Gesunde Pausenbrote zum Tag der gesunden Ernährung am 7. März

Der 16. Tag der gesunden Ernährung am 7. März steht unter dem Motto „Essen und Trinken in Schule und Kita“. Denn Lernen macht nicht nur schlau, es kostet auch Energie. „Deshalb kommt der Ernährung in Schulen und Kindergärten eine große Bedeutung zu“, betont Dr. Elke Arms, Ernährungswissenschaftlerin im Nestlé Ernährungsstudio. Kinder benötigen 2 bis 3 Stunden nach dem Frühstück daher ein Pausenbrot in der Schule. Das gibt Kindern wieder ausreichend Kraft, um sich auf den weiteren Unterricht zu konzentrieren. Laut Nestlé Studie 2011 frühstücken nur knapp 40 Prozent der vollzeitberufstätigen Mütter täglich gemeinsam mit ihren Kindern.(1) Jedes siebte Kind geht sogar ohne Frühstück zur Schule.(2) Speziell diese Frühstücksmuffel brauchen in der Schule ausreichend Energielieferanten.


Pausenbrot – Energie für den Tag

Neben der Energie zum Lernen dürfen auch Vitamine und Mineralstoffe nicht zu kurz kommen. „Das zweite Frühstück sollte aus Lebensmitteln mit hoher Nährstoffdichte bestehen wie zum Beispiel Joghurt, Vollkornbrot, Obst und Rohkost. Kinder gehen nach einer solchen Stärkung frisch und voller Energie wieder in den Unterricht“, so Dr. Elke Arms. Das zweite Frühstück erhält einerseits die Leistungsfähigkeit am Vormittag, andererseits werden Heißhungergefühle bis zum Mittagessen vermieden. Diese können dazu führen, dass unkontrolliert große Mengen gegessen werden und zu Süßem gegriffen wird. Gerade bei älteren Kindern dauert die Schule länger und die Zeit zum Mittag streckt sich.


Pausenbrote: kunterbunt

Aber was können Eltern tun, wenn Kinder Pausenbrote nicht mögen? Mit knackigem Gemüse wie Gurke, Möhre, Kirschtomaten oder Salat und mit frischem Obst wie Weintrauben, Äpfeln oder Birnen können Schulbrote aufgepeppt werden. Namen wie Big Snack, Hasen Klappstulle oder Pikanter Hamburger machen das Pausenbrot bei Kindern interessant und signalisieren, dass es gut schmeckt.


Süßes für zwischendurch?

Kinder lieben meist auch Süßes und könnten es den ganzen Tag essen. Besser ist es, wenn Eltern den Kindern keine Süßigkeiten wie Kekse, Schokolade oder Bonbons mit in die Schule oder den Kindergarten geben. Außer viel Zucker und zum Teil auch Fett enthalten sie kaum wichtige Nährstoffe, die Kinder brauchen. Aber Verbote reizen besonders. Daher dürfen Kinder bei Gebäck, Kuchen oder Süßigkeiten auch mal zugreifen. „Eltern können den Kleinen das Naschen beispielsweise nach dem Mittagessen oder am späteren Nachmittag als Teil der Zwischenmahlzeit erlauben“, rät Dr. Elke Arms. „In einer ausgewogenen Ernährung sollten höchstens 10 Prozent der täglichen Energie aus Süßigkeiten, Zucker, Limonade oder Knabbereien kommen. Für 7- bis 10-Jährige sind das maximal 180 kcal.“ Besser geeignet sind frisches Obst, Trockenfrüchte, Fruchtschnitten, auch mal ein Müsliriegel oder ein Vollkornbrot mit Marmelade.


