| Erfahren Sie an dieser Stelle, was viele unserer Verbraucher interessiert. Gerne helfen wir auch Ihnen weiter, wenn Sie Fragen zur Ernährung oder anderen Themen haben. |
Frage stellen |
Kind & Familie
Wohlfühlgewicht
Ernährung & Wissen
Fitness & Vitalität
Kind & Familie
Ich bin schwanger. Worauf muss ich bei der Ernährung achten? Während der Schwangerschaft leistet Ihr Körper sehr viel. Sie haben deshalb einen erhöhten Nährstoffbedarf. Das gilt vor allem für
Vitamine und
Mineralstoffe, nicht aber für die notwendige Kalorienmenge. Die steigt erst ab dem 4. Monat – und zwar um ca. 300 Kilokalorien (kcal). Das ist nicht viel und entspricht etwa drei Bananen, einem Früchtemüsli oder einem Käsebrot mit einem Apfel. Für Schwangere besonders wichtig ist das Vitamin
Folsäure. Denn Folsäure benötigt das Ungeborene für eine optimale Entwicklung von Gehirn und Nervensystem. Ein Mangel kann zu Defekten im Nervensystem führen, die sich als Bewegungsstörungen bis hin zu Lähmungen äußern. Weizenkeime, Blattgemüse, Obst und Vollkornprodukte sind gute Folsäurequellen. Zusammen mit Folsäure wirkt
Vitamin B12. Es ist in tierischen Lebensmitteln wie Fisch, Fleisch, Geflügel, Milch, Ei und Käse enthalten. Wenn Sie schwanger sind, brauchen Sie auch mehr
Eisen als sonst, weil die mütterliche Blutmenge erhöht wird und gleichzeitig die kindliche Blutbildung in Gang kommt. Deshalb sollten Sie dreimal in der Woche mageres Fleisch und Wurst verzehren. Auch pflanzliche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte und grüne Gemüse enthalten Eisen. Allerdings kann der Körper pflanzliches Eisen schlechter nutzen. Unser Tipp:
Vitamin C, z. B. im Fruchtsaft oder Obstsalat, kann die Eisen-Ausnutzung verbessern. Weil Eisen für das Baby im Bauch so wichtig ist, prüft der Arzt regelmäßig den Eisengehalt im Blut. Sinkt dieser Wert unter eine bestimmte Grenze, wird er ein Eisenpräparat verschreiben. Ihr Kind braucht für seine optimale körperliche und geistige Entwicklung genügend
Jod. Ein bis zwei Fischmahlzeiten pro Woche, jodiertes Speisesalz und damit hergestellte Produkte sind wichtig für die Jodversorgung. Für den Knochenaufbau ist genügend Kalzium wichtig. Verzehren Sie deshalb täglich Milch- und Milchprodukte. Ungefähr ein Glas Milch, eine Scheibe Käse und ein Becher Joghurt sind ausreichend.
Ich bin Mutter geworden. Was kann ich tun, damit mein Kind gut vor Allergien geschützt ist? Stillen Sie? Dann geben Sie Ihrem Kind zunächst alles, was es braucht, um starke Abwehrkräfte zu entwickeln. Muttermilch ist allergenarm und reich an Stoffen, die vor
Allergien schützen. Experten empfehlen daher eine Stillzeit von vier bis sechs Monaten. Wenn Sie nicht stillen können oder wollen und Ihr Kind allergiegefährdet ist, sollten Sie sich für hypoallergene oder H.A.-Säuglingsnahrung entscheiden. Damit können Sie das Allergierisiko Ihres Kindes um bis zu 50 % senken. Denn im Gegensatz zu normaler Säuglingsmilch ist das Kuhmilcheiweiß in H.A.-Nahrungen in kleine Bruchstücke aufgespalten. Dadurch verliert das Kuhmilcheiweiß weitgehend seine allergieauslösenden Eigenschaften. Einen besonderen Schutz bietet zudem „Probiotische Säuglingsmilchnahrung“. Die darin enthaltenen
Bifidusbakterien sorgen für eine gesunde
Darmflora, stimulieren die Immunfunktionen und stärken die Abwehrkräfte. So schützen sie den Organismus Ihres Kindes vor Fremdstoffen.
