Genießer leben gesünder
Duftende, frische Ananas, knackige Croissants, eine Tasse
CARO Landkaffee – ein solches Frühstück gönnen wir uns meist nur sonntags. Essen nebenbei, quasi zwischen Tür und Angel, ist in unserem hektischen Alltag an der Tagesordnung. Schade, denn es macht viel Freude, Essen mit allen Sinnen zu erleben. Noch dazu hilft der langsame und bewusste Genuss, das Körpergewicht im Gleichgewicht zu halten.
Genießen erlaubt
Wer Mahlzeiten als sinnliche Höhepunkte des Tages zelebriert, hat mehr Freude am Essen und tut außerdem viel für sein
Wohlfühlgewicht. Denn wer richtig genießt, isst automatisch langsamer und nicht über den
Hunger hinaus. Zudem nehmen Genießer mehr optische und geschmackliche Feinheiten wahr – nicht nur ein Hochgenuss für unser sinnliches Erleben, sondern auch für die Gesundheit. Genießer können zum Beispiel besser entspannen. Natürlich ist es dabei wichtig, dass unser Essen schmeckt, gut tut und bekömmlich ist. Von Bedeutung ist aber nicht nur, was, sondern auch wie und wie viel wir essen.
So werden Sie vom Frust- zum Lustesser
"Mir ist langweilig – was liegt denn so im Kühlschrank?" Ärger, Stress, Frust oder Langeweile verführen zum Essen – oft unkontrolliert und ohne auf die Menge zu achten. Frustesser verbessern zwar kurzfristig ihre Stimmung, langfristig wird das Frustessen jedoch zur schlechten Gewohnheit, die immer wieder zum Essen verleitet. Meist bleiben Genuss und die schlanke Linie auf der Strecke. Lassen Sie es nicht zu, dass Ihre Stimmung die Essgelüste bestimmt! Gehen Sie mit dem Ess-Gefühls-Tagebuch dem Frustessen auf den Grund.
Das Ess-Gefühls-Tagebuch
Beobachten Sie sich: In welchen Situationen greifen Sie warum zum Essen?
So könnte Ihr Ess-Gefühls-Tagebuch aussehen:
| Uhrzeit |
Lebensmittel |
So habe ich mich gefühlt … |
| 7.00 Uhr |
Müsli mit Obst und Milch |
Esse ich immer zum Frühstück. |
| 10.00 Uhr |
1 Tüte Gummibärchen |
Mein Chef nervt mich. |
| 13.00 Uhr |
Pommes und Bratwurst |
Hektik im Büro, habe es gerade noch geschafft die Kinder abzuholen, keine Lust zu kochen. |
| 17.00 Uhr |
½ Tafel Schokolade |
Einkauf nach den Familientaxifahrten, die Schoko-Familientafel lockt mich. |
| 20.00 Uhr |
Salat |
Ich will abnehmen |
| 21.00 Uhr |
Tüte Chips |
Habe Frust; mein Partner ist noch nicht zu Hause, ich muss bei den Kindern bleiben, hänge hier vorm Fernseher fest. |
Haben Sie notiert, warum Sie zum Essen gegriffen haben? Suchen Sie sich nun Alternativen zum Essen. Bei Kummer hilft die beste Freundin besser als eine Tafel Schokolade und Stress kann figurgünstig mit Entspannung bei schöner Musik begegnet werden.
| Farben sorgen für Stimmung |
| Farben wirken auf die Stimmung: Blau und Grün entspannen und beruhigen. Gelb stimmt freundlich und heiter. Orange inspiriert und regt an – auch den Appetit. Rot wärmt und wirkt anregend. Zaubern Sie sich die gewünschte Stimmung – mit bunten Früchten oder schöner Tischdekoration. |
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Gewusst wie: Genießen kann man lernen
Wer gesund bleiben will, sollte genießen lernen. Wie geht das? Wenn Sie sich immer wieder an unsere folgenden Tipps erinnern und sie beachten, lernen Sie genießen. Der positive Nebeneffekt: Sie essen weniger und werden trotzdem satt. Langfristig schwinden so überflüssige Pfunde und Sie kommen Ihrem Wohlfühlgewicht ein Stückchen näher.
- Schaffen Sie die richtige Ess-Atmosphäre und versetzen Sie sich beim Essen in eine angenehme, entspannte Stimmung
- Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Mahlzeit, essen Sie langsam und schalten Sie Störungen aus (kein Telefon, Fernseher oder Zeitung)
- Erlauben Sie sich den Genuss. Verbieten Sie sich nichts!
- Weniger ist mehr: lieber weniger, dafür aber hochwertig
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