Themendienst 02-2017

Diättipps: Welche Diät ist empfehlenswert?

Diättipps: Welche Diät ist empfehlenswert?

Sommersonne, warmes Wetter, Strandurlaub. In der heißen Jahreszeit werden lange Hosen gegen kurze Kleider, Bikini und Badehose getauscht. Damit der Körper dafür auch gut in Form ist, versprechen unzählige Diäten schnelle Erfolge. Aber welche Diät ist die richtige, um das Wunschgewicht zu erreichen? Und worauf gilt es zu achten, um eine empfehlenswerte Diät von einer nicht empfehlenswerten zu unterscheiden? Die Tipps des Nestlé Ernährungsstudios helfen, sich im Diätendschungel zurechtzufinden.

Finger weg von Blitzdiäten

Eine Diät kann bei der Gewichtsabnahme helfen. Sogenannte Blitzdiäten sind jedoch für einen langfristigen und gesunden Gewichtsverlust ungeeignet. „Extreme Diäten bedeuten immer Verzicht, Frust und Stress. Bei einer Energiezufuhr, die unter 1.200 bis 1.500 kcal täglich liegt, droht Heißhunger“, so Dr. Annette Neubert, Ernährungswissenschaftlerin im Nestlé Ernährungsstudio. Außerdem passt sich der Körper schnell an diese „Hungerzeit“ an. Er senkt seinen Energieverbrauch und bremst den Stoffwechsel. Sobald wieder mehr gegessen wird, spart der Körper jede Kalorie ein und legt so für die nächste kalorienarme Zeit Energiereserven an. Die Folge ist der sogenannte Jo-Jo Effekt: Das Gewicht steigt wieder.

Empfehlenswerte und nicht empfehlenswerte Diäten

Zahlreiche Diäten tragen Namen wie Metabolic Balance-Diät, Detox-Diät oder Schlank im Schlaf und locken mit vielversprechenden Ergebnissen. Es gibt jedoch nur wenige Diäten, die für eine langfristige Gewichtsabnahme geeignet sind. „Bei vielen ist die Lebensmittelauswahl stark eingeschränkt, sodass die Ernährung schnell langweilig und einseitig wird oder der Körper dadurch nicht ausreichend Vitamine und Mineralstoffe erhält“, erklärt Dr. Annette Neubert. Es ist wichtig, auf eine ausgewogene Diät zu achten, die bestimmte Kriterien erfüllt.

 

Eine empfehlenswerte Diät…

Eine nicht empfehlenswerte Diät…

✔ …ist abwechslungsreich, macht satt und schmeckt.

✖ …ist unausgewogen und einseitig in der Lebensmittelauswahl.

✔ …berücksichtigt die Energiedichte bei der Lebensmittelauswahl und kennt keine Verbote.

✖ …verbietet bestimmte Lebensmittel oder empfiehlt diese in zu geringen Mengen.

✔ …versorgt den Körper täglich mit 1.200 bis 1.600 kcal, bzw. strebt eine Senkung der Energieaufnahme um 500 bis 1.000 kcal an.

✖ …versorgt den Körper täglich mit weniger als 1200 kcal. Die tägliche Energie- und Nährstoffzufuhr ist sehr gering.

✔ …verringert das Gewicht langfristig aber langsam, Schritt für Schritt über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten.

✖ …verspricht einen hohen Gewichtsverlust in kurzer Zeit, zum Beispiel drei Kilogramm in drei Tagen.

✔ …stellt eine ausgewogene Nährstoffzufuhr sicher und berücksichtigt dabei persönliche Vorlieben und Abneigungen.

✖ …hat keine erwiesene Wirksamkeit durch wissenschaftlich fundierte Daten.

✔ …vermittelt einen neuen Ess- und Lebensstil, den man auf Dauer halten möchte und beinhaltet täglich mindestens 30 - 60 Minuten Bewegung.

✖ …verspricht eine Gewichtsabnahme ohne Änderung der Essgewohnheiten und körperlichen Aktivität. Sie gibt keine Empfehlungen für eine dauerhafte Ernährung nach der Diät.

Quelle: modifiziert nach DGE Beratungsstandards 2009 und DGE 2014: Blitzdiäten bleiben ohne dauerhaften Erfolg (https://www.dge.de/presse/pm/blitzdiaeten-bleiben-ohne-dauerhaften-erfolg/)

 

Mit dem Diäten-Check des Nestlé Ernährungsstudios lässt sich jede beliebige Diät anhand eines Fragenkatalogs dieser und weiterer Kriterien schnell und einfach überprüfen. Ärzte und Ernährungsberater stehen vor Beginn einer Diät bei Fragen zur Seite und beraten auch bei der Diätauswahl.

