Themendienst 2-2011

Mediterrane Küche: gesund und lecker

Mildes Klima, traumhafte Strände und köstliche Spezialitäten – der Mittelmeerraum ist nicht umsonst ein beliebtes Reiseziel. Besonders die Küche dieser Region überzeugt nicht nur durch ihren Geschmack. Mediterrane Speisen sind darüber hinaus abwechslungsreich, ausgewogen und enthalten wertvolle Nährstoffe. Eine aktuell im „Journal of The American College of Cardiologie“ veröffentlichte Studie zeigt, dass sich eine mediterrane Ernährung positiv auf den Stoffwechsel auswirkt und vor Herzkrankheiten, Übergewicht, Diabetes und Bluthochdruck schützt. Die Wissenschaftler der Athener Harokopio-Universität haben für die übersichtsarbeit 50 Studien mit über 500.000 Teilnehmern ausgewertet.(1)

 

Hochwertiges Öl
Laut Studienautoren fördert auch Olivenöl den positiven Effekt, wenn es häufig verwendet wird. Im Gegensatz zu Mitteleuropäern nutzen die Mittelmeer-Bewohner tierisches Fett sparsam und bevorzugen pflanzliches Öl. Egal, ob im Salat, zum Einlegen oder Dünsten – vor allem Olivenöl verleiht vielen Gerichten den typischen mediterranen Geschmack. „Das Öl enthält außerdem wertvolle Nährstoffe wie zum Beispiel ungesättigte Fettsäuren. Sie können den Cholesterinwert senken und sind daher für die Herz-Kreislauf-Gesundheit gut“, erklärt Dr. Elke Arms, Ernährungswissenschaftlerin im Nestlé Ernährungsstudio. Olivenöl liefert zudem Vitamin E, das als Antioxidans wichtig für den Schutz der Körperzellen ist.

Knackiges Obst und Gemüse
Darüber hinaus steht vor allem Obst und Gemüse auf dem Speiseplan des Mittelmeerraums. Beides unterstützt eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung sowie einen gesunden Lebensstil. Typisch für die mediterrane Küche sind Auberginen, Paprika, Tomaten und Zucchini. Aber auch Hülsenfrüchte wie Bohnen und Kichererbsen. "Hülsenfrüchte enthalten viele verdauungsfördernde Ballaststoffe und in rotem Gemüse stecken zum Beispiel sekundäre Pflanzenstoffe wie Carotinoide. Sie wirken ebenso als Antioxidantien wie die im Mittelmeerraum bekannten Zitrusfrüchte mit ihrem hohen Vitamin C-Gehalt. Sie binden hochreaktive freie Radikale aus dem Stoffwechsel, der Atemluft sowie der Nahrung und machen sie unschädlich", erklärt Dr. Elke Arms.

 

Frischer Fisch
Aufgrund der Nähe zum Meer ist frischer Fisch ein wesentlicher Bestandteil der mediterranen Ernährung. Insbesondere fetthaltigere Seefischsorten wie Makrele und Lachs sind reich an wertvollen Omega-3-Fettsäuren und können bei einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung einen positiven Einfluss auf das Herz und den Kreislauf haben.

 

Einfach genießen

Bei dieser gesunden Ernährung mit nährstoffreichen Köstlichkeiten ist es nicht verwunderlich, dass die Bewohner des Mittelmeerraums überdurchschnittlich lange leben. Natürlich trägt auch der Tagesablauf dazu bei. Am Mittelmeer nehmen sich die Menschen mehr Zeit für die Mahlzeiten und mittags halten sie häufig eine mehrstündige Siesta.

 

Ernährungscoach
Weitere Informationen und Serviceangebote zur mediterranen Ernährung erhalten die User im Nestlé Ernährungsstudio unter http://ernaehrungsstudio.nestle.de. Eine Besonderheit ist der digitale Ernährungscoach, der für registrierte Nutzer kostenlos die Ernährung plant. Wer spezielle Ernährungsvorlieben hat, gibt diese in seinem Profil an und bekommt Vorschläge aus über 13.000 Rezepten. Zugleich liefert der Coach die passende Einkaufsliste.

