Vegetarische Grillhits
Die Zeiten, in denen ausschließlich Fleisch auf dem Rost brutzelte, sind schon lange vorbei. Immer mehr Grillfans entdecken vegetarische Grillrezepte als Alternative zu Steak und Würstchen. Kein Wunder: Pflanzliche Grill-Leckereien wie Gemüse, Kartoffeln & Co. gelten nicht nur als figurfreundlich und nährstoffreich, sie lassen sich auch vielfältig und schmackhaft zubereiten. Ob mariniert, als Spieße oder in Alufolie gegrillt – der Fantasie sind beim vegetarischen Grillen nahezu keine Grenzen gesetzt.
Vegetarische Grillhits: Gemüse und Kartoffeln Gemüse und Kartoffeln sind leckere Alternativen auf dem Rost. Sie enthalten nur wenig
Fett und
Kalorien, liefern aber viele
Vitamine,
Mineralstoffe,
Ballaststoffe und
sekundäre Pflanzenstoffe. Zum Grillen eignen sich festfleischige, saftige Gemüsesorten, wie z. B. Tomaten, Zucchini, Paprika oder Auberginen, Maiskolben, Champignons oder Fenchel. Je nach Sorte können Sie das Gemüse ganz oder in Stücken auf einen Spieß gesteckt grillen. Marinieren Sie es in einem Kräuter- oder Würzöl. Diese Pflanzenöle bekommen durch die Zugabe von Gewürzen wie Chilischoten oder Knoblauch oder frischen Kräutern ihren aromatischen Geschmack. Dadurch bleibt das Gemüse saftiger und schmeckt würziger. Wenn Sie Kräuter- oder Würzöl selbst herstellen möchten, wählen Sie
z. B. THOMY Gold Raps & Sonnenblumenöl, und würzen Sie es zum Beispiel mit frischen Kräutern, Knoblauch, Salz und Pfeffer. Bei Kartoffeln bürsten Sie am besten die Schale ab, sodass sie von Erde befreit ist, ritzen Sie kreuzförmig ein und wickeln Sie in Alufolie. Legen Sie die Kartoffel-Päckchen ca. 40-50 Minuten in die Glut.
Weitere Tipps zum Grillen von Gemüse:
- Schneiden Sie Gemüsesorten mit fester, glatter Haut, wie z. B. Tomaten, vorher ein, damit sie nicht platzen.
- Gemüse verbrennt leichter als Fleisch und sollte daher etwas mehr Abstand zur Glut haben.
- Verwenden Sie bei der Zubereitung von Spießen am besten Gemüsesorten mit ähnlichen Garzeiten. Tomaten, Paprika oder Zucchini (in Scheiben) benötigen auf dem Grill nicht mehr als zehn Minuten. Kohlrabi, Karotten oder Kartoffeln hingegen brauchen deutlich länger.
- Es empfiehlt sich, Gemüse mit einer längeren Garzeit (ca. 20 Minuten) vor dem Grillen etwa zehn Minuten zu blanchieren.
- Legen Sie das Gemüse am besten in Aluschalen auf den Grill.
Soja- und Weizeneiweiß: weitere vegetarische Grill-Hits Soja- und Weizenprodukte werden von Vegetariern vor allem wegen ihres hohen Eiweißgehaltes und ihrer Vielfältigkeit geschätzt. Soja- und Weizeneiweißprodukte sind wie alle pflanzlichen Lebensmittel cholesterinarm und frei von tierischen Fetten. Fertiges Grillgut auf dieser Basis, wie zum Beispiel die
Garden Gourmet Bratwurst, gibt es in nahezu jedem Supermarkt zu kaufen. Tofu (z. B. Sojaquark oder Sojakäse) eignet sich ebenfalls gut zum Grillen. Legen Sie die Stücke am besten einige Stunden vorher in eine Marinade aus Öl, Gewürzen, Kräutern oder Sojasauce ein und wickeln Sie diese zum Grillen in Alufolie. Auf die gleiche Weise lassen sich auch Fetakäse, Camembert oder Mozzarella hervorragend zubereiten. Vorsicht: Da Käse recht viel Fett enthält, genießen Sie davon am besten nur eine kleine Portion.
Brotvariationen für Feinschmecker
Nicht nur Kinder lieben gegrillte Scheiben aus Baguette oder Ciabatta. Schneiden Sie das Brot dazu in dicke Scheiben und rösten Sie diese kurz auf beiden Seiten goldbraun. Verfeinern lässt sich die Beilage, indem Sie die Scheiben mit Olivenöl bestreichen oder etwas Fetakäse darauf zerkrümeln und in Alufolie einwickeln. Mit klein gehacktem Gemüse wie zum Beispiel Champignons, Zwiebeln, Tomaten oder Knoblauch wird das geröstete Brot zur köstlichen Vorspeise.
Tipp: Wählen Sie ruhig auch mal Vollkornbrot als Grill-Genuss. Es schmeckt etwas kräftiger und enthält mehr Ballast- und Mineralstoffe.
| Vergolden Sie Ihr Brot |
| Nur leicht gebräuntes Grillgut ist unbedenklich. Werden Fleisch und Wurst zu stark erhitzt, entstehen Schadstoffe. Wenn die Kohlenhydrate aus dem Brot einer zu starken Hitze ausgesetzt sind, besteht die Möglichkeit, dass sich das für die Gesundheit bedenkliche Acrylamid bilden kann. |
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Obst als süße Grillspezialität Ein fruchtiger Salat aus frischen Früchten ist das ideale Dessert nach dem würzigem Grillgenuss. Einen besonderen Pfiff geben Sie Ihrem Grillfest, wenn Sie die Früchte ebenfalls auf den Rost legen. Obst mit festem Fruchtfleisch, wie Äpfel, Birnen, Pfirsiche und Aprikosen, schmeckt gegrillt hervorragend. Sie können das Obst in Stücke schneiden und beispielsweise mit etwas Fruchtsaft oder Honig und Gewürzen wie Vanille, Zimt, Muskat oder Nelken in Maßen marinieren. Bestreichen Sie das Obst dünn mit der Marinade und stecken Sie es anschließend zum Grillen auf Holzspieße.
Tipp: Damit die Holzstäbchen nicht verkohlen, können Sie diese vor dem Grillen mit Wasser befeuchten. Bananen können auch ungeschält auf den Grill gelegt werden. Sie sind gar, wenn die Schale schwarz ist.
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