Umstellung von Essgewohnheiten

Nicht nur was gegessen, sondern auch wie gegessen wird, beeinflusst die Gewichtsentwicklung. Einen negativen Einfluss haben zum Beispiel zu schnelles Essen, Essen im Stress, aus Langeweile oder nebenbei. Deshalb ist es wichtig, sich für das Essen genügend Zeit zu nehmen und bewusst zu essen:

  • Jeden Bissen 20- bis 30-mal kauen
  • 15 - 20 Minuten Zeit zum Essen einplanen
  • Stress oder Langeweile durch Sport oder Musik abbauen
  • Naschereien durch Obst oder Gemüse ersetzen
  • Nicht nebenbei essen

Eine Diät ist keine dauerhafte Lösung

Auch eine empfehlenswerte Diät sollte nicht zur Gewohnheit werden. „Langfristig ist nur eine Änderung des Lebensstils mit Ernährungsumstellung und viel Bewegung erfolgreich. So kann das Gewicht dauerhaft gehalten werden“, erklärt die Ernährungswissenschaftlerin. Im Alltag steht eine breite Nahrungspalette mit vielen Lebensmitteln für den unbeschwerten Genuss zur Verfügung. Obst, Gemüse, Kartoffeln, fettarme Milchprodukte, mageres Fleisch und Geflügel sowie Vollkornerzeugnisse sind fett- und kalorienbewusste Sattmacher. Prinzipiell ist jedes Lebensmittel erlaubt und kann Teil einer ausgewogenen Ernährung sein. Entscheidend sind die Menge sowie die Auswahl und Zusammenstellung der Lebensmittel.

 

Weitere Informationen und Serviceangebote zum Thema Ernährung unter http://ernaehrungsstudio.nestle.de

5 Tipps, um Kindern eine gesunde Ernährung schmackhaft zu machen

5 Tipps, um Kindern eine gesunde Ernährung schmackhaft zu machenGrafik Kinderernährung

Obst und Gemüse schmecken nicht, Pommes und Pasta könnte es dagegen jeden Tag geben: Nudel- und Kartoffelgerichte sind bei Kindern besonders beliebt. Das zeigt auch das Kids-Modul der Nestlé Studie 2016 – So is(s)t Deutschland (1). Demnach essen 17 Prozent der Kinder besonders gerne Pommes, 14 Prozent besonders gerne Süßigkeiten. Kinder an eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung heranzuführen, bedarf hin und wieder Fantasie. Die nachfolgenden Tipps helfen dabei.

Kochen Sie gemeinsam

Kinder finden es spannend, einkaufen, kochen und backen zu dürfen. „Je mehr sie in die Zubereitung der Mahlzeiten miteinbezogen werden, desto eher sind die Kinder bereit, Neues auszuprobieren und Speisen zu akzeptieren“, erklärt Dr. Annette Neubert, Ernährungswissenschaftlerin im Nestlé Ernährungsstudio. Denn die kleinen Köche fühlen sich ernstgenommen und sind stolz, bei der Gestaltung des Essensangebotes zu helfen. Spaß macht es auch, den Ess-Alltag abwechslungsreich zu gestalten. Ein gemeinsam gekochtes Wok-Gericht mit Gemüse lässt sich zum Beispiel wunderbar mit Stäbchen essen!

So schmeckt Kindern auch Obst und Gemüse

Kinder bevorzugen Gemüse häufig roh statt gekocht. Die Zubereitung von Mahlzeiten bietet sich somit als Gelegenheit an, rohes Gemüse zu naschen. Auch als Fingerfood für zwischendurch kommen kleine Käsespieße mit Gemüsestückchen, Obstspieße oder knackige Gemüsesticks mit einem leckeren Dip gut an. Außerdem lässt sich das Gemüse püriert gut in Saucen „verstecken“, die zu Nudeln, Reis, Kartoffeln oder Fleisch serviert werden. „Auch eine cremige Gemüsesuppe essen viele Kinder gerne. Obst findet großen Anklang, wenn es beispielsweise zu einem Milch-Shake verarbeitet oder in Joghurt gerührt wird“, so Dr. Annette Neubert. Besonders gerne essen Kinder Obst und Gemüse auch, wenn es in bestimmten Formen angeboten wird, zum Beispiel Karotten- oder Gurkensterne, Apfelherzen oder vieles mehr. Auch Brote können mit Gesichtern aus Gemüse verziert werden.