 

Abdruck honorarfrei / Beleg erbeten


Quellen zum Artikel

  1. Kastorini CM et al. (2011). The effect of Mediterranean diet on metabolic syndrome and its components: a meta-analysis of 50 studies and 534,906 individuals. Journal of The American College of Cardiologie, März 2011: 1299-313.

Hygienetipps für den Urlaub: Achtung bei Essen und Trinken

Andere Länder – andere Sitten, aber auch andere Krankheiten. Bei Reisen in ferne Länder steigern hohe Temperaturen, mangelnde Kühlung der Lebensmittel und niedrigere Hygienestandards das Risiko für Magen- und Darmerkrankungen. Einfache Tipps sorgen für einen unbeschwerten Urlaub.

 

Im Urlaub: Kochen und Schälen

„In warmen Ländern tummeln sich viele Krankheitserreger auf den Lebensmitteln, an die unser Magen-Darm-Trakt nicht gewöhnt ist“, erklärt Dr. Elke Arms. Mit dem Tipp 'Koch es, schäl es oder vergiss es' seien Urlauber auf der sicheren Seite, so die Ernährungswissenschaftlerin im Nestlé Ernährungsstudio: „Unbedenklich sind frisch geschältes Gemüse beziehungsweise Obst und alles, was gekocht, gegrillt oder gebraten ist.“ Durch die hohen Koch-Temperaturen sterben die Krankheitserreger bei der Zubereitung ab. Auch Leitungswasser und daraus hergestellte Eiswürfel sind riskant. Mineralwasser aus original verschlossenen Flaschen ist die bessere Alternative zum Trinken und auch zum Zähneputzen. Darüber hinaus ist ein verpacktes Speiseeis aus dem Supermarkt sicherer als ein Softeis am Strand. Denn die Verpackung schützt vor Krankheitserregern und meist wird die Kühlkette zuverlässiger eingehalten.

 

Durchfall: Was tun?

Neben Krankheitserregern gilt die veränderte Ernährung im Urlaub als mögliche Auslöser für einen Durchfall. Bekommen Urlauber trotz aller Vorsicht eine Magen- und Darmerkrankungen, ist das ein Alarmsignal des Körpers. Heftiger Durchfall führt zu starken Flüssigkeits- und Salzverlusten, die besonders für Säuglinge, Kleinkinder und Diabetiker gefährlich sind. Für die Erstversorgung gehört eine kleine Reiseapotheke mit medizinischer Aktivkohle und Salztabletten in das Gepäck. Wie diese anzuwenden sind, sollte man sich vom Arzt oder Apotheker bereits vor dem Urlaub erklären lassen. Eine weitere Möglichkeit ist die "WHO-Trinklösung": Sie hilft, den Körper mit Flüssigkeit und Mineralstoffen zu versorgen. Hierfür wird 1 Liter Wasser frisch abgekocht und darin 8 Teelöffel Zucker, ein knapper Teelöffel Salz und ein 1/2 Teelöffel Backpulver aufgelöst. Die Mischung muss in einem geschlossenen Gefäß abkühlen, bevor Betroffene sie in kleinen Schlucken trinken. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, füllt die Salz-Zucker-Mischung zu Hause in leere Filmdöschen und packt sie in die Reiseapotheke. Geht es den Betroffenen nicht innerhalb weniger Stunden besser oder treten zusätzlich Fieber, Erbrechen und Schmerzen auf, sollten sie die Ursachen durch einen Arzt abklären lassen. Damit aus dem Traumurlaub kein Albtraum wird, sind eine gute Vorbereitung zu Hause und die Auswahl des Reiseziels wichtig: Denn ein gemütlicher Hotelurlaub in den Bergen ist risikoärmer als eine Abenteuerreise durch die Tropen.

