Mobile Eater

Das Leben wird flexibler – die Ernährung auch

In unserer heutigen Gesellschaft sind Flexibilität und Mobilität wichtiger denn je. Das schlägt sich auch auf das Ernährungsverhalten der Deutschen nieder. Immer mehr essen außer Haus und entwickeln sich gemäß der Nestlé Studie 2011 zu sogenannten „Mobile Eatern“.

So is(s)t Deutschland

Nestlé wollte es genau wissen: Wie is(s)t Deutschland? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, führte Nestlé bereits zum zweiten Mal eine umfassende Studie durch. Im Rahmen der Nestlé Studie 2011 wurden über 10.000 Menschen in Deutschland zu ihrem Ernährungs- und Einkaufsverhalten befragt. Die wissenschaftliche Auswertung übernahmen renommierte Markt- und Meinungsforschungsinstitute wie IfD-Allensbach, die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), Ipsos und Icon Kids & Youth. Die aktuelle Nestlé Studie zeigt vor allem, dass das Essen außer Haus zur Normalität geworden ist.

Der Wunsch: Zeit und Ruhe beim Essen

Im Vergleich zur Nestlé Studie 2009 hat Essen und Trinken als wichtige Facette der Lebensqualität bei den Deutschen weiter an Bedeutung gewonnen. Auffallend dabei: Laut der Nestlé Studie 2011 wünschen sich 67 Prozent beim Essen vor allem Zeit und Ruhe – ein Wunsch, der jedoch immer seltener in Erfüllung geht. Denn Zeit zum Kochen und zum genussvollen Essen bleibt oftmals nur noch am Wochenende.

Feste Alltagsstrukturen schwinden

Unser Leben wird flexibler: Gerade von jungen Leuten und Berufstätigen wird zunehmend Mobilität erwartet. Somit verschwinden allmählich feste Strukturen im Alltag. Etwa ein Drittel der gesamten Bevölkerung hat einen unregelmäßigen Tagesablauf. Bei Unter-30-Jährigen, jungen Singles und kinderlosen Paaren sogar jeder Zweite.

Regelmäßige Essenszeiten werden selten

Die Unregelmäßigkeit im Tagesablauf wirkt sich auf das Ernährungsverhalten aus: Die Deutschen, vor allem Unter-30-Jährige und Berufstätige, essen immer seltener zu festen Tageszeiten. Stattdessen wird hauptsächlich dann gegessen, wenn der straffe Zeitplan es zulässt. Während 62 Prozent der Bevölkerung ihr Essen zu festen Zeiten zu sich nehmen, sind es bei den 20- bis 29-Jährigen gerade mal 44 Prozent. Und wenn etwas gegessen wird, dann häufig ein kleiner Snack außer Haus anstatt einer vollwertigen Mahlzeit. Überraschenderweise zeigte die Analyse des Essverhaltens dieser „Mobile Eater“ allerdings, dass sie mit ihrer Situation nicht unzufrieden sind. Vielmehr gefällt es ihnen, flexibel zu sein und damit auch flexibel ihre Nahrungsaufnahme gestalten zu können.

Abendessen wird immer wichtiger

Ohne Zeitdruck und Stress in Ruhe sein Essen genießen – das können die meisten erst abends nach getaner Arbeit. Ganze 41 Prozent der Gesamtbevölkerung und sogar 54 Prozent der Berufstätigen nennen das Abendessen als ihre liebste Mahlzeit. Doch nicht nur das Speisen ohne Hektik macht das Abendessen so besonders. Berufstätige mit Familie oder in einer Partnerschaft schätzen dabei auch die Geselligkeit und die entspannten Gespräche.

Viele Menschen wünschen sich, auch mittags in Ruhe zuhause zu essen. Doch gerade bei Berufstätigen lässt sich dies schwer in die Tat umsetzen. Rund 80 Prozent der Vollzeit-Berufstätigen verpflegen sich mittags inzwischen außer Haus. Sie schätzen dabei vor allem den Gemeinschaftsaspekt, mit anderen Kollegen zusammen eine Mahlzeit einzunehmen, und sich eine kleine Auszeit zu gönnen. In unserem Artikel „Fünf Tipps für das Essen außer Haus“ lesen Sie, wie Sie sich auch in Kantine & Co. ausgewogen ernähren.

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