Was bedeutet das für die Lebensmittelauswahl? Pflanzliche Nahrungsmittel bilden die Basis der makrobiotischen Ernährung. Naturreis und Vollkorngetreide machen dabei einen wesentlichen Teil aus. Gemüse gilt ebenfalls als ausgewogen und steht deshalb an zweiter Position auf dem Speiseplan. Obst sollte nur in Maßen gegessen werden, überwiegend als Kompott oder Trockenobst. Viele Gerichte bereiten Anhänger der Makrobiotik mit Hülsenfrüchten, Sojaprodukten oder Algen zu. Letztere gelten als gute Quelle für
Mineralstoffe. Als Sojaprodukte stehen z. B. Tempeh, Tamari oder Miso auf dem Speiseplan: Tempeh ist eine feste Masse aus Sojabohnen und Tamari eine Sojasoße. Bei Miso handelt es sich um eine milchsauer vergorene Paste aus Sojabohnen, Getreide und Salz. Es ist fester Bestandteil der Miso-Suppe, die es jeden Morgen zum Frühstück gibt. Fisch darf 1- bis 3-mal pro Woche gegessen werden. Fleisch, Eier und Milchprodukte hingegen nur sehr selten, da sie zu viel
Eiweiß und
Fett liefern. Milch gilt zudem als schleimbildend.