Broschüre: Vitale Kinder - mit Spaß essen und bewegen

Welche Bedeutung Essen und Trinken als Bestandteile der einzelnen Mahlzeiten haben, erklärt die Broschüre „Vitale Kinder - mit Spaß essen und bewegen“ des Nestlé Ernährungsstudios. Die Broschüre fasst darüber hinaus zusammen, warum eine gesunde und ausgewogene Ernährung für die Entwicklung von Kindern genauso wichtig ist wie ausreichende Bewegung. Weiterer Schwerpunkte des kostenfreien Ratgebers sind Unter- und Übergewicht bei Kindern. Ach das Kapitel „Ernährungserziehung“ ergänzt die Broschüre. Damit Kinder die Ernährung spielerisch zu Hause lernen können, hält die Broschüre 11 Arbeitsblätter mit Spielideen und Experimenten bereit. Die Broschüre steht kostenlos im Broschüren-Bereich des Nestlé Ernährungsstudios als Download zur Verfügung und kann kostenlos als Print-Version telefonisch unter 069 / 66 71 88 88 (Montag bis Freitag: 8:00 bis 18:00 Uhr) bestellt werden.


Rezepte des Nestlé Ernährungsstudios
Big Snack

(1) Vollkornbrötchen dünn mit Margarine oder Butter bestreichen, 1 Salatblatt, 1 Scheibe Käse und 1 Scheibe Putenbrust sowie 2 dünne Gurkenscheiben und 1 Scheibe Tomate zwischen die Brötchenhälften legen.

 

Klappstulle „Hase“

(2) Scheibe Vollkornbrot mit Frischkäse bestreichen. 1 kleine Möhre raspeln und auf den Frischkäse geben. Das Brot halbieren, zusammenklappen und fest andrücken.

 

Pikanter Hamburger

(3) Scheiben Mischbrot dünn mit Margarine oder Butter bestreichen. 1 Scheibe Butterkäse auf eine Scheibe legen. Den Deckel und die inneren Kerne einer roten Paprika entfernen und auswaschen. Auf einem Küchentuch trocknen lassen. Dann die Paprika in große Ringe schneiden und auf dem Brot verteilen.



Weitere Informationen rund um die gesunde Kinder- und Familienernährung erhalten Eltern im Nestlé Ernährungsstudio in der Rubrik „Kind & Familie“ (/kindundfamilie/).

 

Abdruck honorarfrei / Beleg erbeten

Quellen zum Artikel

  1. Nestlé Deutschland AG (Hrsg). Nestlé Studie 2011: So is(s)t Deutschland. Ein Spiegel der Gesellschaft. Frankfurt am Main, Stuttgart: Matthaes Verlag 2011. ISBN: 978-3-87515-098-8; voraussichtlich ab Mai 2011 (140 Seiten, 29,90 Euro)
  2. Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Techniker Krankenkasse unter 1.000 Eltern mit Kindern zwischen 6 und 18 Jahren im Haushalt, 2010

Durch dick und dünn

Eltern stehen oft vor der Frage, ob sich das Gewicht ihrer Kleinen im normalen Bereich entwickelt. Ist das Kind vielleicht ein schlechter Esser oder ein besonders quirliges, das sehr dünn aussieht? Oder gehört es eher zu den guten Essern? Mit dem Body-Mass-Index für Kinder (kurz BMI) können Eltern das Gewicht schnell überprüfen. Anhand des Gewichts, des Geschlechts, des Alters und der Größe des Kindes ermittelt der Rechner für Kinder den BMI und gibt eine Einschätzung. „Der BMI zeigt das Verhältnis des Gewichtes zur Körpergröße und ob das Gewicht des Kindes innerhalb eines Bereichs liegt, der als gesund definiert ist“, erklärt Dr. Elke Arms, Ernährungswissenschaftlerin im Nestlé Ernährungsstudio. Das Kind kann so optimal eingestuft und der Ernährungsplan gegebenenfalls angepasst werden.

 

Übergewicht vermeiden

Kinder haben viele Lebensphasen, in denen sich die Ess- und Bewegungsgewohnheiten verändern und sich auch überschüssige Pfunde ansammeln können: Die Einschulung ist ein wichtiger Einschnitt. Tobten und spielten die Kinder bislang im Kindergarten nach Herzenslust, heißt es nun „still sitzen“ – morgens in der Schule und nachmittags für die Hausaufgaben. Bewegung kommt häufig zu kurz. Gut ist es, wenn Eltern den neuen Tagesablauf so gestalten, dass Toben und Spielen noch immer möglich sind. In der Pubertät nimmt die sportliche Aktivität weiterhin deutlich ab. Viele Jugendliche verbringen ihre Freizeit überwiegend sitzend vor dem Computer oder beim Fernsehen.


