Auf die Mischung kommt es an
„Kuchen“ oder „Pizza“ – sind dies auch die Favoriten auf dem Speiseplan Ihrer Kinder? Viele Kinder mögen Fastfood und Süßes sehr gerne. Das ist in Ordnung, solange sie Fastfood nur ab und zu essen und der Speiseplan ansonsten aus einer abwechslungsreichen Mischung verschiedener Lebensmittel besteht. Das Forschungsinstitut für Kinderernährung (FKE) hat dazu das Ernährungskonzept „Optimierte Mischkost“ entwickelt.
Drei einfache Regeln zur Lebensmittelauswahl
Eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung ist der Grundstein für ein gesundes Wachstum und eine gesunde Entwicklung Ihrer Kinder. Das berücksichtigt die „Optimierte Mischkost“. Sie entspricht aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und setzt sie in kindgerechte Empfehlungen um.
Drei einfache Regeln aus der „Optimierte Mischkost“ machen es leicht, Lebensmittel optimal auszuwählen. Wenn Sie diese berücksichtigen, ist Ihr Nachwuchs mit lebenswichtigen Nährstoffen gut versorgt.
- Reichlich: pflanzliche Lebensmittel und Getränke (am besten Mineralwasser, ungesüßte Tees oder Fruchtsaftschorlen im Mischverhältnis 1 Teil Saft zu 2 Teilen Wasser)
- Mäßig: tierische Lebensmittel
- Sparsam: fettreiche Lebensmittel und Süßwaren
Satt werden mit Getreide, Gemüse und Obst
Pflanzliche Lebensmittel bilden gemeinsam mit den Getränken die Basis der Ernährung, wie die
Ernährungspyramide zeigt. Denn Gemüse, Salat und Obst, wie z. B. unsere
NESTLÉ ALETE Früchtchen, enthalten kaum
Fett und
Kalorien, dafür umso mehr
Vitamine,
Mineralstoffe,
Ballaststoffe und
Sekundäre Pflanzenstoffe. Bei Brot, Nudeln, Cerealien und Reis sollten Sie Produkte aus Vollkorn bevorzugen. Denn die wertvollen Inhaltsstoffe wie
Vitamin B1,
Vitamin B6,
Magnesium ,
Eisen und Ballaststoffe sitzen in den Randschichten des Korns. Eiweiß kommt vorwiegend im Mehlkörper und
ungesättigte Fettsäuren im Keimling vor. Der Mehlkörper macht den größten Anteil von Getreidekörnern aus. Einige Funktionen der Inhaltsstoffe finden Sie in unserer Tabelle.
Ausgewählte Nährstoffe in den Randschichten des Getreidekorns
| Nährstoff |
Wichtig für |
| Vitamin B1 |
Kohlenhydrat- und Energiestoffwechsel, Nerven- und Muskelfunktion |
| Vitamin B6 |
Nervenfunktion, Eiweißstoffwechsel- und Energiestoffwechsel |
| Magnesium |
Enzymaktivierung, Nerven- und Muskelfunktion und Knochenaufbau |
| Eisen |
Blutbildung, Sauerstofftransport im Blut, Energiebereitstellung, Wachstum, Schilddrüsenhormonproduktion |
| Ballaststoffe |
Verdauung, Sättigung, Stoffwechsel |
| Eiweiß |
Aufbau von Körperzellen, Enzymen und Hormonen |
| Ungesättigte Fettsäuren |
Aufbau von Zellwänden und Hormonen |
Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist für Kinder und Jugendliche von großer Bedeutung. Im Alter zwischen vier und zwölf Jahren sollten Kinder täglich mindestens 940 ml bis 1170 ml trinken. Jugendliche benötigen sogar bis zu 1 ½ Liter Flüssigkeit aus Getränken, wie z. B.
Nestlé Pure Life. Es kann aber auch ruhig etwas mehr sein. Weitere hilfreiche Informationen finden Sie in „
Toben und Spielen machen durstig“.
| Seefisch als Jodquelle |
| Seefisch enthält Jod, das wichtig ist für die Bildung der Schilddrüsenhormone. Ein- bis zweimal in der Woche sollte Seefisch auf dem Speiseplan stehen. Gedünstet, in einer milden Soße oder gegrillt schmeckt Fisch kleinen Leckermäulchen gut. Versuchen Sie auch einmal eine Gemüse-Fisch-Pfanne. |
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Tierische Lebensmittel sorgsam auswählen
Milch, Joghurt und Käse liefern wertvolles
Calcium und hochwertiges Eiweiß. Fleisch enthält außerdem B-Vitamine, gut verfügbares, blutbildendes Eisen und abwehrstärkendes Zink. Letzteres findet man auch in Fisch. Eier wiederum enthalten Eiweiß und auch B-Vitamine. Deshalb gehören diese Lebensmittel regelmäßig auf den Speiseplan – sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen. Fleisch, aber auch Wurst und Eier sollten Sie nicht täglich essen. Bevorzugen Sie immer möglichst fettarmes Fleisch und fettarme Wurstsorten, wie z. B.
HERTA Finesse. Achten Sie außerdem auf eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährungsweise und einen gesunden Lebensstil.
Natürlich haben Süßigkeiten und Knabbereien auch ihren Platz. Lesen Sie dazu mehr in unserem Beitrag „
Platz für Leckereien“.
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Quellen zum Artikel: |
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aid Infodienst für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz e.V. |
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H. K. Biesalski (2010): Ernährungsmedizin: Nach dem Curriculum Ernährungsmedizin der Bundesärztekammer und der DGE. Thieme-Verlag. |
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Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. |
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Forschungsinstitut für Kinderernährung (2008): optimiX: Empfehlungen für die Ernährung von Kindern und Jugendlichen, Forschungsinstitut für Kinderernährung. |