 

Tipps für einen unbeschwerten Urlaub:
  • Kein Leitungswasser trinken
  • Ausschließlich original verpackte Getränke trinken
  • Eiswürfel meiden, da sie meist aus Leitungswasser hergestellt werden
  • Fleisch, Fisch und Eier nur durchgegart essen
  • Auf Nachspeisen aus rohen Eiern wie Tiramisu oder Zabaione verzichten
  • Verpacktes Eis aus dem Supermarkt bevorzugen
  • Obst und Gemüse schälen und es vorher gründlich waschen – am besten mit originalverpacktem Wasser aus der Flasche
  • Hände immer gut waschen
  • Zum Zähneputzen originalverpacktes Wasser aus der Flasche verwenden

Weitere Informationen und Serviceangebote zum Thema Ernährung unter http://ernaehrungsstudio.nestle.de


Abdruck honorarfrei / Beleg erbeten

Saisonkalender für Obst und Gemüse

Viele Verbraucher kennen die Erntezeit von Obst und Gemüse nicht. Der neue Saisonkalender des Nestlé Ernährungsstudios bietet hierfür eine schnelle übersicht: Nach Obst und Gemüse gegliedert, listet er zahlreiche Sorten von Ananas bis Zitronen und Artischocken bis Zucchini auf. In einer Tabelle wird angezeigt, ob und wann das Obst oder Gemüse aus heimischem Freilandanbau sowie als Importware verfügbar ist. „Mit einem Klick auf die einzelnen Sorten liefert der digitale Saisonkalender Rezepte und erklärt, welche Nährstoffe enthalten sind“, sagt Dr. Elke Arms, Ernährungswissenschaftlerin im Nestlé Ernährungsstudio. So erfahren die Nutzer beispielsweise, dass Himbeeren im Juli aus heimischem Anbau verfügbar sind und Vitamin C enthalten. Der Körper benötigt es für den Aufbau von Bindegewebe, Haut und Knochen. Zudem unterstützt Vitamin C das Immunsystem, wirkt als Antioxidans und verbessert die Eisenaufnahme aus pflanzlichen Lebensmitteln.


Monat für Monat frisches heimisches Obst und Gemüse

Zu einer gesunden und ausgewogene Ernährung gehört auch Gemüse, das den Körper mit Vitaminen, Mineralsalzen und Ballaststoffen versorgt. Doch welche Sorten gibt es beispielsweise im Juli frisch aus heimischem Freilandanbau oder als Importware, welche Nährstoffe enthält es und welche Gerichte lassen sich damit kochen? Die Monatsansicht des Saisonkalenders liefert diese Informationen. In den Monaten Juli bis August gibt es zum Beispiel frische einheimische Tomaten. Von Dezember bis März sind sie hingegen als Importware vor allem aus den Niederlanden, Spanien, Frankreich, Italien, Marokko und den Balkanstaaten erhältlich. Die vielen Tomatensorten unterscheiden sich in Form, Größe und Gewicht der Früchte. Herkömmliche Tomaten – auch Rundtomaten genannt – sind die meist gefragte Sorte. Beim Kauf ist darauf zu achten, dass die Früchte fest und unbeschädigt sind. „Da Tomaten zu etwa 94 Prozent aus Wasser bestehen, sind sie sehr kalorienarm. Zudem sind sie reich an Mineralstoffen wie Kalium und beinhalten den sekundären Pflanzenstoff Lycopin. Dieser rote beziehungsweise gelbe Farbstoff in Tomaten wirkt stabilisierend auf die Schutzhüllen der menschlichen Körperzellen“, erklärt Dr. Elke Arms. Es ist empfehlenswert, Tomaten bei Zimmertemperatur zu lagern, denn im Kühlschrank verlieren sie schnell an Aroma. Tomaten werden am besten separat gelagert. Denn sie geben das Reifegas Äthylen ab und lassen damit anderes Obst und Gemüse schneller verderben.


