Pesto – ein wahrer Verwandlungskünstler

Pesto, der beliebte Klassiker aus Italien, ist besonders köstlich und bekannt zu Nudelgerichten. Doch damit nicht genug: Pesto verfeinert auch Fleisch- oder Fischgerichte sowie Suppen oder Soßen. Und haben Sie schon einmal ein Dessert mit süßem Pesto ausprobiert? Wir zeigen Ihnen vielfältige Zubereitungsmöglichkeiten, die einfach und richtig lecker sind.
  • Grünes Pesto mit Pinienkernen

    Pesto genovese – der Klassiker

    Pesto, der italienische Klassiker, ist eine Spezialität aus Ligurien, genauer gesagt aus der Stadt Genua. Daher ist er uns auch unter dem Namen „Pesto genovese“ bekannt. Das Rezept wurde zum ersten Mal Mitte des 19. Jahrhunderts erwähnt. Die Bezeichnung Pesto kommt, wie kann es auch anders sein, aus dem Italienischen und bedeutet übersetzt so viel wie „zerstoßen“. Sie weist damit auf die Zubereitungsart hin: Die Zutaten werden traditionell in einem Marmormörser mit einem Holzstößel zu einem Brei zerstoßen. Die wichtigste Zutat für die kalte Würzsoße ist das Basilikum, auch „königliches Kraut“ genannt, da es schon bei den Königen der Antike sehr beliebt war. Italienische Mönche brachten es im 16. Jahrhundert mit nach Deutschland. Zu einem leckeren Pesto gehören neben Basilikum auch Pinienkerne, Knoblauch, Parmesan und Pecorino, hochwertiges Olivenöl sowie Salz.
  • Basilikum, Parmesan und Pinienkerne als Zutaten für Pesto

    Hochwertige Zutaten sorgen für ein intensives Aroma

    Eine sorgfältige Auswahl der Zutaten ist bei der Zubereitung von Pesto sehr wichtig. Sie verleihen ihm einen abgerundeten Geschmack und ein intensives Aroma. Verwenden Sie beispielsweise eine kleinblättrige Basilikumsorte, zum Beispiel „Fino verde“, da sie sehr viel Aroma hat. Beim Käse eignet sich der original italienische „Parmesan“, ein Hartkäse aus Kuhmilch aus der Region Parmigiano-Reggiano oder ein „Pecorino“, ein Schafsmilchkäse, der ebenfalls in Italien hergestellt wird. Wählen Sie weiterhin ein hochwertiges Olivenöl. Dies sorgt nicht nur für das klassische Aroma, es enthält außerdem wertvolle Nährstoffe, wie z. B. einfach ungesättigte Fettsäuren. Und nicht zuletzt runden auch die Pinienkerne, die geschälten Samen der kultivierten Pinie, ebenso wie der Knoblauch den Geschmack ab.

    Wenn Sie mehr über hochwertige Pflanzenöle wissen möchten, schauen Sie in unser kleines Öl-ABC. Hier finden Sie weitere Tipps für Ihren Einkauf und für die richtige Verwendung in der Küche.

  • Pesto selbst herstellen

    Pesto ganz leicht selbst gemacht

    Lust auf Pesto? Dann legen Sie doch gleich mal los. Der grüne Klassiker lässt sich wirklich ganz leicht zubereiten. Auch wenn das Originalrezept die Zubereitung im Mörser vorsieht, so eignen sich durchaus auch Mixer und Küchenmaschine. Damit lassen sich die Zutaten einfach und schnell zerkleinern und vermischen. Bleibt vom frisch hergestellten Pesto etwas übrig, lässt es sich circa 2 Wochen im Kühlschrank aufbewahren. Füllen Sie hierzu das Pesto in ein sauberes Schraubglas und bedecken Sie die Oberfläche mit etwas Öl. Und wenn es doch mal schneller gehen soll: Pesto ist auch im Handel erhältlich, z. B. Buitoni Pesto Basilico .

    Übrigens: Selbst gemachtes Pesto ist auch ein schönes Mitbringsel. Dekorativ verpackt und beschriftet machen Sie Ihren Freunden oder Gastgebern bestimmt eine Freude.

    Ein leckeres Rezept für den Pesto Klassiker „Pesto genovese“ finden Sie hier.

  • Rotes Pesto aus Tomaten

    Warum nicht auch mal anders!

    Vielleicht haben Sie es schon einmal ausprobiert: Pesto, lässt sich ganz leicht auch mit anderen Zutaten herstellen. Der Auswahl sind keine Grenzen gesetzt. So muss es nicht immer Basilikum sein. Testen Sie zum Beispiel einmal unser Rezept für Bärlauch-Pesto. Es bietet eine geschmacklich leckere Alternative zum Basilikum-Pesto. Und warum nicht auch mal Rucola oder Koriander verwenden? Walnüsse oder Mandeln anstelle von Pinienkernen eignen sich ebenso gut und bringen Abwechslung in die Pesto-Küche. Probieren Sie es einfach aus. Oder lassen Sie sich von den Lachs-Päckchen mit chinesischem Pesto verführen. Seien Sie kreativ und lassen Sie es sich schmecken.

    Halten Sie sich für den Notfall doch ein Glas rotes Pesto all'arabbiata bereit. Für die schnelle und kreative Küche ideal.

  • Pesto an Lachs und Spargel

    Pesto verfeinert mehr als nur Nudeln

    Mit Pesto haben Sie nicht nur bei der Zubereitung einen wahren Verwandlungskünstler, auch im Einsatz ist es so vielseitig wie kaum eine andere Soße. Allseits bekannt sind natürlich die verschiedenen Nudelgerichte mit Pesto. Ob mit Spaghetti oder Penne, die italienische Spezialität ist bei Jung und Alt sehr beliebt. Doch damit nicht genug. Viele weitere Speisen lassen sich mit Pesto verfeinern, so zum Beispiel Fleisch- oder Fischgerichte. Pesto können Sie unerhitzt dazu servieren oder auch als Zutat für Soßen verwenden. Auch bringt es Abwechslung bei der Zubereitung von Suppen. Im Dressing gibt es dem Salat ein ganz besonderes Aroma. Probieren Sie es einfach mal aus!

    Überraschen Sie Ihre Gäste doch einmal mit einem der folgenden Pesto-Gerichten aus unserer Rezept-Datenbank: Putenröllchen „Pesto“ oder Seelachs mit roter Pestohaube. Mit diesen Rezepten werden Sie bestimmt punkten.

  • Pesto als süße Verführung

    Pesto als süße Verführung

    Pesto als Dessert – warum nicht! Sind Sie skeptisch? Dann lassen Sie sich von uns überzeugen. Denn Pesto zur Nachspeise ist derzeit voll im Trend. Wir zeigen Ihnen, wie´s geht. Verwenden Sie beispielsweise Zutaten, wie Minze, Mandeln, Honig oder Schokolade. Verfeinern Sie das Ganze mit der abgeriebenen Schale einer Zitrone oder Orange oder geben Sie einen Schuss Limettensaft dazu. Auch Limettenöl rundet den Geschmack von süßem Pesto ab. Zu Eis, Mousse oder frischen Früchten serviert, machen Sie aus dem Dessert eine süße Verführung. Seien Sie experimentierfreudig.

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Quellen zum Artikel

  1. Robert Koch-Institut
  2. Statistisches Bundesamt – Gesundheitsberichterstattung des Bundes
  3. Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) e.V.
  4. aid infodienst Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz e. V.
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