Themendienst 1-2010

Pausenbrote: Gesunde Stärkung zwischendurch

Lernen macht nicht nur schlau, es kostet auch Energie. Daher ist 2 bis 3 Stunden nach dem Frühstück ein Pausenbrot in der Schule wichtig. Das gibt Kindern wieder ausreichend Kraft, um sich auf den weiteren Unterricht zu konzentrieren. Laut einer Umfrage geht jedoch jedes siebte Kind ohne Frühstück zur Schule.1 Speziell diese Frühstücksmuffel benötigen in der Schule ausreichend Energielieferanten. Sie können zu Hause zumindest ein Getränk zu sich nehmen wie Milch, Kakao, Saft oder Saftschorle.

Pausenbrot – Energie für den Tag

Neben der Energie zum Lernen dürfen auch die Vitamine und Mineralstoffe nicht zu kurz kommen. „Das zweite Frühstück in Form eines Pausenbrots sollte aus möglichst gesunden Lebensmitteln bestehen wie zum Beispiel Joghurt, Vollkornbrot, Obst und Rohkost. Ihr Kind geht nach einer solchen Stärkung frisch und voller Energie wieder in den Unterricht“, so Dr. Elke Arms, Ernährungswissenschaftlerin im Nestlé Ernährungsstudio. Das zweite Frühstück erhält einerseits die Leistungsfähigkeit am Vormittag, andererseits werden Heißhungergefühle bis zum Mittagessen vermieden. Diese können dazu führen, dass unkontrolliert große Mengen gegessen werden und zu Süßem gegriffen wird. Gerade bei älteren Kindern dauert die Schule länger und die Zeit zum Mittag streckt sich.

Pausenbrote: kunterbunt

Aber was können Eltern tun, wenn Kinder Pausenbrote nicht mögen? Mit knackigem Gemüse wie Gurke, Möhre, Kirschtomaten oder Salat und mit frischem Obst wie Weintrauben, Äpfel oder Birnen können Schulbrote aufgepeppt werden. Namen wie Big Snack, Hasen Klappstulle oder Pikanter Hamburger machen das Pausenbrot bei Kindern interessant und signalisieren, dass es gut schmeckt.


Süßes für zwischendurch?
Kinder lieben meist Süßes und könnten es den ganzen Tag essen – auch in der Schule. Besser ist es, wenn Eltern den Kindern keine Süßigkeiten wie Kekse, Schokolade oder Bonbons mitgeben. Außer viel Zucker und zum Teil auch Fett enthalten sie kaum wichtige Nährstoffe, die Kinder brauchen. Aber Verbote reizen besonders. Daher können Kinder bei Gebäck, Kuchen oder Süßigkeiten auch mal zugreifen. „Erlauben Sie Ihren Kleinen das Naschen beispielsweise nach dem Mittagessen oder am späteren Nachmittag, als Teil der Zwischenmahlzeit“, rät Dr. Arms. „In einer ausgewogenen Ernährung sollten höchstens 10 Prozent der täglichen Energie aus Süßkeiten, Zucker, Limonade oder Knabbereien kommen. Für 7- bis 10-Jährige sind das maximal 180 kcal.“ Besser geeignet sind frisches Obst, Trockenfrüchte, Fruchtschnitten, auch mal ein Müsliriegel oder ein Vollkornbrot mit Marmelade.


Rezepte des Nestlé Ernährungsstudios
Big Snack

1 Vollkornbrötchen dünn mit Margarine oder Butter bestreichen, 1 Salatblatt, 1 Scheibe Käse und 1 Scheibe Putenbrust sowie 2 dünne Gurkenscheiben und 1 Scheibe Tomate zwischen die Brötchenhälften legen.


Klappstulle „Hase“

1 Scheibe Vollkornbrot mit Frischkäse bestreichen. 1 kleine Möhre raspeln und auf den Frischkäse geben.
Das Brot halbieren, zusammenklappen und fest andrücken.


Pikanter Hamburger

2 Scheiben Mischbrot dünn mit Margarine oder Butter bestreichen. 1 Scheibe Butterkäse auf eine Scheibe legen. Den Deckel und die inneren Kerne einer roten Paprika entfernen und auswaschen. Auf einem Küchentuch trocknen lassen. Dann die Paprika in große Ringe schneiden und auf dem Brot verteilen.