Süßigkeiten gehören dazu

In einer ausgewogenen Kinderernährung haben auch Süßigkeiten in angemessener Menge ihren Platz. „Es hat sich bewährt, für den Verzehr von Süßigkeiten und Knabbereien Regeln festzulegen – beispielsweise eine Leckerei am Tag nach einer Mahlzeit“, berichtet die Ernährungswissenschaftlerin. Oder es kann eine Wochenration zusammengestellt werden, die das Kind in einer Dose aufbewahrt. Daraus darf es sich im Beisein der Eltern jeden Tag eine Süßigkeit aussuchen. Obst kann den Heißhunger auf Süßes ebenfalls stillen, weshalb es empfehlenswert ist, dem Kind hin und wieder Obst statt Süßigkeiten anzubieten.

Frühstück: der Energiekick am Morgen

Damit Kinder morgens in Fahrt kommen, brauchen sie ein gutes Frühstück. „Zu einem ausgewogenen Frühstück gehören vier Bausteine: Milch oder ein Milchprodukt, Obst oder Gemüse, Brot oder Getreideflocken, möglichst in der Vollkornvariante, sowie ein Getränk“, so Dr. Annette Neubert. Apfelschnitze, Trauben, Gurken, Paprika oder Karotten schmecken auch schon morgens – zum Beispiel in Form von bunten Obst- und Gemüsespießen. Eine hervorragende Alternative zur morgendlichen Scheibe Brot mit magerer Wurst, Käse oder süßem Aufstrich ist ein selbst zusammengestelltes Müsli mit Hafer- oder anderen Getreideflocken. „Als Getränk sind kalorienfreie Durstlöscher wie Mineralwasser, ungesüßte Kräuter- und Früchtetees ideal“, betont Dr. Annette Neubert. Am besten frühstücken Kinder übrigens zweimal: Das erste Frühstück fällt etwas üppiger aus, ein zweites kleineres folgt am Vormittag, um den Hunger bis zum Mittagessen zu überbrücken. Kinder, die am Morgen noch keinen großen Appetit haben, können auch nur eine Kleinigkeit essen oder etwas Nahrhaftes trinken. Die Frühstücksmuffel bekommen dann aber ein reichhaltigeres Pausenbrot mit in den Kindergarten oder die Schule.

Gesundes Fast Food

Bei vielen Kindern steht Fast Food wie Hamburger und Pizza hoch im Kurs. Selbstgemachtes Fast Food bietet sich deshalb als ideale Alternative an: ein gebratenes Putensteak oder eine Frikadelle aus magerem Rinderhack, serviert mit einem Vollkornbrötchen, jeder Menge Salat und Gemüse. „Isst der kleine Fast Food-Fan gerne Pizza, kann diese mit viel frischem Gemüse aufgepeppt werden. Für Pasta-Liebhaber eignen sich Vollkornnudeln oder normale Nudeln gemischt mit Vollkornnudeln. Dazu schmeckt beispielsweise eine Sauce aus püriertem Gemüse“, rät Dr. Annette Neubert.

 

Ob ein neues Gericht akzeptiert wird oder nicht, entscheidet sich übrigens erst nach mehrmaligem Probieren. „Die Geschmacksknospen müssen mit einem Gericht bis zu zehnmal konfrontiert werden, damit ein endgültiges Urteil über die Speise entsteht“, erklärt die Ernährungswissenschaftlerin. Kinder lernen, das zu mögen, was sie oft angeboten bekommen. So kann ihnen ein neues Gericht schmackhaft gemacht werden. Es gilt also, bei einer zunächst unbeliebten Speise nicht gleich aufzugeben, sondern diese häufiger aufzutischen: Vielleicht wird das Kind sie am Ende mögen.

 

Weitere Informationen und Serviceangebote zum Thema Ernährung unter http://ernaehrungsstudio.nestle.de

 

Quelle:

(1) Kids-Modul der Nestlé Studie 2016 – So is(s)t Deutschland

Alles im grünen Bereich mit Edamame

Alles im grünen Bereich mit Edamame

Mit Edamame kommen vor allem Besucher japanischer Restaurants in Berührung. Die grüne Schote Edamame ist die unreife Form der Sojabohne. Verarbeitet zu Tofu, Milch oder Öl ist Soja hierzulande längst bekannt. Edamame allerdings hat es bisher nur auf wenige Teller geschafft, obwohl sie so schmack- und nahrhaft sind. Denn die kleinen, bissfesten Böhnchen können den kulinarischen Alltag nicht nur durch ihre vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten bereichern.