Weiterführende Informationen:
Kind & Familie > Babys: "Säuglingsernährung bei Allergien" Kann ich die Milchnahrung im Voraus zubereiten? Nein, die Nahrung muss vor jeder Mahlzeit frisch zubereitet und sofort verfüttert werden. Wenn das Baby einmal getrunken hat, bitte die Reste wegschütten. Wollen Sie für einen längeren Zeitraum vorbereiten, sollten Sie das Pulver abmessen und heißes Wasser in eine Thermoskanne abfüllen und erst dann anschütteln, wenn Ihr Baby Hunger hat.
Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Umstellung auf die Beikost? Aus verschiedenen Gründen ist die Phase zwischen dem fünften und siebten Lebensmonat der ideale Zeitraum, Ihr Baby mit Beikost vertraut zu machen: Im Alter von etwa vier Monaten verschwindet der Saugreflex und das heißt: Brei wird nun nicht mehr automatisch aus dem Mund geschoben, sondern geschluckt. Die Verdauungsfunktionen und die Nieren, die ja die Endprodukte des Stoffwechsels ausscheiden müssen, sind gereift. Damit sind auch hier die Voraussetzungen geschaffen, festere Nahrung gut verdauen und vertragen zu können. Ihr Baby kann sein Köpfchen jetzt schon sicher halten und nach und nach auch ohne Halt frei sitzen. Damit ist eine weitere wichtige Voraussetzung gegeben für das Füttern mit dem Löffel. Was es in die Finger bekommt, steckt Ihr Baby jetzt in den Mund, um es gründlich mit Zunge oder Gaumen zu erforschen. Und es ist neugierig – wie fühlt sich das an, was ich im Mund spüre? Wie schmeckt das? Weil es ständig darauf aus ist, seine neuen Fähigkeiten zu erproben, seine Kau- und Schluckbewegungen zu üben, lässt es sich meist bereitwillig auf Experimente wie das Essen vom Löffel ein.
Wie lange sind Gläschen haltbar? Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist auf dem Deckelrand aufgedruckt oder im Etikett eingekerbt. Original verschlossene Gläschen können Sie gut im Vorratsschrank aufbewahren. Angebrochene Gläschen halten sich je nach Zusammensetzung ein (fleisch –und milchhaltige Gläschen) bis drei (Gemüse, Obst) Tage im Kühlschrank. Bitte nicht aus einem geöffneten Gläschen füttern, wenn es danach in den Kühlschrank wandert. In diesem Fall immer nur eine Teilmenge entnehmen und separat erwärmen. Bei den Säuglingsmilchen und den Breien zum Anrühren finden Sie das Mindesthaltbarkeitsdatum auf dem Packungsboden. Geöffnete Beutel sind 2-3 Wochen haltbar, wenn sie in einem geschlossenen Gefäß bei Zimmertemperatur trocken aufbewahrt werden.
Welche Gläschen wie erwärmen? Bei allen Gläschen mit Obst genügt Zimmertemperatur. Gemüse und Menüs sollten auf Verzehrtemperatur erwärmt, aber nicht gekocht werden. Ob Sie das Gläschen ins Wasserbad, in den Babykostwärmer oder in die Mikrowelle stellen, rühren Sie auf alle Fälle zuerst den Inhalt um. Auch vor dem Füttern noch einmal gut umrühren, damit sich die Wärme verteilt, und die Temperatur prüfen. Bitte wärmen Sie ein Gläschen nicht zweimal auf und lassen Sie es nur bis zum Erreichen der Verzehrstemperatur im Babykostwärmer stehen. Wenn Sie mit der Mikrowelle arbeiten, beachten Sie die Herstellerhinweise. Das Gläschen ohne Deckel (mit einer Untertasse oder Küchenkrepp abdecken) mit 300-400 Watt ca. 30-40 Sekunden erwärmen.
