News aus der Ernährungsberatung: Ihre Fragen – unsere Antworten

Die Ernährungswissenschaftler des Nestlé Ernährungsstudios beantworten kompetent alle Fragen rund um die Ernährung und Lebensmittel. Wir haben für Sie die interessantesten Fragen und Antworten ausgewählt.
  • Was ist Paleo-Ernährung?

    Derzeit erhalten wir viele Anfragen rund um die Paleo-Ernährung. Frau W. aus A. schrieb uns beispielsweise: „Uns wurde die Paleo-Ernährung von einem Bekannten empfohlen. Handelt es sich dabei um eine neue Diät zur Gewichtsreduktion? Wie beurteilen Sie diese?“

    Hier die Antwort der Nestlé Ernährungsberatung: „Die Paleo-Ernährung orientiert sich an den Essgewohnheiten unseren Vorfahren in der Altsteinzeit. Auf dem Speiseplan stehen daher vor allem Fleisch, Fisch, Gemüse, Nüsse, Obst und Eier. Sie versteht sich nicht nur als eine Diät zur Gewichtsreduktion, sondern auch als ein dauerhaftes Ernährungskonzept.“

    Die Paleo-Ernährung ist nicht neu. 1975 brachte Voegtlin das erste Buch „Steinzeiternährung“ heraus. Etwa 10 Jahre später gab es erste wissenschaftliche Veröffentlichungen von Eaton, Konner oder Cordain. Die Empfehlung lautete schon damals, nur Lebensmittel zu wählen, die zu Zeiten der Jäger und Sammler als Grundnahrungsmittel zur Verfügung standen. Das Paleo-Konzept basiert dabei auf der Annahme, dass unser Körper an die Ernährungsweise unserer Vorfahren nach wie vor genetisch angepasst ist. Demnach bleibt man nur gesund und leistungsfähig, wenn Lebensmittel gemieden werden, die es zur damaligen Zeit nicht gab, wie Getreide und Brot, Milch und Milchprodukte oder Zucker. Deren Inhaltsstoffe, z.B. Gluten aus Getreide, werden für die Entstehung unserer heutigen Zivilisationskrankheiten verantwortlich gemacht.

    Paleo setzt auf naturbelassene und hochwertige Lebensmittel. Wichtiger Bestandteil sind die sogenannten „Superfoods“. Dies sind Lebensmittel, die täglich verzehrt werden sollen. Hierzu zählen eine ganz spezielle Knochenbrühe, mit Bakterien- oder Kefirkulturen vergärte Lebensmittel, Fleisch, Fisch, bestimmte Obst- und Gemüsesorten, Nüsse sowie Gewürze und Kräuter. Auf Fastfood-Gerichte sowie konservierte und stark verarbeitete Lebensmittel wird verzichtet.

    Die Paleo-Ernährung verspricht, dass Sie Abspecken, ohne dabei Kalorien zählen zu müssen. Darüber hinaus wird sie auch als dauerhafte Ernährungsform gesehen, um die Leistungsfähigkeit zu steigern. Sie soll eine positive Wirkung auf verschiedene Erkrankungen, z.B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sowie die Psyche haben. Bei Sportlern wird die Paleo-Ernährung empfohlen, um den Muskelaufbau zu fördern.

    Einige Kritikpunkte sprechen gegen die Paleo-Diät. So ist beispielsweise die These, unsere Gene haben sich seit der Steinzeit nicht verändert, wissenschaftlich widerlegt. Auch ist die Lebensmittelauswahl sehr eingeschränkt. So ist der Anteil an Fleisch sehr hoch. Durch den Verzicht auf Getreide, Brot und Kartoffeln fehlen wichtige Ballaststoffe. Die Calcium-Aufnahme kann ohne Milch und Milchprodukte gering sein. Und eine dauerhafte Gewichtsreduktion funktioniert nur, wenn Sie weniger Energie zuführen als Sie verbrauchen. Unter „Diäten unter der Lupe“ haben wir für Sie einige Diäten aufgeführt und deren Grundregeln erläutert.

  • Was steckt hinter dem Begriff „Slow Carb“?

    „Kürzlich fragte mich eine Freundin, was ich von „Slow Carb“ halten würde. Diesen Begriff kenne ich gar nicht. Können Sie mir erklären, was genau dahinter steckt?“ Fragen wie diese von Frau R. aus F. erreichen uns derzeit häufiger.

    Hier die Antwort der Nestlé Ernährungsberatung: „ ,Slow Carb‘ ist der englische Begriff für langsam verdauliche Kohlenhydrate. Im Mittelpunkt stehen dabei Ballaststoffe, welche auf vielfältige Weise gesundheitsfördernd sind. Slow Carb bezeichnet eine ballaststoffreiche Ernährung.“

    Von einer „Low Carb-Ernährung“ haben die meisten von Ihnen bestimmt schon einmal gehört. Hier geht es darum, möglichst wenige Kohlenhydrat-haltige Lebensmittel, wie Brot , Nudeln oder Reis, zu essen. Diese Ernährungsweise hat zum Ziel, das Körpergewicht zu reduzieren. Dagegen steht der Begriff „Slow Carb“ für langsam verdauliche Kohlenhydrate und bezeichnet somit eine Ernährungsweise mit einem hohen Anteil an Ballaststoffe , auch bekannt als Nahrungsfasern.

    Mit einer ballaststoffreichen Slow-Carb-Ernährung tun Sie Ihrer Gesundheit etwas Gutes. Durch ihren hohen Sättigungseffekt erleichtern sie Ihnen beispielsweise eine Gewichtsreduktion. Ballaststoffe regulieren die Verdauung sowie den Blutzuckerspiegel, wirken sich positiv auf die Blutfette aus und sorgen somit für ein gesundes Herz-Kreislauf-System. Neueste Untersuchungen weisen darauf hin, dass diese Wirkungen durch den Einfluss der Ballaststoffe auf die Mikroorganismen im Darm, die sogenannte Mikrobiota, zu erklären sind.

    Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt eine tägliche Ballaststoffaufnahme von 30 g am Tag. Doch Ballaststoffe sind nicht gleich Ballaststoffe. Nahrungsfasern aus Getreide wirken eher auf den Blutzucker, Ballaststoffe aus Obst, Gemüse oder Hülsenfrüchten eher auf den Cholesterinspiegel. Optimal ist es daher, wenn etwa die Hälfte der Ballaststoffe aus Getreideprodukten stammt, die weiteren aus Obst und Gemüse, Hülsenfrüchten und Kartoffeln. Frauen in Deutschland nehmen jedoch im Durchschnitt nur 19 g zu sich, Männer nur 18 g.

    Eine Steigerung der Ballaststoffaufnahme lässt sich recht einfach erreichen, wenn Sie regelmäßig Vollkornprodukte wählen, wie Vollkornbrot oder ein Müsli zum Frühstück. Hier ein Tipp: Bereiten Sie beim Backen den Teig zur Hälfte mit Vollkornmehl zu. Dies schmeckt nicht nur lecker, sondern es erhöht auch Ihre Ballaststoffaufnahme. Immerhin liefern 100 g Weizenvollkornmehl ca. 11 g Ballaststoffe, während die gleiche Menge Weißmehl vom Typ 405 gerade einmal 3,7 g Ballaststoffe enthält. Ergänzen Sie Ihren täglichen Speiseplan durch Obst und Gemüse sowie Hülsenfrüchte. Mit 3 Portionen Gemüse und 2 Portionen Obst, beispielsweise einem Apfel und einer Möhre am Vormittag, einer Portion Blumenkohl zum Mittagessen, nachmittags eine Banane und Paprikarohkost am Abend, haben Sie schon 15 g Ballaststoffe zusammen. Lesen Sie hierzu auch in unseren Beiträgen „Ballaststoffe“ und „Ballaststoffe: hochwirksame Gesundheitshelfer“. Hier zeigen wir Ihnen, wieviel Ballaststoffe in einzelnen Lebensmitteln stecken und geben Ihnen weitere Tipps für eine ballaststoffreiche Ernährung.

  • Wie sieht ein ausgewogenes Pausenfrühstück für mein Kind aus?

    „Was gebe ich meinem Kind mit in die Schule?“. Hierüber wird in vielen Familien nachgedacht. So stellte auch Frau T. aus K. die Frage an uns: „Worauf muss ich achten, wenn ich meinem 9-jährigen Sohn morgens das Pausenfrühstück vorbereite. Ist es richtig, wenn er einfach ein belegtes Brötchen in die Schule mitnimmt?“

    Hier die Antwort der Nestlé Ernährungsberatung: „Kinder müssen in der Schule ausreichend mit Energie und Nährstoffen versorgt sein, um fit und leistungsfähig zu sein. Dazu gehören abwechslungsreiche Zwischenmahlzeiten für die Pausen, die entsprechend dem Alter zusammengestellt werden. Wichtig ist auch, für genügend Flüssigkeit zu sorgen.“

    Gut versorgt ist Ihr Nachwuchs in der Schule mit einer Brotmahlzeit sowie einer Portion Obst und Gemüse. Als Pausenbrot eignet sich beispielsweise eine Scheibe Vollkornbrot, die mit Butter (etwa 1/2 Teelöffel) bestrichen und einer Scheibe magerer Wurst, z.B. gekochter Schinken, oder Käse belegt ist. Hier ein Tipp für die Zubereitung: Kinder lieben Fingerfood. Schneiden Sie daher doch einmal das Vollkornbrot in kleine Würfel oder verwenden Sie Ausstechformen. Gemüse kommt gut an, wenn es in mundgerechten Stücken, beispielsweise als Gurkenscheiben, Möhrensticks oder Paprikastreifen, angeboten wird. Obst oder Gemüse lässt sich auch einfach und schnell zu einem Smoothie verarbeiten, der bei vielen Kindern großen Anklang findet.