Vielseitige Edamame

Als Snack für zwischendurch ist Edamame aus der Ernährung der Asiaten nicht mehr wegzudenken. Die Bohnen sind direkt aus der gekochten Schote essbar – gewürzt mit Meersalz oder Sesam werden sie oft in asiatischen Restaurants serviert. Aber auch als Beilage können die Bohnen eingesetzt werden. „Mit ihrem nussigen Geschmack passen sie ebenfalls zu vielen nicht-asiatischen Gerichten. Wer die einzelnen Bohnen mit der Hand aus der Schote herauslöst, kann sie zu Püree verarbeiten oder als Beilage zu Fleisch sowie Fisch reichen“, erklärt Dr. Annette Neubert, Ernährungswissenschaftlerin im Nestlé Ernährungsstudio. Edamame sind zudem eine figurfreundlichere Snack-Alternative zu Chips sowie eine tolle Abwechslung zu gesunden Möhren-Sticks. Deshalb sind die grünen Schoten die perfekten Begleiter für TV-Abende. „Sie punkten nicht nur mit reichlich pflanzlichem Protein, sondern enthalten Ballaststoffe, hochwertige pflanzliche Fette und viele Mikronährstoffe wie Magnesium“, so Dr. Annette Neubert. „Studien zu Sojabohnen weisen außerdem darauf hin, dass die darin enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren können.“

 

Die Zubereitung der Bohnen geht schnell und einfach:

  • 1 Liter Wasser erhitzen
  • 1 EL Salz hinzufügen
  • Bohnen mit Schale hinzufügen und 4-5 Minuten kochen
  • Durch ein Küchensieb abgießen
  • In eine Schüssel geben und mit Salz und Sesam bestreuen

 

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Sommerzeit ist Beerenzeit: Leckere Früchte für die schlanke Linie

Sommerzeit ist Beerenzeit: Leckere Früchte für die schlanke Linie

Erdbeeren läuten die Beerenzeit ein und sind hierzulande meist ab April aus dem Freilandanbau erhältlich. Preiselbeeren schließen die Beerenzeit ab, die bis in den Oktober hinein andauern kann. Saisonale und vom heimischen Feld oder Strauch geerntete Beerenfrüchte sind besonders aromatisch und enthalten wichtige Inhaltsstoffe. Zudem haben Beeren, im Vergleich zu anderen Obstsorten, meist einen niedrigen Kaloriengehalt. Deshalb können sie ohne schlechtes Gewissen auch regelmäßig gegessen werden.

Beerenfrüchte – gesunde Delikatesse für Figurbewusste

„Ausgenommen von Weintrauben und Brombeeren enthalten Beeren durchschnittlich weniger als 40 kcal Energie pro 100 Gramm“, betont Dr. Annette Neubert, Ernährungswissenschaftlerin im Nestlé Ernährungsstudio. Die kleinen aromatischen Früchte sind aber nicht nur kalorienarm, sie schmecken auch gut und enthalten meist viele Ballaststoffe. Ernährungswissenschaftler und Mediziner empfehlen, 30 Gramm Ballaststoffe pro Tag aufzunehmen. So liefert beispielsweise eine Portion schwarze Johannisbeeren etwa 8,5 Gramm Ballaststoffe pro 125 Gramm Früchte. Neben Beeren enthalten aber auch andere Obstarten sowie Gemüse und Vollkornprodukte reichlich Ballaststoffe.