Hilfe, mein Kind spuckt ständig! Wenn ein Kind die Nahrung wieder hervorbringt, sollte man grundsätzlich zwischen normalem "Spucken" und "Erbrechen" unterscheiden:
Von Erbrechen spricht man, wenn das Kind längere Zeit nach der Mahlzeit anverdaute, säuerlich riechende und flockige Nahrung im Schwall wieder hervorbringt. Ursache kann ein Infekt oder eine Nahrungsmittel-Unverträglichkeit sein. Sie sollten mit ihrem Baby auf jeden Fall gleich zum Kinderarzt gehen.
Von Spucken spricht man, wenn das Baby kurz nach der Mahlzeit schwallartig größere Mengen der Nahrung wieder hervorbringt. Ursache kann ein falscher Sauger sein. Wenn das Loch zu groß ist, trinkt das Baby zu hastig und schluckt dabei viel Luft. Diese transportiert die Nahrung beim Aufstoßen wieder nach oben. Das Gleiche passiert, wenn im Fläschchen zu viele Luftbläschen sind.
Wenn das schwallartige Spucken dennoch weitergeht, hat das Baby eventuell Probleme mit dem Magenpförtner-Schließmuskel. Möglicherweise ist dieser noch zu schwach und so kann die Nahrung aus dem Magen zurück in die Speiseröhre fließen. Auch Stress-Situationen bewirken ein krampfartiges Zusammenziehen während der Mahlzeit, so dass die Nahrung nicht in den Magen hineinfließen kann. Eine Ultraschall-Untersuchung beim Kinderarzt bringt Klarheit.
Wenn Ihr Kind zu den so genannten "Reflux-Kindern" (so heißt der Schließmuskel) gehört, hilft oft eine Umstellung auf sämigere Nahrung, z.B. auf Anfangsnahrung der Stufe 1 (NESTLÉ BEBA 1/H.A. 1). Bei einigen Kindern kann es auch erforderlich sein, die Nahrung mit NESTLÉ Nestargel anzudicken. Dies sollten Sie jedoch nur auf Anweisung Ihres Kinderarztes tun.
Tipp: Manchmal hilft es auch weiter, statt wenigen großen Mahlzeiten viele kleine Mengen zu füttern. Wichtig ist auch eine ruhige Atmosphäre beim Füttern.
Wie viel zusätzliche Flüssigkeit braucht mein Kind? So lange Ihr Kind ausschließlich gestillt wird oder Milchnahrung bekommt, benötigt es in der Regel keine zusätzliche Flüssigkeit. Zusätzliche Flüssigkeit ist nur bei hohem Flüssigkeitsverlust notwendig, z. B. dann, wenn Ihr Kind Fieber hat oder wenn es bei großer Hitze stark schwitzt. Mit der Einführung von Beikost kann es sein, dass Ihr Baby öfter Durst hat. Dann sind zuckerfreie und säurearme Getränke die richtigen Durstlöscher, z. B. ungesüßter Säuglingstee oder stilles Mineralwasser mit der Aufschrift "Für die Säuglingsernährung geeignet". Säfte sind nur mit Wasser verdünnt als Durstlöscher geeignet. Im Beikostalter genügt anfangs ¼ Liter, später dann ein ½ Liter zusätzliche Flüssigkeit. Ab dem Kleinkindalter sollte zu jeder Mahlzeit regelmäßig ein Getränk angeboten werden. Ihr Kind benötigt dann ca. 1 Liter Flüssigkeit am Tag. Tipp: Am Stuhlverhalten erkennt man gut, ob ein Kind genug Flüssigkeit bekommt. Zu fester Stuhl oder Verstopfung bedeuten in der Regel einen erhöhten Bedarf.
Leitungswasser oder Mineralwasser für die Säuglingsmilch-Zubereitung?
Zur Zubereitung von Säuglingsmilchnahrung eignet sich abgekochtes Leitungswasser oder Mineralwasser. Dieses muss jedoch besonders für die Säuglingsernährung ausgewiesen sein. Es sollte nicht mehr als 10 mg Nitrat und 20 mg Natrium pro Liter enthalten. Hier in Deutschland haben wir fast überall eine gute Wasserqualität. Vorsicht ist geboten, wenn das Wasser aus dem eigenen Brunnen kommt und eventuell noch durch alte Eisenrohre fließt. Im Zweifelsfall geben das Umweltreferat oder das Wasserwirtschaftsamt nähere Auskünfte. Zur Zubereitung von Säuglingsnahrung sollte das Wasser 5 Minuten sprudelnd kochen und dann auf 50° C abgekühlt werden. Es ist problemlos möglich, es in einer Thermoskanne bereitzuhalten.