    Die Portionsgröße richtet sich nach dem Alter des Kindes. Diese ist einfach zu bemessen: Eine Portion entspricht z.B. der Größe eines Apfels oder einer Scheibe Brot, der bzw. die gerade in die Hand Ihres Kindes passt. Bei der Anzahl an Portionen sollten Sie berücksichtigen, wie viel Ihr Kind morgens zum Frühstück isst. Ist dies eher weniger, so geben Sie ihm ruhig ein etwas reichhaltigeres Pausenfrühstück mit, indem Sie zusätzlich eine Milchmahlzeit, z.B. ein Joghurt mit frischen Früchten, einpacken. So können Sie sicher sein, dass für den Tag hinweg ausreichend Energie sowie Vitamine und Mineralstoffe zur Verfügung stehen.

    Neben dem Essen ist es zudem wichtig, dass Sie Ihrem Kind ein passendes Getränk mit auf den Weg geben. Denn wenn nicht ausreichend getrunken wird, können schnell Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und auch Kopfschmerzen auftreten. Wählen Sie Mineralwasser oder Fruchtsaftschorlen (2 Teile Wasser, 1 Teil Fruchtsaft). Viele Kinder lieben auch Früchtetees, die es in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen gibt. Verzichten Sie dabei auf die Zugabe von Zucker. 

     

    Weitere Ideen für eine leckere Pausenverpflegung finden Sie hier. Die Rubrik „Schulkinder“ liefert Ihnen darüber hinaus Interessantes rund um die Ernährung und Bewegung von Schulkindern. Wenn Sie wissen möchten, welche Sportarten sich für Kinder anbieten oder wie Sie die Zähne Ihres Kindes gesund erhalten, so finden Sie hier mehr Informationen.

  • Übernehmen die Krankenkassen die Kosten für eine Ernährungsberatung?

    "Zahlen Krankenkassen für eine Ernährungsberatung?“. Diese Frage wird uns immer wieder gestellt. Auch Frau Z. aus K. schrieb uns eine Mail. Sie wollte wissen, ob Krankenkassen nur für ernährungstherapeutische Beratungen bei einer Erkrankung zahlen oder auch für eine Ernährungsberatung bei Übergewicht.

    Hier die Antwort der Nestlé Ernährungsberatung: „Eine Ernährungstherapie wird in der Regel von den Krankenkassen bezuschusst, wenn eine ärztliche Notwendigkeitsbescheinigung vorliegt und die Ernährungsfachkraft entsprechend qualifiziert ist. Darüber hinaus werden auch Präventionsprogramme, z.B. bei Übergewicht, bezahlt.“

    Zunächst einmal müssen Sie beachten, dass es einen Unterschied gibt zwischen einer Ernährungsberatung und einer Ernährungstherapie. Im Rahmen einer Ernährungsberatung werden Präventionsprogramme für Gesunde angeboten, z.B. Gewichtsreduktionsprogramme. Dagegen ist eine Ernährungstherapie nötig, wenn eine Erkrankung vorliegt, die durch eine unausgewogene Ernährung mitverursacht wurde oder deren Heilung durch eine angepasste Ernährung unterstützt werden kann. Hierzu zählen Fettstoffwechselstörungen, Diabetes mellitus, Allergien und Intoleranzen, Osteoporose oder Krebserkrankungen.

    Eine Studie aus den Niederlanden untersuchte erst kürzlich, wie wirksam eine Ernährungstherapie bei Stoffwechselerkrankungen oder Übergewicht ist. Dabei zeigte sich, dass sich sowohl das Körpergewicht, als auch der Cholesterinspiegel im Blut und der Blutdruck durch eine qualifizierte Ernährungsberatung senken ließen. Diese Wirkung war auch noch nach 5 Jahren feststellbar. Auch die Wirtschaft profitiert davon, da die betroffenen Personen in ihren Betrieben und Unternehmen weniger häufig fehlten.

    Krankenkassen übernehmen die Kosten für eine Ernährungstherapie nur, wenn die Ernährungsberater entsprechende Qualifikationen vorweisen und von der Krankenkasse anerkannt sind. Hier kommen Fachkräfte mit einem anerkannten Berufs- oder Studienabschluss in Frage, z.B. DiätassistentInnen, OecotrophologInnen oder ErnährungswissenschaftlerInnen. Daneben müssen sie eine Zusatzqualifikation nachweisen, die kontinuierliche Fortbildungen für die Ernährungsberatung beinhaltet. Auch Ärzte mit einer entsprechenden Zusatzqualifikation zum Ernährungsmediziner können eine Ernährungsberatung durchführen.

     

    Wichtig ist, dass Sie sich bei vorliegender Erkrankung vor Beginn einer ernährungstherapeutischen Beratung eine ärztliche Notwendigkeitsbescheinigung ausstellen lassen. Diese müssen Sie bei vielen Krankenkassen, oftmals zusammen mit einem Kostenvoranschlag der Ernährungsfachkraft, einreichen. Ihre Kosten werden von den Krankenkassen in der Regel mit einem Anteil von 80 – 85 % bezuschusst, jedoch nur bis zu einer maximalen Höhe, die je nach Krankenkasse sehr unterschiedlich ist. Meist erhalten Sie einen Zuschuss für maximal fünf Beratungsstunden. Auch die Erstattung der Kosten für eine präventive Ernährungsberatung ist nicht einheitlich. Hierfür benötigen Sie keine ärztliche Verordnung. Informieren Sie sich doch vorab bei Ihrer Krankenkasse. Sie geben Ihnen eine genaue Auskunft, sowohl über die Abwicklung als auch über die Kostenerstattung.

  • Seniorenalter – Worauf ist bei der Ernährung zu achten?

    Die Frage, worauf ältere Menschen beim Essen achten müssen, wird häufig an uns herangetragen. Frau F. aus S. informierte sich bei uns: „Meine Mutter ist 75 Jahre geworden. Sie lebt alleine in einer kleinen Wohnung, kauft selbst ein und kocht auch für sich. Muss sie in ihrem Alter bei der Ernährung etwas Besonderes beachten?“

    Nestlé Ernährungsberatung: „Im Alter kommt es zu zahlreichen Veränderungen im Körper. Dies führt dazu, dass ältere Menschen weniger Energie benötigen, der Bedarf an lebenswichtigen Nährstoffen bleibt jedoch unverändert. Diese Anforderungen müssen beim Essen und Trinken berücksichtigt werden.“

    Im Laufe des Lebens ändert sich die Körperzusammensetzung. So nimmt z.B. die Muskelmasse ab dem 50. Lebensjahr ab und der Fettanteil nimmt zu. Dies führt dazu, dass der Energiebedarf sinkt. Im Vergleich: Während eine 30-jährige Frau rund 2300 Kilokalorien täglich benötigt, sind es bei einer 75-Jährigen rund 1800 Kilokalorien. Hier ein Tipp: Unser Energiebedarfs-Rechner gibt Ihnen einen Anhaltspunkt, wie viel Kilokalorien Sie täglich benötigen.

    Bei den lebensnotwendigen Nährstoffen, wie dem Mineralstoff Calcium oder dem Vitamin C, zeigt sich jedoch ein anderes Bild: Deren Bedarf bleibt gleich. Im Alter sind daher Lebensmittel mit einer hohen Nährstoffdichte zu bevorzugen, also solche, die wenig Energie, jedoch viele Nährstoffe enthalten. Beispiele hierfür sind Gemüse, wie Möhren oder Kohlrabi, sowie Obst, z.B. Äpfel oder Erdbeeren, fettarme Milchprodukte oder Fleischwaren, die möglichst fettarm und schonend zubereitet werden. Wir haben für Sie einige Zubereitungstipps, die zeigen, wie einfach es ist, nährstoffschonend mit den Lebensmitteln umzugehen.

    Ältere Menschen sollten auch ein Augenmerk auf die Versorgung mit Calcium und Vitamin D legen, um das Osteoporose-Risiko zu senken. Mit ausreichend fettarmer Milch und fettarmen Milchprodukten lässt sich die Calcium-Versorgung sicherstellen. Der Bedarf wird schon mit 2 kleinen Scheiben (40 g) Emmentaler, 1 Glas (250 ml) Milch und 250 g Naturjoghurt gedeckt. Vitamin D erhält der Körper durch Fische wie Makrele oder Lachs. Regelmäßige Spaziergänge im Freien sorgen dafür, dass mit Hilfe der Sonnenstrahlen auf der Haut im Körper Vitamin D gebildet wird. Da aber die Eigensyntheseleistung durch die Haut im Alter aber deutlich abnimmt, kann der Einsatz eines Vitamin D Präparates nötig werden. Weitere Informationen rund um die Osteoporose finden Sie in unserem Beitrag „Osteoporose: wenn die Knochen porös werden“.

