Weihnachtsbäckerei mal anders
Was wäre die Adventszeit ohne Plätzchenbacken? Vor allem Kinder lieben es, die kleinen Kekse auszustechen, und der leckere Duft nach Zimt und Vanille bringt auch Erwachsene in Weihnachtsstimmung. Klassiker wie Vanillekipferl oder Butterplätzchen sind bei Groß und Klein beliebt – doch warum nicht mal etwas Neues probieren? Besonders schmackhaft wird Weihnachtsgebäck, wenn Sie es mit Getreideflocken, Trockenfrüchten oder Vollkornmehl aufpeppen.
Trockenfrüchte bringen Sonne ins Gebäck
Schon unsere Großmütter verwendeten Trockenfrüchte wie Rosinen, Datteln, Aprikosen oder Orangeat zur Herstellung von Weihnachtsgebäck. Da es im Winter nur wenig Obst zu kaufen gab, waren die Früchte eine besondere Delikatesse. Auch heute noch werten Trockenfrüchte das Gebäck auf. Da sie reich an Fruchtzucker sind, schmecken Früchtebrot und Co. auch ohne große weitere Zuckerzugabe lecker süß. Gleichzeitig bleibt das Gebäck saftig und erhält einen fruchtigen Geschmack. Verwenden Sie am besten ungeschwefelte Früchte, da manche Menschen empfindlich auf Schwefel reagieren können.
Auch in Bezug auf Ballaststoffe haben es Trockenfrüchtchen in sich. Die enthaltenen Ballaststoffe können im Rahmen einer ausgewogenen und abwechslungsreichen Ernährung dabei helfen, die Verdauung zu unterstützen. Viele Trockenfrüchte – wie zum Beispiel Aprikosen und Feigen – sind zudem reich an Mineralstoffen wie Kalium, welches z.B. für den Wasserhaushalt wichtig ist.
| Trockenobst selbst herstellen |
| Äpfel, Birnen oder Pflaumen lassen sich gut im Backofen selbst trocknen. Entfernen Sie dazu Kerne bzw. Kerngehäuse und schneiden Sie das Obst in Ringe oder Streifen. Legen Sie das Obst für einige Stunden bei 40 bis 60 Grad in den Backofen, bis es keine feuchten Stellen mehr hat. Auskühlen lassen und in luftdichtem Behälter aufbewahren. |
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Vollkorn: Nährstoffe aus dem ganzen Korn
In der Vollwertküche hat Gebäck aus Vollkornmehl längst seinen festen Platz. Es wird aus dem ganzen Getreidekorn hergestellt und enthält mehr Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe als helles Mehl. So ist Weizenvollkornmehl reich an B-Vitaminen – wie zum Beispiel an Vitamin B1, das wichtig für Herz und Nerven ist. Dadurch kann Weizenvollkornmehl einen wichtigen Beitrag zu einer ausgewogenen und abwechslungsreichen Ernährung leisten. Zudem hält Vollkorngebäck länger satt und schmeckt etwas kräftiger als Plätzchen aus hellem Mehl. Auch Weihnachtsgebäck lässt sich wunderbar mit Vollkornmehl variieren. Ersetzen Sie dazu – je nach Geschmack – im Rezept entweder die Hälfte oder die ganze Menge Weizenmehl durch Weizenvollkornmehl. Besonders gut eignen sich dafür Rezepte mit Haselnüssen oder Schokolade.
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