Ab wann darf mein Kind frische Milch haben? Ernährungsphysiologen und Kinderärzte empfehlen, im ersten Lebensjahr generell auf frische Milch zu verzichten. Die Gründe:
- zu hoher Eiweißgehalt
- kein ausgewogenes Vitamin- und Mineralstoffangebot
- Fettsäuren sind nicht besonders hochwertig
Meine Tochter (8 Jahre) isst gerne Süßes. Wie viel darf es denn eigentlich sein? Damit auch kleine Morgenmuffel zu Frühstücksfans werden, brauchen sie ausreichend Zeit und möglichst Gesellschaft beim Essen. Allein das und ein appetitlich gedeckter Tisch können Wunder wirken. Dazu machen morgendliche Überraschungen neugierig. Selbst müde Kinder werden munter, wenn sie auf dem Frühstückstisch die „Bananen-Tarzanschnitte“, den „Bunten Obst-Spieß“ oder die „Diddl-Käsestulle“ entdecken. Manche Langschläfer mögen allerdings ein schnelles Löffel-Frühstück, z. B. aus Frühstückscerealien und Milch oder Joghurt, lieber. Das ist angenehmer zu kauen und rutscht einfach besser. Sollte Ihre Tochten trotz aller Mühe am Frühstückstisch passen, bieten Sie ihm am besten Flüssiges, z. B. Milch, Kakao oder Saft an. Das Pausenbrot kann dann entsprechend üppiger ausfallen.
Weiterführende Informationen:
Kind & Familie > Schulkinder: "Frühstückshits für Morgenmuffel" Meine Tochter (8 Jahre) isst gerne Süßes. Wie viel darf es denn eigentlich sein? Solange Ihre Tochter Süßes in Maßen genießt, ist dagegen nichts einzuwenden. Im Gegenteil, ein völliger Verzicht macht schlechte Laune und der Heißhunger kommt bestimmt. Achten Sie aber auf die Mengen der leckeren Köstlichkeiten. Denn zu viel Süßes kann auf Dauer zu Übergewicht führen oder andere Nahrungsmittel vom Speiseplan verdrängen. Im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung sollten höchstens 10 % der täglichen Energiezufuhr aus Süßwaren inkl. Haushaltszucker und Knabbereien kommen. Für Kinder zwischen 7 und 10 Jahren sind das etwa 170 bis 190 kcal. Diese Menge steckt beispielsweise in zwei Riegeln Vollmilchschokolade oder 25 Gummibärchen oder neun Butterkeksen oder zwei Kitkat Miniriegeln. Bieten Sie Ihrer Tochter zwischendurch öfter einmal Obst anstelle von Süßigkeiten an. Auch eine Banane oder Weintrauben können den Süßhunger stillen.
^ nach oben Wohlfühlgewicht
Ich möchte gerne ein paar Kilo abnehmen. Welche Diät können Sie mir empfehlen? Wenn Sie erfolgreich und vor allem dauerhaft abnehmen wollen, sollten Sie auf eine ausgewogene, kalorienbewusste Ernährung und viel Bewegung setzen. So schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen reduzieren Sie Ihre Kalorienaufnahme, zum anderen erhöhen Sie durch den Sport Ihren Kalorienverbrauch. Empfehlenswerte Abnehm-Diäten können Sie an folgenden Punkten erkennen:
- Die Diät zeichnet sich durch eine kalorienreduzierte, fettarme, vital- und ballaststoffreiche Kost mit viel Gemüse, Obst und Vollkorngetreide aus.
- Sie erlernen im Rahmen der Diät ein bewusstes Ess- und Trinkverhalten im Sinne der Ernährungspyramide .
- Die Energieaufnahme pro Tag beträgt nicht weniger als 1.000 bis 1.200 Kilokalorien (kcal).