     

    Denken Sie auch daran, dass ausreichend getrunken wird – etwa 1,5 Liter am Tag. Denn gerade ältere Menschen beklagen häufig, keinen Durst zu empfinden. Hier ein Tipp: Ein Getränk, dass in Reichweite steht, erinnert ans Trinken. Wichtig ist auch, zu jeder Mahlzeit ein Getränk einzuplanen. Mineralwasser, Schorle und Früchte- oder Kräutertees sind hier besonders geeignet. Ein calciumhaltiges Mineralwasser, z.B. Contrex, ist gleichzeitig auch für die Knochengesundheit und somit zur Osteoporose-Vorbeugung gut. Übrigens: Mit unserem Trink-Check können Sie die Trinkgewohnheiten überprüfen. Gleichzeitig erhalten Sie individuelle Tipps, um das Trinkverhalten zu verbessern.

  • Sind Bitterstoffe beim Abnehmen hilfreich?

    Die Frage, ob Bitterstoffe beim Abnehmen helfen, ist wiederholt Thema in der Nestlé-Ernährungsberatung. Frau T. aus M. fragte uns vor kurzem: „Meine Freundin trinkt jeden Morgen ein Glas Artischockensaft. Es soll die Gewichtsabnahme erleichtern. Stimmt das überhaupt?“

    Hier die Antwort der Nestlé Ernährungsberatung: „Immer wieder werden Bitterstoffe zum Abnehmen empfohlen. Sie sind vor allem in verschiedenen Gemüsesorten sowie in Zitrusfrüchten enthalten. Eine langfristige Gewichtsabnahme nur durch die Wirkung von Bitterstoffen ist allerdings nicht zu erwarten.“

    Bitterstoffe sind beispielsweise in Artischocken, Radicchio, Rosenkohl, Chicorée oder Grapefruit enthalten. Es wird geschätzt, dass es tausende von verschiedenen Bitterstoffen gibt. Hierzu zählen die Glykosinolate im Kohl, das Cynarin in den Artischocken oder das Naringin in der Grapefruit. Für den bitteren Geschmack konnten 25 verschiedene Rezeptoren, sogenannte kleine Sensoren, auf der Zunge, nachgewiesen werden, die die Vielzahl an Bitterstoffen erkennen. Ihr Gehirn wird dann von diesen Sensoren darüber informiert, wie bitter das Lebensmittel ist. Stellen Sie sich vor, Sie beißen in eine Grapefruit. Während Sie sich dabei schütteln – weil sie eben so bitter ist – würde vielleicht Ihre Freundin dabei keine Miene verziehen. Diese Unterschiede, ob ein Lebensmittel als mehr oder weniger bitter empfunden wird, sind uns in die Wiege gelegt und damit von Mensch zu Mensch anders.

    Bisher gibt es Hinweise darauf, dass Bitterstoffe Einfluss auf das Körpergewicht nehmen. So wird ein möglicher Zusammenhang mit der Entstehung von Übergewicht damit erklärt, dass gerade die unterschiedliche Empfindung für den bitteren Geschmack Einfluss auf die Lebensmittelauswahl und unser Essverhalten hat. Personen, die nur ein geringes oder kein Geschmacksempfinden für „bitter“ besitzen, haben einen höheren Body-Mass-Index als solche, die den bitteren Geschmack intensiver empfinden. Möglich wäre, dass bittere Lebensmittel den Stoffwechsel anregen oder aber auch den Appetit reduzieren und Sie damit leichter Ihr Wunschgewicht erzielen. Neben den Geschmacksrezeptoren auf der Zunge finden sich auch welche im Darm. Hier wird angenommen, dass diese eine Rolle in der Hunger-Sättigungs-Regulation spielen, indem bittere Lebensmittel eher sättigen.

     

    Auch wenn Bitterstoffe also wohl einige positive Effekte auf den Körper haben, reichen die bislang erzielten Studienergebnisse insgesamt nicht aus, um Bitterstoffe als Schlankheitsmittel anzusehen. Unser Tipp: Wenn Sie abnehmen möchten, essen Sie kalorienbewusst und ausgewogen und planen Sie ausreichend Obst und Gemüse in Ihren Speiseplan mit ein. Steigern Sie zudem Ihren Energieverbrauch, indem Sie für ausreichend Bewegung sorgen. Unser Nestlé Ernährungs-Coach unterstützt Sie gerne, Ihr Wunschgewicht zu erzielen und langfristig zu halten.

  • Was ist eigentlich eine Glutensensitivität und was muss ich beim Essen beachten, wenn das festgestellt wurde?

    Immer wieder erhalten wir Anfragen von unseren Nutzern zum Themenkomplex Gluten, Glutensensitivität, Weizenallergie oder Zöliakie. Frau F. aus S. hat uns eine E-Mail geschrieben, in der sie fragt: „Bei meinem Mann wurde eine Glutensensitivität festgestellt. Was ist das eigentlich und was ist jetzt beim Essen zu beachten?“.

    Die Experten der Nestlé Ernährungsberatung beantworten die Frage: Eine Glutensensitivität wird auch Weizensensitivität genannt und ist eine Krankheit, bei der die Betroffenen auf Gluten z. B. mit Magen-Darm-Problemen reagieren. Sie leiden aber nicht an einer Glutenunverträglichkeit wie Zöliakie oder Getreide-Allergie. Glutensensitive müssen auf Weizen, Roggen und Gerste und daraus hergestellte Lebensmittel verzichten. Das Erkrankungsbild ist wissenschaftlich noch nicht eindeutig gesichert.

    Die Erkrankung, die bei Ihrem Mann diagnostiziert wurde, haben Experten 2012 neu definiert. Nach Schätzungen haben 2 – 3 % der Menschen in Deutschland eine Glutensensitivität. Sie leiden wie Ihr Mann an Beschwerden, die durch Gluten hervorgerufen werden: Es kommt nach dem Konsum davon insbesondere zu Durchfall, Bauchschmerzen, Blähungen aber auch zu unspezifischen Befindlichkeitsstörungen (wie Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Knochen-/Gelenkschmerzen). Der Arzt stellt die Diagnose durch die Bestimmung von Antikörpern im Blut und mithilfe einer Diätprobe: Wenn es nach 2 - 4 Wochen glutenfreier Kost zu einer Besserung der Beschwerden kommt, keine Zöliakie vorliegt und keine Antikörper der IgA- oder IgE-Klassen nachweisbar sind, liegt eine Glutensensitivität vor.

    Gluten ist das Klebereiweiß bestimmter Getreidesorten. Es ist u. a. für die Backeigenschaften wichtig und sorgt z. B. dafür, dass ein Teig schön aufgehen kann und eine lockere Krume hat. Ihr Mann muss dieses Getreideeiweiß meiden. Gluten kommt in vielen Getreidesorten wie Weizen, Dinkel, Grünkern, Bulgur, Couscous, Roggen, Gerste und Kamut vor. Reis, Wildreis, Mais, Hirse, Buchweizen, Amarant und Quinoa sind glutenfreie Getreidesorten oder sogenannte Pseudogetreide. Auch Hafer und die daraus hergestellten Produkte sollten, wenn durch den Verzehr keine Beschwerden oder Symptome auftreten, von einer glutenfreien Diät nicht ausgeschlossen werden. Eine glutenfreie Ernährungsweise lindert bei Glutensensitiven die Beschwerden. Sie müssen sich keine Sorgen machen, denn auch beim Verzicht auf Gluten ist eine ausgewogene Ernährung möglich. Im Lebensmittel- und Versandhandel gibt es eine breite Auswahl von glutenfreiem Brot, glutenfreien Backwaren und Nudeln. Zudem können Sie diese natürlich selbst aus glutenfreiem Mehl backen oder herstellen. Weitere Infos:

    Infos über Gluten
    Allergen-Information für Nestlé Produkte

     

    Näheres über das Thema Zöliakie, Weizensensitivität sowie einen Überblick über Allergien und Intoleranzen erhalten Sie in unserer Slide-Show „Allergien und Intoleranzen - was ist wichtig?

  • Ich möchte beim Fitnesstraining Muskeln aufbauen. Muss ich meine Eiweißzufuhr erhöhen?