Weitere Informationen rund um die gesunde Kinder- und Familienernährung erhalten Eltern im Nestlé Ernährungsstudio in der Rubrik „Kind & Familie“ /kindundfamilie.

Quellen zum Artikel

  1. Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Techniker Krankenkasse unter 1.000 Eltern mit Kindern zwischen 6 und 18 Jahren im Haushalt, 2010

Durch dick und dünn

Eltern fragen sich, ob sich das Gewicht ihres Kindes im normalen Bereich entwickelt. Ist es vielleicht ein schlechter Esser oder ein besonders quirliges Kind, das sehr dünn aussieht? Oder gehört es eher zu den guten Essern? Mit dem Body-Mass-Index (kurz BMI) kann das Gewicht schnell überprüft werden. Anhand des Gewichts, des Geschlechts, des Alters, und der Größe des Kindes ermittelt der BMI-Rechner für Kinder das Ergebnis und gibt eine Einschätzung.

„Der BMI zeigt das Verhältnis des Gewichtes zur Körpergröße und ob das Gewicht des Kindes innerhalb eines Bereichs liegt, der als gesund definiert ist“, erklärt Dr. Elke Arms, Ernährungswissenschaftlerin im Nestlé Ernährungsstudio. Das Kind kann so optimal eingestuft und der Ernährungsplan gegebenenfalls angepasst werden.

Übergewicht vermeiden
In jeder Lebensphase gibt es Risiken, dass Kinder aufgrund der Ess- und Bewegungsgewohnheiten überschüssige Pfunde ansammeln: Die Einschulung ist ein wichtiger Einschnitt. Konnten die Kinder bislang im Kindergarten nach Herzenslust spielen und toben, heißt es nun „still sitzen“ – morgens und nachmittags für die Hausaufgaben. Bewegung kommt häufig zu kurz! Gut ist es, wenn Eltern den neuen Tagesablauf so gestalten, dass Toben und Spielen noch immer möglich sind. In der Pubertät nimmt die sportliche Aktivität weiterhin deutlich ab. Viele Jugendliche verbringen ihre Freizeit überwiegend sitzend vor dem Computer oder beim Fernsehen.

Den BMI-Rechner für Kinder finden Eltern im Nestlé Ernährungsstudio unter /TippsTools/Rechner/BMIKinder.htm


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Gerne stellen wir Ihnen diesen zur Integration auf Ihrer Website zur Verfügung.
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Frage an Dr. Elke Arms

Frage von Angelika M. aus Berlin an Dr. Elke Arms, Ernährungswissenschaftlerin des Nestlé Ernährungsstudios:
„Meine 8 Jahre alte Tochter lasse ich nicht ohne ein reichhaltiges Frühstück in die Schule. Ihr Pausenbrot bringt sie immer wieder mit. Reicht ihr das Frühstück vielleicht als Grundlage bis zum Mittagessen?“


„Damit Kinder dem Unterricht folgen können und konzentriert lernen, sind Energie und Nährstoffe notwendig. Daher ist 2 bis 3 Stunden nach dem Frühstück in der Schule ein Pausenbrot wichtig – auch nach einem reichhaltigen Frühstück. Der Snack für Zwischendurch erhält einerseits die Leistungsfähigkeit am Vormittag, andererseits werden Heißhungergefühle bis zum Mittagessen vermieden. Diese können dazu führen, dass unkontrolliert große Mengen gegessen werden und zu Süßem gegriffen wird. Gerade bei älteren Kindern dauert die Schule länger und die Zeit zum Mittag streckt sich.
Vielleicht schmeckt Ihrer Tochter das Pausenbrot nicht? Wählen Sie gemeinsam den Pausensnack aus und gestalten Sie ihn attraktiver. Wie wäre es zum Beispiel mit der Klappstulle „Hase“: Dafür wird eine Scheibe Vollkornbrot mit Frischkäse bestreichen, eine kleine Möhre geraspelt und auf den Frischkäse gegeben. Halbieren Sie dann das Brot und klappen Sie es zusammen.“.