Pausenbrote: kunterbunt

Aber was können Eltern tun, wenn Kinder Pausenbrote nicht mögen? Mit knackigem Gemüse wie Gurke, Möhre, Kirschtomaten oder Salat und mit frischem Obst wie Weintrauben, Äpfeln oder Birnen können Schulbrote aufgepeppt werden. Namen wie Big Snack, Hasen Klappstulle oder Pikanter Hamburger machen das Pausenbrot bei Kindern interessant und signalisieren, dass es gut schmeckt.


Broschüre: Vitale Kinder - mit Spaß essen und bewegen

Warum eine gesunde und ausgewogene Ernährung für die Entwicklung von Kindern genauso wichtig ist wie ausreichende Bewegung, fasst die Broschüre „Vitale Kinder - mit Spaß essen und bewegen“ des Nestlé Ernährungsstudios zusammen. Die Broschüre beschreibt, welche Bedeutung Essen und Trinken als Bestandteil der einzelnen Mahlzeiten haben. Weiterer Schwerpunkte des kostenfreien Ratgebers sind Unter- sowie Übergewicht bei Kindern und Ernährungstipps für das Verreisen mit der ganzen Familie. Ergänzt wird die Broschüre mit dem Kapitel „Ernährungserziehung“. Damit Kinder die Ernährung spielerisch zu Hause lernen können, hält die Broschüre 11 Arbeitsblätter mit Spielideen und Experimenten bereit. Die Broschüre steht kostenlos im Broschüren-Bereich des Nestlé Ernährungsstudios als Download zur Verfügung und kann als Print-Version telefonisch unter 069 / 66 71 88 88 (Montag bis Freitag: 8:00 bis 18:00 Uhr) bestellt werden.


BMI-Rechner für Kinder: /TippsTools/Rechner/BMIKinder.htm

Weitere Informationen rund um gesunde Kinder- und Familienernährung erhalten Eltern im Nestlé Ernährungsstudio in der Rubrik „Kind & Familie“ (/kindundfamilie/).


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Wie viel Zucker darf es für Kinder sein?

Die Vorliebe für Süßes ist beim Menschen angeboren. Später favorisiert er noch weitere Geschmacksrichtungen. Dennoch gehören Gummibärchen, Bonbons und Schokolade zu den Lieblingssnacks vieler Kinder.


Süßigkeiten gehören dazu!

Süßigkeiten haben auch ihren Platz in der ausgewogenen Ernährung von Kindern. Sie liefern aber keinen nennenswerten Beitrag zur Nährstoffversorgung des Körpers und sind daher wie ein Sahnehäubchen zu behandeln. „Höchstens 10 Prozent der täglichen Energiezufuhr sollten aus Süßwaren, Haushaltszucker und Knabbereien kommen. Gegen maßvolles Naschen ist allerdings nichts einzuwenden. Verbote führen nur zu Heißhunger auf die verbotenen Leckereien“, erklärt Dr. Elke Arms, Ernährungswissenschaftlerin im Nestlé Ernährungsstudio. Einen Anhaltspunkt beim Naschen bietet die Ernährungspyramide. Sie ordnet jeder Lebensmittelgruppe einen ganz bestimmten Stellenwert zu. Kalorienarme und -freie Getränke wie Mineralwasser, ungesüßte Tees oder Saftschorlen, Gemüse, Obst und Getreideprodukte sollen demnach im Ernährungsplan an erster Stelle stehen. Snacks, Süßigkeiten und zuckerhaltige Getränke sind das süße oder salzige Extra.


Wie viel darf es sein?
Wie viel ein Kind knabbern darf, hängt vom jeweiligen Alter und damit von dessen Energiebedarf ab. Bei 7- bis 10-Jährigen Jungen und Mädchen wären beispielsweise täglich 180 kcal aus Knabbereien in Ordnung.