- Ziel ist es, langsam und stetig Gewicht zu verlieren – etwa 500 g pro Woche.
- Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von täglich mindestens 2 Litern kalorienarmer Getränke wird empfohlen.
- Sportliche Aktivitäten zur Unterstützung der Gewichtsabnahme sind Teil des Programms.
Weiterführende Informationen:
Wohlfühlgewicht > Bewusst geniessen: "Gut essen und in Form bleiben" Ich esse gerne Süßes. Wie viel darf es denn sein? Solange Sie in Maßen genießen, ist gegen Süßes überhaupt nichts einzuwenden. Im Gegenteil, ein völliger Verzicht macht schlechte Laune und der Heißhunger kommt bestimmt. Achten Sie aber auf die Mengen der leckeren Köstlichkeiten. Denn zu viel Süßes kann sich schnell auf der Waage bemerkbar machen. Im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung sollten höchstens 10 % der täglichen Energiezufuhr aus Süßwaren inkl. Haushaltszucker und Knabbereien kommen. Für Erwachsene sind das etwa 200 bis 300 Kilokalorien (kcal). Diese Menge steckt beispielsweise in einer ½ Tafel Vollmilchschokolade, 35 Gummibärchen, zwölf Butterkeksen oder drei Kitkat Miniriegeln. Versuchen Sie auch öfter einmal, den Süßhunger mit Obst zu stillen.
Weiterführende Informationen:
Wohlfühlgewicht > Bewusst geniessen: "Süße Stimmungsmacher für Ihr Wohlbefinden" ^ nach oben Ernährung & Wissen
Ich mag keine Milch. Wie kann ich trotzdem ausreichend Calcium aufnehmen? Wenn Sie keine Milch trinken, mögen Sie vielleicht Käse, Joghurt oder andere Milchprodukte. Dann ist Ihre Calciumversorgung kein Problem. Pflanzliche Lebensmittel leisten ebenfalls einen Beitrag zur Calciumversorgung. Calciumreiche Obstarten sind beispielsweise Orangen, Himbeeren, Johannisbeeren, Brombeeren und Kiwis. Auch Gemüse wie Brokkoli, Grünkohl, Fenchel und Lauchgemüse enthalten
Calcium. Allerdings kann unser Körper pflanzliches Calcium schlechter nutzen als das Calcium aus Milch und Milchprodukten. Zudem enthalten Gemüse und Getreide oft Begleitstoffe, die die Calciumaufnahme aus dem Darm hemmen, z. B. Oxalsäure oder Phytinsäure. Nicht zu unterschätzen ist deshalb eine andere, flüssige Calciumquelle – Mineralwasser. Calcium liegt hier in einer Form vor, die der Organismus gut aufnehmen kann. Ab einem Gehalt von 150 Milligramm pro Liter darf sich ein Mineralwasser calciumreich nennen. Mit Calcium angereicherte Fruchtsäfte können ebenfalls die Calciumversorgung verbessern.
