Gesunde Ernährung - Ernährungsplan von Nestlé
Gesunde Ernährung - Ernährungsplan von Nestlé
 
Tools & Community

Was hat mehr Kalorien?

Broschüren
kostenlose Broschüren & Ernährungstipps

Aktiv auch im Alter

Ernährung & Wissen

Abnehmen durch Bewegung

Ernährung & Wissen

Darmträgheit

Zucker – mehr als eine süße Versuchung

Zucker ist ein wichtiger Geschmacksträger und Energielieferant. Lesen Sie, was Zucker im Körper bewirkt, in welchen Lebensmitteln er vorkommt und wie viel des süßen Stoffes Sie ohne schlechtes Gewissen genießen können.
Zucker
Kinder und Kuchen
Zucker als schmackhafter Energielieferant
Zucker ist ein Kohlenhydrat. Unser Körper nutzt ihn als wichtigen Energieträger nicht nur zur Energiegewinnung in der Muskulatur, sondern auch im Gehirn. Bei einer ausgewogenen, abwechslungsreichen Ernährung wird der Körper ausreichend mit dem Energieträger versorgt. Dass vielen Menschen Zucker mundet, liegt an unserem allerersten Geschmackserlebnis – der Muttermilch. Weil sie einen süßen Geschmack hat, behalten viele Menschen ein Leben lang eine Vorliebe für Süßes. 

Zucker in Milch, Früchten & Co.
Muttermilch schmeckt durch den enthaltenen Milchzucker (Laktose) süß. Milchzucker ist Bestandteil aller Milchsorten, wie auch der Kuhmilch und den daraus gewonnenen Produkten (z. B. Joghurt oder Käse). Eine weitere Zuckerart ist die Fruktose, auch Fruchtzucker genannt. Sie ist in vielen Obstsorten wie Äpfeln, Birnen, Orangen und Bananen enthalten. Aber auch Honig ist reich an Fruktose und verdankt ihr seinen süßen Geschmack.

Unser kleinkörniger, weißer Haushaltszucker heißt Saccharose. Zwei Drittel des weltweiten Bedarfs an Saccharose wird durch die Herstellung aus Zuckerrohr gedeckt. In Europa hingegen wird Haushaltszucker aus Zuckerrüben gewonnen. Denn Zuckerrohr kann in unserer Klimazone nicht gedeihen.
Zucker als wichtige Zutat in vielen Lebensmitteln
Zucker liefert uns nicht nur Energie, sondern wird auch aus anderen Gründen bei der Zubereitung von Speisen und der Herstellung von Lebensmittelprodukten eingesetzt:
  • Süße Note verleihen: Ob beim Backen oder Kochen – Zucker kann vielen Gerichten und Speisen eine süße Note verleihen und somit deren Geschmack abrunden. Das gilt zum Beispiel für Tomatengerichte und asiatische Kreationen wie Ente süß-sauer. Zudem sorgt Zucker in Speisen wie Milchreis oder Kuchen für süße Geschmackserlebnisse.
  • Haltbarkeit verbessern: Beim Einkochen von Früchten wird Zucker eingesetzt, um die enthaltene Flüssigkeit bzw. das Wasser zu binden. Wenn der Wasseranteil in einem Lebensmittel verringert wird, können Schimmelpilze nicht so schnell wachsen. In diesem Fall hat Zucker also eine konservierende Funktion (z. B. bei kandierten Früchten und Marmeladen).
  • Gärungsmittel: Viele Nahrungs- und Genussmittel wie Backwaren aus Hefe oder Wein entstehen durch Gärung. Für die Gärung wird Zucker benötigt.
  • Veränderung der Farbe: Zucker kann das Aussehen von Lebensmitteln verändern. Er karamellisiert beim Erhitzen und erzeugt so eine goldbraune Färbung.

