Fünf Tipps gegen Essen aus Langeweile
Wenn Sie Langeweile haben, schauen Sie, was der Kühlschrank so hergibt? Da befinden Sie sich in guter Gesellschaft. Laut einer Umfrage der DAK essen fast ein Viertel der Befragten aus Langeweile und nicht, weil sie Hunger haben. Eine solche Verhaltensweise kann sich langfristig auf der Waage bemerkbar machen. Lassen Sie das nicht zu und ändern Sie Ihre Gewohnheiten. Unsere Tipps helfen Ihnen dabei.
Tipp1: Stellen Sie sich Fragen!
Wenn Sie ein paar Tage lang über Ihre Essgewohnheiten Buch führen, werden Sie schnell feststellen, ob Sie häufiger aus Langeweile zu Essbarem greifen. Stellen Sie sich nachfolgende Fragen. Die Antworten darauf sind eine gute Basis hin zur Verhaltensänderung.
- Habe ich mich heute gelangweilt?
- In welcher Situation kam Langeweile auf und warum?
- Habe ich in dieser Situation etwas gegessen?
- Musste ich in dieser Situation unbedingt etwas essen?
- Hätte ich mir die Langeweile vielleicht auch anders vertreiben können?
- Welche Möglichkeiten hätten sich in dieser Situation angeboten?
- Würde ich mich besser fühlen, wenn ich nichts gegessen, sondern etwas
anderes getan hätte, um mir die Langeweile zu vertreiben?
Tipp2: Schreiben Sie eine Wohlfühlliste!
Oft haben wir es bereits in der Kindheit gelernt: Wir trösten und belohnen uns mit Essbarem und wir vertreiben damit Ärger und Langeweile. Auch wenn sich diese Verhaltensweisen im Erwachsenenalter verfestigt haben, können Sie umlernen! Überlegen Sie sich Alternativen, die beispielsweise für Beschäftigung sorgen. Erstellen Sie eine Liste mit Aktivitäten, die Ihnen besonders viel Spaß machen: Ist es ein spannendes Buch, ein Einkaufsbummel, Musik hören, Freunde treffen? Engagieren Sie sich im Verein, schreiben Sie Briefe oder chatten Sie im Internet. Probieren Sie neue Sportarten aus. Wie wäre es z. B. mit Rope Skipping? Seilspringen verbraucht viele Kalorien und ist gut für das Wohlfühlgewicht. Lesen Sie dazu auch unseren Beitrag „Rope Skipping: Fit mit dem Springseil“.
Vergessen Sie bei sportlichen Aktivitäten nicht ausreichend zu trinken. Wasser, z. B. Nestlé AQUAREL ist ein kalorienfreier Durstlöscher. Mindestens 1,5-2 Liter Flüssigkeit pro Tag sollten wir in Form von Getränken aufnehmen. Bei Hitze und schweißtreibendem Sport kann sich die empfohlene Trinkmenge mehr als verdoppeln.
Je öfter Sie bei Langeweile eine Aktivität aus Ihrer Wohlfühlliste umsetzen, desto schneller wird das neue Verhalten zur Routine. Sie werden sehen, bald gehört Essen aus Langeweile der Vergangenheit an.
Tipp3: Erfüllen Sie sich kreative Wünsche!
Sie würden gerne ein Bild malen, ein Instrument spielen oder ein Buch schreiben? Aber Sie wissen nicht, wie Sie den Pinsel richtig ansetzen sollen? Musiziert haben Sie noch nie und schreiben – na ja, da waren zuletzt die Aufsätze in der Schule.
Wenn Sie es nicht versuchen, werden Sie nie erfahren, welche Talente in Ihnen stecken. Das Angebot an Mal-, Zeichen- und Fotografiekursen ist groß. Musikschulen freuen sich über neue Mitglieder und bieten teilweise auch Schnupperkurse an. Wer gerne singt, für den ist vielleicht der Chor das richtige. Und wer sich gerne als Schriftsteller betätigen möchte, muss ja nicht gleich mit einem Roman anfangen. Schreiben Sie doch einfach Ihre Gedanken nieder oder vielleicht eine kurze Kindergeschichte? Kinder sind immer dankbare Zuhörer.
Tipp4: Erleben Sie Kunst hautnah!
Sind Sie interessiert an Kunst und Kultur? Museum, Theater, Philharmonie, Oper oder Tanz – Kunst ist so vielfältig. Da gibt es für jeden Geschmack etwas. Was halten Sie von einem Abonnement für städtische Bühnen? Besuchen Sie doch mit Freunden regelmäßig neue Aufführungen. Auf diese Weise haben Sie auch immer ein Gesprächsthema und können sich austauschen – Langeweile kommt so nicht mehr auf.
| Essen aus Langeweile |
Essen in müßigen Zeiten kann auch ein Zeichen für übermäßigen Stress sein. Wenn der Körper endlich zur Ruhe kommt, verlangt er nach einem Ausgleich. Der Wunsch nach Leckereien kann jetzt groß werden. Entspannungsmethoden wie Autogenes Training oder Yoga können helfen, mit Stress besser umzugehen. |
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Tipp5: Entdecken Sie Ihr Sprachtalent!
Sie reisen gerne? Warum nicht fremde Sprachen lernen? Wenn Sie sich in Ihrem Urlaubsland verständigen können, freuen sich die Gastgeber und Sie lernen das Land von einer ganz anderen Seite kennen. Sprachschulen bieten Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene an. Das ist auch eine Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen.
Sie können sich Sprachen natürlich auch selbst beibringen. Es gibt inzwischen sehr gutes Material zum lesen, hören, sehen und mitmachen. CDs mit Begleitbüchern, Audiosprachkurse mit Musik, Reise- und Sprachführer für das Land Ihrer Wahl, Sprachkalender mit Übungen, Rätseln und Landeskunde sowie Bücher mit Redewendungen und Wörtern für jede Reisesituation – Sie können aus einem reichhaltigen Fundus schöpfen.
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