ist nicht ungesund, solange das Gemüse nach dem Kochen richtig gelagert wird. Legen Sie den Spinat nach dem Kochen in ein sauberes Behältnis und stellen Sie dieses in den Kühlschrank. Auf diese Weise kann der Spinat im Kühlschrank zwei Tage aufbewahrt werden. Möchten Sie frischen Spinat einfrieren, so sollten Sie ihn vorher gründlich waschen und die Stiele entfernen. Geben Sie das Gemüse in einen Topf und erwärmen es kurz bei mittlerer Hitze bis es zusammenfällt. Verfeinern Sie es mit Salz, Pfeffer oder Muskat. Fertig! Wickeln Sie den Spinat in ein feuchtes Tuch ein. Auf diese Weise hält er sich im Kühlschrank zwei Tage. Durch das kurze Erhitzen, das man in der Fachsprache auch „blanchieren“ nennt, können Sie den Nitratgehalt des Spinats um bis zu 70 Prozent reduzieren. Frieren Sie Spinat portionsweise ein. Beim Auftauen ist Geduld gefragt. Lassen Sie den Spinat langsam im Kühlschrank auftauen, bevor Sie ihn anschließend zügig weiterverarbeiten.

Grünes Super-Gemüse Spinat?

Spinat ist ein echter Alleskönner. Ob roh im Salat oder gekocht in Verbindung mit Nudeln, Kartoffeln oder Eiern – dank seines milden Aromas gibt es zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten für das grüne Frühlingsgemüse. Nicht erst seit kurzem erfreuen sich mit Spinat zubereitete Smoothies einer großen Beliebtheit. Und das zu Recht: Spinat enthält reichlich Vitamin A und Vitamin C, die für die Kräftigung des Immunsystems und den Aufbau von Zellen und Gewebe essenziell sind. Darüber hinaus liefert Spinat dem Körper wichtige Mineralstoffe: Kalium, Kalzium und Magnesium. Diese stärken das Zellwachstum, haben wichtige Auswirkungen auf die Funktion der Knochen und liefern dem Körper wichtige Energie. Und auch wer abnehmen will, sollte auf Spinat nicht verzichten. Neben seiner Vielzahl an Nähr- und Mineralstoffen, besteht das gesunde Gemüse nämlich zu 90 Prozent aus Wasser und enthält auf 100 Gramm nur 20 Kilokalorien. Ein Allrounder, der, solange man ihn nicht mit Sahne zubereitet, nicht auf die Hüften geht.

Spinat aufwärmen - mit dem richtigen Wissen kein Problem

Wir können Sie also beruhigen: Wer beim Aufwärmen von Spinat ein paar Tipps beherzigt, muss sich keine Sorgen um seine Gesundheit machen. Beachten Sie vor allem die Hinweise zur Lagerung und zum Abkühlen des Spinats. Auf diese Weise geben Sie potenziellen Krankheitserregern keine Chance. Guten Appetit!

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