Der Saisonkalender fasst die Vielfalt des deutschen Freilandanbaus sowie die als Importware verfügbaren Früchte zusammen. Die Nutzer finden darin zu jeder Jahreszeit das aktuell verfügbare Obst und Gemüse mit praktischen Tipps. Weitere Informationen und Serviceangebote zum Thema Ernährung gibt es unter http://ernaehrungsstudio.nestle.de.

Obst und Gemüse, das gut oder sehr gut aus heimischem Anbau erhältlich ist:

Obstsorten Gemüsesorten
Juli
  • Blaubeeren (Heidelbeeren)
  • Himbeeren
  • Johannisbeeren (rot)
  • Johannisbeeren (schwarz)
  • Sauerkirschen
  • Blumenkohl
  • Bohnen (Busch- und Stangenbohnen)
  • Chinakohl
  • Dicke Bohnen
  • Eisbergsalat
  • Erbsen, Zuckererbsen
  • Gemüsefenchel
  • Kohlrabi
  • Kopfsalat
  • Lollo rosso
  • Lauch/Porrée
  • Radicchio
  • Radieschen
  • Rettich
  • Rucola
  • Salatgurke
  • Spitzkohl
  • Stangen-/ Bleichsellerie
  • Tomaten
  • Zucchini
August
  • Blaubeeren (Heidelbeeren)
  • Brombeeren
  • Pflaumen, Zwetschgen
  • Blumenkohl
  • Bohnen (Busch- und Stangenbohnen)
  • Chinakohl
  • Eisbergsalat
  • Gemüsefenchel
  • Kohlrabi
  • Kopfsalat
  • Lollo rosso
  • Möhren
  • Lauch/Porrée
  • Radicchio
  • Rettich
  • Rucola
  • Salatgurke
  • Spinat
  • Spitzkohl
  • Stangen-/ Bleichsellerie
  • Tomaten
  • Zucchini


Abdruck honorarfrei / Beleg erbeten

Grillen – die Saison ist eröffnet

Grillen an der frischen Luft ist ein kulinarischer Hochgenuss und zudem ein gesundes sowie kalorienarmes Vergnügen, wenn einige Tipps beachtet werden.

 

Fleisch und Würstchen – die Klassiker vom Rost
Für die meisten Grillfans spielen Steaks und Würstchen noch immer die Hauptrolle. „Auch bei Fleisch gibt es fettarme Varianten: Dazu zählen beispielsweise Schnitzel und Filets vom Schwein oder Kalbsschnitzel und Geflügel. Diese Sorten sind kalorienarm und figurfreundlich“, weiß Dr. Elke Arms, Ernährungswissenschaftlerin im Nestlé Ernährungsstudio. Aber auch die Menge ist entscheidend. Wer beim geselligen Grillfest übermäßig zugelangt hat, kann an den restlichen Wochentagen kürzer treten. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt Erwachsenen nicht mehr als 600 Gramm Fleisch und Wurst wöchentlich zu essen.

 

Nur ungepökeltes Fleisch grillen!
Doch nicht jedes Fleisch gehört auf den Grill. Zum Beispiel wird gepökeltes Fleisch mit einem speziellen Salz behandelt, das meist aus einer Kochsalz-Nitrit-Mischung besteht. „Bei hohen Temperaturen können aus dem Nitrit des Pökelsalzes und Abbauprodukten des Fleischeiweißes Nitrosamine entstehen. Diese Stoffe können gesundheitsschädlich wirken“, erklärt Dr. Elke Arms. Grillfreunde erkennen gepökeltes Fleisch mit einem Blick auf das Verpackungsetikett. Dort wird in der Zutatenliste Nitritpökelsalz angegeben. An der Fleischtheke informieren die Verkäufer über die verwendeten Zutaten.