    Viele Leser interessieren sich für die Frage, wie viel Eiweiß zum Muskelaufbau benötigt wird und welche Lebensmittel eine gute Quelle für Eiweiß sind. Auch Herr T. aus H. möchte wissen: „Kann ich beim Fitnesstraining besser und leichter Muskeln aufbauen, wenn ich zusätzliches Eiweiß zu mir nehme?“

    Hier die Antwort der Nestlé Ernährungsberatung: „Lange Zeit war man der Meinung, Muskelaufbau könne durch eine hohe Eiweißzufuhr begünstigt werden. Die Empfehlungen lagen zum Teil bei täglich 4 g Eiweiß pro kg Körpergewicht. Doch diese Ansicht ist heute widerlegt. Eine ausgewogene und dem Energiebedarf angepasste Ernährung liefert ausreichend Eiweiß - auch für den Aufbau von Muskeln. Zusätzliche Eiweißpräparate bringen keinen zusätzlichen Nutzen und sind nicht notwendig.“

    Ohne Frage ist Eiweiß für den Muskelaufbau unerlässlich. Die erforderlichen Zufuhrmengen wurden jedoch lange Zeit überschätzt. Die Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt einem gesunden Erwachsenen eine tägliche Eiweißzufuhr von 0,8 g pro Kilogramm Körpergewicht. Bei einem Körpergewicht von 60 kg entspricht dies circa 48 g Eiweiß. Diese Menge erreichen Sie bereits mit 1 Putenschnitzel (100 g), 1 Becher fettarmem Naturjoghurt (150 g) und 2 Scheiben Gouda (45 % Fett i.Tr., 50 g). Unsere tatsächliche Eiweißaufnahme liegt jedoch deutlich höher. Derzeit nehmen Männer in Deutschland im Durchschnitt circa 80 g Eiweiß pro Tag auf, Frauen etwa 60 g. Für ein effektives Fitnesstraining sind Sie so mit Eiweiß gut versorgt.

    Für Leistungssportler empfehlen Sportwissenschaftler heute täglich circa 1,4 g Eiweiß pro kg Körpergewicht. Mehr als 2 g Eiweiß pro kg Körpergewicht sollen es nicht sein, denn beim Abbau von Eiweiß fällt Harnstoff an, der über die Niere ausgeschieden und diese damit stark belastet wird. Davon ausgehend, dass Leistungssportler auch einen erhöhten Energiebedarf haben und somit entsprechend mehr essen, genügt auch hier das Eiweiß aus der Nahrung. Zusätzliche Eiweißpräparate werden nicht benötigt.

     

    Empfehlenswert sind fettarme tierische Produkte, wie mageres Fleisch oder fettarme Milchprodukte, wie Joghurt und Quark sowie pflanzliche Eiweißlieferanten, wie Hülsenfrüchte. Noch ein Tipp: Achten Sie auf die Zusammensetzung Ihrer Kost. Günstig ist die Kombination von tierischen und pflanzlichen Eiweißlieferanten, beispielsweise Kartoffeln mit Rührei oder Linsensuppe mit fettarmen Würstchen. So kann Ihr Körper das Eiweiß besser zum Aufbau von Körpereiweiß, also auch der Muskulatur, nutzen.

  • Welches Salz soll ich kaufen?

    Immer wieder erreichen uns Fragen zur Auswahl der richtigen Salzsorte wie jetzt die von Frau Sch. aus H. Sie hat uns angerufen und gefragt, ob sie Meersalz, Jodsalz oder Himalaya-Salz verwenden soll.

    Die Nestlé Ernährungsberatung beantwortet die Frage: „Optimal ist Salz, das Jod und Fluorid enthält. „Mode-Salz-Sorten“ wie Himalaya-Salz oder Meersalz sind dazu keine Alternative.“

    Ob auf dem Frühstücksei, im Salat oder beim Braten von Fleisch, ohne die richtige Prise Salz fehlt dem Essen an Würze. Zudem sind die Bestandteile des Kochsalzes, Natrium und Chlorid, auch für den Menschen lebenswichtig. Ein sparsamer Umgang reicht jedoch aus. Auch die Experten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) e. V. empfehlen, Salz nur in Maßen zu verwenden. Die tägliche Salz-Aufnahme sollte nicht über 6 Gramm liegen. Diese Empfehlung berücksichtigt zum einen das Salz in verarbeiteten Lebensmittel, wie Brot und Käse, sowie die Verwendung von Salz im Haushalt. Unser Tipp: Schmecken Sie Ihre Speisen lecker und kreativ mit Kräutern und Gewürzen ab, aber nur mit wenig Salz.

    Wenn Sie Salz verwenden, dann wählen Sie solches, das mit Jod und Fluorid angereichert ist, denn damit können Sie gleichzeitig Ihre Jod- und Fluoridversorgung verbessern. Jod ist wichtig für die Funktion Ihrer Schilddrüse und Flourid unterstützt die Zahnprophylaxe. Im Handel ist es als fluoridiertes Jodsalz erhältlich.

    Die Verwendung von Meersalz oder Himalaya-Salz hat weder gesundheitliche noch geschmackliche Vorteile. Himalaya-Salz besteht zu 97 Prozent aus ganz normalem Kochsalz (Natriumchlorid). Der geringe Gehalt an anderen Mineralstoffen leistet keinen nennenswerten Beitrag zur Bedarfsdeckung an diesen.

    Auch Meersalz besteht wie andere Salze ebenfalls zu 95 bis 98 Prozent aus Natriumchlorid. Der Rest ist Wasser und ebenfalls nur eine geringe Menge an Mineralstoffen. Ein weiterer Nachteil: Der Jodgehalt von Meersalz entspricht dem von nicht jodiertem Speisesalz und ist damit unzureichend für eine gute Jodversorgung. Auf der Zutatenliste erkennen Sie, mit welchem Salz ein Fertiggericht hergestellt wurde. Ein Blick auf das Zutatenverzeichnis lohnt sich also. 

     

    Die besten Tipps zum Thema „Richtig Würzen“ haben wir hier für Sie zusammengestellt.

  • Ich bin ständig erkältet - hilft mir Vitamin C?

     Husten, Schnupfen, Heiserkeit – jetzt im Winter sind viele Menschen davon geplagt und auf der Suche nach einem effektiven Erkältungskiller. So wie Herr L. aus M., der uns neulich die Frage stellte, ob Vitamin C wirklich die Abwehrkräfte stärkt und Erkältungen den Garaus macht.

    Nestlé Ernährungsberatung: „Vitamin C unterstützt die normale Funktion des Immunsystems. Wenn Sie zu wenig Vitamin C aufnehmen, kann Ihre Infektanfälligkeit ansteigen. Eine Erkältung heilen kann Vitamin C aber nicht!

    Eine ausgewogene Ernährungsweise leistet einen wertvollen Beitrag für die Abwehrkräfte. Die ausreichende Versorgung des Körpers mit Nährstoffen ist wichtig für die Funktion Ihres Immunsystems. Daher sollten Sie auf eine bedarfsgerechte Vitamin-C-Aufnahme achten. Die empfohlene Zufuhr für das wasserlösliche Vitamin C (Askorbinsäure) liegt für Jugendliche und Erwachsene bei 100 Milligramm am Tag. Bei Rauchern liegt die empfohlene Vitamin-C-Zufuhr bei 150 Milligramm. Diese Menge ist beispielsweise jeweils in einer Portion Brokkoli (135 g), einer halben gelben Paprika (80 g), zwei kleinen Orangen (250 g), vier Kiwis (250 g), einer kleinen Portion schwarze Johannisbeeren (60 g) oder einer großen Portion Erdbeeren (200 g) enthalten.

    Die Versorgung mit Vitamin C zu gewährleisten ist also ziemlich einfach möglich. Daher kommt es in Deutschland praktisch auch nicht zu einem Vitamin-C-Mangel.

    Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) e. V. kann die zusätzliche Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln mit Vitamin C eine Erkältung nicht heilen. Vitamin-C-Präparate können nämlich eine ausgewogene Ernährungsweise nicht ersetzen.

    Wenn Sie bei einer Erkältung oder zur Unterstützung der normalen Abwehrfunktion auf Zitrone setzen möchten, beachten Sie, dass das Wasser für die „heiße Zitrone“ nicht zu heiß ist, denn Vitamin C ist hitzeempfindlich.

    Mehr zum Thema:
    Die 10 besten Vitamin-C-Quellen und Tipps, wie Sie gesund durch die kalte Jahreszeit kommen, haben wir hier und hier für Sie zusammengestellt. 

  • Wie viele Kalorien kann ich durch Sport verbrennen?

    Immer wieder erhalten wir Anfragen, wie die von Frau M. aus B., wie viele Kalorien sie durch bestimmte Sportarten verbrennen kann und ob Sport auf dem Weg zum Wohlfühlgewicht wirklich notwendig ist.

    Nestlé Ernährungsberatung: „Bewegung ist eine von drei wichtigen Säulen zur Gewichtsreduktion. Bewegung und Sport kurbeln den Kalorienverbrauch an und bringen Fitness. Mit einem ausdauerorientierten Sportprogramm von drei Stunden in der Woche lassen sich rund 2.000 Kalorien verbrauchen.“

    Um das Wohlfühlgewicht zu erreichen und zu halten, ist es wichtig, dass Sie neben der Umstellung auf eine kalorienbewusste Ernährungsweise viel Alltagsbewegung und regelmäßig Sport sowie Entspannung in Ihr Leben bringen. Der Energieverbrauch beim Sport ist von vielen Faktoren wie z. B., Dauer, Intensität, Trainingszustand, Geschlecht und Körpergewicht abhängig. Ein 90 Kilogramm schwerer Erwachsener verbraucht beispielsweise innerhalb von 30 Minuten bei schnellem Radfahren 450 Kalorien. Und eine dreiviertel Stunde Wassergymnastik bringen bei einer 67 Kilogramm schweren Person rund 200 Kalorien Energieverbrauch zusätzlich.
    Alltagsbewegung und Sport bringen den Körper sozusagen in Wallung und verbrennen reichlich Energie. Aber Achtung: Sport-Anfänger sollten aufpassen, dass sie nicht aus der Puste geraten. Ihre Pulsfrequenz sollte 160 minus Lebensalter nicht überschreiten. Nach einigen Wochen Training kann die Pulsfrequenz zwischen 120 und 140 liegen. Eine Pulsuhr gibt Ihnen Sicherheit.