Alter

Energiemenge (in kcal)

4-6-Jährige

150 (Jungen und Mädchen)

7-10-Jährige

180 (Jungen und Mädchen)

11-12-Jährige

220 (Jungen und Mädchen)

13-14-Jährige

220 (Mädchen), 270 (Jungen)

15-18-Jährige

250 (Mädchen), 310 (Jungen)



Naschen in Maßen

Um im Alltag das Naschverhalten der Kinder zu überblicken, helfen klare Regeln, wie zum Beispiel:

  • Naschen aus der „Naschdose“. Das ist eine verzierte Blechdose oder eine bunt bemalte Kiste mit dem Namen des Kindes darauf. Darin werden die Süßigkeiten oder Knabbereien aufbewahrt. Das Kind darf sich einmal täglich daraus eine Kleinigkeit nehmen. So lernt es, sich die Mengen einzuteilen.
  • Einmal täglich naschen in Maßen ist erlaubt.
  • Keine Süßigkeiten vor dem Mittagessen.
  • Keine Süßigkeiten vor dem Fernseher.

Obst nimmt den Heißhunger

Haben Kinder dennoch außerhalb der Regeln Appetit auf etwas Süßes, bieten Eltern alternativ etwas Obst an. Nach einer Mahlzeit stillen Joghurt mit Obst oder ein Obstsalat den Süßhunger. Auch ein Brot mit etwas Butter und Honig oder Marmelade ist geeignet und lecker.


Beispiele für den Energiegehalt einzelner Knabbereien (entspricht nicht der empfohlenen Tagesmenge an Kalorien, sondern gibt lediglich einen allgemeinen Überblick, welche Süßigkeit wie viele Kalorien enthält)

 

Menge

kcal

Kartoffelchips (etwa 1/3 einer Tüte)

50g

270

Marmorkuchen (1 Stück)

70g

265

Lakritze (10 Stück)

50g

168

Popcorn, süß (1 Beutel)

40g

150

Nuss-Nougat-Creme (2 Teelöffel)

20g

105

Schokoriegel (1 Miniriegel)

17g

85

Vollmilchschokolade (1 Riegel)

12g

64

Salzstangen (10 Stück)

15g

50

Zucker (1 Teelöffel)

8g

30

Butterkeks (1 Stück)

5g

20

Marzipankartoffel (1 Stück)

5g

25

Schokolinsen (1 Mini-Schachtel)

14g

67

Quellen zum Artikel

  1. Kalorien mundgerecht (2010)

Frühstück: der Energiekick am Morgen

Kinder kommen am frühen Morgen häufig schwer aus dem Bett. Damit die Kleinen morgens munter werden, brauchen sie ein reichhaltiges Frühstück, das Körper und Gehirn nach der langen Nacht mit neuer Energie versorgt. „Zu einem ausgewogenem Frühstück gehören Milch oder ein Milchprodukt, Obst oder Gemüse, Brot oder Getreideflocken – möglichst in der Vollkornvariante – sowie ein Getränk“, fasst Dr. Elke Arms, Ernährungswissenschaftlerin im Nestlé Ernährungsstudio zusammen.


Baustein 1: Milch oder Milchprodukte

Milchprodukte sorgen dafür, dass der Nachwuchs ausreichend Calcium für den Knochenaufbau bekommt. Außerdem enthalten sie neben hochwertigem Eiweiß auch Vitamin B2 und B12. B12 ist zum Beispiel wichtig für die Blutbildung, den Eiweißstoffwechsel, das Nervensystem sowie die Haut und Schleimhäute. Als Alternative zu Milch schmeckt Kindern meistens Kakao.


Baustein 2: Das passende Getränk zum Frühstück

Zusätzlich zu Milch oder Kakao ist beim Frühstück auch ein Getränk wichtig. Denn während des Schlafens verliert der Körper Flüssigkeit über die Atmung und über die Haut. Beim Frühstück gilt es, diesen Verlust wieder auszugleichen. Kinder, die wenig trinken, sind schnell müde, schlecht konzentriert und leiden unter Kopfschmerzen. Wasser, Saftschorlen, Malzkaffee, Kräuter- und Früchtetees ergänzen das Frühstück - Fruchtsäfte am besten im Verhältnis 1/3 Saft mit 2/3 Wasser.


