Das tut den Kleinen gut – Babymassage von Kopf bis Fuß
Geborgenheit und Sicherheit – das braucht Ihr Nachwuchs von Anfang an. Babymassage gibt Ihrem Kind Halt und wirkt positiv auf seine gesamte Entwicklung. Der intensive Körperkontakt stärkt zudem die Bindung zwischen Eltern und Baby. Beginnen Sie am Kopf und enden Sie bei den Füßen – viele Kinder genießen die sanften Berührungen. Wählen Sie aber den richtigen Zeitpunkt und eine angenehme Umgebung.
Babymassage wirkt auf Körper und Seele
Regelmäßige Massagen unterstützen das Rundum-Wohlgefühl Ihres Babys. Seine Verdauung wird angeregt und Blähungen werden vermindert. Tees mit beruhigender Wirkung auf Magen und Darm, z. B. zuckerfreier
NESTLÉ ALETE Bio-Fenchel-Tee , können zusätzlich verdauungsfördernd wirken.
Eine Babymassage unterstützt darüber hinaus den Aufbau der Muskulatur, regt die Durchblutung an und festigt Haut und Gewebe. Während der Babymassage kommt Ihr Kind zur Ruhe und ein geregelter Schlafrhythmus stellt sich ein. Die Entwicklung der Sinneswahrnehmung, der Aufbau der Selbstheilungskräfte und das Immunsystem werden gestärkt. Zudem hilft eine Babymassage bei der gesunden Entwicklung von Frühchen und fördert die emotionale Bindung zwischen Eltern und Kind.
Zeitpunkt und Umgebung müssen stimmen Massieren können Sie Ihr Baby bereits vom ersten Tag an. Die Massage sollte Ihnen und Ihrem Kind Freude bereiten. Massieren Sie deshalb nur in ruhigen, stressfreien Momenten. Ihr Kind sollte satt und nicht zu müde sein. Weil Ihr Baby nackt ist, müssen Umgebungstemperatur (ca. 24 °C) und auch Ihre Hände angenehm warm sein. Die Berührungen werden für Ihr Kind noch angenehmer, wenn Sie etwas Babylotion oder -öl auf Ihre Handflächen geben. Bevorzugen Sie pflanzliche Öle, z. B.
BÜBCHEN Calendula Pflege Öl. Diese dringen rasch in die Haut ein, lassen sie atmen und machen sie glatt und geschmeidig.
Achten Sie auch auf die Reaktion Ihres Kindes, wenn Sie mit der Babymassage beginnen. An seinem Gesichtsausdruck erkennen Sie, ob es genießt oder ob die Massage im Moment nicht erwünscht ist. Wenn Ihr Baby quengelt oder unzufrieden wirkt, sollten Sie einen anderen Zeitpunkt wählen. Ist Ihr Baby krank, fragen Sie vorher den Kinderarzt, ob eine Massage gut tut oder eher nicht.
Anleitung: So massieren Sie Ihr Kind
Massieren Sie Ihr Kind großflächig, mit sanftem Druck Ihrer Handflächen und streichenden Bewegungen. Kleine und federleichte Berührungen sind bei der Babymassage nicht sehr angenehm, weil Sie Ihr Kind auf diese Weise kitzeln.
- Beginnen Sie mit der Massage des Gesichtes . Dabei streichen beide Hände in entgegengesetzter Richtung langsam und gleichmäßig von der Nase aus über die Wangen und von der Mitte der Stirn über die Schläfen.
- Wenn Ihr Baby auf dem Rücken liegt, streichen Sie abwechselnd mit einer Hand von der Schulter über die Brust und den Bauch bis zum gegenüberliegenden Bein.
- In Bauchlage massieren Sie zunächst von den Schultern quer (von links nach rechts und umgekehrt) über den ganzen Rücken bis zum Po . Danach beginnen Sie im Nacken und streichen mit den Händen senkrecht (von oben nach unten) über den gesamten Rücken, den Po und die Beine bis zu den Füßen.
- Arme und Beine umfassen Sie bei der Babymassage am Oberarm bzw. am Oberschenkel . Dann ziehen Sie die Hand langsam bis zur Hand oder zum Fuß . Bevor Sie das Bein bzw. den Arm los lassen, beginnt bereits die andere Hand wieder an der gleichen Stelle.
- Den Bauch sollten Sie immer nur im Uhrzeigersinn – von rechts nach links – massieren, denn das entspricht dem Weg der Nahrung durch den Darm Ihres Babys. Die Brust massieren Sie stets von innen nach außen. Achten Sie auch darauf, dass Sie symmetrische Körperteile gleichmäßig berühren . Wenn Sie also beispielsweise das linke Bein fünfmal massieren, sollte das auch für das rechte Bein gelten.
| Wo erhalte ich Informationen? |
| Praktische Anleitungen für die Babymassage erhalten Sie in guten Büchern zum Thema. Wenn Sie unsicher sind, melden Sie sich in einer Hebammenpraxis für einen Massagekurs an. Kursleiter in Deutschland finden Sie auf der Homepage der Deutschen Gesellschaft für Babymassage unter: http://www.dgbm.de. |
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