    Um die Gewichtsabnahme optimal zu unterstützen sollten Sie dreimal wöchentlich für mindestens 30, besser aber 45 Minuten Ausdauersport betreiben. Dazu gehören beispielsweise Walking, Wandern, Schwimmen, Joggen, Aquafitness, Aerobic oder Radfahren. Idealerweise wechseln Sie die Sportarten und steigern die Ausdauereinheiten auf 60 bis 90 Minuten jeden zweiten Tag. Hier können Sie Ihren Kalorienverbrauch für viele Sportarten genau ermitteln.

     

    Vielleicht melden Sie sich bei einem Sportverein für den Lauftreff an oder werden Mitglied in einem Fitness-Center und machen Zumba. Natürlich können Sie auch gezielt Muskelgruppen stärken und die Festigkeit des Gewebes verbessern. Welche Übungen und Sportarten dafür gut geeignet sind, kann Ihnen ein Physiotherapeut oder Trainer im Fitness-Center erläutern. Und integrieren Sie viel Bewegung in ihren Alltag. Damit können Sie den Energieverbrauch zusätzlich um rund 200 Kalorien täglich steigern, abnehmen und ihr Wohlfühlgewicht auch besser halten.

  • Wie bringe ich meine Verdauung wieder in Schwung?

     „Ich habe immer wieder Probleme mit meiner Verdauung. Mein Darm ist irgendwie träge und wie kann ich ihn wieder richtig in Schwung bringen?“. Auch Frau M. aus S. hat uns gefragt, welche Tipps wir Ihr geben können, damit sie ihre Darmträgheit loswird.

    Nestlé Ernährungsberatung: „Experten schätzen, dass rund 10 Prozent der Bevölkerung mit Darmträgheit (Obstipation) zu kämpfen haben. Gönnen Sie sich und Ihrem Körper viel Bewegung an frischer Luft. Das bringt zusammen mit viel Ballaststoffen und Flüssigkeit die Verdauung wieder in Schwung!“.

    Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Verstopfung. Ältere Menschen sind davon häufiger als junge Menschen und Frauen häufiger als Männer betroffen. Eine Darmträgheit liegt vor, wenn die Entleerung seltener als alle 2 bis 3 Tage erfolgt. In vielen Fällen ist das auf mangelnde Bewegung, Stress, Hektik, Medikamente und besonders auf eine zu geringe Aufnahme von Ballaststoffen und Flüssigkeit zurückzuführen. Bringen Sie Ihren Darm mit täglich mindestens 1,5 Litern, besser 2 Litern Wasser, Früchte- und Kräutertee oder Saftschorlen in Schwung. Bewegung und Sport aktivieren auch den Darm wieder. Verzichten Sie auf stopfende Lebensmittel wie Kakao, Schokolade, hart gekochte Eier und Weißbrot. Außerdem ist es wichtig, dem Stuhldrang nachzugeben und nicht aus Zeitgründen zu unterdrücken. Das empfehlen auch Experten des Berufsverbandes Deutscher Internisten. Neben Ballaststoffen können auch getrocknete Pflaumen zu einer normalen Darmfunktion beitragen. Bewährt hat sich auch die Bauchmassage: Dabei wird die Bauchdecke mit kleinen kreisförmigen Bewegungen mit sanftem Druck im Uhrzeigersinn massiert. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) e. V. empfiehlt eine Ballaststoffzufuhr von mindestens 30 Gramm täglich. Der durchschnittliche Bundesbürger verzehrt leider nur rund 25 Gramm Ballaststoffe. Daher ist eine Ernährungsumstellung auf mehr Ballaststoffe sinnvoll. Und das ist ganz einfach und schmeckt gut: Wenn Sie beispielsweise 3 Scheiben Vollkornbrot, 1 kleinen Apfel, 3 hühnereigroße Kartoffeln, 1 Portion Brokkoli, 2 Kiwis und 1 Portion Tomatensalat essen, haben Sie bereits diese Menge erreicht. Abführmittel gehören in die Hand des Arztes und sollten nur auf seine Empfehlung hin eingenommen werden.

    Weitere Informationen über eine geregelte Verdauung und ballaststoffreiche Lebensmittel haben wir hier für Sie zusammengestellt. 

  • Kann zur Gewichtsreduktion empfohlen werden: Low-Carb Diät

     „Ich habe gerade gelesen, dass auch die Low-Carb Diäten von Experten jetzt zur Gewichtsreduktion empfohlen werden. Stimmt das wirklich und was muss ich dabei beachten?“ Herr H. aus B. hat uns wie viele andere in den letzten Wochen gefragt, ob Low-Carb zum Abnehmen geeignet ist.

    Nestlé Ernährungsberatung: „Ja, kohlenhydratreduzierte Diäten, die auch als Low-Carb Diäten bezeichnet werden, können mittlerweile auch zur Gewichtsreduktion empfohlen werden. Anerkannte Fachgesellschaften* haben dies jetzt in einer gemeinsamen aktuellen Leitlinie veröffentlicht“

    Die Worte „low“ und „carb“ kommen aus dem Englischen und bedeuten so viel wie „kohlenhydratarm“. Bei einer Low-Carb Diät werden also kohlenhydratreiche Lebensmittel (insbesondere Brot, Kartoffeln, Reis, Nudeln oder Zucker) deutlich eingeschränkt. Demgegenüber stehen die eiweißreichen Lebensmittel (wie z. B. Fleisch, Fisch, Eier, Milch und Milchprodukte oder Soja) im Mittelpunkt der Ernährungsempfehlungen. Bei einer Low-Carb Diät ist reichlich Gemüse (3 oder mehr Portionen á 135 g) und in kleineren Mengen Obst (1 bis maximal 2 Portionen á 125 g) Bestandteil des Ernährungsplanes. Wichtig ist für Sie, dass eine Low-Carb Diät nur bei Einschränkung der Energiezufuhr wirkungsvoll ist. Empfehlenswert ist, dass Sie täglich 500 Kalorien weniger aufnehmen, als Sie verbrauchen. In der Regel entspricht das einer Energiemenge von 1.200 bis 1.600 Kalorien am Tag. Anfangs – also innerhalb der ersten sechs Monate – ist eine kohlenhydratreduzierte Reduktionskost effektiver, als eine fettreduzierte Diät. Nach längerer Zeit – nach 12 Monaten – erreichen beide Diätformen das gleiche Ergebnis. Studien zeigen auch, dass mit einer Low-Carb Diät langfristig abgenommen werden kann. Zudem können Sie mit einer solchen Ernährungsweise auch dauerhaft ihr Gewicht halten. Eine gesundheitliche Gefährdung ist durch eine Low-Carb Diät nicht gegeben, wobei extrem einseitige Diäten aber vermieden werden sollten. Neben einer Ernährungsumstellung wird zur Gewichtsreduktion natürlich grundsätzlich regelmäßige Bewegung und Sport empfohlen.

    Wir haben für Sie 17 Diäten – von Dukan über Low Carb bis zu Metabolic Balance – unter die ernährungswissenschaftliche Lupe genommen. Mit einem Klick können Sie sehen, ob eine Diät empfehlenswert ist oder nicht. Zudem können Sie eine Checkliste downloaden, die Ihnen die Bewertung von Diäten leichter macht.

    * Deutsche Adipositas-Gesellschaft (DAG) e.V. als federführende Fachgesellschaft, Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG), Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) e.V. und Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) e.V.  

  • Figurfreundlich genießen im Büro – wie gelingt‘s?

    „Ich versuche, mich bei der Arbeit gut zu ernähren und auf meine Linie zu achten. Aber in der Hektik greife ich oft zu süßen oder fettigen Snacks. Was kann ich tun?“ Nicht nur Frau I. aus M. stellt uns Fragen zum Thema ausgewogene Ernährung im Job.