Dr. Elke Arms ist promovierte Ernährungswissenschaftlerin. Sie verantwortet mit ihrem Team aus erfahrenen Oecotrophologen die individuelle Ernährungsberatung im Nestlé Ernährungsstudio. Dort gibt es weitere Informationen zur Kinderernährung und gesunde und leckere Pausenbrote:
Schlaues Köpfchen – richtig essen in der Pause

Podcast: Experteninterview Kinderernährung

In einem Experteninterview geben die Ernährungsjournalistin Dagmar von Cramm und die Ernährungswissenschaftlerin des Nestlé Ernährungsstudios Dr. Elke Arms hilfreiche Tipps zum Thema „Gesunde Ernährung für Kinder“.

Alle Podcasts des Nestlé Ernährungsstudios im Überblick:
/Podcast.htm

 

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Wussten Sie schon?

Frische Luft statt TV
Laut KiGGS-Studie1 sind lediglich 23 Prozent der 11- bis 17-Jährigen täglich sportlich aktiv und 84 Prozent mindestens einmal pro Woche. Dabei sind 17 Prozent dieser Altersgruppe übergewichtig. Ein Grund ist das veränderte Freizeitverhalten mit zunehmendem Alter: Kinder verbringen ihren Nachmittag mehr sitzend vor dem Computer oder Fernseher. „Toben und Spielen beugen Übergewicht sowie Haltungsschäden vor und sind ein guter Ausgleich zum Schulalltag. Sport verhilft Kindern auch zu einem klaren Kopf und steigert die Lernfähigkeit“, weiß Dr. Elke Arms, Ernährungswissenschaftlerin im Nestlé Ernährungsstudio (ernaehrungsstudio.nestle.de).


Lust auf Gesundes
So machen Sie Ihren Kindern Lust auf Gesundes: Erfinden Sie für gesundes Essen Namen, die Spaß bereiten. „Eine Gemüsepfanne wird zum Feuertopf und Milch mit Früchten ist ein cooler Energie-Drink. Wenn Sie Obst und Gemüse klein schneiden und auf einen Spieß stecken, wird es für die Kleinen doppelt lecker“, empfiehlt Dr. Elke Arms, Ernährungswissenschaftlerin im Nestlé Ernährungsstudio (ernaehrungsstudio.nestle.de).


Maßvoller Umgang mit Süßem
In einer ausgewogenen Ernährung sollten höchstens 10 Prozent der täglichen Energiezufuhr aus Süßwaren, Zucker, Limonade oder Knabbereien kommen. „Für 7- bis 10-Jährige sind das maximal 180 kcal in Form von Süßem, also zum Beispiel eine Portion rote Grütze (150 g) plus zwei kleine Beutelchen Gummibären (20 g) oder ein Esslöffel Nuss-Nougat-Creme plus ein Glas Limonadengetränk (200 ml)“, fasst Dr. Elke Arms, Ernährungswissenschaftlerin im Nestlé Ernährungsstudio (ernaehrungsstudio.nestle.de), zusammen.

Quellen zum Artikel

  1. Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS), Robert Koch-Institut, Berlin, 2006

Trinken nicht vergessen

Wasser ist unser bedeutsamstes Lebensmittel, denn es nimmt in unserem Körper zahlreiche lebenswichtige Aufgaben wahr. Während der Körper mehrere Wochen ganz ohne feste Nahrung auskommt, kann zu wenig Wasser Körperfunktionen, vor allem die Leistungsfähigkeit, bereits innerhalb kürzester Zeit merklich verschlechtern. Wasser ist eines der wichtigsten Lebensmittel, schließlich besteht der Körper zu circa zwei Dritteln daraus.


Wofür ist Wasser gut?

Wasser sorgt für eine geregelte Verdauung und eine einwandfreie Funktion von Nieren, Herz und Kreislauf. Darüber hinaus wird es zur Regulierung der Körpertemperatur benötigt und dient als Lösungs- und Transportmittel.



Viel trinken - aber warum?

Jeder Mensch verliert Tag für Tag ungefähr 2,5 Liter Flüssigkeit - über die Haut, ausgeatmete Luft, über Urin und Stuhl. Bei sommerlichen Temperaturen, in der Sauna oder beim Sport schwitzen Menschen noch mehr. Durch die Ausschüttung und Verdunstung von Schweiß wird die Körpertemperatur reguliert.