Weiterführende Informationen:
Fitness & Vitalität > Bewegung: "Starke Knochen für ein unbeschwertes Leben" Ich bin Veganer. Worauf muss ich achten, damit ich mit allen Nährstoffen gut versorgt bin? Als Veganer sollten Sie besonders auf Ihre Versorgung mit
Eiweiß,
Vitamin B12,
Calcium,
Jod und
Eisen achten. Kombinieren Sie pflanzliche Eiweißquellen miteinander, dann müssen Sie keinen Eiweißmangel befürchten. Gute Eiweißkombis sind z. B. Gerichte aus Getreide und Hülsenfrüchten wie Bohnensalat mit Mais oder Linsensuppe mit Brot. Vitamin B12 braucht unser Körper vor allem für die Bildung von Körperzellen und den Aufbau roter Blutkörperchen. Da Sie kein Fleisch essen, sollten Sie vermehrt fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut und Kefir verzehren, um einem Mangel vorzubeugen. Mit Vitamin B12 angereicherte Lebensmittel,
z. B. Frühstücksflocken und Säfte, helfen ebenfalls, den Bedarf zu decken. Vitamin D ist wichtig für den Knochenstoffwechsel. Etwa 80 % kann der Körper selbst in der Haut durch Sonnenlicht herstellen. In Lebensmitteln ist Vitamin D hauptsächlich in Fleisch und Fisch enthalten. Der Mineralstoff Calcium ist unentbehrlich für Knochen und Zähne, Blutgerinnung und Nervensystem. Milch und Milchprodukte enthalten reichlich Calcium. Als Alternative bietet sich calciumreiches Mineralwasser an. Auch grüne Gemüse wie Grünkohl, Lauch und Brokkoli enthalten nennenswerte Mengen. Jod benötigt unser Körper für die Herstellung von Schilddrüsenhormonen. Da nur Seefisch und andere Meerestiere viel Jod enthalten, sollten Sie möglichst Jodsalz zum Würzen verwenden. Und fragen Sie bei Ihrem Bäcker nach mit Jodsalz hergestellten Produkten. Leider kann pflanzliches Eisen, z. B. aus Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten und grünem Gemüse, vom Körper schlechter genutzt werden als Eisen tierischer Herkunft. Eisen ist jedoch für die Blutbildung und den Sauerstofftransport im Körper unentbehrlich. Unser Tipp: Vitamin C verbessert die Ausnutzung von pflanzlichem Eisen. Essen Sie deshalb Vitamin-C-reiches Gemüse als Beilage, geben Sie Zitronensaft ins Salatdressing, wählen Sie Fruchtsaft als Getränk oder verzehren Sie Obstsalat zum Nachtisch.
Weiterführende Informationen:
Ernährung & Wissen > Basiswissen: "Eiweiß - der wichtigste Baustoff des Lebens"
Fitness & Vitalität > Bewegung: "Starke Knochen für ein unbeschwertes Leben"
| Ist es richtig, dass man nach Kaffeegenuss viel Wasser trinken sollte? |
Wasser ist wichtig für unsere Gesundheit und unsere Leistungsfähigkeit. Gesundheitsexperten empfehlen mindestens 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit täglich, damit unser Körper optimal funktioniert. Gute Durstlöscher sind z. B. Mineralwasser, Saftschorlen sowie ungesüßte Früchte- und Kräutertees. Auch Kaffee, in Maßen genossen, gehört zu den empfehlenswerten Getränken. Denn Kaffee ist anders als oft behauptet kein Flüssigkeitsräuber. In die Flüssigkeitsbilanz kann Kaffee also auch mit einbezogen werden. Sie müssen daher nach Kaffeegenuss kein Wasser trinken, um Flüssigkeitsverluste auszugleichen. Wenn das Glas Wasser nach der Tasse Kaffee für Sie aber zur lieben Gewohnheit geworden ist, dann bleiben Sie dabei. Denn die meisten von uns trinken leider viel zu wenig.
Weiterführende Informationen:
Ernährung & Wissen > Basiswissen: "Wasser - unser Lebenselexier" CARO Landkaffee enthält unter anderem Zichorie. Was ist Zichorie? Zichorie ist die Wurzel der "Gemeinen Wegwarte". Die "Gemeine Wegwarte" ist ein Korbblütengewächs, das im Sommer blau blüht. Es ist eine typische Pflanze der Weg- und Ackerränder. Zichorie wurde früher als Heilpflanze für Magen- und Leberleiden verwendet. Aus der gleichen Pflanzenfamilie sind unsere Salatpflanzen "Endivien", "Chicoree" und "Radicchio".
^ nach oben Fitness & Vitalität
Gibt es Lebensmittel, die meiner Haut gut tun? Ja. Schönheitspflege können Sie auch von innen betreiben und zwar mit einer ausgewogenen Ernährung im Sinne der
Ernährungspyramide . So bekommt Ihr Körper alle Nährstoffe in ausreichender Menge. Und das ist nicht nur Voraussetzung für Gesundheit und Wohlbefinden, sondern auch für eine schöne Haut. Wichtig für den Schutz der Hautzellen und für intakte Schleimhäute sind vor allem
Vitamin C,
Vitamin E und
Vitamin A bzw.