 

Leckere Würze: Marinaden und Würzsaucen
Statt Pökelsalz machen Marinaden das Grillgut besonders würzig. Grundzutaten sind Wein, Buttermilch, Zitronensaft, Apfelwein, Essig oder Bier und ein hitzebeständiges Öl, wie zum Beispiel Olivenöl sowie frische oder getrocknete Kräuter. Besonders gut eignen sich Thymian, Knoblauch, Rosmarin und Oregano. Je mehr Kräuter eine Marinade enthält, desto schneller verbrennt sie. „Vor allem Marinaden, die frische Kräuter enthalten, gehören erst kurz vor Ende der Grillzeit auf das Fleisch“, rät Dr. Elke Arms. Eine kalorienarme Marinade stellen figurbewusste Grillfreunde aus Magerjoghurt her. Er wird mit Gewürzen oder Knoblauch vermischt und das Fleisch vor dem Grillen für ein paar Stunden darin eingelegt. Auch Zitronensaft, Senf und Sojasauce eignen sich.

 

Meer auf den Rost: Fisch und Krustentiere
Doch wie wäre es mal mit Fisch statt Steak und Wurst? Besonders Seefische wie Hering, Makrele und Lachs enthalten wertvolle Omega-3-Fettsäuren. „Sie sind notwendig für den Aufbau und die Funktion der Zellmembranen. Zudem beeinflussen sie die Blutfettregulation, verbessern die Fließeigenschaften des Blutes und können so Herz-Kreislauferkrankungen vorbeugen“, erklärt die Ernährungswissenschaftlerin. Daher empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) ein- bis zweimal pro Woche Fisch zu essen. Ganze Fische oder Fischfilets lassen sich am besten in einem Fischkorb grillen. Dort eingespannt zerfallen sie nicht beim Wenden. Zitrone, Rosmarin und Thymian geben der Forelle in Alufolie eine frische Note – perfekt für einen lauen Sommerabend. Besonders Scampi, Shrimps und Tintenfisch haben einen geringen Fettanteil. Wenn Garnelen und Krustentiere in der Schale gegrillt werden, trocknet das Fleisch nicht aus und bleibt saftig.

 

Vegetarische Grillhits: Gemüse und Kartoffeln
Gemüse und Kartoffeln schmecken nicht nur als Beilage, sondern sind auch für den Grill als Hauptgericht eine interessante, vegetarische Alternative. Sie haben nur wenig Fett und Kalorien aber viele Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. „Da Vitamine sehr hitzeanfällig sind, darf die Grilltemperatur nicht zu hoch sein. Alugrillschalen mindern die Hitze zusätzlich“, rät Dr. Elke Arms. Zum Grillen eignen sich saftige Gemüsesorten wie zum Beispiel Tomaten, Zucchini, Paprika oder Auberginen, Maiskolben, Champignons oder Fenchel und Kartoffeln.

 

Obst als süße Grillspezialität
Nach dem würzigen Grillgenuss ist ein fruchtiger Salat aus frischen Früchten das ideale Dessert. Obst mit festem Fruchtfleisch wie äpfel, Birnen, Bananen, Pfirsiche und Aprikosen schmeckt aber auch vom Grill köstlich. Zuvor können die Stückchen beispielsweise mit Fruchtsaft und Gewürzen wie Vanille, Zimt, Muskat oder Nelken mariniert werden.

 

Grilltipps zum Wochenende vom Nestlé Ernährungsstudio
Wer regelmäßig nach Grillideen sucht, ist beim neuen Mini-Coach des Nestlé Ernährungsstudios richtig. In der vierteiligen Ratgeberserie erhalten die Abonnenten immer donnerstags passend zum bevorstehenden Wochenende Tipps, Rezepte und Dekorationsvorschläge für die Barbecue-Feier. Grillbegeisterte können den Mini-Coach im Nestlé Ernährungsstudio kostenlos abonnieren. Hierfür geben sie lediglich ihre E-Mail-Adresse an und erhalten einmal wöchentlich für vier Wochen die Tipps per E-Mail. Danach endet der Mini-Coach automatisch.

