Cellulite: Wenig Chancen für Orangenhaut
Sie träumen von einer schönen, straffen Haut
– ohne die typischen Dellen der Cellulite? Zur Unterstützung eines schwachen Bindegewebes können Sie viel tun. Vermeiden Sie
Übergewicht, ernähren Sie sich bewusst und kräftigen Sie Ihre Muskeln. Dann wirken Sie der Orangenhaut gezielt entgegen. Spezielle Maßnahmen, die eine Durchblutung der Haut fördern, verbessern ebenfalls das Erscheinungsbild.
Cellulite: Ein typisches Frauenproblem
Von Cellulite sind nahezu ausschließlich Frauen betroffen. Das liegt in erster Linie am speziellen Aufbau der weiblichen Haut. Während die Kollagenfasern in der mittleren Hautschicht, der so genannten Lederhaut, bei Frauen parallel angeordnet sind, bilden sie bei Männern ein eng verflochtenes Netzwerk. Deshalb ist weibliche Haut geschmeidiger, weicher und zarter als männliche. Der Nachteil: Bei Frauen können sich wachsende Fettzellen aus der Unterhaut leichter zwischen den einzelnen Kollagenfasern hindurchzwängen und als kleine, unschöne Dellen an der Hautoberfläche sichtbar werden. Weil das Erscheinungsbild dem einer Orangenschale ähnelt, wird Cellulite auch als Orangenhaut bezeichnet.
Übergewicht verstärkt Cellulite
Ein optimales Körpergewicht ist wichtig, um Orangenhaut in den Griff zu bekommen. Denn Übergewicht steht an erster Stelle der Risikofaktoren. Je mehr Fett in den Fettzellen der Problemzonen gespeichert ist, desto deutlicher treten diese als Dellen an der Hautoberfläche hervor. Eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung im Sinne der
Ernährungspyramide, die viel nährstoffreiches, aber kalorienarmes Gemüse und Obst, viele
Ballaststoffe aus Vollkorngetreide sowie wenig
Fett und Salz enthält, kann beim Abnehmen und Gewicht halten helfen. Probieren Sie einmal die leckere
MAGGI Meisterklasse Tomaten-Creme Suppen “fettarm” – die Suppe ist besonders fettarm.
Und prüfen Sie Ihr Gewicht mit unserem
BMI-Rechner. Wenn Sie tatsächlich zu viel wiegen, hilft Ihnen unser
Nestlé Ernährungs-Coach dauerhaft Gewicht zu verlieren.
Tipp: Trinken Sie ausreichend – mindestens 1,5-2 Liter täglich, z. B. Mineralwasser wie
VITTEL – wenn Sie eine Diät machen, noch mehr. Mit der Flüssigkeit spülen Sie die vermehrt anfallenden Stoffwechselendprodukte aus dem Körper.
Kräftigen Sie Ihre Muskeln!
Auch normalgewichtige Menschen können einen hohen Körperfettanteil haben. Und zwar dann, wenn Sie sich kaum bewegen. Mit Sport bauen Sie Fett ab und Muskeln auf. Und das über den Muskeln liegende Gewebe und die Haut werden durch ein gezieltes Training glatter und straffer. In der Tabelle erhalten Sie einen Überblick über körperliche Aktivitäten, die der Orangenhaut besonders effektiv vorbeugen können.
| Sportart bzw. Fitnessgerät und -kurse |
Beschreibung |
| Stepper |
Unablässiges Treppensteigen auf einem Trainingsgerät im Fitnessstudio oder auf dem Hometrainer zuhause |
| Spinning |
Radeln zu Musik im Fitness-Studio auf superleichten Stand-Fahrrädern |
| Mini-Trampolin (Rebound) |
Schwingen, Federn und Springen auf einer Textilmembran, die in einem Rahmen mit Hilfe von Federn verspannt ist. |
| BBP |
Effektives Training von Bauch, Beinen und Po unter professioneller Anleitung im Fitness-Studio |
| Aqua Jogging |
Gelenkschonende, freie Laufbewegung im Wasser; Ein Auftriebsgurt verhindert, dass die Füße den Boden berühren und sorgt dafür, dass der Kopf über Wasser bleibt. |
| Hill-Walking |
Sonderform des Walking: Durch das zügige Bergauf- und Bergabgehen werden Po und Oberschenkel besonders beansprucht. Tipp: Beim Bergauf-Walken kürzere Schritte machen und die Füße stärker anheben; steile Hänge schräg Bergab-Walken - das schont die Gelenke. |
| Inline-Skaten |
Fließende, gelenkschonende Rollbewegungen, ähnlich denen des Schlittschuhlaufens; Tipp: Anfänger sollten einen Kurs besuchen, um Bremsen und Fallen zu lernen und so Unfälle zu vermeiden. |
Durchblutungsfördernde Maßnahmen
Auch eine gute Durchblutung hilft bei Cellulite. Denn das Gewebe wird besser mit Nährstoffen versorgt und Abbauprodukte des Stoffwechsels werden schneller abtransportiert. Neben sportlichen Aktivitäten können auch Wechselduschen, Saunieren und Dampfbaden durchblutungsfördernd wirken. Die wechselnden Temperaturreize regen die Durchblutung an. Das warme Wasser erweitert die Blutgefäße, das kühle zieht sie wieder zusammen. Dadurch erhöht sich die Elastizität der Gefäße und die Durchblutung steigt bis in die feinsten Blutkapillaren. Führen Sie Wechselduschen über mindestens drei Minuten mit jeweils drei Kalt- und Warmwasserdurchgängen durch. Beginnen Sie mit körperwarmem Wasser und beenden Sie die Dusche immer mit einem mäßig kühlen Wasserstrahl.
Tipp: Auch Bürstenmassage fördert die Durchblutung. Benutzen Sie eine grobe Massagebürste mit Holznoppen. Beginnen Sie mit wenig Druck in Wadenhöhe und massieren Sie über die Oberschenkel bis zur Taille hinauf. Anschließend sind Po und Bauch an der Reihe. Beenden Sie die Massage, wenn die Haut sich rötet.
Diskutieren Sie mit!
Im Forum können Sie persönliche Beiträge zu dem Thema Fitness & Vitalität posten.
Forum
Noch Fragen?
Wir antworten gerne. Das Nestlé Beratungsteam
freut sich auf Ihre Fragen.
Kontakt