Vitamine – Abwehrkräfte stärken mit Orangen und Kiwis
Wenn das heimische Obst rar wird, sind Exoten und Zitrusfrüchte bei uns besonders beliebt. Die bekanntesten Vertreter sind Orangen, Mandarinen, Zitronen, Grapefruits und Kiwis. Sie sorgen nicht nur kulinarisch für Abwechslung und Vielfalt, sondern sind wahre Vitamin-C-Bomben. Gerade in der nasskalten Jahreszeit leisten die saftigen Früchte so einen wichtigen Beitrag zur Stärkung unsere Abwehrkräfte.
Kleine exotische Warenkunde
Exotisch im weitesten Sinne sind alle Früchte, die in unserem rauhen Klima nicht "gewachsen" sind. Viele von ihnen haben für uns allerdings den Hauch der Exotik längst verloren. Zitrusfrüchte wie Orangen, Zitronen, Mandarinen und Grapefruits sind inzwischen für uns Alltagskost. Auch mit Ananas, Banane, Dattel oder Feige sind wir schon lange vertraut. Weitaus weniger bekannt sind uns Kumquats, die gelb-orangenen "Minis" unter den Zitrusfrüchten. Kennen Sie Nashi, Pitahayas oder Rambuton? Nashis sehen aus wie Äpfel, schmecken aber nach Birnen. Pitahayas sind eiförmig und haben Warzen. Die aromatischen Früchte gibt es in gelb oder rot, ihr Geschmack ist erfrischend
– mit einem Hauch von Stachelbeere. Rambutans sehen mit ihren langen Haaren auf der Schale aus wie Kletten und erinnern vom Geschmack her an Weintrauben.
Fitmacher an trüben Wintertagen
Zitrusfrüchte und Exoten enthalten reichlich
Vitamin C. Besonders in der kalten Jahreszeit stärken sie unsere Abwehrkräfte. Vitamin C steckt beispielsweise in den weißen Blutkörperchen, die eine wichtige Rolle bei der Abwehr spielen, und schützt unseren Körper gleichzeitig noch vor einem Übermaß an
freien Radikalen. Daher ist es gerade in Zeiten erhöhter Infektionsanfälligkeit wichtig, ausreichend mit Vitamin C versorgt zu sein. Um die empfohlene Tageszufuhr in Höhe von 100 mg zu decken, reichen schon eine Grapefruit oder zwei kleine Orangen aus. Über den Vitamin-C-Gehalt einzelner Früchte informiert Sie die Tabelle.
| Frucht |
Vitamin-C-Gehalt in mg pro 100 g |
| Mandarine |
32 |
| Kumquat |
38 |
| Litchi |
39 |
| Grapefruit |
44 |
| Limone |
44 |
| Kiwi |
46 |
| Orange |
50 |
| Zitrone |
53 |
| Papaya |
80 |
Quelle: Die große GU Nährwert-Kalorien-Tabelle (Gräfe und Unzer, 2004/05)
Die kleinen Helfer
Mangos, Kakis und Papayas liefern zudem reichlich
Betacarotin zum Schutz unserer Körperzellen. Betacarotin kann zudem vom menschlichen Organismus in wirksames
Vitamin A umgebaut werden. Dieser lebensnotwendige
Nährstoff ist am Aufbau und an der Erhaltung unserer Haut und Schleimhäute beteiligt, die eine erste Barriere gegen Krankheitserreger von außen bilden. Neben
Vitaminen stecken in den fruchtigen Powerpaketen auch reichlich
sekundäre Pflanzenstoffe, die unsere Abwehrkräfte stärken.
Carotinoide und
Polyphenole beispielsweise helfen, das Immunsystem fit zu halten. Vor allem Blut-Grapefruit und Mango enthalten eine geballte Ladung von diesen kleinen Helfern.
| Kaufen Sie voll ausgereiftes Obst |
| Mandarinen, Orangen oder Zitronen reifen auch bei längerer Lagerung nicht nach. Wenn Sie die Früchte kühl und trocken lagern, sind sie 2 bis 3 Wochen haltbar. Bananen, Kiwis, Mangos und Papayas hingegen sind nachreifende Früchte, die Sie auch unreif kaufen können. Achtung: Lassen Sie reife Früchte nur wenige Tage liegen. |
|
Für den Extra-Vitamin-C-Kick
Wer sein Immunsystem fit machen möchte, sollte deshalb regelmäßig zu Zitrusfrüchten und Exoten greifen. Denn die sind
– zumindest in der kühlen Jahreszeit
– die besten Vitamin-C-Spender. Und noch eine gute Nachricht:
Kalorien mäßig treten diese Früchte eher bescheiden auf. 42 kcal pro 100 g bei Orangen und 46 kcal bei Mandarinen machen sie zu einer idealen Zwischenmahlzeit für figurbewusste Genießer. Wer Appetit auf mehr hat, muss sich also nicht bremsen.
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