Sind Single-Frauen leichter?
Essen wir wirklich männlich oder weiblich? Experten vermuten, dass unser Ernährungsverhalten tatsächlich geschlechtsspezifisch ist. Während Männer eher fleisch- und fettreich essen, wählen Frauen häufiger pflanzliche Lebensmittel und achten auf die
Kalorien. Im Zusammenleben nähern sich die Ess- und Trinkgewohnheiten der Partner an. Davon profitiert in der Regel der Mann. Bei der Frau können sich so überflüssige Pfunde ansammeln.
Frauen ernähren sich gesünder
Der jüngste Ernährungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zeigt: Frauen essen im Durchschnitt deutlich mehr kalorienarmes Obst und Gemüse als Männer. Männer verzehren dagegen mehr Fleisch und Wurst und trinken häufiger Alkohol. Soziologen erklären sich die Unterschiede mit dem immer noch tief verwurzelten Rollenverhalten. Über ihre Ernährung können Männer und Frauen ihre Geschlechterrolle verdeutlichen. Während beispielsweise Fleisch als Sinnbild für männliche Kraft und Dominanz gilt, symbolisieren Gemüse und Obst eher weibliche Verletzlichkeit, Gesundheits- und Wohlfühlaspekte.
Figur: Partnerschaft spielt eine Rolle
In der Lebensgemeinschaft kann sich das geschlechterspezifische Ernährungsverhalten ändern. So verzehren Frauen, die mit einem Mann zusammen leben, mehr fett- und zuckerreiche Lebensmittel und neigen zum Zunehmen. Single-Frauen ernähren sich offensichtlich gesünder und kalorienärmer und sind deshalb schlanker. Bei Männern verhält es sich umgekehrt. Das Zusammenleben mit einer Frau wirkt sich oft positiv auf ihr Ernährungsverhalten aus. Sie essen weniger Fett und Zucker – dafür aber mehr Gemüse. Zu diesem Ergebnis kommt jedenfalls ein aktueller wissenschaftlicher Bericht des Forschungszentrums für Humanernährung der Universität Newcastle. Der Grund für die Verhaltensänderung liege in einer Annäherung an die Ess- und Trinkgewohnheiten des Partners, um diesem zu gefallen – so die Meinung der Experten.
Essverhalten: Frauen haben mehr Einfluss
Frauen beeinflussen die Ernährungsgewohnheiten in einer Beziehung meist stärker und nachhaltiger als Männer. Das hängt vermutlich damit zusammen, dass die Nahrungsvor- und -zubereitung in Partnerschaften immer noch vorwiegend zu den Aufgaben der Frau gehört, auch wenn sie erwerbstätig ist. So stellte sich in einer 3-Generationen-Studie zum Essalltag von Familien heraus, dass sich die geschlechtsspezifische Rollenaufteilung nur wenig verändert hat. Väter und Söhne stehen auch heute noch viel seltener am Herd als Mütter und Töchter.
| Gemeinsam bewegen |
| Studien haben gezeigt, dass Paare eher dazu neigen, sportliche Aktivitäten zu vernachlässigen. Bringen Sie Schwung in Ihren Alltag und bewegen Sie sich. Das verbraucht viele Kalorien. Gemeinsam macht’s zudem mehr Spaß und Sie können sich gegenseitig motivieren. |
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Fitness: Richtig essen und trinken
Wenn Ihr Partner gern zu fett- und kalorienreichen Lebensmitteln greift, nutzen Sie Ihren Einfluss und gehen Sie mit gutem Beispiel voran. Essen Sie ausgewogen und abwechslungsreich. Bei der Zusammenstellung Ihres Speiseplans können Sie sich an der
Ernährungspyramide orientieren.
Sie zeigt Ihnen, welchen Platz die verschiedenen Lebensmittelgruppen im Rahmen einer gesunden, kalorienbewussten Ernährung haben sollten. Auf diese Weise bleiben Sie beide auch in der Partnerschaft fit und gesund und halten Ihr Körpergewicht. Wenn Sie einmal keine Zeit zum Kochen haben, können Sie auch auf kalorienarme Fertiggerichte zurückgreifen. Probieren Sie doch einmal
MAGGI Pasta mit Blattspinat in Frischkäse-Sauce “fettarm” mit wenig Fett und Kalorien, aber viel Geschmack. Weitere fettarme MAGGI-Produkte erkennen Sie an dem
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