Baustein 3 + 4: Brot oder Getreideflocken sowie Obst oder Gemüse

Groß und Klein brauchen für einen optimalen Start in den Tag zudem ausreichend Kohlenhydrate. Dabei kommt es auf die Mischung an: Für die Initialzündung sorgen die schnell verfügbaren Kohlenhydrate aus Obst, einer Fruchtsaftschorle oder Marmelade. Denn diese Kohlenhydrate gehen schnell ins Blut über und liefern rasch Energie. „Langanhaltende Energie spenden allerdings eher die langsam verfügbaren Kohlenhydrate inklusive Ballaststoffen aus Vollkornprodukten wie Vollkornbrot und Vollkorngetreideflocken. Sie lassen den Blutzuckerspiegel nur langsam, aber stetig steigen – das sorgt für dauerhafte Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit“, erklärt Dr. Elke Arms.

Am besten frühstücken Kinder zweimal: Das erste Frühstück dient als Grundlage für den Tag und ist etwas üppiger, das kleinere zweite folgt am Vormittag, um den Hunger bis zum Mittagessen zu überbrücken. Der Snack für die Schulpause eignet sich auch gut, um den Kindern Gemüse zu geben: Das Pausenbrot kann mit fettarmer Wurst oder Käse und zusätzlich mit rohem Gemüse belegt werden, denn Gemüse essen Kinder häufig lieber roh als gekocht.


Die wichtigsten Frühstückskomponenten auf einen Blick:

Bausteine

Lebensmittel

Milch und Milchprodukte (fettarme Varianten bevorzugen)

Milch, Kakaogetränk, Joghurt, Dickmilch, Quark, Käse

Getreideprodukte (am besten aus dem vollen Korn)

Brot, Müsli, Haferflocken, Frühstückscerealien

Obst (je nach Saison)

Apfel, Apfelsine, Banane, Mandarine, Erdbeeren, Kiwi, Mango, Ananas und Säfte

Getränke

Mineralwasser, verdünnte Fruchtsäfte, Malzkaffee, Früchte- und Kräutertee (ungesüßt)

 

Mit diesen Frühstücksbeispielen tanken Kids Energie:

Frühstücksvorschlag für Kinder der 1. bis 4. Klasse (ca. 350 kcal bis 475 kcal)

Frühstücksvorschlag für Kinder ab der 5. Klasse (ca. 475 kcal bis 525 kcal)

Morgenmuffel-Frühstück (1 Portion):

  • Glas fettarme Milch, 1,5 % Fett (200 ml)
  • 1 Portion Frühstückscerealien (30 g)
  • 1 Glas Orangensaftschorle (200 ml)

Nach dem „Morgenmuffel-Frühstück“ kann das zweite Frühstück bzw. der Pausensnack etwas größer ausfallen.

Milchshake „Tarzan“ (1 Portion):

  • 200 ml fettarme Milch, 1,5 % Fett
  • 1-2 EL Haferflocken, instant (20 g)
  • 1/2 mittlere Banane (125 g)
  • 1/4 Glas Orangensaft (50 ml)

 

Nach dem „Morgenmuffel-Frühstück“ kann das zweite Frühstück bzw. der Pausensnack etwas größer ausfallen.

 

Weitere Informationen rund um die gesunde Kinder- und Familienernährung erhalten Eltern im Nestlé Ernährungsstudio in der Rubrik „Kind & Familie“ (/kindundfamilie/).

 

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Leserfragen: Kinderernährung

Frage von Claudia K. aus Bremen an Dr. Elke Arms, Ernährungswissenschaftlerin des Nestlé Ernährungsstudios:
„Mein Sohn (7 Jahre) isst sehr große Portionen, wie kann ich sie kleiner machen?“

 

„Halten Sie die Energiedichte der Lebensmittel gering. Dann ist es nicht so schlimm, wenn Ihr Sohn größere Portionen mag. Das funktioniert gut mit viel Gemüse, Salat und Obst. Denn diese Lebensmittel haben wenig Energie, dafür aber ein großes Volumen und enthalten wichtige Nährstoffe. Das füllt den Magen und macht lange satt. Versuchen Sie, die Mahlzeiten optisch schön anzurichten und kleinere Teller zu verwenden. Zudem kann ihr Sohn ein großes Glas Wasser vor dem Essen trinken, um ein erstes Sättigungsgefühl zu erreichen.“

 

