Körper und Seele: Alles, was gut tut
Sie freuen sich auf Ihr Baby? Eine Schwangerschaft ist wundervoll, aber nicht immer nur mit Wohlgefühl verbunden. Die Hormonumstellung bringt auf körperlicher Ebene viele Veränderungen mit sich. Damit es dem Baby und Ihnen gut geht, ist eine ausgewogene Ernährung, ein stabiler Kreislauf und Entspannung besonders wichtig.
Ernährungstipps für Schwangere
Essen und trinken Sie ausgewogen im Sinne der Ernährungspyramide. Dann schaffen Sie gute Voraussetzungen, um sich und Ihr Baby optimal mit Nährstoffen zu versorgen. Da sich während der Schwangerschaft die Blutmenge erheblich erhöht und die Körperzellen des kindlichen Organismus gebildet werden, sind unter anderem Vitamine und Mineralstoffe, die an der Blut- und Zellbildung beteiligt sind, besonders wichtig. Dazu gehört z. B. Folsäure und Vitamin B12.
Da eine ausreichende Versorgung über Lebensmittel schwierig werden kann, empfehlen Experten eine zusätzliche Aufnahme von einzelnen Inhaltsstoffen (z.B. Folsäure) über Nahrungsergänzungsmittel. Sprechen Sie mit ihrem Arzt darüber. Um mehr Wissenswertes über eine gesunde und ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft zu erfahren, lesen Sie hierzu auch unseren Beitrag "Schwangerschaft und Ernährung".
Wichtig: Fisch und hochwertige Speiseöle
Fisch liefert wertvolles Jod für die körperliche und geistige Entwicklung Ihres Babys. Wenn Sie Kaltwasser-Fische wie Hering, Lachs und Makrele bevorzugen, bekommen Sie auch reichlich Omega-3-Fettsäuren. Diese sind ebenfalls wichtig – für die Gehirnentwicklung Ihres Babys und für seine Sehkraft. Dänische Wissenschaftler haben außerdem herausgefunden, dass das Risiko von Frühgeburten bei Schwangeren, die mindestens einmal in der Woche Seefisch essen, geringer ist. Jedoch sollten Sie einige Fischsorten meiden, da diese relativ viel Quecksilber enthalten. Dazu gehören zum Beispiel Aal, Thunfisch und Heilbutt. Eine gute Quelle für Omega-3-Fettsäuren ist auch Rapsöl. Probieren Sie doch einmal THOMY GOLD Raps & Sonnenblumenöl. Das hochwertige Pflanzenöl ist eine Mischung aus Raps- und Sonnenblumenöl. Es eignet sich hervorragend für die kalte Küche, z. B. für Salate, Dips und Brotaufstriche, aber auch zum Kurzbraten, Kochen, und Backen.
Darauf sollten Sie verzichten
Rohes oder nur halb durchgegartes Fleisch und Rohwürste wie Salami, roher Schinken oder auch roher Fisch können Krankheitserreger enthalten, die Ihnen und Ihrem Baby schaden. Auch Rohmilch und Rohmilchprodukte wie Weichkäse streichen Sie während der Schwangerschaft besser vom Speiseplan. Zum Schutz vor Salmonellen sollten Sie Eier nur hart gekocht verzehren. Vorsicht ist auch bei Innereien, vor allem Leber, geboten. Leber enthält sehr viel Vitamin A. Zwar ist Ihr Bedarf in der Schwangerschaft erhöht, zu viel Vitamin A kann jedoch zu Fehlentwicklungen beim Kind führen. Außerdem sind Innereien oft stark mit Schwermetallen belastet. Auf Alkohol und Zigaretten sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit komplett verzichten.
Das hilft gegen Übelkeit
Übelkeit und Erbrechen sind typische Schwangerschaftssymptome – vor allem in den ersten drei Monaten. Folgende Tipps können die Beschwerden lindern:
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Starten Sie langsam in den Tag und bleiben Sie morgens, nach dem Wachwerden, noch einen Moment liegen. Vielleicht kann Ihr Partner Ihnen einen lauwarmen Tee und Zwieback oder Toast ans Bett bringen.
- Vermeiden Sie stark gewürztes und zu fettiges Essen. Das reizt den Magen.
- Auf eine Tasse Kaffee oder koffeinhaltigen Tee müssen Sie nicht verzichten. Übertreiben Sie den Koffeingenuss aber nicht. Probieren Sie stattdessen leckere koffeinfreie Alternativen, z. B. NESCAFÉ Gold ohne Koffein oder Landkaffees, wie CARO Kaffee.
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Essen Sie häufiger kleine Portionen – das verträgt Ihr Magen besser und der Blutzuckerspiegel bleibt im Gleichgewicht.
- Die Übelkeit kann auch stressbedingt sein. Gönnen Sie sich deshalb täglich Ruhepausen – zum Lesen, Musikhören oder um auf dem Sofa zu liegen.
Sportlich aktiv mit Baby-Bauch?
Bewegung tut werdenden Müttern gut. Denn Sport entspannt und macht fit für die Geburt. Bevor Sie sportlich aktiv werden, sollten Sie aber auf jeden Fall Ihren Frauenarzt fragen. Besonders empfehlenswert ist Aquajogging – und zwar während der gesamten Schwangerschaft. Sie laufen oder walken dabei durchs Wasser und behalten Bodenkontakt. Oder Sie werden durch Gurte oder Westen getragen. Das sind die Vorteile des Aquajoggings:
- Der Kreislauf wird sanft angeregt, aber nicht zu stark belastet.
- Wassereinlagerungen im Gewebe (Ödeme) werden abgebaut.
- Aquajogging ist besonders gelenkschonend.
Achten Sie darauf, dass Ihr Puls nicht über 140 steigt. Am besten gelingt die Kontrolle der Herzfrequenz mit einer Pulsuhr.
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