Saisonkalender: Obst und Gemüse für jede Jahreszeit

Welches Obst hat wann Saison und welches Gemüse erhalten wir aus regionalem Freilandanbau? Unsere Saisonkalender bieten Aufschluss und zeigen Ihnen ganz genau, welche Lebensmittel in welchem Monat erhältlich sind. Entdecken Sie mit einem Klick auf deren jeweiligen Namen außerdem, welche Inhaltsstoffe in den Leckereien stecken, und dank der passenden Rezepte, was Sie daraus zaubern können. Mit unseren Kalendern für saisonales Gemüse und Obst essen Sie immer frische Lebensmittel und schonen gleichzeitig die Umwelt: Wer seine Ernährung nach den Jahreszeiten richtet, lebt nämlich nicht nur leckerer, sondern oft auch nachhaltiger!
Sie möchten sowohl den Obst- als auch den Gemüsekalender zum Ausdrucken? Kein Problem: Weiter unten gibt es beide als PDF-Dateien zum Herunterladen – so haben Sie beim nächsten Einkauf alles im Blick.

Warum nach dem Saisonkalender kochen?

Saisonales Gemüse und Obst zu kaufen, bietet gleich mehrere Vorteile, die Sie in Betracht ziehen sollten.


Mit dem Saisonkalender die Klimabilanz schonen


Zum einen schont es die Umwelt. Denn nicht-saisonales Gemüse und Obst hat meist weite Wege hinter sich, da es in unseren Breitengraden nicht angebaut werden kann. Die langen Transportwege sind schlecht für die Klimabilanz, da hierdurch die CO2-Emissionen steigen. Ein Beispiel: Verglichen mit der Beförderung per Schiff verursachen Lebensmitteltransporte mit Flugzeugen die 220-fache Menge an Treibhausgasen. Aber auch regional angebautes Obst und Gemüse kann hohe Treibhausemissionen nach sich ziehen. Unsere Tabelle verdeutlicht das:

Obst-/GemüsesorteTreibhausanbau Freilandanbau
Bohnen6360 g/kg220 g/kg
Lauch5430 g/kg190 g/kg
Kopfsalat 4450 g/kg140 g/kg
Sellerie 3660 g/kg 190 g/kg
Gurken 2300 g/kg170 g/kg
Tomaten880 g/kg110 g/kg

Kochen nach dem Saisonkalender schont den Geldbeutel


Ein weiterer Vorteil, wenn Sie beim Einkaufen Saisonkalender zurate ziehen, besteht im Preis. Die langen Transportreisen vom anderen Ende der Welt verursachen meistens höhere Kosten, die direkt auf den Verbraucher umgelegt werden. Also: Wer im Frühling Frühlingsgemüse und im Herbst Herbstgemüse kauft, spart meist einige Euro pro Woche.


Saisonales Gemüse/Obst schmeckt besser


Jeder kennt es: Erdbeeren lassen sich im Juni mit wesentlich mehr Genuss naschen als im September, wenn sie aus Spanien importiert werden müssen. Gleiches gilt für viele andere Obst- und Gemüsesorten, die reif geerntet werden und keine langen Transportwege hinter sich haben. Echte Gourmets und passionierte Köche schwören auf saisonales Gemüse und Früchte, auch bei der Verarbeitung zu Soßen, Marmeladen, Kuchen oder Aufläufen. Die leckersten Tomaten oder Beeren in Hülle und Fülle? Besser geht’s doch gar nicht!


Saisonales Gemüse/Obst ist besser für unsere Gesundheit


Vollständig ausgereift und mit genügend Licht versorgt, haben Obst- und Gemüsesorten aus dem Freiland den höchsten Vitamingehalt. Perfekt also, wenn Ihre Lieblinge schnellstmöglich auf Ihrem Teller landen und nicht erst, in Kisten nachreifend, um die halbe Welt fliegen müssen. Ernähren Sie sich also einfach nach dem Saisonkalender und Ihre Vitaminversorgung reguliert sich von ganz allein.


Erst MeisterIn über den Saisonkalender, dann GartenkönigIn


Wer sich intensiv mit saisonalem Gemüse und Obst beschäfigt, das praktischerweise auch in unseren Gefilden prächtig gedeiht, spielt schnell mit dem folgenden Gedanken: Das könnte ich doch auch selber anbauen! Ob Terrassen-Tomätchen oder Feldsalat aus dem Schrebergarten, suchen Sie sich zur richtigen Jahreszeit die passenden „Mitbewohner“ aus und eventuell können Sie schon bald Ihre eigene Knabber-Kiste à la Saisonkalender zusammenstellen.