Frage von Inge K. aus Ludwigshafen an Dr. Elke Arms, Ernährungswissenschaftlerin des Nestlé Ernährungsstudios:
„Sollen übergewichtige Kleinkinder lieber Vollmilch- oder besser fettreduzierte Milch und Joghurt essen?“


„Für übergewichtige Kinder sind fettarme Milchprodukte die bessere Alternative. Achten Sie aber auch auf den Zuckergehalt der fertig zubereiteten Milchprodukte wie zum Beispiel Joghurt. Denn nicht nur der Fettgehalt ist für den Energiegehalt wichtig, sondern auch die Menge an zugesetztem Zucker. Sie finden die Angaben dazu in der Zutatenliste.“

 

Frage von Katharina L. aus Bonn an Dr. Elke Arms, Ernährungswissenschaftlerin des Nestlé Ernährungsstudios:
Zur Belohnung gebe ich meinen 6- und 8-jährigen Söhnen mindestens einmal täglich etwas Süßes. Ist das zu viel? Oder welche Alternativen sind vielleicht besser?“


„Geben Sie die Süßigkeiten im Rahmen einer Mahlzeit, also am Ende des Mittagessen oder eingebunden in eine Nachmittagszwischenmahlzeit. In einer ausgewogenen Ernährung sollten aber höchstens 10 Prozent der täglichen Energie aus Süßwaren, Zucker, Limonade oder Knabbereien kommen. Für 7- bis 10-Jährige sind das maximal 180 kcal in Form von Süßem, also zum Beispiel eine Portion rote Grütze (150 g) plus zwei kleine Beutelchen Gummibären (20 g) oder ein Esslöffel Nuss-Nougat-Creme plus ein Glas Limonadengetränk (200 ml). Versuchen Sie, ihren Söhnen alternativ frisches Obst anzubieten, Milchprodukte wie einen Joghurt oder auch mal ein Müsli oder Rohkost.“

 

Dr. Elke Arms ist promovierte Ernährungswissenschaftlerin. Sie verantwortet mit einem Team aus erfahrenen Oecotrophologen die individuelle Ernährungsberatung im Nestlé Ernährungsstudio.


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Nutrikid – Gesunde Ernährung spielerisch lernen

„Nutrikid & Das Geheimnis der Pyramide“ ist eine umfangreiche Ernährungsplattform für Kinder zwischen 7 und 10 Jahren. Unter dem Titel „Nutrikid – Die Abenteuerwelt, die durch den Magen geht!“ ist die Website mit zahlreichen Abenteuern für Kinder und mit Arbeitsmaterialien für Lehrer sowie Eltern unter www.nutrikid.com erreichbar. „Die Kinder lernen spielerisch, wie sie sich gesund ernähren und wie wichtig Bewegung ist“, erklärt Dr. Elke Arms, Ernährungswissenschaftlerin im Nestlé Ernährungsstudio, das wie die Stiftung Lesen Initiator der Ernährungsplattform ist. In verschiedenen Abenteuern wie „Mit den Nutrikids im Supermarkt“ und „Die bunte Welt der Berufe“ tauchen die Kleinen in die Welt der Lebensmittel ein. Kinder können das spielerisch erworbene Wissen im Gespräch mit ihren Eltern vertiefen beziehungsweise Lehrer die Themen in ihren Unterricht einbeziehen. Hierzu gibt es neben der Kinderwelt einen Bereich für Erwachsene, der weitere Hinter­grundinformationen und didaktische Anregungen für den Unterricht zur Ernährungsbildung anbietet, wie beispielsweise Broschüren und Anleitungen für Spiele sowie Experimente.

Spielerisch Lernen

„Die Nutrikid-Onlinespiele bringen Nahrungsmittel und Nährstoffe auf unterhaltsame Weise nahe. So wird die natürliche Neugierde der Kinder geweckt, das Interesse für die eigene Ernährung verstärkt und das Gespür für die Vorteile einer gesunden Lebensweise sensibilisiert“, so Dr. Elke Arms. Damit erhalten Kinder der Klassenstufen 2 bis 4 die Chance, sich mittels eines für sie besonders attraktiven Mediums spielerisch mit Ernährung und Bewegung auseinanderzusetzen.