Energie und Ballaststoffe in Beerenfrüchten

 

Energiegehalt in kcal pro Portion (125 g)

Ballaststoffe in g pro
Portion (125 g)

Brombeeren

55

4,0

Erdbeeren

40

2,0

Heidelbeeren
(Blaubeeren)

46

6,1

Himbeeren

41

5,9

Johannisbeeren, rot
Johannisbeeren, schwarz

41
49

4,4
8,5

Preiselbeeren

44

3,6

Stachelbeeren

46

3,8

Quelle: Die große GU Nährwert-Kalorien-Tabelle (Gräfe und Unzer, 2016/17)

 

Vitamin C und sekundäre Pflanzenstoffe

Zusätzlich zu den Ballaststoffen bietet Beerenobst das lebensnotwendige Vitamin C in hohen Mengen, welches wichtig für den Zellschutz ist. Außerdem trägt Vitamin C zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei und erhöht die Eisenaufnahme. Beerenfrüchte liefern darüber hinaus gesundheitsfördernde sekundäre Pflanzenstoffe. „Diese natürlichen Inhaltsstoffe der Beeren geben ihnen ihre typische Farbe. Die Pflanze bildet sie aber auch, um sich selbst vor Schädlingen und Krankheiten zu schützen. Vor allem Polyphenole stellen in Beerenfrüchten einen wichtigen Vertreter für sekundäre Pflanzenstoffe dar“, so Dr. Annette Neubert.

Beerenfrüchte: vielseitiges Essvergnügen

An heißen Sommertagen schmecken Beeren herrlich erfrischend. Sie eignen sich pur als leichte Zwischenmahlzeit oder als Dessert. Auch im Müsli sind sie ein Genuss, zum Beispiel kombiniert mit Getreideflocken und fettarmer Milch. Beerenfrüchte sind vielseitig – sie lassen sich zu Saft, Mus, Kompott oder roter Grütze verarbeiten und als Fruchtcocktail oder Milchmixgetränk servieren. Sogar für einen Salat eignen sich Beeren ideal.

Beerenfrüchte lagern

Frisch schmecken Beerenfrüchte am besten. Unversehrte Früchte halten sich dennoch bis zu zwei Tage im Kühlschrank. Dazu werden die ungewaschenen Beeren in perforierte Beutel oder Kunststoff-Behälter verpackt oder in einer abgedeckten Schüssel gelagert.

 

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Leserfrage: Smoothies liegen voll im Trend – aber worauf sollte ich achten?

Leserfrage: Smoothies liegen voll im Trend – aber worauf sollte ich achten?Portraitfoto Dr. Annette Neubert?

Frage von Rike A. aus Bremen an Dr. Annette Neubert, Ernährungswissenschaftlerin im Nestlé Ernährungsstudio:

„In Supermärkten werden viele verschiedene Smoothie-Sorten angeboten. Ich nutze sie gerne als gesunden Drink und Obstersatz. Sind Smoothies wirklich so gesund und worauf muss ich achten?“


Smoothies erfreuen sich aktuell großer Beliebtheit. Die Mixgetränke aus Obst und Gemüse sind in der Regel reich an Vitaminen. Außerdem enthalten sie wichtige Ballaststoffe. Smoothies können dazu beitragen, die täglich empfohlene Menge von drei Portionen Gemüse, das entspricht etwa 400 Gramm und zwei Portionen Obst, circa 250 Gramm, aufzunehmen. Dennoch können Smoothies häufig einen hohen Energiegehalt haben, da sie nicht selten mit kalorienreichen Obstsorten, wie zum Beispiel Bananen, Weintrauben, Kirschen oder Mangos hergestellt werden. Zudem wird oft mit Saftkonzentraten gearbeitet. Damit Sie nicht in die Kalorienfalle tappen, sollte Ihr Mixgetränk

  • einen größeren Gemüse- und geringeren Fruchtanteil aufweisen, um den Kaloriengehalt zu reduzieren.
  • nur gemixt und nicht entsaftet sein, da sonst die wichtigen Ballaststoffe verloren gehen.
  • nur geringe Mengen an kalorienreichen Zutaten wie Nüsse, Samen, Avocado oder Öle enthalten.
  • selbstgemacht oder ein ausgewähltes Produkt aus dem Supermarkt sein. Hier hilft es, die Nährwerte sowie die Zutatenliste zu prüfen.
  • kalorienärmere Obstsorten wie Beeren, Melone, Apfel, Birne oder Zitrusfrüchte enthalten.

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Fotos

Fotos von oben nach unten: anaumenko – fotolia/Nestlé Ernährungsstudio (Header), Kzeno - fotolia/Nestlé Ernährungsstudio, nd3000 – fotolia/Nestlé Ernährungsstudio, NorGal - fotolia/Nestlé Ernährungsstudio, whitestorm - fotolia/Nestlé Ernährungsstudio, pilipphoto - fotolia/Nestlé Ernährungsstudio, Nestlé Ernährungsstudio

 

Der Abdruck der Fotos ist honorarfrei in Verbindung mit den Texten dieses Themendienstes.

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