Einfach genießen – Rezepte im November
Schwarzwurzeln – herb-würziger Winterspargel
Schwarzwurzeln – wegen der Ähnlichkeit mit Spargel auch Winterspargel genannt – haben längst nicht mehr den Ruf ein „Arme Leute“ Gemüse zu sein. Die würzigen, leicht nussig schmeckenden Stangen sind inzwischen zur heimischen Delikatesse geworden. Beim Schälen tritt ein milchiger Saft aus, der dem Wurzelgemüse seinen herb-würzigen Geschmack verleiht.
Tipp: Tragen Sie beim Schälen der Stangen Gummihandschuhe, damit der austretende Saft nicht an den Händen klebt und die Finger braun färbt.
Delikates Wurzelgemüse – vielseitig verwendbar
Schwarzwurzeln schmecken sowohl roh, z. B. gerieben und mit Zitronensaft angemacht, als auch gegart. Sie passen gut in einen Salat oder als Gemüsebeilage zu gebratenem Rind- oder Schweinefleisch, zu Steaks, Schnitzel und Fisch. Sie können Schwarzwurzeln auch überbacken oder in Suppen und Eintöpfen verwenden. Frisch geriebene Muskatnuss und edelsüßes Paprikapulver unterstreichen den leicht erdigen und süßlich-bitteren Geschmack des Gemüses. Kerbel und Petersilie harmonieren ebenso hervorragend mit Schwarzwurzeln.
Schwarzwurzeln – Tipps für Einkauf und Lagerung
Achten Sie beim Einkauf darauf, dass das frische Gemüse unbeschädigt ist – nur so trocknet es innen nicht aus. Bevorzugen Sie dicke, fleischige und gerade Wurzeln - die lassen sich schneller schälen. Im Gemüsefach des Kühlschranks können Sie Schwarzwurzeln mehrere Tage lang aufbewahren. Ungewaschene Stangen lassen sich in Sand oder Erde im Keller mehrere Wochen lagern.
Wenn Sie Schwarzwurzeln einkaufen, sollten Sie bei der Menge beachten, dass Sie mit ungefähr 40 Prozent Abfall rechnen müssen.
Rezepte – nicht nur für Könner
Sie haben Lust auf köstliche Schwarzwurzeln bekommen? Um unsere Rezepte in die Tat umzusetzen, brauchen Sie nicht viel Zeit und müssen kein Kochkünstler sein.
Orangen – Vitaminspritze im Winter
Orangen, auch Apfelsinen genannt, gehören zu den beliebtesten Südfrüchten. Sie enthalten nennenswerte Mengen an Vitamin C und Folsäure. Wichtige Mineralstoffe sind Kalium, Calcium und Eisen. In der kalten Jahreszeit ist die Nachfrage bei uns am größten. Angeboten werden jetzt sowohl so genannte Speiseorangen, z. B. die Navelorange zum Frischverzehr, als auch Saftorangen wie die Valencina Late-Orange zum Auspressen. Vollblutorangen gibt es seltener auf dem Markt, weil sie viel Säure haben und bitter schmecken. Halbblutorangen, z. B. die Tarocco-Orangen, sind deutlich milder im Geschmack und besser zum Verzehr geeignet.
| Richtig lagern – einfach schälen |
| Orangen sind kälteempfindlich und vertragen deshalb keine Kühlschranktemperaturen. Lagern Sie die Südfrüchte am besten bei Zimmertemperatur. Wenn sich die Schale schlecht lösen lässt, tauchen Sie die Frucht kurz in heißes Wasser. Danach lässt sie sich mühelos schälen. |
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Erfrischende Zutat für viele Gerichte Orangen schmecken frisch geschält als Dessert oder zwischendurch und gepresst als Fruchtsaft. Sie passen gut in Obstsalate, können aber auch Fleisch-, Geflügel- und Fischgerichten eine fruchtige Note geben. Berühmt ist beispielsweise die französische Entenspezialität "Canard à l'orange". Die abgeriebene Schale von unbehandelten Früchten kann vielen Gerichten ein spezielles Aroma geben.
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