 

Weitere Informationen und Serviceangebote zum Thema Ernährung unter http://ernaehrungsstudio.nestle.de


Abdruck honorarfrei / Beleg erbeten

Vegetarische Grillhits

Frage von Maria P. aus Dresden an Dr. Elke Arms, Ernährungswissenschaftlerin des Nestlé Ernährungsstudios:
„Sommerzeit ist in unserer Familie Grillzeit. Im Gegensatz zu meinem Mann esse ich nicht so gerne Fleisch. Ich liebe Gemüse und Sojaprodukte. Wie gelingen diese auf dem Grill?“


„Gemüse und Kartoffeln sind köstliche Alternativen zu Steak und Bratwurst. Sie enthalten nur wenig Fett und Kalorien, liefern aber viele Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Zum Grillen eignen sich festfleischige, saftige Gemüsesorten wie zum Beispiel Tomaten, Zucchini, Paprika oder Auberginen, Maiskolben, Champignons oder Fenchel. Paprika zum Beispiel enthält β-Carotin. Als Vorstufe von Vitamin A schützt es die Zellen vor den Angriffen aggressiver Sauerstoffverbindungen, den so genannten freien Radikalen. Der Körper baut β-Carotin zu Vitamin A um, damit es wichtige Funktionen im Sehprozess, beim Wachstum und bei der Fortpflanzung übernimmt. Zum Marinieren eignen sich Kräuter- oder Würzöle. Dadurch bleibt das Gemüse saftiger und schmeckt kräftiger. Kräuter- oder Würzöl lassen sich mit Chilischoten, Knoblauch oder frischen Kräutern selbst herstellen. Hierfür eignen sich am besten hitzestabile Öle wie Oliven- oder Rapsöl.


Vegetarier schätzen Sojaprodukte wegen ihres hohen Eiweißgehaltes und ihrer Vielfältigkeit. Sie sind wie alle pflanzlichen Lebensmittel frei von Cholesterin und tierischen Fetten. Grillgut auf Sojabasis wie zum Beispiel Sojawürstchen gibt es inzwischen in nahezu jedem Supermarkt. Tofu (Sojaquark oder Sojakäse) eignet sich ebenfalls zum Grillen. Dazu werden die Stücke am besten einige Stunden vorher in eine Marinade aus Öl, Gewürzen und Kräutern eingelegt und zum Grillen in Alufolie eingewickelt. Auf die gleiche Weise lassen sich auch Fetakäse, Camembert oder Mozzarella hervorragend zubereiten. Vorsicht: Da Käse fettreich ist, gehören nur kleine Portionen oder Sorten mit geringem Fettgehalt auf den Teller.


Goldbraun gegrillte Baguette- oder Ciabatta-Scheiben sind ideale Beilagen zu Gemüse und Sojaprodukten vom Grill. Dazu werden sie mit Olivenöl bestrichen oder etwas Fetakäse darauf zerkrümelt und in Alufolie eingewickelt. Mit klein gehacktem Gemüse wie zum Beispiel Champignons, Zwiebeln, Tomaten oder Knoblauch wird das geröstete Brot zur pfiffigen Vorspeise. Auch die Vollkornvarianten von Ciabatta und Baguette eignen sich. Sie schmecken etwas kräftiger und enthalten mehr Ballaststoffe, die den Blutzuckerspiegel im Gleichgewicht halten. Zudem sorgen sie für ein gutes Sättigungsgefühl, aktivieren die Darmtätigkeit und regulieren die Verdauung.“


Dr. Elke Arms ist promovierte Ernährungswissenschaftlerin. Sie verantwortet mit einem Team aus erfahrenen Oecotrophologen die individuelle Ernährungsberatung im Nestlé Ernährungsstudio.


