Vitamin C – die besten Nahrungsquellen
Vitamin C stärkt die Abwehrkräfte und hat weitere lebenswichtige Aufgaben in unserem Körper zu erfüllen. Wenn Sie täglich Obst und Gemüse essen, können Sie die empfohlene Tageszufuhr leicht ohne Vitamintabletten erreichen. Vitamin C ist besonders empfindlich gegen Hitze, Licht und Luft. Lagern Sie Obst und Gemüse deshalb kühl und dunkel, zerkleinern Sie es erst kurz vor dem Verzehr und wählen Sie kurze Garzeiten.
Obst und Gemüse enthalten viel Vitamin C
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) empfiehlt 100 mg Vitamin C pro Tag. Mit Obst und Gemüse ist es einfach, diese Menge aufzunehmen. So können Sie beispielsweise schon mit 1 Portion Erdbeeren (150 g) oder 1 kleinen Portion (100 g) Brokkoli, Rosen- oder Grünkohl die empfohlene Tageszufuhr ungefähr erreichen.
Die Tabelle zeigt die Top Ten der Vitamin C-Quellen sowie weitere Lebensmittel, die viel Vitamin C enthalten.
Vitamin C-Gehalt in rohem Obst und Gemüse
| Die 10 besten Vitamin C-Quellen |
Vitamin C pro 100 g |
| Acerola |
1700 mg |
| Hagebutte |
1250 mg |
| Sanddornbeere |
450 mg |
| Guave |
273 mg |
| Schwarze Johannisbeere |
177 mg |
| Paprika |
120 mg |
| Brokkoli |
115 mg |
| Rosenkohl |
112 mg |
| Grünkohl |
105 mg |
| Vogelbeere (Ebereschenfrucht) |
100 mg |
| Weitere gute Vitamin C-Quellen |
|
| Erdbeere |
62 mg |
| Zitrone |
53 mg |
| Orange (Apfelsine) |
50 mg |
| Rotkohl |
50 mg |
| Spinat |
51 mg |
| Weißkohl |
47 mg |
| Kiwi |
46 mg |
| Heidelbeere |
22 mg |
| Ananas |
20 mg |
| Sauerkraut |
20 mg |
Quelle: Die große GU Nährwert Kalorien Tabelle 2006/07
Kartoffeln gehören mit 17 mg Vitamin C pro 100 g zwar nicht zu den Top-Vitamin C-Quellen. Weil Sie aber in Deutschland relativ häufig verzehrt werden, spielen Sie dennoch eine Rolle bei der Vitamin C- Zufuhr. In Kriegszeiten haben Kartoffeln dazu beigetragen, einen Mangel an Vitamin C zu verhindern.
Übrigens: Ernährungswissenschaftler und Mediziner empfehlen fünf Portionen Gemüse und Obst am Tag, um von allen gesundheitlichen Vorteilen der leckeren Früchte zu profitieren.
Vitamin C schützt die Körperzellen
Viele Funktionen von Vitamin C beruhen auf seiner antioxidativen Wirkung. Gemeinsam mit anderen Inhaltsstoffen unserer Nahrung, z. B.
Beta-Carotin (Vorstufe von
Vitamin A),
Vitamin E und
Selen ist Vitamin C nämlich in der Lage, Körperzellen vor dem Angriff sogenannter freier Radikale zu schützen.
Freie Radikale sind aggressive Sauerstoffverbindungen, die in der Umwelt vorkommen und auch in unserem Stoffwechsel entstehen. In großen Mengen können sie unsere Körperzellen schädigen und die Entstehung von Krankheiten wie z. B. Arterienverkalkung, Grauer Star und bestimmter Krebsarten begünstigen.
| Gut für Vegetarier |
Vitamin C kann die Aufnahme des blutbildenden Spurenelements Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln verbessern. Davon profitieren besonders Vegetarier. Tipp: Trinken Sie ein Glas Fruchtsaft zur vegetarischen Mahlzeit. Oder essen Sie zum Nachtisch Vitamin C-reiches Obst, z. B. eine Orange. |
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Vitamin C stärkt die Abwehrkräfte
Vitamin C spielt eine wichtige Rolle im Immunsystem. So hilft es, z. B. als Bestandteil der weißen Blutkörperchen, Krankheitserreger abzuwehren. Allerdings zeigt eine Analyse von zahlreichen Studien, dass hohe Vitamin C-Dosen, die über den Bedarf hinausgehen, keinen zusätzlichen Vorteil bringen und Erkältungskrankheiten nicht verhindern können. Allenfalls bei Menschen, die starken körperlichen Belastungen oder extremer Kälte ausgesetzt sind, können Höchstdosen – eingenommen als Nahrungsergänzungsmittel – leicht vorbeugend wirken.
Unser Körper braucht Vitamin C auch, um das Eiweiß Kollagen zu bilden. Kollagen ist Bestandteil von Binde- und Stützgeweben und damit wichtig für den Aufbau von Knorpel, Knochen, Zähnen, Zahnfleisch, Bindegewebe und Sehnen. Auch zur Wundheilung, für die Narbenbildung und für das Wachstum wird Vitamin C benötigt.
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