Sie mögen Reh, Hirsch, Wildschwein, Hase oder Fasan? Genießen Sie das aromatische, dunkle Fleisch der wild lebenden Tiere. Es ist nährstoffreich, und bis auf das Fleisch von Kaninchen relativ fettarm und gehört zu den kulinarischen Spezialitäten der deutschen Küche. Delikates Haar- und Federwild (Wildbret) lässt sich in vielen Varianten schmackhaft zubereiten. Während früher nur die herrschende Klasse in den Genuss kam, ist es heute für jedermann erhältlich.
Welche Wildarten gibt es?
Fachleute unterscheiden beim Haarwild zwischen Rehwild, Rotwild, Schwarzwild und Hasen bzw. Wildkaninchen. Bei Rehwild handelt es sich um das Fleisch von Rehböcken oder Rehweibchen. Bis zu einem Alter von drei Jahren liefern erwachsene Tiere schmackhaftes und zartes Wildbret. Männliche und weibliche Hirsche gehören zum Rotwild. Junges Rotwild – bis zu einem Alter von zwei Jahren, schmeckt hervorragend als Braten, Steak, Kotelett, Roulade und Medaillon.
Ältere Tiere liefern Fleisch, das sich gut für Schmorgerichte, beispielsweise Wildpfeffer, eignet. Unter den Begriff Schwarzwild fallen Wildschweine. Das Fleisch der ein- bis zweijährigen Tiere schmeckt kräftig aromatisch. Hasen, Wildkaninchen und Fasane bezeichnet man auch als Niederwild. Keulen und Rücken der Tiere werden hauptsächlich für Schmorgerichte verwendet.
Wildbret – Abwechslung auf dem Speiseplan
Aromatisches Wildfleisch bringt Abwechslung auf den kalorienbewussten Speiseplan. Denn Wild hat einen besonderen Geschmack und relativ wenig
Fett und
Kalorien. Auch
B-Vitamine,
Eisen,
Zink und
Selen sind in nennenswerten Mengen enthalten. Einen Überblick über den Fett- und Kaloriengehalt verschiedener Wildsorten gibt die Tabelle.
| Wildart |
Fett in g pro 100 g |
kcal pro 100 g |
| Hase |
3,0 |
113 |
| Hirsch |
3,3 |
112 |
| Reh, Keule (Schlegel) |
1,3 |
97 |
| Reh, Rücken |
3,6 |
122 |
| Wildschwein |
9,3 |
162 |
Quelle: Die große GU Nährwert Kalorien Tabelle 2006/07
| Wo gibt es Wild? |
| Aromatisches Wildfleisch können Sie direkt beim Förster oder Jäger, im Wildhandel sowie bei Dam- und Rotwildzüchtern kaufen. Wildbret gibt es aber auch im gut sortierten Supermarkt und bei ausgesuchten Metzgern. |
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Wie bereitet man Wild schmackhaft zu?
Wild harmoniert gut mit kräftigen Gewürzen und Zutaten, z. B. Wacholderbeeren, Lorbeerblättern, Nelken und Pfeffer. Damit das Fleisch mürbe wird, können Sie es vor der Zubereitung bis zu 3 Tage lang in eine Marinade legen. Weinessig oder Zitronensaft sind gut geeignet. Eingelegt in Butter- oder Dickmilch bekommt das Fleisch einen milderen Geschmack.
Zum Braten eignet sich am besten das hellrote Fleisch von jungem Wild. Besonders zart schmeckt Wild, wenn es nach dem Garen innen noch leicht rosa ist – das gilt vor allem für den Rücken. Eine köstliche Geschmacksnuance verleiht dem Wildgericht die fettarme
MAGGI Meisterklasse 3-Pfeffer Sauce »fettarm«.
Als Beilage zu Wildbret schmecken beispielsweise Rotkohl (Blaukraut) und Kartoffelknödel. Traditionell werden zu Wild auch Birnen oder Preiselbeeren gegessen. Wie wäre es mit einem Feldsalat zum Rehfilet? Obst verleiht Hirsch- und Wildschweinmedaillons eine fruchtige Note. Wildschweinsuppe ist ebenfalls schmackhaft und kalorienarm. Probieren Sie unsere Rezepte doch einmal aus! Wir wünschen einen guten Appetit!