Zucker in Maßen genießen

Viele Menschen essen gerne Süßes. Ernährungswissenschaftler empfehlen jedoch pro Tag nicht mehr als zehn Prozent der Nahrungsenergie durch zugesetzten Zucker zu decken. Für Erwachsene mit einem durchschnittlichen täglichen Energieverbrauch von 2.000 kcal sind das höchstens 50 g Zucker am Tag. Diese Menge kommt schnell zusammen. Zuckergesüßte Getränke haben einen besonders hohen Zuckeranteil. Ein Eiskaffee (250 ml) enthält zum Beispiel 12 g Zucker, 1 Glas Zitronentee (250 ml) 19 g Zucker. Doch nicht nur in zuckergesüßten Getränken kann viel Zucker stecken. Vor allem Süßigkeiten wie Bonbons (5 Stk/20 g enthalten 10 g Zucker), Fruchtgummis (10 Stk/20 g enthalten 8 g Zucker) und Vollmilchschokolade (25 g enthalten 12 g Zucker) oder Lebensmittel wie beispielsweise Nuss-Nougat-Creme (1 EL/25 g enthalten 11 g Zucker) und Schokoküsse (2 Stk/20 g enthalten 13 g Zucker) haben einen hohen Zuckeranteil.

Gerade beim Genuss von zuckergesüßten Erfrischungsgetränken wie Cola (250 ml enthalten 26 g Zucker), Limonade (250 ml enthalten 25 g Zucker) oder Eistee (250 ml enthalten 19 g Zucker) verliert man hinsichtlich der Menge schnell den Überblick. Alternativen sind zuckerfreie Durstlöscher wie Mineralwasser (250 ml enthalten 0 g Zucker) und ungesüßte Kräutertees (250 ml enthalten 0 g Zucker) oder Saftschorlen im Mischungsverhältnis 1/3 Saft zu 2/3 Wasser (250 ml enthalten 8 g natürlichen Zucker aus der Frucht). Hin und wieder ist ein Glas Limonade oder Cola oder eine Süßigkeit aber völlig in Ordnung – solange es in Maßen genossen wird.

Wer die empfohlene tägliche Maximalmenge an Zucker regelmäßig überschreitet, kann auf Dauer Gewicht zunehmen. Deutliches Übergewicht gilt als Hauptrisikofaktor für die Entstehung folgender Krankheiten:
  • Diabetes mellitus Typ 2,
  • Bluthochdruck,
  • koronare Herzkrankheiten,
  • Rücken- und Gelenkschmerzen.

Eine weitere negative Folge von zu viel Zuckerkonsum ist Karies. Auch bei dieser Zahnerkrankung greift vor allem das dauerhafte Trinken zuckerhaltiger Getränke das Gebiss an. Wer sich nach einer süßen Mahlzeit die Zähne putzt, trägt damit zum Schutz seiner Zähne vor Karies bei.
Zuckergehalt von Lebensmittelprodukten
Im Rahmen einer gesunden und abwechslungsreichen Ernährung ist gegen den maßvollen Genuss von Zucker nichts einzuwenden. Um die empfohlene Maximalmenge an Zucker nicht zu überschreiten, hilft ein Blick auf die Verpackungen von Lebensmitteln. Dort ist der Zuckergehalt pro 100 Gramm und in der Regel auch pro Portion angegeben. Der jeweilige Wert bezieht sich übrigens nicht nur auf den Anteil an zugesetztem Zucker. Er beinhaltet auch den natürlichen Zuckeranteil aller enthaltenen Zutaten, also zum Beispiel auch den Anteil an Milch- und Fruchtzucker. Das ist gesetzlich so geregelt.
Bitte beachten Sie, dass Zucker sich hinter verschiedenen Begriffen in der Zutatenliste auf der Verpackung verbergen kann, zum Beispiel kann Zucker in Form von Glukosesirup, Traubenzucker bzw. Dextrose oder Fruktose deklariert sein.

Diskutieren Sie mit!

Im Forum können Sie persönliche Beiträge zu den Themen Ernährung & Wissen posten.
Forum Forum

Noch Fragen?

Wir antworten gerne. Das Nestlé Beratungsteam
freut sich auf Ihre Fragen.
Kontakt Kontakt
header



Mit Freunden teilen
  Drucken   
  Merken   
 
© Nestlé Ernährungsstudio - Ihr Berater für gesunde Ernährung- Ernährungsberatung

Produkt-Info Schließen

Lexikon Schließen