Der lateinische Begriff „vegetare“ verlieh dem Vegetarismus seinen Namen und steht für Wachsen oder Leben. Neben pflanzlichen Lebensmitteln essen Vegetarier in der Regel nur Lebensmittel, die vom lebenden Tier stammen – also Eier, Milch, Käse, Joghurt und andere Milchprodukte. Alle Fleischsorten sowie Fisch werden gemieden.
Doch unter den Vegetariern gibt es je nach ihrer Lebensmittelauswahl feine Unterschiede:
Nährstoffversorgung mit vegetarischer Kost Einige
Vitamine und
Spurenelemente , vor allem
Eisen, Jod und
Vitamin B12, sind entweder nur in tierischen Lebensmitteln reichlich vorhanden oder werden aus ihnen besser aufgenommen. Eisen trägt zur normalen Bildung von roten Blutkörperchen und dem Sauerstofftransport im Körper bei. Jod ist wichtig für eine normal funktionierende
Schilddrüse. Vitamin B12 wiederum ist wie Eisen für die Blutbildung notwendig. Ebenso unterstützt es das Nervensystem in seiner Funktion.
Das hilft Vegetariern:
Gesundheitliche Aspekte des Vegetarismus Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) zeigen wissenschaftliche Studien: (Ovo)-lakto-Vegetarier leiden seltener an Übergewicht und
Bluthochdruck . Ihr Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bestimmte Krebserkrankungen ist geringer. Daher kann die Lebenserwartungen bei ihnen unter Umständen auch höher sein. Die Experten führen dies unter anderem darauf zurück, dass diese Gruppe der Vegetarier mehr
Ballaststoffe , Vitamine und
Mineralstoffe aufnehmen und gleichzeitig weniger
Kalorien und
Fett.