Wer nach dem Saisonkalender kocht, ernährt sich abwechslungsreich


Die heimische Vielfalt an Obst- und Gemüsesorten sorgt dafür, dass es auf dem Speiseplan nie langweilig wird. Neue Jahreszeiten bringen Abwechslung auf den Teller, die Lust auf mehr macht: Sich beim Einkaufen an saisonales Gemüse und Obst zu halten, bringt Sie nämlich ganz automatisch dazu, bei der Planung und Zubereitung Ihrer Mahlzeiten kreativer zu werden. Kochen nach Saisonkalender: vielleicht ja sogar eine kleine Challenge für Sie und Ihre Freunde?


Regionales UND saisonales Gemüse oder Obst einkaufen


Halten Sie dafür nach einem Bio-Markt oder gut sortierten Lebensmittelhändler in Ihrer Gegend Ausschau. Alternativ können Sie sich für eines der vielen „Gemüsekisten“-Angebote im Netz entscheiden. Bio-Höfe aus Ihrem Umkreis schicken Ihnen ausgewählte, saisonale Produkte aus eigenem Anbau – so unterstützen Sie gleichzeitig die heimische Landwirtschaft und halten Ihren ökologischen Fußabdruck bestenfalls kleiner.


Welches Gemüse im Mai, welches Gemüse im Winter? Ein Saisonkalender beantwortet genau diese Fragen und hilft Ihnen dabei, gezielt die frischesten sowie nährstoffreichsten Lebensmittel einzukaufen. Also, gleich in unserem „Saisonkalender Obst“ und „Saisonkalender Gemüse“ nachschauen, was aktuell am besten schmeckt und was Sie beachten sollten.

Saisonkalender Gemüse: Tipps für den Einkauf.

Entdecken Sie hier die Veggie-Highlights der vier Jahreszeiten und vier praktische Ratschläge.


Frühlingsgemüse – endlich hat Rhabarber Saison!


Machs gut, Winterschlaf – wir füllen mit dem jungen Gemüse unseren Vitaminhaushalt auf und starten voll durch! Jetzt haben Klassiker wie Rhabarber, Radieschen, Spinat, Kohlrabi oder auch Spargel Erntezeit. Unser Tipp: Wenn Sie Rhabarber lieber mild als sauer mögen, greifen Sie gleich zu Beginn der Saison (April) und bei den roten Sorten zu. Haben Sie einen Garten, und können Rhabarber selbst anbauen, so sollten Sie diesen spätestens im Juni ernten.


Gemüse im Sommer: Das wird cool!


Wenn die Sonne vom Himmel lacht, lachen auch Gemüseliebhaber. Im Sommer gibt’s fast alles, was das Herz begehrt. Unser Tipp: Gerade jetzt mögen es fast alle Sommer-Gemüsesorten kühl und können deshalb gerne im Kühlschrank aufbewahrt werden. Tomaten, Zucchini, Paprika und Auberginen sind allerdings kältempfindlich und möchten lieber in Schalen und bestenfalls getrennt voneinander aufbewahrt werden.


Herbst: Gemüse in der goldenen Jahreszeit


Ernte dank! Wir freuen uns auf das große Angebot, moderate Preise und den extra nährstoffreichen Ertrag unserer heimischen Felder. Jetzt gibt’s Kürbis, Rote Bete, Weißkohl, Wirsing etc.! Unser Tipp: Werfen Sie die Kürbiskerne nicht weg – der darin enthaltene Zink ist genau das, was wir in der anstehenden kalten Jahreszeit zur Stärkung unserer Abwehrkräfte gebrauchen können.


Wintergemüse: Let it grow, let it grow, let it grow


Schnee und Eis müssen nichts heißen: Frosthartes Gemüse gibt es bei uns reichlich und es nicht nur ein wunderbarer Vitaminlieferant, sondern auch so lecker! Aus Grünkohl, Chicorée, Pastinake, Feldsalat oder Steckrüben wusste man schon zu Omas Zeiten geschmackvolle Wintergerichte zuzubereiten. Unser Tipp: Wer Feldsalat selbst pflanzt, kann ihn nach Bedarf und damit extra frisch ernten. Er ist robust und hält Temperaturen bis -15 Grad Celsius gut aus.