Betacarotin. Die essen wir mit Obst, Gemüse, hochwertigen Pflanzenölen, Nüssen und Mandeln. Für die Blutbildung und damit für einen frischen Teint sorgen in erster Linie
Vitmin B12,
Folsäure und
Eisen. Während Eisen und Vitamin B12 vorwiegend in tierischen Lebensmitteln wie Fleisch und Wurst vorkommen, ist Folsäure reichlich in grünem Gemüse, Blattsalaten, Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten enthalten. Die Mineralstoffe
Kalium,
Natrium und
Chlorid machen die Haut schön glatt und straff, indem sie den Körperwasserhaushalt regulieren. Kalium steckt vor allem in Obst und Gemüse. Natrium und Chlorid kommen meist als Kochsalz z. B. in Käse, Wurst und Brot, aber auch in Mineralwasser vor. Kochsalz essen wir in der Regel mehr als genug, deshalb kommt ein Mangel an Natrium und Chlorid nur äußerst selten vor.
Ich treibe in meiner Freizeit regelmäßig Sport als Ausgleich. Worauf muss ich bei der Ernährung achten? Eine abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung im Sinne der
Ernährungspyramide ist die Basis sowohl für Nichtsportler als auch für Sportler – egal, ob Sie Ausdauer-, Kraft-, oder Spielsport betreiben. Sportler benötigen allerdings mehr
Kalorien als Ihre unsportlichen Mitmenschen. Der Mehrbedarf lässt sich jedoch leicht mit einer kohlenhydratreichen Mischkost ausgleichen. In der Regel passiert das ganz von selbst, denn wer sich mehr bewegt, hat meist auch den größeren Appetit. Wichtig für Sportler ist vor allem eine ausreichende Kohlenhydratzufuhr in Form von Getreideprodukten, Kartoffeln, Obst und Gemüse. Denn
Kohlenhydrate sind der Hauptbrennstoff für die Muskeln. Auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sollten Sie ebenfalls achten. Ihr täglicher Bedarf von 1,5 bis 2 Litern erhöht sich nämlich um die über den Schweiß verlorene Wassermenge. Und das können je nach Belastungsintensität und Umgebungstemperatur bis zu 2 Liter Wasser in der Stunde sein. Wenn Sie weniger zu den Freizeit- und eher zu den Leistungssportlern gehören, gelten darüber hinaus besondere Regeln. Unter
www.powerbar.de halten wir weitere Informationen für Sie bereit.
Weiterführende Informationen:
Ernährung & Wissen > Basiswissen: "Kohlenhydrate - die Kraftstoffe für unseren Körper"
Fitness & Vitalität > Fitness: "Powerpakete für Ihre Fitness"
Fitness & Vitalität > Fitness: "Muskelnahrung für Radler" Ich habe Verdauungsprobleme und soll ballaststoffreich essen. Welche Lebensmittel empfehlen Sie mir? Besonders viele Ballaststoffe enthalten Vollkornerzeugnisse wie Vollkornbrot, Haferflocken, Vollkornnudeln, Naturreis und speziell angereicherte Riegel. Auch Gemüse, vor allem Kohlgemüse, Hülsenfrüchte und Beerenobst sind ballaststoffreich. Achten Sie darauf, dass Sie ausreichend trinken, mindestens 1,5 bis 2 Liter täglich. Nur dann können die Ballaststoffe im Darm quellen und die Verdauung in Schwung halten. Wenn Sie bisher eher ballaststoffarm gegessen haben, sollten Sie Ihre Ernährung langsam umstellen. Ihr Körper muss sich erst an die Ballaststoffe gewöhnen. Ersetzen Sie deshalb zunächst nur einige Ihrer üblichen Lebensmittel durch ballaststoffreiche, z. B. Weißbrot durch Vollkornbrot, oder weißen Reis durch Naturreis.
Weiterführende Informationen:
Ernährung & Wissen > Basiswissen: "Ballaststoffe: Hochwirksame Gesundheitshelfer"
Fitness & Vitalität > Abwehrkräfte: "Leicht und unbeschwert mit einer geregelten Verdauung"