    Nestlé Ernährungsberatung: Wir haben Ihnen zu diesem Thema fünf einfach zu befolgende Tipps rund um eine abwechslungsreiche und figurfreundliche „Büro-Diät“ zusammengestellt:

    1. Regelmäßig essen: am besten 5-mal am Tag, 3 Hauptmahlzeiten und 2 kleinere Snacks. So bleibt der Blutzuckerspiegel konstant und Sie beugen Hungerattacken vor. Mundgerechte Obst- und Gemüse-Sticks sind eine prima Alternative zu Süßigkeiten und können in Schälchen immer griffbereit sein.
    2. Genießen gegen Stress: Wer in stressigen Situationen vermehrt isst, sollte kalorienbewusste, kauintensive Lebensmittel wählen, neben Obst und Gemüse sind das v.a. Nüsse, Trockenfrüchte oder Vollkornbrote. Wer hingegen bei Stress kaum etwas herunterbekommt, kann zu weichen oder flüssigen Snacks wie Smoothies, fettarmen Joghurt-Drinks oder zu Joghurt mit Obst und etwas Müsli greifen.
    3. Weniger ist mehr: Ob Kantine oder Restaurant, an Buffets locken meistens riesige Portionen. Die Neurobiologie hat herausgefunden, dass uns kleine, volle Teller große Portionen vermitteln. Wählen Sie also einen kleineren Teller mit schmalem Rand und füllen Sie diesen gut. Vermeiden Sie außerdem Süßigkeiten und Snacks in Großpackungen, denn diese verführen zum Mehressen.
    4. Geschickt zusammenstellen: Ein kalorienbewusstes, ausgewogenes Mittagessen sollte aus Kohlenhydraten wie Nudeln, Reis, Kartoffeln oder Couscous bestehen, wozu Sie am besten naturbelassenes Gemüse kombinieren. Hinzu kommen kann eine kleine Eiweißkomponente, z. B. ein Stück Geflügel oder Fisch, Ei oder eine Quarkspeise zum Dessert. Essen Sie langsam und kauen Sie gut, dann merken Sie rechtzeitig, wenn Sie satt sind.
    5. In Bewegung bleiben: Gerade bei sitzenden Tätigkeiten tut ein kleiner Spaziergang in der Mittagspause gut! Dabei verbrauchen Sie nicht nur Kalorien, sondern Ihre Zellen werden zudem besser mit Sauerstoff versorgt sowie Muskelverspannungen vorgebeugt. Nehmen Sie die Treppe statt den Aufzug und stehen Sie beim Telefonieren einfach öfter mal auf. Ein digitaler Schrittzähler hilft Ihnen, mehr Bewegung und Spaß in den Alltag zu bringen.

    Außerdem ganz wichtig: Trinken nicht vergessen! 1,5 bis 2 Liter sollten es jeden Tag sein! Geben Sie Wasser und ungesüßten Kräutertees den Vorzug, denn zu viel Kaffee & Co. erhöhen das Stressempfinden.

     

    Unser neuer sechsteiliger Mini-Coach zeigt Ihnen ausführlich mit vielen Tipps und Tricks, wie Sie Kalorienfallen im Büro aus dem Weg gehen. Bereits mit dem ersten Newsletter erhalten Sie einen kostenlosen Muster-Mahlzeitenplan für eine Büro-Diät zum Ausdrucken.

  • Sind Vitamin-Tabletten so gut wie Obst und Gemüse?

    Immer wieder fragen uns Verbraucher wie jetzt auch Frau S. aus H., ob Vitamin-Tabletten Lücken in der Obst- und Gemüse-Aufnahme ausgleichen können.

    Nestlé Ernährungsberatung: Vitamin-Tabletten können Obst und Gemüse nicht ersetzen, da sie nicht nur Vitamine, sondern weitere wertvolle Nährstoffe enthalten.

    Obst und Gemüse sind wertvolle Bestandteile einer ausgewogenen Ernährungsweise. Menschen, die davon ausreichend essen, leiden seltener an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfällen, verschiedenen Krebsarten, Diabetes mellitus Typ 2, Adipositas sowie Bluthochdruck. Im Vergleich zu den bunten Pillen, Dragees und Kapseln versorgen Früchte und Gemüse den Körper nicht nur mit einzelnen Vitaminen, sondern mit einem Füllhorn von wertvollen Inhaltsstoffen wie Mineralstoffe, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Und diese Vielfalt biologisch aktiver Substanzen erreicht eine positive Wirkung auf die Gesundheit. Die Einnahme von Vitamin-Präparaten zeigt hingegen keine positiven Effekte und daher raten führende Experten davon ab und appellieren vielmehr zur Umstellung der Ernährungsgewohnheiten. Es ist nach Aussagen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung nicht möglich, die ganze Zahl wertvoller Nährstoffe von Früchten oder Gemüse in Tabletten zu pressen.

    Auch wenn es immer wieder behauptet wird, ist Deutschland in Wirklichkeit kein Vitamin-Mangelland und die meisten Menschen sind hierzulande ausreichend mit Vitaminen versorgt. Das zeigen viele Studien. Eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährungsweise, die mindestens 5 Portionen Obst und Gemüse einschließt, versorgt Sie gut mit allen Vitaminen. Jetzt hat auch die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e. V. (DGIM) vor der ungezielten Einnahme von Vitaminpräparaten gewarnt: Nur bei einem nachgewiesenen Vitamin-Mangel sollten Menschen Vitamine gemäß der ärztlich empfohlenen Dosis einnehmen. Eine aktuell veröffentlichte Analyse von 50 Studien ergab, dass die Einnahme von Vitamin-Präparaten bei gesunden Menschen und Kranken keinen Nutzen hat. Die Einnahme bestimmter Vitamine wie Beta-Karotin kann sogar das Sterberisiko steigern.

     

    Wenn Sie wissen möchten, wie Sie gesund und vitaminbewusst essen und trinken können, finden Sie hier die Ernährungspyramide. Sie zeigt Ihnen worauf es bei der Auswahl von Lebensmitteln ankommt und welche Mengen Ihrem Körper gut tun. Sie können sich die Pyramide herunterladen, ausdrucken und in der Küche aufhängen. Dann sind Sie immer optimal informiert und auch mit Vitaminen und allen anderen wertvollen Nahrungsinhaltsstoffen gut versorgt.

  • Was kann ich gegen den Jo-Jo-Effekt tun?

    In den letzten Tagen erreichen uns in der Nestlé Ernährungsberatung immer wieder Fragen wie die von Frau M. aus B.: „Ich habe schon mehrmals in den letzten Jahren ganz gut abgenommen. Aber jedes Mal nehme ich dann wieder zu. Was kann ich tun, damit ich das Gewicht endlich halten kann?“

    Nestlé Ernährungsberatung: „Eine schnelle Gewichtsabnahme ist nach Beendigung der Diät meist begleitet durch eine noch schnellere Gewichtszunahme. Dieses Phänomen nennt man Jo-Jo-Effekt. Dazu kommt es oft bei extremen Diäten. Ihr Körper hat gelernt, ökonomisch zu arbeiten und kommt jetzt mit viel weniger Energie aus. Aus Angst vor der nächsten Hungerperiode bleibt Ihr Stoffwechsel auch nach der Diät auf Sparflamme. Wenn Sie jetzt wieder normal essen, nehmen Sie zu. 

    Unser Rat gegen den Jo-Jo-Effekt: Stellen Sie Ihre Ernährungsweise langfristig auf eine Kost mit viel Gemüse, Vollkornprodukten und fettarmen Milchprodukte um. Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung. Die Zusammensetzung können Sie in unserer Ernährungspyramide ablesen. Und nutzen Sie die positiven Effekte, die Bewegung und Sport haben. Muskelaktivität erhöht den Energiebedarf und hilft dadurch, dem Jo-Jo-Effekt zu entkommen.“

  • Das richtige pflanzliche Öl – Top oder Flop

    Frau M aus S gehört zu den Verbrauchern, die uns Fragen stellen wie: „Immer wieder lese ich, dass bestimmte Öle besonders hochwertig sind und andere nicht. Welches pflanzliche Öl empfehlen Sie mir für den Salat und welches ist optimal zum Braten?“

    Nestlé Ernährungsberatung: „Pflanzliche Öle sind ein sehr wertvoller Bestandteil einer ausgewogenen Ernährungsweise. Aber nicht jedes Öl ist beispielsweise zum Braten oder Frittieren und für den Salat gleichermaßen gut geeignet.“

     

    Für die heiße Küche eignen sich hochwertige Pflanzenöle, die hoch erhitzbar sind. Dazu gehören Soja-, Maiskeim- oder Sonnenblumenöl. Achten Sie darauf, dass das Öl den Hinweis „raffiniert“ auf der Verpackung trägt. Dann können Sie es getrost bis 160 Grad Celsius erhitzen. Native, also kaltgepresste pflanzliche Öle, sind nicht hoch erhitzbar und optimal für Salate und die kalte Küche geeignet. Kaltgepresste Öle schmecken intensiv nach der Quelle, aus der sie gewonnen werden. Ein natives Walnussöl schmeckt beispielsweise sehr nussig sowie Raps- und Olivenöl wären weitere Beispiele für kaltgepresste Öle. Durch Erhitzung gehen wertvolle Inhaltsstoffe verloren. Achten Sie beim Einkauf darauf, dass die Öle den Namen einer Ölpflanze tragen, denn dann bestehen sie zu wenigstens 97 Prozent aus ihrem Öl. Viele Pflanzenöle sind ein wichtiger Lieferant der wertvollen ungesättigten Fettsäuren. Im Gegensatz zu den meisten tierischen Fetten enthalten Pflanzenöle in der Regel wenig gesättigte Fettsäuren. Wenn Sie in der Ernährung gesättigte Fettsäuren durch ungesättigte Fettsäuren ersetzen, trägt das zu einem normalen Cholesterinspiegel im Blut bei. Wenn Sie beim Braten, Kochen und der Zubereitung von Salaten verschiedene Ölsorten verwenden, versorgen Sie Ihren Körper gut mit lebenswichtigem Vitamin E. Das trägt zum Schutz Ihrer Körperzellen vor oxidativem Stress bei. Hier können Sie sich kostenlos unsere Broschüre über die Lebensmittelgruppe Fette und Öle herunterladen.