Saisonkalender für Gemüse zum Downloaden


Laden Sie sich einfach den Saisonkalender für Gemüse als PDF herunter. So können Sie ihn Problemlos an den Kühlschrank heften oder in die Geldbörse stecken.


Saisonkalender Obst: Tipps für den Einkauf

Die Jahresuhr in Sachen Obst steht niemals still, nicht einmal im Winter. Entdecken Sie jetzt das passende Früchtchen für Ihren Einkaufskorb und was Sie damit machen können.


Obst im Frühling: Großer Auftritt in Rot


Hier denken viele zuerst einmal an Rhabarber – der ist aber ein Knöterichgewächs und deshalb, botanisch gesehen, tatsächlich eine Gemüsesorte! Trotzdem schmeckt er super zu DEM Obst der Saison: der Erdbeere. Die süßen Früchtchen decken schon mit ca. 150 g den Tagesbedarf an Vitamin C – ein willkommener „Beigeschmack“ nach dem langen Winter, oder? Unser Tipp: Frische Erdbeeren waschen, abtrocknen, Stück für Stück auf einem Eiswürfelbehälter platzieren und anfrosten. Anschließend in kleine Portionsbeutel umfüllen und einfrieren. Im Sommer können Sie sich so ein leckeres Wasser mit eisiger Fruchteinlage gönnen.


Sommerobst: Greifen Sie jetzt zu!


Der Saisonkalender für die heißesten Tage des Jahres ist besonders vielfältig und steckt voller Vitamin-Lieferanten. Die Sträucher tragen bunte Beeren, während sich Pflaumen, Aprikosen, Kirschen und Mirabellen von den Bäumen ernten lassen. Unser Tipp: Äpfel und Birnen getrennt von anderen Obstsorten lagern. Sie sondern das Reifegas Ethylen in hoher Konzentration ab, sodass anderes Obst und Gemüse schneller verdirbt.


Herbstobst: Thanksgiving mit Hilfsmitteln


In dieser Jahreszeit warten auf Obstfreunde wahre Geschmacksknüller, die sich wunderbar in die Küche der dunkleren Jahreszeit integrieren lassen. Birnen, Preiselbeeren, Quitten und Feigen sind im Herbst und Oktober besonders gut erhältlich. Unser Tipp: Feigen legen einen weiten und nicht gerade umweltfreundlichen Weg nach Deutschland zurück. Daher sollte er sich wenigstens lohnen. Mithilfe eines Dörrautomatens lassen sich frische Feigen trocknen und länger haltbar machen, so liefern sie mit 1.036 kJ und 9.600 mg pro 100 g auch einen höheren Energie- und Ballaststoffgehalt.


Winterobst: Wer suchet, der findet


Wer im Winter nach heimischem Obstsorten Ausschau hält, wird schnell merken, dass die Auswahl überschaubar ist. Und dennoch: Weil sie sich so gut lagern lassen, gibt es immer noch Äpfel und Birnen in Top-Qualität. Auch Quitten warten nur darauf, beispielsweise in ein leckeres Gelee (als kleines Weihnachtsgeschenk) verwandelt zu werden. Das Winterobst schlechthin stammt hingegen aus wärmeren Gefilden: Clementinen und Orangen schmecken jetzt ganz besonders gut und machen eine gute Figur im Nikolausstiefel Ihrer Lieben. Unser Tipp: Wer vor ein paar Monaten Marmelade, Trockenobst und Eingemachtes vorbereitet hat, kann sich jetzt selbst während des schlimmsten Schneegestöbers zurück in den Sommer schlemmen.


Saisonkalender für Obst zum Downloaden


Laden Sie sich einfach den Saisonkalender für Obst als PDF herunter. So können Sie ihn Problemlos an den Kühlschrank heften oder in die Geldbörse stecken.


Rezepte nach Saisonkalender

  1. Frühling: Spargelsalat mit Erdbeeren und grünem Pfeffer
  2. Sommer: Hähnchenbrust mit Sommergemüse vom Blech
  3. Herbst: Herbstliche Wurzelsuppe
  4. Winter: Apfel-Walnuss-Crumble
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