Abdruck honorarfrei / Beleg erbeten

Zahl des Monats: 84 Prozent lieben Fleisch

Fleisch und Wurst gehört für 84 Prozent der Bevölkerung in Deutschland zu einer ausgewogenen Ernährung. Das zeigt die Nestlé Studie 2011 „So is(s)t Deutschland“, für die das Institut für Demoskopie Allensbach 4.000 Bundesbürger befragte.1 Die Vorliebe für Fleisch und Wurst ist bei allen Altersgruppen hoch. Besonders Männer mögen Fleisch auf ihrem Teller: 77 Prozent geben an, dass für sie Fleisch zu einer warmen Mahlzeit dazugehört. Bei den Frauen stimmen 67 Prozent zu. „Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt Erwachsenen, nicht mehr als 600 Gramm Fleisch und Wurst pro Woche zu essen“, erklärt Dr. Elke Arms, Ernährungswissenschaftlerin im Nestlé Ernährungsstudio. „Gerade jetzt zur Grillsaison gibt es frisches Gemüse aus der Region, das auch vom Grill gut schmeckt.“ Welches Gemüse gerade auf deutschen Feldern wächst, zeigt der Saisonkalender des Nestlé Ernährungsstudios.


Weitere Informationen und Serviceangebote zum Thema Ernährung unter http://ernaehrungsstudio.nestle.de



Abdruck honorarfrei / Beleg erbeten

Podcast: Coole Sommerküche – lecker und leicht kochen mit dem Wok

Im Sommer steigen die Temperaturen und der Appetit auf deftige Speisen nimmt ab. Für leichte Sommergerichte, die zudem schmecken und gesund sind, gibt es eine einfache Lösung aus Asien mit drei Buchstaben: Der Wok. Auch in Europa ist er schon seit langem beliebt. Kein Wunder, denn Kochen im Wok geht schnell und ist durch die spezielle Zubereitungsart besonders nährstoffschonend. Denn klein geschnittenes Gemüse, Fleisch und Fisch brauchen nur wenige Minuten Garzeit. Die Zutaten bleiben dadurch knackig und behalten den Großteil ihrer Nährstoffe.

Alle Podcasts des Nestlé Ernährungsstudios im überblick:
/TippsTools/Wissen/Podcast.htm

 

Hinweis für Online-Redaktionen:

Möchten Sie den Podcast auf Ihrer Website einbinden und für Ihre Leser zugänglich machen? Gerne können Sie sich die Datei downloaden. Klicken Sie unten mit der rechten Maustaste auf den Link "Podcast downloaden" und wählen Sie „Ziel speichern unter...“.

Fotos

Fotos von oben nach unten:
PReckas - fotolia/Nestlé Ernährungsstudio (Header), breathe001 - fotolia/Nestlé Ernährungsstudio, HLPhoto - fotolia/Nestlé Ernährungsstudio, lifeline - fotolia/Nestlé Ernährungsstudio, LVDESIGN - fotolia/Nestlé Ernährungsstudio, Nestlé Ernährungsstudio, HLPhoto - fotolia/Nestlé Ernährungsstudio, BlueOrange Studio - fotolia/Nestlé Ernährungsstudio“
Der Abdruck der Fotos ist honorarfrei in Verbindung mit den Texten dieses Themendienstes.

Pressekontakt

Tobias Henritzi

Pressesprecher Ernährung und Gesundheit
Nestlé Deutschland AG
Lyoner Straße 23, 60523 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 66 71-3740
[email protected]


Daniel Schwind, Dirk Fischer

Dorothea Küsters Life Science Communications GmbH
Leimenrode 29, 60322 Frankfurt
Tel.: 069 / 61 998-24, -21, Fax: 069 / 61 998-10
[email protected]
[email protected]