  • 3 oder 5? Wie viele Mahlzeiten am Tag sind ideal?

    Vielfach werden wir in der Nestlé-Ernährungsberatung gefragt, wie viele Mahlzeiten man am Tag idealerweise zu sich nehmen sollte. Frau C. aus F. stellte zum Beispiel diese Frage: “Eine Freundin erzählte mir kürzlich, es sei gesünder, fünfmal am Tag etwas zu essen. Im Büro nehme ich mir dies auch immer wieder vor. Doch oftmals sind mir die Zwischenmahlzeiten einfach zu viel. Mit drei Mahlzeiten am Tag fühle ich mich eigentlich auch fit. Ist das denn nun in Ordnung?“

    Nestlé Ernährungsberatung: „Mit kleinen Zwischenmahlzeiten bleiben Sie den Tag über konzentriert und leistungsstark. Wichtig dabei ist, dass Sie auf die tägliche Gesamtkalorienaufnahme achten. Stimmt die Energiebilanz, halten Sie auch Ihr Körpergewicht.

    Forschungsergebnisse machen deutlich, dass täglich fünf Mahlzeiten das Auftreten von Heißhungerattacken verhindern können. Werden dem Körper zwischendurch Energie und Nährstoffe zugeführt, bleibt der Blutzuckerspiegel konstant. Damit bleiben Sie auch körperlich und geistig fit.

    Die Frage, wie viele Mahlzeiten am Tag sinnvoll sind, wird v. a. im Hinblick auf die Kalorienzufuhr diskutiert. Fallen beispielsweise die Zwischenmahlzeiten zu üppig aus, und nehmen Sie so mehr Kalorien zu sich als Ihrem Bedarf entspricht, kann häufigeres Essen zu Übergewicht führen.

    Einige Forschungsergebnisse sprechen dafür, auf Zwischenmahlzeiten zu verzichten, insbesondere während einer Gewichtsabnahme. Begründet wird dies mit der Wirkung des Insulins, einem Hormon aus der Bauchspeicheldrüse. Es wird nach jeder Mahlzeit ausgeschüttet und fördert unter anderem den Aufbau von Fettgewebe. Fünf oder mehr Mahlzeiten bewirken insgesamt eine höhere Insulinausschüttung und sollen so eine Gewichtszunahme begünstigen. Dem soll durch eine Beschränkung auf drei Mahlzeiten entgegen gewirkt werden.

    Zur Zeit kann jedoch keine wissenschaftlich gesicherte Aussage gegeben werden, ob 3 oder 5 Mahlzeiten ideal sind.

     

    Wenn Sie Zwischenmahlzeiten einplanen, achten Sie darauf, dass wirklich nur kalorienarme Snacks, wie Obst, Gemüse oder fettarme Milchprodukte, gewählt werden. Mehr zum Thema: „Mahlzeiten – regelmäßig und kalorienbewusst“.

  • Kann ich eine Laktoseintoleranz bekommen?

    Laktoseintoleranz ist zunehmend Thema in der Nestlé-Ernährungsberatung. So stellte uns beispielsweise Frau L. aus K. kürzlich die Frage: „Immer wenn ich Milch trinke, bekomme ich Bauchschmerzen. Kann es sein, dass ich Milch nicht mehr vertrage?“

    Nestlé Ernährungsberatung: „Eventuell können Sie größere Mengen Milchzucker nicht abbauen, weil Ihr Körper nicht genügend Laktase (milchzuckerspaltendes Enzym) produziert. Eine solche Laktose-Intoleranz oder Milchzuckerunverträglichkeit kann sich z. B. mit zunehmendem Alter entwickeln.

    Laktose (auch Lactose) ist der Fachbegriff für Milchzucker, ein natürlicher Bestandteil in Milch und Milchprodukten wie Sahne, Butter und einigen Käsesorten. Eine Laktose-Intoleranz ist bedingt durch das vollständige oder teilweise Fehlen des Enzyms Laktase. Dadurch wird der Milchzucker im Dünndarm nicht oder nur ungenügend gespalten und aufgenommen. Er gelangt unverändert in den Dickdarm und kann hier zu Darmkrämpfen, Durchfällen und Blähungen führen.

    Eine Laktose-freie Ernährung ist nur bei vollständigem Fehlen der Laktase notwendig. Wird dagegen ein Enzymmangel festgestellt, werden bestimmte Laktose-Mengen vertragen. Dies sollte vom Arzt abgeklärt werden. So muss auch bei einem Mangel an Enzymen nicht auf alle Milchprodukte verzichtet werden. Der Gehalt an Laktose variiert in den Produkten sehr stark. So sind gereifte Hartkäse wie Gouda oder Emmentaler praktisch laktosefrei. Sauermilchprodukte, wie Joghurt oder Quark, werden trotz ihres Laktosegehaltes oftmals gut vertragen, da die darin enthaltenen Milchsäurebakterien das Enzym Laktase freisetzen und den Milchzucker im Darm abbauen. 

     

    Neben Milchprodukten können auch Süßwaren, Brot und Backwaren, Fleisch- und Wurstwaren sowie weitere Lebensmittel Milchzucker enthalten. Hier hilft der Blick aufs Etikett. In unseren Allergen- und Produktinformationen können Sie nachlesen, welche von Nestlé hergestellten Lebensmittel Milchzucker enthalten. Erläuterungen zu weiteren Angaben auf der Verpackung, wie „laktosefrei“ oder „natürlich“ finden sie hier.

  • Habe ich heute schon genug Gemüse gegessen?

    Uns stellen Verbraucher wie Frau S. aus M. oft Fragen wie: „Ich habe gelesen, dass man täglich dreimal Gemüse essen sollte. Stimmt das und wie schaffe ich das?“

    Nestlé Ernährungsberatung: „Weltweit empfehlen Ernährungswissenschaftler und Ärzte täglich dreimal zu Gemüse zu greifen. Gemüse satt ist gut für unsere Figur und unsere Leistungsfähigkeit.“

    Gemüse hat in der Regel wenig Kalorien und viele wertvolle Stoffe. Daher ist es ein wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährungsweise. Jeden Tag sollte dreimal täglich Gemüse auf dem Speiseplan stehen. Sie können es roh, kurz in wenig Wasser gegart oder auch als Saft genießen. Dabei sind drei Portionen Gemüse am Tag eigentlich leicht zu erreichen. Gemüse passt zu jeder Hauptmahlzeit und eignet sich auch toll als Snack für Zwischendurch. Drei Portionen sind rund 400 Gramm täglich. Sie brauchen aber keine Angst zu haben, denn Sie müssen nichts abwiegen. Die Portionen können Sie auch leicht mit Ihren Händen abmessen. Dabei entspricht eine Portion Gemüse beispielsweise:

    • 1 Hand voll unzerkleinertes Gemüse wie Kohlrabi oder Tomaten,
    • 1 Hand voll getrocknete Hülsenfrüchte wie Bohnen, Linsen oder Erbsen beziehungsweise
    • 2 Hände voll Salat oder zerkleinertes Gemüse wie Brokkoli (auch tiefgefroren).

     

    Ein Glas Gemüsesaft kann auch mal eine Portion ersetzen. Besonders gut ist es, wenn Sie auf saisonale Gemüse setzen. Damit Sie immer wissen, welche Gemüsesorte gerade Saison hat und besonders lecker ist, können Sie unseren Gemüse-Saison-Kalender kostenlos herunterladen und beispielsweise in der Küche aufhängen. Und hier können Sie sich zudem anzeigen lassen, welche wertvollen Inhaltsstoffe in den frischen Gemüsen stecken – Rezept-Ideen präsentieren wir Ihnen gleich noch mit.

  • Ich möchte gerne abnehmen. Helfen Schlankheitsmittel wirklich?

    Insbesondere im Frühjahr stellen uns viele Verbraucher wie beispielsweise Frau M. aus B. Fragen zu Schlankheitsmitteln: Ich habe in den vergangenen Monaten ein paar Pfund zugenommen, die ich gerne wieder abnehmen möchte. Können mir Schlankheitsmittel dabei helfen? Ich habe im Internet viel darüber gelesen. Was kann ich glauben und was muss ich bei Schlankheitsmitteln beachten?

    Nestlé Ernährungsberatung: „Grundsätzlich müssen wir betonen, dass es keine Wundermittel für die schlanke Linie gibt.

