Leckere Saucen: Rezepte und Tipps für die Zubereitung
Manchmal ist es nicht ganz einfach, eine gute Sauce zu zaubern. Wie bekommt man Saucen sämig? Wie würzt man sie am besten? Was tun, wenn’s klumpt oder wenn’s mal schnell gehen muss? Saucen raffiniert, einfach oder fix und fertig – bereiten Sie damit köstliche Mahlzeiten zu. Wer bei der Zubereitung mit Fett sparsam umgeht oder sahnige Saucen nicht in großen Mengen verzehrt, muss nicht um die schlanke Linie fürchten.
Gesundheit aus der Sauce
In selbst gemachten Saucen steckt einiges, was Fleisch oder Gemüse beim Schmoren oder Kochen verlieren. Und das sind vor allem lebenswichtige
Mineralstoffe und auch zum Teil
Vitamine. Wenn Sie beispielsweise einen Braten schmoren oder Gemüse dünsten, wandern gesunde Inhaltsstoffe heraus und sammeln sich zum Teil im Sud. Schütten Sie diesen weg, anstatt daraus eine Sauce zu bereiten, gehen viele gesundheitsfördernde Substanzen verloren.
Wenn Sie bei der Zubereitung
Fett, z. B. in Form von kalorienreicher Butter oder Sahne vorsichtig dosieren, sind Saucen keine Dickmacher. Der Grund: Sauce besteht vor allem aus kalorienfreiem
Wasser.
So werden Saucen dick und cremig
Das Problem kennen Sie bestimmt. Ob aus Fleisch oder Gemüse, die Sauce will einfach nicht schön cremig werden. Es gibt verschiedene Methoden, um Saucen zu binden und den Geschmack zu verfeinern. Die Tabelle gibt Ihnen einen Überblick.
| Methode |
Beschreibung |
| Einkochen |
Schmorsaucen müssen nicht angedickt werden. Lassen Sie Saucen aus Fleisch einfach bei niedriger Hitze leicht einköcheln, bis sie die gewünschte Dicke erreicht haben. |
| Mehlschwitze |
20 g Butter erhitzen bis sie goldbraun ist; unter ständigem Rühren 20 g Mehl untermischen; nach und nach Wasser oder Brühe zugeben, bis die Mehlschwitze leicht cremig ist; portionsweise zur Sauce geben und aufkochen lassen. |
| Mehlbutter |
Mehl und Butter zu gleichen Teilen verkneten; kleine Flöckchen der Mischung in die kochende Sauce geben. |
| Mehl/Stärke |
Wasser mit Mehl und/oder Stärke verrühren und evtl. durchgesiebt in die Sauce geben; aufkochen lassen. |
| Püree |
Gegarte Gemüse oder Früchte pürieren. Das bindet die Sauce. |
| Eigelb |
Eigelb mit etwas Milch verrühren; unter die heiße, nicht mehr kochende Sauce geben. |
| Saucenbinder |
Den Saucenbinder nach Packungsanweisung in die fertige Sauce geben, kurz aufkochen lassen. |
Mehr Geschmack: Saucen lecker würzen
Grundsätzlich gilt: Salz und Pfeffer sollten Sie immer erst zur Sauce geben, wenn sie fertig eingekocht oder angedickt ist. Denn durch das Einkochen kann der Salz- bzw. Pfeffergeschmack intensiver werden. Die Sauce schmeckt dann versalzen oder zu scharf. Auch die meisten Kräuter gehören erst zum Schluss in die Sauce. Köcheln sie länger, verlieren sie an Geschmack und an wertvollen Inhaltsstoffen. Es gibt aber auch Ausnahmen. Lorbeerblätter und Wacholder brauchen lange, um ihre Aromen zu entfalten. Deshalb müssen sie von Anfang an mitgekocht werden.
Auch mit fertigen Gewürzmischungen können Sie Saucen verfeinern und abrunden. Probieren Sie doch einmal
MAGGI Würzmischungen. Ob für Fleisch, Geflügel oder Gemüse – die Würzmischungen gibt es in verschiedenen leckeren Varianten.
Zeit gespart: Köstliche Saucen fix und fertig
Der Vorteil von Fertigsaucen liegt auf der Hand: Sie müssen diese lediglich in Wasser einrühren und kochen bzw. aufwärmen. Achten Sie auf die Nährwerttabelle auf der Rückseite der Verpackung. Hier steht beispielsweise wie viel Fett und
Kalorien die Fertigsoße enthält. Wenn Sie auf Ihre Figur achten möchten, greifen Sie zu fettarmen Saucen mit weniger als 1,5 Gramm Fett pro 100 Milliliter. In der Tabelle erhalten Sie einen Überblick über den Fett- und Kaloriengehalt ausgewählter, fettarmer Maggi-Fertigsaucen.
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