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Fremde Küchen genießen

Von Couscous bis Sushi – in fremden Ländern treffen wir auf andere Essgewohnheiten und kulinarische Spezialitäten. Sie selbst sollten es nicht versäumen, die fremden Köstlichkeiten zu probieren. Für Ihre Kinder jedoch sind die verwendeten Gewürze und Geschmacksrichtungen meist neu und ungewohnt. Bereiten Sie sie also entsprechend auf die Reise vor. So wird die Reise ein kulinarischer Genuss für alle.
Fremde Küche
Fremde Küche
Genuss entsteht durch Riechen und Schmecken
Was ist Genuss? Der leckere Duft, ein würziger oder milder Geschmack oder die Erinnerung an ein besonderes Erlebnis, das mit der Mahlzeit in Verbindung steht? Die Gehirnforschung bestätigt, dass alle drei Dinge zusammenkommen müssen. Weihnachtsplätzchen schmecken, weil sie gut riechen und zusätzlich an gemütliches Adventsbacken erinnern. Ein Baby mag zunächst nur süß und salzig. Es lehnt Bitteres und Saures spontan ab. Kleinkinder erweitern ihr Repertoire: Sie lernen durch ihre Eltern nach und nach Lebensmittel, Gewürze und Gerichte kennen und lieben, die sie zuvor noch ablehnten. In diesem Alter können Kinder nahezu alle Geschmacksrichtungen lieben lernen.

Vorbereitung für den Urlaub

Was wünscht sich ein Kind im Lokal? Pommes mit Schnitzel und manchmal noch Salat. Es ist ein Gericht mit mildem Geschmack und vor allem ist es den meisten Kindern vertraut. Kinder mögen in puncto Geschmack keine Experimente. Viele schalten auf stur, wenn’s mal exotisch wird! Bereiten Sie deshalb Ihr Kind gezielt auf den Urlaub vor. Führen Sie die Geschmacksrichtungen des Gastlandes mit kleinen Snacks in die Familie ein, wie z. B. durch einen MAGGI Asia Instant Nudelsnack. Wiederholen Sie die Gerichte einige Male, dann kennt und akzeptiert Ihr Kind den neuen Geschmack.
Gemeinsam schlemmen im Gastland
Im Urlaubsland angekommen, wählen Sie am besten Gerichte für Ihr Kind, die es kennt und akzeptiert. Milder Geschmack und Vertrautheit haben gute Aussicht auf Erfolg. Reis, Nudeln, vertrautes Gemüse und Obst, Milch und Gebäck – damit klappt es meistens. Setzen Sie ansonsten auf die kindliche Neugier: Lassen Sie das Kind kleine Happen von Ihren Gerichten und denen Ihres Partners kosten. Wenn Sie zuvor verkünden, dass das Gericht hervorragend schmeckt oder dass es sich um die beste Paella handelt, die Sie je gegessen haben, dann wird Ihr Kind mit Kennermiene dasselbe verkünden. Zwingen Sie jedoch Ihr Kind nicht, etwas zu essen, was es nicht mag.
Spezialitäten aus vielen Ländern  
Land Kulinarische Spezialität
Algerien Couscous à la viande (Gericht mit Weizengrieß und Fleisch)
Bahamas Conch Chowder (Muschelsuppe)
Bangladesch Bengali Pulao (gewürzter Reis mit Nüssen und Rosinen)
Bosnien-Herzegowina Cevapcici (Hackfleischröllchen)
Brasilien Feijoada (Eintopf mit Reis und schwarzen Bohnen)
Ecuador Fanesca (Frühlingssuppe mit Fisch und Sahne)
Elfenbeinküste Poisson braisé avec de l’avocat (Fisch mit Avocado)
Fidschi Fijian Chicken (Hähnchen in Kokosmilch)
Griechenland Moussaka (Auflauf mit Lamm, Auberginen und Kartoffeln)
Indonesien Nasi Goreng (gebratener Reis mit Gemüse), meist nicht vegetarisch, sondern mit Garnelen, Ei, Fleisch oder Geflügel
Italien Antipasti (ital. Vorspeise)
Japan Maki Zushi (gerollte Sushi)
Kolumbien Puchero Bogotano (Fleischeintopf mit Gemüsebananen und Yucca)
Marokko Tajine (Lamm mit Oliven)
Portugal Bacalhau (Stockfisch mit Kartoffeln und Oliven)
Russland Blini (Pfannkuchen aus Buchweizen)
Spanien Paella (Reispfanne mit Meeresfrüchten)
Ukraine Borschtsch (Suppe mit Roten Beete und Weißkohl) und Fleisch
Venezuela Pabellón Criollo (geschabtes Rindfleisch mit schwarzen Bohnen, Reis und Gemüsebanane)
Zypern Afelia (Schweinefilet mit Kartoffeln, Rotwein und Koriander)
Hierbei droht Streik!
Lebensmittel, die bitter und scharf schmecken, werden von vielen Kindern vehement abgelehnt. Dazu gehören z. B. Meerrettich, Senf, Rosenkohl und viele Retticharten. Akzeptieren Sie es einfach und lassen Sie diese Gerichte oder Zutaten weg.

 









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