Auch feste Nahrung wie Obst und Gemüse, Joghurt oder Fleisch enthält Wasser, das dem Flüssigkeitskonto zufließt. Dennoch sollten Erwachsene mindestens 1,5 bis 2 Liter täglich trinken. Wenn Menschen abnehmen oder sich körperlich viel und stark anstrengen, schwanger sind oder während der Stillphase, sollten es mehr sein.


Tipps aus dem Nestlé Ernährungsstudio: So wird Ihr Körper ausreichend mit Flüssigkeit versorgt
  • Trinken Sie, bevor der Durst kommt, immer wieder zwischendurch kleine Mengen. So sind Sie immer ausreichend versorgt.

  • Geeignete Durstlöscher sind Mineralwasser, ungesüßte Kräuter- und Früchtetees sowie Saftschorlen. Denn diese Getränke haben keine oder wenig Kalorien, liefern aber wertvolle Vitalstoffe.

  • Machen Sie sich Trinken zur Gewohnheit: jeden Morgen ein großes Glas Saftschorle; jedes Mal, bevor Sie aus dem Haus gehen, einen Schluck Wasser; jeden Abend vor dem Zu-Bett-Gehen eine Tasse Tee. Schon bald denken Sie über das Was, Wie und Warum nicht mehr viel nach.

  • Auf Ihrem Schreibtisch kann immer eine Flasche Wasser oder Saftschorle griffbereit stehen. Greifen Sie regelmäßig zu!

  • Naschen Sie zwischendurch ein Stück wasserreiches Obst oder Gemüse wie Gurke, Tomate oder Wassermelone.

Fit bleiben durch Schwimmen

Schwimmen ist für jung und alt, kräftig und dünn ein beliebter Sport. Die Bewegung im Wasser bringt Freude und löst Verspannungen in Hals, Schultern und Rücken. Aber auch die Vorzüge eines Ausdauertrainings werden erreicht: Die Durchblutung des ganzen Körpers wird gefördert sowie Herz und Kreislauf trainiert. Alle großen Muskelgruppen des Ober- und Unterkörpers werden gekräftigt und gleichzeitig durch die Auftriebskraft des Wassers Gelenke geschont.

Die richtige Technik

Die richtige Technik ist beim Schwimmen ausschlaggebend für die gesundheitsfördernde Wirkung. Vor allem falsches Brustschwimmen kann den Bewegungsapparat einseitig belasten: Wer mit erhobenem Kopf schwimmt, strapaziert die Hals- und Brustwirbelsäule und gerät ins Hohlkreuz. Das verspannt und belastet die Bandscheiben. Rückenschwimmen und Kraulen sind die gesünderen Schwimmarten.


Richtig Essen für sportliche Leistungen

Als Basis für sportliche Leistungen und körperliches Wohlbefinden sollte auf eine ausgewogene Ernährung geachtet werden. „Wird das Training ohne die geeigneten Energieträger gestartet, werden Sie sich schnell schlapp fühlen“, so die Ernährungswissenschaftlerin Dr. Elke Arms. Mit einer abwechslungsreichen Kost, die sich an den Empfehlungen der Ernährungspyramide orientiert, kann der Körper die Leistung aufbringen, die für das Schwimmen erforderlich ist. Vor allem sollten mehrmals täglich wertvolle Kohlenhydrate, zum Beispiel aus Vollkornerzeugnissen und Gemüse aufgenommen werden. Diese halten den Blutzuckerspiegel konstant - eine wichtige Voraussetzung für lang andauernde Leistungsfähigkeit.


Ausreichend Trinken ist wichtig

Beim Schwimmen wird der Flüssigkeitsverlust über den Schweiß oft unterschätzt, weil er nicht so leicht spürbar ist. Aber auch Schwimmer schwitzen und müssen genau wie andere Sportler ausreichend Flüssigkeit aufnehmen. Wer weniger als eine Stunde schwimmt, kann den Wasserverlust nach dem Sport ausgleichen. Bei einem längeren Training sollten zwischendurch kleine Mengen Flüssigkeit getrunken werden.

Pressekontakt

Tobias Henritzi

Pressesprecher Ernährung und Gesundheit
Nestlé Deutschland AG
Lyoner Straße 23, 60523 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 66 71-3740
[email protected]


Daniel Schwind, Dirk Fischer

Dorothea Küsters Life Science Communications GmbH
Leimenrode 29, 60322 Frankfurt
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