    Es stehen jedoch verschiedene Arzneimittel und diätetische Lebensmittel wie Formuladiäten als Mahlzeitenersatz, die umgangssprachlich als Schlankheitsmittel bezeichnet werden, zur Verfügung. Medikamente wie Appetitzügler und Fettblocker sowie Medizinprodukte mit sättigenden Quellstoffen können nach ärztlicher Verordnung beziehungsweise Beratung unter bestimmten Voraussetzungen ergänzend und unterstützend zu einer Reduktionsdiät eingesetzt werden. Auch gegen den Ersatz von einzelnen Mahlzeiten durch Formuladiäten spricht aus gesundheitlicher Sicht nichts. Es gibt viele vergleichbare Produkte. In der Diät-Verordnung ist geregelt, dass derartige diätetische Lebensmittel bestimmte Anforderungen z. B. hinsichtlich ihres Vitamin- und Mineralstoffgehaltes erfüllen müssen, damit keine Nährstoffdefizite auftreten können.

    In der Regel sind „Schlankheitsmittel“ nur unter kontinuierlicher ärztlicher Überwachung bei starkem Übergewicht mit einem Body-Maß-Index (BMI) über 30 und gescheiterten Diätversuchen zugelassen. Nach der Leitlinie der Deutschen Adipositas Gesellschaft sind sie auch sinnvoll, wenn bei Übergewicht (BMI ab 27) Begleiterkrankungen wie Diabetes mellitus Typ 2, Gicht oder erhöhte Blutfettwerte und andere Risikofaktoren vorliegen. Die Krankenkassen kommen in der Regel nicht für die Kosten auf.

     

    Gegen „Schlankheitsmittel“ spricht jedoch, dass man damit kein neues Ernährungsverhalten erreichen kann. Das ist aber nötig, um den Abnahmeerfolg auch langfristig zu sichern. Wenn Sie Ihr Wohlfühlgewicht erreichen möchten, ist es wichtig, dass Sie kalorienbewusst essen und trinken sowie durch sportliche Aktivität Ihren Energiebedarf steigern. Unsere Empfehlung ist auch wichtig, wenn Sie Schlankheitsmittel unterstützend zur Gewichtsreduktion einnehmen. Und wenn Sie individuelle Hilfe bei der Umstellung auf eine ausgewogene, kalorienbewussten Ernährung benötigen, nutzen Sie den Nestlé Ernährungs-Coach. Er begleitet Sie zuverlässig, kompetent und kostenlos auf dem richtigen Weg zum Wohlfühlgewicht. Schon mehr als 200.000 Menschen war der Nestlé Ernährungs-Coach eine große Hilfe auf dem Weg zum Wohlfühlgewicht.“

  • Woraus setzt sich der Energiebedarf zusammen? Und wie kann ich ihn ermitteln?

    Seit einigen Wochen stellen uns Verbraucher immer wieder Fragen wie beispielsweise Frau S. aus M.: „Ich würde gerne von Ihnen wissen, wie der Energiebedarf genau ermittelt wird. Wie kann ich meinen Energiebedarf selbst ausrechnen?“

    Nestlé Ernährungsberatung: „Der Energiebedarf ist individuell unterschiedlich und viele Faktoren machen ihn aus. Das heißt, dass jeder Mensch einen anderen Kalorienbedarf hat.

    Der Energiebedarf des Menschen wird im Wesentlichen durch den Grundumsatz und die körperlichen Aktivitäten in Beruf und Freizeit (Aktivitätsumsatz) bestimmt. Daneben spielen auch andere physiologischen Leistungen (wie Wachstum, Schwangerschaft oder Stillzeit) sowie die Wärmebildung (Thermogenese) nach dem Essen und weitere Faktoren eine Rolle.

    Der Grundumsatz ist die Energiemenge, die Menschen im Tiefschlaf beispielsweise für Herzschlag und Atmung benötigen. Ihr persönlicher Bedarf daran ist natürlich auch von Alter, Geschlecht und vom Gewicht abhängig. Der Aktivitätsumsatz beinhaltet den Energieaufwand für jegliche Art von Bewegung. Sie können diesen durch sportliche Aktivitäten steigern, was bei der Gewichtsabnahme eine besonders große Rolle spielt.

    Die exakte Berechnung des Energiebedarfs ist gar nicht so einfach. Mit unserem Energiebedarfs-Rechner können Sie Ihren Kalorienbedarf leicht ermitteln. 

     

    Das Ergebnis ist ein Näherungswert, der ungefähr, aber nicht hundertprozentig exakt Ihrem Energiebedarf entspricht. Für eine ganz genaue Ermittlung Ihres Kalorienbedarfs sind detaillierte Messungen bei einem Ernährungsberater oder einem Ernährungsmediziner erforderlich. Wichtig ist, dass Sie nicht jeden Tag exakt die errechnete Kalorienmenge aufnehmen müssen. Der Wert ist vielmehr als durchschnittlicher täglicher Energiebedarf zu verstehen, der im Wochendurchschnitt in etwa erreicht werden sollte.“

  • Helfen Light-Lebensmittel wirklich beim Abnehmen?

    Häufig erreichen uns in der Nestlé Ernährungsberatung Anfragen wie beispielsweise die von Frau L. aus K.: „Ich möchte einige Kilos abnehmen. Können mir Light-Produkte dabei helfen, was bedeutet Light überhaupt und kann ich sie in meinen neuen Ernährungsplan einbeziehen?“

    Nestlé Ernährungsberatung: „In Maßen genossen können Light-Produkte zu einer geringeren Kalorienzufuhr und damit auch zu einer Gewichtsabnahme beitragen. Wer aber bei Light-Produkten übermäßig zuschlägt, der kann nicht damit rechnen, dass die Waage weniger anzeigt.

    Laut Gesetz darf ein Produkt als „light oder leicht“ bezeichnet werden, wenn ein Nährstoffanteil um wenigstens 30 Prozent im Gegensatz zu einem vergleichbaren Produkt vermindert ist. Grundsätzlich gilt: Light kann auf Produkten mit einem verminderten Kalorien- oder Nährstoff-Gehalt stehen. Die Kennzeichnung zeigt an, dass es gegenüber einem vergleichbaren Produkt weniger Kalorien, Kohlenhydrate, Zucker oder Fett enthält. Auf der Packung ist auch angegeben, welcher Nährstoff reduziert ist, um das Produkt „leicht“ zu machen – beispielsweise durch Reduktion des Fett- oder Zuckergehaltes. Dafür kann Fett durch Quellmittel und Wasser ersetzt werden. Bei anderen Produkten wird die Kalorieneinsparung durch die Verwendung von Süßstoff anstatt Zucker erreicht. Weitere Informationen, was in Diät- und Light-Lebensmitteln sonst noch so steckt, können Sie in „Light oder Diät? Das ist der Unterschied“ nachlesen. 

     

    Wenn Sie bei einer Gewichtsabnahme mit dem Fett sparsam umgehen, liegen Sie goldrichtig. Es gibt natürlich auch viele Lebensmittel, die von Natur aus wenig Kalorien, Zucker oder Fett enthalten. Sie müssen also keine speziellen Light-Produkte kaufen, sondern können gezielt Lebensmittel auswählen. Die bewusste Produktauswahl beim Abnehmen – ob light oder normal – gelingt Ihnen am besten mit einem kritischen Blick auf die Packung oder auf die weiteren Herstellerinformationen. Unser Rat für Ihre Gewichtsabnahme: Essen Sie ausgewogen kalorienbewusst und steigern Sie die Muskelaktivität durch Alltagsbewegung und Sport. Der Nestlé Ernährungs-Coach hilft Ihnen bei der Ernährungsumstellung. Mehr als 200.000 Teilnehmer hat er durch tolle Rezeptvorschläge und viele Tools und Tipps begeistert. Kostenlos und effektiv begleitet Sie dieser interaktive Ernährungsberater kompetent zum Wunschgewicht. Melden Sie sich heute noch an!“

  • Kompetente Beratung vom Nestlé Ernährungsstudio

    Kompetente Beratung vom Nestlé Ernährungsstudio

    Das Team des Nestlé Ernährungsstudios nimmt sich Zeit für Sie und Ihre Fragen. Die Ernährungswissenschaftlerinnen Dr. Elke Arms, Renate Dziarski, Dr. Annette Neubert, Katharina Schaerfke, Petra Schneider-Krech und Stefanie Stanzel beraten Sie persönlich fachkundig und kostenlos rund um das Thema Essen und Trinken. Klicken Sie hier für eine individuelle Beratung!


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Quellen zum Artikel

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  3. http://www.dge.de/modules.php?name=News&file=article&sid=453
  4. http://www.health-claims-verordnung.de/resources/HCVO+Verordnung+$28EU$29+Nr.+536_2013.pdf
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  6. Bundeslebensmittelschlüssel (BLD)
  7. www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Evidenzbasierte_Leitlinien/NVL-DM2-Ther-lang_Endversion_270813.pdf
  8. www.adipositas-gesellschaft.de/fileadmin/PDF/Leitlinien/DAG-LL-Gesamtdokument-Mat-18.pdf
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  19. König, D.; Berg, A.: Sport und Ernährung. In: Adam, O. (Hrsg.): Ernährungsmedizin in der Praxis. Spitta Verlag, 2014
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