Kürbismärkte: genießen im Herbst
Mehr als 800 verschiedene Sorten Kürbisse gibt es. Alle unterscheiden sich in Farbe, Form und Größe. Schauen Sie sich auf den Kürbismärkten und -festen um. Haben Sie nicht auch das Gefühl, dass jedes Jahr neue Sorten hinzukommen? Auch die Verwendungsideen für die beliebten Riesen-, Butternuss- oder Hokkaido-Kürbisse werden immer phantasievoller. Genießen Sie leckere Kürbissuppe, Kürbisreibekuchen, Kürbisbowle, Kürbisschnitzel, Kürbisbrot und Kürbiskuchen.
Innen drin wird es wertvoll und gesund
Die leuchtend orangegelbe Farbe deutet schon darauf hin: Winterkürbisse enthalten reichlich pflanzliche Farbstoffe, die so genannten
Carotinoide . Das
Beta-Carotin wirkt einerseits als Vorstufe von
Vitamin A , das unentbehrlich für den Sehvorgang ist und wichtig für die Gesundheit der Haut und Schleimhäute. Andererseits sind die Carotinoide wichtige Schutzstoffe, die als
Antioxidantien unsere Zellen vor den Angriffen so genannter
freier Radikale schützen. Sie stärken die Abwehrkräfte und können möglicherweise sogar Krebs vorbeugen. Carotinoide können nur zusammen mit
Fett vom Körper aufgenommen werden. In der Regel ist das kein Problem, weil in fast jeder Mahlzeit ein wenig Fett enthalten ist. Wenn Sie Kürbis zwischendurch als leckere Rohkost knabbern, können ein cremiger Dip oder ein Brot mit Butter, Margarine oder Käse das nötige Fett liefern. Das Fruchtfleisch von Winterkürbissen enthält zudem
Kalium und
Vitamin C .
Natrium reguliert den Wasserhaushalt unseres Körpers und ist für die Übertragung von Nerven- und Muskelreizen wichtig. Vitamin C aktiviert unser Immunsystem, dient als Zellschutz und sorgt für ein straffes Bindegewebe.
Kürbis - eine große Familie
Was haben Zucchini und die großen orangefarbenen Winterkürbisse gemeinsam? Beide zählen zur großen Familie der Kürbisse! Zucchini gehören wie auch die Crooknecks, Rondinis und Patissons (so genannte Bischofsmützen) zu den Sommerkürbissen, die unreif für die Küche geerntet werden. Sie sind länglich oder rund, glatt oder warzig, von grün bis grau und gelb. Sommerkürbisse sind, abgesehen von den Zucchini, in Deutschland noch nahezu unbekannt. Unsere französischen Nachbarn verwenden z. B. Patissons gerne für Suppe, Rohkost, zum Frittieren, Backen und Einmachen. Winterkürbisse reifen dagegen erst im Herbst heran. Der verholzte Stiel ist das Zeichen für den richtigen Erntezeitpunkt. Machen Sie den Klopftest - ein reifer Kürbis klingt hohl.
| Leckere Kürbiskerne! |
| Legen Sie die Kürbiskerne zum Trocknen auf Haushaltspapier - anschließend schälen, mit etwas Öl, z. B. THOMY Sonne & Olive , beträufeln und im Ofen bei 180 Grad ca. 30 Minuten lang backen; alle fünf bis zehn Minuten durchrühren. Zum Schluss die goldbraunen Kerne nach Geschmack salzen und pfeffern. |
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Tipps für die Kürbisküche Sommer- und Winterkürbisse können roh, gebraten, gegrillt, gebacken, gekocht und eingelegt werden. Winterkürbisse bitte schälen - bis auf den aromatischen Hokkaido-Kürbis mit seiner essbaren Schale. Ingwer, Chili, Curry, Knoblauch und Zwiebeln passen zur pikanten Zubereitung; Zimt, Ananas, Äpfel, Erdbeeren und Himbeeren zu Süßspeisen. Sie möchten einmal die köstliche Kürbisküche ausprobieren? Testen Sie unsere Rezepte! Wir wünschen Ihnen einen guten Appetit.
Winterkürbisse lassen sich gut lagern - an einem dunklen, gut belüfteten Platz zwischen 6 und 12 Monate! Angeschnittene Kürbisse halten sich gut verpackt noch bis zu 2 Tage im Kühlschrank. Reste von großen Kürbissen lassen sich geschnitten oder püriert einfrieren!
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