Die Abenteuerwelt für 7- bis 10-Jährige

Den Einstieg in die Abenteuerwelt finden die 7- bis 10-Jährigen über eine Weltkarte, nachdem sie sich eingeloggt haben. Mit einem Heißluftballon fliegen sie zu den einzelnen Abenteuern. Bei dem Spiel „Mit den Nutrikids im Supermarkt“ gehen die Kinder zum Beispiel virtuell einkaufen: Sie bekommen konkrete Aufgabenstellungen, bei denen sie Lebensmittel suchen, nach Hause tragen und anschließend richtig aufbewahren müssen. Wie im realen Leben suchen die Spieler aus dem Regal im Supermarkt die auf dem Einkaufzettel stehenden Lebensmittel und bringen diese angemessen verpackt nach Hause: Tiefkühlware gehört in die Kühltasche, Fleisch, Geflügel und Fisch finden in einer separaten Plastiktüte Platz. Für Obst, Gemüse und Eier gibt es einen Einkaufskorb, und alle sonstigen Lebensmittel kommen in die Einkaufstasche. Im Spiel ist es anschließend wichtig, dass die Kinder die Zutaten in der richtigen Reihenfolge eines konkreten Rezeptes auflisten.


Bestenliste als Belohnung

Für erfolgreich bestandene Spiele erhalten die Kinder jeweils ein Abzeichen, das auf ihrer Weltkarten-Startseite angezeigt wird. Über eine Bestenliste können sich die Nutrikid-Spieler untereinander messen und vergleichen. Alle Abenteuer lassen sich zwischendurch abspeichern und sind beliebig oft wiederholbar, damit sich die Kinder in der Bestenliste steigern können. Dafür ist es notwendig, dass sich die Spieler mit Zustimmung ihrer Eltern einmal in der Abenteuerwelt registrieren. Hierzu werden lediglich ein Spitzname und ein Passwort erfasst. Weitere Angaben sind für die Anmeldung nicht erforderlich.


Unterstützung für Eltern und Lehrkräfte

Ergänzend zu den Online-Spielen haben das Nestlé Ernährungsstudio und die Stiftung Lesen Materialien erstellt, die im Bereich für Erwachsene zum Download angeboten werden. Broschüren mit Anregungen und Anleitungen für Spiele und Experimente für zu Hause sowie den Unterricht unterstützen Eltern und Lehrer bei der Ernährungserziehung. „Denn trotz des spielerischen Charakters der Abenteuerwelt bleiben den Kindern und Jugendlichen viele Erkenntnisse erst in Erinnerung, wenn sie von ihnen aktiv angewendet und selbst erfahren werden“, weiß Dr. Elke Arms. Das kindgerecht gestaltete Ernährungstagebuch beispielsweise stärkt das Bewusstsein der Kinder für das eigene Essverhalten und kann gemeinsam mit Eltern oder Lehrern ausgefüllt werden. Darüber hinaus gibt es Bastelanleitungen für Kartoffelstempel, zum Modellieren mit Salzteig und für Experimente, die den Kindern physikalische Eigenschaften der Lebensmittel leicht verständlich nahe bringen: Die kleinen Forscher erleben unter anderem die Dichte von Flüssigkeiten und entdecken die faszinierende Wirkung von Sprudelwasser, das Rosinen im Wasserglas tanzen lässt.


Weitere Informationen und Serviceangebote zum Thema Ernährung unter http://ernaehrungsstudio.nestle.de


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Fotos

Fotos von oben nach unten:
Christian Schwier - fotolia/Nestlé Ernährungsstudio (Header), st-fotograf - fotolia/Nestlé Ernährungsstudio, Popova Olga - fotolia/Nestlé Ernährungsstudio, Serhiy Kobyakov - fotolia/Nestlé Ernährungsstudio, Kzenon - fotolia/Nestlé Ernährungsstudio, pressmaster – fotolia/Nestlé Ernährungsstudio, Nutrikid

Der Abdruck der Fotos ist honorarfrei in Verbindung mit den Texten dieses Themendienstes.

Pressekontakt

Tobias Henritzi

Pressesprecher Ernährung und Gesundheit
Nestlé Deutschland AG
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